Und ich bin ja doch käuflich. Und liebe es.

So. Die erste Stressphase im Job ist fürs Erste mal erledigt, ich verzupf mich jetzt mal ein paar Tage. Heut sondere ich aber noch einen ganz besonderen Blogpost ab, und zwar einen so richtig gesponserten. Ja! Ich! Gesponsert! Ich, die immer dahinblökt, dass der Blog geldfrei ist und überhaupt. Ich habe mich kaufen lassen. Wobei, nein, das muss man anders ausdrücken: Ich bin käuflich (ha.ha.). Und zwar vom Indy. Mit Makava.

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Dazu muss ich jetzt ein bissl ausholen, das ist nämlich eine längere Geschichte: Ich habe Jahrzehnte meines Lebens Red Bull getrunken. Kaffee nie, weil ich davon Magenschmerzen bekam, aber Red Bull in rauhen Mengen. Mindestens eine Dose pro Tag. Irgendwann hab ich mir vor Jahren schon ausgerechnet, dass ich dem Herrn Mateschitz allein durch meine Dosen wahrscheinlich bereits einen Kleinwagen gesponsert haben muss. Noch dazu: DOSEN!

Das Zeug war für mich, was für andere Rauchen ist: Ich war abhängig. Ich weiß noch, wie Gina mich bereits 2005 auf einer Reise durch Australien der Sucht bezichtigte, und ich ihr nur erklären konnte, dass nix besser gegen Kopfschmerzen hilft als diese Kombi aus Zucker und Koffein. Dass diese Kopfschmerzen eigentlich Entzugserscheinungen von genau dem Zeug waren, wollt ich natürlich nicht wahrhaben.

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Seit ziemlich genau einem Jahr bin ich „clean“, von ganz wenigen Ausnahmen, wenns wirklich sehr kurze Nächte waren, mal abgesehen. Die kann ich aber an einer Hand abzählen. Ok, an zwei Händen. Egal, ich will auf was anderes raus: Wenige Monate nach meinem „Entzug“  war Friedensflotte, dieses unglaubliche, wunderschöne, geniale Projekt, dessen diesjährige Wiederholung ich gar nicht erwarten kann (nämlich echt nicht, auf Facebook hab ich mich gestern ganz offiziell über „nur noch zwei Monate“ bis dahin gefreut, dabei sinds drei…hmpf).

Und auf der Flotte ist auch der Indy dabei. Ein sehr netter und lustiger Kerl, der zufälligerweise Vertriebschef von makava ist. Und der uns alle „an die Flasche“ gebracht hat. Makava ist mein persönliches Bio-Red Bull. Erstens, weil es wirklich durch und durch Bio ist, zweitens, weils in der Glasflasche daher kommt (leider noch Einweg, aber ich hoff mal das Beste für die Zukunft), und weil ichs trink und in Nullkommanix im Flottenfeeling bin. Und glaubt mir, wenns mir scheiße geht, ist nichts besser, als mich gedanklich zurück zu dieser Woche in Kroatien letzten September zu beamen. Mit einem Schluck Makava gehts zack und ich denk mir: Aaaaah. Die Leute! Die Kinder! Die gute Stimmung! Die vielen Schiffe! Die Blödeleien! Das Meer! Am Schiff in der Hängematte liegen! Das draußen im Netz vom Katamaran schlafen und vom Sonnenaufgang aufwachen (während der Kapitän beim selben Sonnenaufgang gerade schlafen ging…).

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Ich kann euch zwar jetzt nicht allen sagen, hey, super, trinkts Makava und denkts an die Flotte – aber ich kann euch sehr wohl sagen: Wenn ihr einen wirklich guten Bio-Eistee wollt, und dabei zufälligerweise auch nicht die großen Konzerne unterstützen wollt: Greift zu Makava. Die Jungs und Mädels von Makava sind nämlich ganz lässige Socken, führen ihr Geschäft nachhaltig – nämlich nicht nur mit Fokus auf die Umwelt (Glas, Bio, ..), sondern auch auf sich selbst, zum Beispiel mit der Dreißig-Stunden-Woche. Sie sind alle engagiert, lustig, cool, einfach ein paar Leute, die mit einer guten Idee eine Lebensgrundlage aufgebaut haben. Und auch dafür belohnt wurden: Vor ein paar Wochen gewannen sie nämlich den TRIGOS, den österreichischen Nachhaltigkeitsaward. Völlig zu recht. Ich kann mich nur wiederholen: Ich bewundere Menschen, die einfach machen. Die eine Idee haben und sie auch wirklich umsetzen. Kein „irgendwann mal“, kein „aber“, nein, einfach: JETZT. Super gemacht, Leute!

 

Und deshalb ist das jetzt hier ein gesponserter Post: Ich hab nämlich die eine oder andere Flasche Makava geliefert bekommen. Danke, danke, lieber Indy und lieber Krisi.

Und hier mein neuer Lieblingsplatz. Jeder Abend ist ein Urlaubsabend: Hängematte und Makava. Ja. Ich hab jetzt auch eine Hängematte zuhause. Was das mirno more Gefühl gleich noch mal potenziert. Herrlich, sowas. Schöne Sommertage, ihr Lieben!

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3 Gedanken zu „Und ich bin ja doch käuflich. Und liebe es.

  1. Rabin sagt:

    ^^ Für so eine Sache würde ich mich doch auch glatt kaufen lassen. 😉 Hatten hier mal etwas ähnliches, dass dann leider an die große Sprudel-Limo-Firma verkauft wurde. :/

  2. Käfa sagt:

    Hier! Noch eine Makava-süchtige! dafür ist auch indy verantworlich!

    • nunette sagt:

      Ich hab fast überlegt, dich mit deinen Worten „Ja verdammt, süchtig, aber warum muss das Zeug so schwer zum Mitschleppen sein? Blöder Indy“ reinzunehmen in den Blogbeitrag 😀

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