F**ing scheisse….

So, und schnell ein zweiter Beitrag nachgeschossen, weils mir grad eingefallen ist: Jaaa, jetzt werdens wieder schimpfen, die, die sagen, ich schimpf so viel herum, und meine Sprache, also wirklich! Aber ich sags euch, Flohmärkte sind solche Fundgruben. Ich darf mit Stolz sagen: Ich habe letztens drei Euro in ein Kleidungsstück investiert, das dafür sorgt, dass ich an Tagen, an denen ich nicht angeredet werden will, nicht angeredet werde. Subtlety is not my strong suit, würde die Britin in mir sagen. Ich find „Strong Suit“ so wunderschön, aber leider kaum adäquat übersetzbar. Für Nicht-Englisch-sprechende: Subtilität is net so meins…

2015-01-04 20.00.32

 

Leider ist mir der Pulli etwas zu kurz. Daher wird demnächst ein Rock draus. Werde euch hier updaten.

Das Coole: Nie hätte ich mir so ein Teil neu gekauft. Ist von Tally Weijl oder wie auch immer man die schreibt, bin gerade zu faul, nachzuschauen. Fast Fashion, schnelle Mode, ein kurzes Haha. Aber als Second-Hand-Stück ist es mir Gold wert. Und hat zu dem Tag, an dem ich es gekauft habe, sehr gut gepasst. Und überhaupt, f…ing scheiße, es hat endlich dazu geführt, dass ich meine Nähmaschine auspacke! 🙂

 

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9 Gedanken zu „F**ing scheisse….

  1. flora sagt:

    vom feinsten!

  2. zauberweib sagt:

    Das Shirt find ich saugeil! Aber du willst dir _wirklich_ nen Rock draus nähen? Schon dran gedacht, an welcher Stelle dann wohl ungefähr das F***… stehen würde??
    Würd ich mir nochmal überlegen… lieber das Bündchen unten abtrennen und ein Kurzshirt draus machen – oder vonnem anderen Pulli was dransetzen, verlängern.
    Im schlimmsten Fall ne Tasche draus machen. Mit ner Tasche maxt ja mal nie was verkehrt… 😉

  3. Stadtpflanze sagt:

    Das Shirt und sein Fast-Fashion-Hintergrund hat mich gerade an etwas erinnert, das ich eben loswerden muss – und ich würde gerne deine Meinung dazu lesen, wenn du dazu eine Meinung hast. 🙂

    Eine Freundin berichtete mir, sie habe eine Zeit lang gezielt Kleidung billig bei Fast-Fashion-Anbietern gekauft, um sie anschließend als Second-Hand weiter zu verkaufen (zu einem etwas höheren Preis). Wohlgemerkt Kleidung, die sie nie trug, nie vor hatte zu tragen und die sie ansonsten nicht gekauft hätte.

    Deshalb habe ich selbst bei Fast-Fasion aus zweiter Hand kein ruhiges Gewissen. Ich frage mich jedes Mal, ob es zum Beispiel von einem Besitzer stammt, der sich nichts andere sleisten konnte (oder wollte) – oder ob ich durch meinen Kauf nicht vielleicht doch wieder indirekt die Fast-Fashion unternehmen unterstütze. Was wäre, wenn Fast-Fashion sogar gebraucht unverkäuflich wäre? Würden die Kleidungsstücke dann weggeworfen – oder würden sie langfristig nicht mehr gekauft, weil die Gegenfinanzierung durch den Weiterverkauf flachfällt? Ich kann mir schlecht vorstellen, dass bei jemandem, der Fast-Fashion an erster Stelle beim Einkauf wählt, an zweiter Stelle aus ökologischen oder sozialen Motiven das Shirt weiterverkauft. Eher denke ich, dass derjenige einfach nur das Geld haben möchte – um noch mehr Wegwerfmode zu kaufen.

    Ich will dir dein Shirt nicht schlechtreden – ich finde es super. 😉 Auch deine Umnäh-Pläne finde ich gut und bin gespannt, was daraus wird. Mich würde aber interessieren, was du zu obigem Gedankengang sagst, da mich deine Meinung interessieren würde. 🙂

    (Einerseits ist das vielleicht zu weit gedacht – andererseits muss man die Kette zu Ende denken, oder?

  4. Romana sagt:

    Ich finds als Rock auch nicht so toll. Eine Idee: Stoffeinsätze an den Seiten, farblicher Kontrast zB in weiß, dann spann nix mehr. Und wegen zu kurz: Bund unten in dem gleichen Stoff wie Einsätze dran. Ginge sogar im Vokuhila-Look. War nur ein Input, wenn du einen Rock möchtest, dann tu es 🙂

  5. […] einen Hinweis hinterlassen, der mich seither nachdenklich stimmt. Als ich kürzlich stolz meinen Flohmarktfund präsentierte (der immer noch an der Kastenwand hängt, anstatt vernäht zu sein), schrieb sie unter […]

  6. […] Shirt für gewisse Stimmungen. Wenn ich den Pulli dann mal zum Rock umgenäht habe, dann habe ich das ultimative perfekte (und faire!) “Wer […]

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