Archiv des Autors: nunette

Spaß beim bunten Spanier??!

Ich liebe da Bild.de. Mein tägliches Nachrichtenprogramm am Morgen beginnt mit derstandard.at und orf.at, geht dann manchmal noch kurz zu Spiegel.de, und auf alle Fälle aber noch zu Bild.de. Einfach, weil ich mir immer wieder denk: Das gibts doch einfach nicht. Das ist doch wirklich noch ärger als die Kronenzeitung. Heute durfte ich folgenden Artikel lesen: Ausziehen für Desigual. Die Aktion kennt man seit Jahren vom bunten Spanier: Nackert, optimalerweise im tiefsten Winter, vor der Filiale warten, drinnen darf man sich dann ein Oberteil- und ein Unterteil behalten. Mei. PR-Aktion halt.

Nur heute muss ich mal wirklich den Zeigefinger erheben, die Moralkeule auspacken und wasweißichnoch alles. Der Satz der PR-Beraterin nach der Feststellung, dass so eine Aktion den bunten Spanier 25.000 Euro kostet, blieb mir nämlich im Hals stecken: „Spaß lassen wir uns gern was kosten.“

Also erstens: Weiterlesen

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Weihnachten, skurril

Letztens fiel mir auf: Moment mal, wenn mir so viele Leute sagen, sie wünschen sich und verschenken mein Buch zu Weihnachten, dann wird das ja wirklich in ganz vielen Haushalten unterm Christbaum liegen. Arg. Und so wars auch.

In der Nacht auf 25. erreichte mich die SMS eines Freundes, der das Buch von seiner Mama bekam – die mich zwar kennt, aber das Buch nicht mit mir in Zusammenhang brachte. Auf Facebook schrieb eine Frau, sie hätte es ihrer Freundin geschenkt. Diese hätte aber nix davon, weil die Tochter sich umgehend das Buch geschnappt hatte und seither drin liest. Außerdem waren dann da diese Fotos, einige kamen ungefragt, andere, weil ich auf Facebook darum bat:

Janna ausm Xiling bekams von ihrem Bruder..

Janna ausm Xiling bekams von ihrem Bruder..

Mel

Bei Mel lags auf dem Sessel (den ich in nachgemachter Version auch habe) aufm Fell (das in Fake-Version ich auch habe). Könnte also eigentlich ein Gegenfoto schießen 🙂

Sandra stellte es sich sofort ins Regal

Sandra stellte es sich sofort ins Regal

taja

Und Taja verschönerte ihren Christbaum direkt damit 🙂

Für mich gehören diese Bilder definitiv in die Kategorie „Skurrilitäten meines Lebens“. Es ist so absurd, dass es schon wieder genial ist: MEIN Buch unter so vielen Christbäumen…. Danke euch, liebe Leute! Ich hoff, ihr habt alle Spaß beim Lesen!

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Die Weihnachtsgeschichte aus Dhaka

Na, auch schon alle ganz harmoniebesoffen und vollgefressen mit Keksen? Mir gings gestern so, Weihnachten mit der ganzen Familie, alle Nichten (unterm Badezimmerwaschbecken versteckt leise über einem Weihnachtsgeschenk vertieft) und Neffen (ohrenbetäubend laut die großelterliche Wohnungseinrichtung demolierend). Und die Kekse standen uns bei den Ohren raus.

Heute hab ich mich durch Nachrichten lesen wieder in die Realität geholt. Dankenswerterweise – und da freu ich mich wirklich drüber! – berichtet ORF.at heute riesengroß über Bangladesch. Es ist nämlich so: Von den über 1300 Toten sind bei weitem nicht alle identifiziert worden (und die, die es wurden, oft falsch, also der falschen Familie übergeben). Hunderte sind anonym begraben, einige liegen immer noch unter den Trümmern von Rana Plaza. Und während andernorts über Entschädigungszahlungen diskutiert wird und einige Firmen sagen: „Wir zahlen ja eh!“, stellt sich die Frage: „Aber an wen?“. Es bekommen nur die Familien Entschädigungen, die einen Totenschein vorweisen können. Was soviel heißt wie: Ziemlich viele schaun durch die Finger. Und posthum DNA-Proben ziehen usw…. vergiss es. In diesem Millionen-Moloch namens Dhaka gibts genau ein kleines Labor, das das kann.

Hier gehts zur ganzen Geschichte, die nicht viel Hoffnung macht.

Frohe Weihnachten.

Tschulligung fürs Laune versauen. Nachher gibts eh wieder Oh Tannenbaum-die Oma sitzt im Kofferraum-Stimmung…

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Hypnose und Video

Sooodale, der erste Weihnachtswahnsinn ist vorbei (und ich bin eine Kuh, aber dazu ein anderes Mal… war keiner meiner großen Momente), und ich komm grad beim gemütlichen Surfen im Netz drauf, dass ich was vergessen hab! Ich hab dem Herren Markus von Greenality nämlich mal versprochen, das da zu posten:

Und jeeetzt grad passts noch, ich gratulier ihnen zum gelungenen Video! Greenality, das sind übrigens die, die folgendermaßen auf der WearFair für ihren Stand geworben haben:

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Nein, jetzt ernsthaft, Greenality sind ziemlich lässig. Haben durch und durch faire Streetwear (und bio!), und vor allem hab ich das Gefühl, die haben immer gute Laune. Eine Marke, bei der ich immer grinsen muss – und denen ich ganz viel Erfolg 2014 wünsch, noch viel mehr als bisher!

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Oh du Fröhliche!

Ich wünsch euch allen ein entspannendes und feines Fest, egal, wie gefeiert wird (und ob überhaupt, ich wünsch es euch einfach trotzdem, das habt ihr davon). Jahresabschlusssentimental werd ich jetzt noch nicht, jetzt ist erstmal Zeit für Familie und Freunde. Apropos Freunde: Ich weiß, ich hatte in letzter Zeit wenig selbiger für euch, weil ich entweder mit dem Rummel ums Buch oder mit Gesundwerden beschäftigt war. Umso mehr gilt jetzt und hier und überhaupt: DANKE. Ihr seid die Besten, ich weiß, dass ich trotzdem wahnsinnigen Rückhalt durch euch habe, und ihr wisst genau, wer sich da angesprochen fühlen kann – ganz ganz viele nämlich. Danke euch. Und frohe Weihnachten!

Was die Schenkerei angeht: Ich freu mich bereits sehr darauf, was der Liebste zu meinen Geschenken für ihn sagt. Was ich selbst bekomme, ist mir da schon relativ schnurz. Nicht falsch verstehen, aber ich bin grad so glücklich, dass eh alles nur Draufgabe ist.

Eine dieser Draufgaben (in weihnachtlichem Grün) habe ich mir übrigens gestern selbst geschenkt:

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Eine Record Handstrickmaschine aus den Fünfziger Jahren. Komplette Ausstattung vorhanden, inklusive Anleitung und Strickvorschlägen. Ist sie nicht hübsch?

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Und nach etwa einer Stunde „Hääää?“ und „Waaaas?“ und „Bitte ich kapier Punkt neun in der Anleitung einfach nicht“ und „Schaaaaaaas!!“ wars kurz vor Mitternacht dann soweit: Irgendwie wurde mir das Grundkonzept klar. So die absoluten Beginnergrundlagen. Aber immerhin. Schaut zwar aus wie bei Achtjährigen, die das erste Mal Stricknadeln in der Hand haben, aber hey, ich hab auch zum ersten Mal einen Handstrickapparat vor mir 🙂

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Zum Vergleich Maschine gegen Strickstück, schaut irgendwie mimimi aus, aber ich hab echt Spaß! Ich hab sie bezwungen, die Maschine! YEAH!

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Meine erste Watschen

Ich muss das jetzt schnell noch schreiben, obwohl mein heutiger Beitrag eigentlich schon online ist: ENDLICH! Ich hab meine erste richtige Watschen für das Projekt kassiert. Im Standard schreibt ein Poster:

Diese Nunu ist doch eine geltungssüchtige Schaumschlägerin die ihresgleichen sucht. Habe das Interview mit ihr gehört und kann nur sagen: nein danke – so nicht! Mit ihren u.a. 43 Röcken ist es leicht die „Kaufnix“ zu spielen. Und ihr Buch soll wohl Kohle einfahren – oder etwa nicht? Warum verschenkt sie es nicht?
Diese möchtegern-Verzichter die die dicke Kohle auf der Seite haben, Schränke voller Sachen und Garagen voller Dreckschleudern und dann ein Buch schreiben mit erhobenem Zeigefinger…..die sollen sich meiner Meinung nach über die Häuser hauen!

Erstens Mal: Danke, endlich Kritik. Ich weiß, dass es immer zwei Seiten gibt, und ich kanns selbst kaum fassen, wie positiv die Reaktionen momentan durch die Bank sind. So positiv, dass ich bereits gefragt wurde, ob ich die Rezensenten auf den verschiedenen Blogs und Portalen a la böseböse Amazon kenne. Tu ich nicht. Und endlich, endlich, endlich kommt da jemand daher und sagt so quasi: „Ich find das scheiße, was du machst.“ Ich hab wirklich schon drauf gewartet (was nicht heißt, dass ich ab jetzt nur noch negative Reaktionen kriegen mag 🙂 ).

Ich habe übrigens weder dick Kohle auf der Seite, die Sachen in meinen Schränken werden weniger. Eine einzige Formulierung nehme ich dem Kommentarspender übel: Würde er das Buch lesen, würde er den erhobenen Zeigefinger vergeblich suchen. Ich bin mir seit langem klar, dass das, was ich da habe, ein Luxusproblem ist. Das rüberzubringen, war mir verdammt wichtig. Aber egal, zurück zur geltungssüchtigen Schaumschlägerin. Mir fällts auch schon auf, dass ich wirklich SEHR viel in den Medien bin gerade, und ich bin ja auch schon mal drauf eingegangen. Dass ich das alles mitmache, hat zwei Gründe.

  1. Ich kenn das Medienkarussell, und weiß: Jetzt gerade bin ich „eine Geschichte“. Das wird auch bald wieder vergehen, und dann pfeift kein Schwein mehr nach mir. Ich habs nicht auf Berühmtheit aus, sondern es ist mir wichtig – da es früher ja auch zu meinem Job gehörte – mit JournalistInnen gut zusammenzuarbeiten.
  2. Natürlich freu ich mich sehr, wenn das Buch sich gut verkauft – aber nicht aufgrund der Tantiemen. Von denen könnte ich nämlich sowieso nicht leben, soviel ist das bei weitem nicht. Ich freue mich, dass viele Menschen, die sich vielleicht bisher nicht damit beschäftigt haben, dann doch was von GMO-Saatgut, Bauernselbstmorden, einstürzenden Fabriken und unlauteren Verkaufsmethoden lesen. Da habe ich wirklich ein großes Sendungsbewusstsein entwickelt – und wenn das mit mir personalisiert stattfindet, dann gehts mir da nicht um Schaumschlagen, das seinesgleichen sucht, sondern darum, die Themen unter die Leute zu bringen.

Und HUCH! Ich war schon wieder im Fernsehen! In der ZiB! Ich hatte zwar 34 und nicht 43 Röcke, aber bei dem Ausmaß ist das wirklich schon wurscht. Ich finds immens lässig, dass es ein Buchtipp in die ZiB schafft (könnte der Redaktion gleich noch ein paar andere Bücher zur Empfehlung schicken, zum Beispiel das hier). Gedreht wurde übrigens im Printa, falls jemandem die Kleider im Hintergrund gefallen, gestrickt wurde im Strickwerk.

In diesem Sinne, liebe Leute: Die geltungssüchtige Schaumschlägerin wünscht euch einen besinnlichen letzten Einkaufstag vor Weihnachten 😉

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Bangladesch – mal wieder ein Trauerspiel

Gestern war mal wieder Bangladesch überall in den Medien. Ich zitiere hier mal die TAZ – und leider, mit jeder Zeile, die ich las, hatte ich noch mehr das Gefühl, dass das leider nix bringen wird. Die Hauptverdächtigen untergetaucht, einfach futsch. Toll. Oh du Fröhliche.

Tödlicher Fabrikbrand in Bangladesch

Anklage in Abwesenheit

In Bangladesch ist ein Jahr nach einem Fabrikbrand mit 112 Toten Anklage gegen die Besitzer erhoben worden. Doch die sind längst verschwunden.

Ausgebranntes Treppenhaus: Feuerwehrleute bergen eine Leiche aus dem Tazreen Fabrikgebäude (November 2012).  Bild: dpa

BERLIN taz/afp | Mehr als ein Jahr nach einem verheerenden Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch ist Anklage gegen die Besitzer erhoben worden. Unter den Angeklagten sind das Besitzer-Ehepaar, Delwar Hossain und Mahmuda Akhter, die allerdings seit dem Brand verschwunden sind. Außerdem werden elf Wachleute und Manager sich ebenfalls wegen fahrlässiger Tötung verantworten müssen. Von ihnen wurden sieben festgenommen, von den anderen fehlt ebenfalls jede Spur.

Bei dem Brand in der Textilfabrik Tazreen Fashions in einem Vorort der Hauptstadt Dhaka waren im November vergangenen Jahres 112 Menschen gestorben, die meisten von ihnen Frauen. Die Fabrik hatte unter anderem für die Bekleidungskette C&A, die US-Supermarktkette Walmart und den deutschen Discounter Kik produziert.

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Die Überlebenden berichteten, dass Aufseher den Feueralarm zunächst als Übung abgetan hatten und Fluchtwege verschlossen gewesen waren. Viele sprangen aus dem Fenster, um sich zu retten. Die Ermittlungen zeigten später, dass es für das neunstöckige Gebäude nur eine Genehmigung für drei Etagen gegeben hatte.

Arbeitsbedingungen in Textilfabriken Bangladeschs sind berüchtigt, regelmäßig gibt es Brände. Fünf Monate nach dem Brand bei Tazreen Fashions stürzte zudem das Fabrikgebäude Rana Plaza ein. Dabei starben mehr als 1100 Menschen, mehr als doppelt so viele wurden verletzt. Viele konnten nur mit Notamputationen aus den Trümmern geborgen werden. Unter dem öffentlichen Druck unterzeichneten zahlreiche Bekleidungsfirmen ein Abkommen für Gebäudesicherheit und Brandschutz in den Fabriken. Gewerkschafter hatten ein solches Abkommen schon seit mehreren Jahren gefordert.

Bangladesch ist nach China der zweitgrößte Produzent von Textilien weltweit. Die Branche beschäftigt fast vier Millionen Menschen, überwiegend Frauen. Die Fabriken produzieren rund 80 Prozent aller Exporte des Landes. Zu unsicheren Fabriken kommen besonders ausbeuterische Arbeitsbedingungen: Den Arbeitern wird einer der niedrigsten Löhne der Welt gezahlt, sie werden regelmäßig zu 14-stündigen Schichten verpflichtet und haben meist nur zwei Tage im Monat frei.

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Rosa Nutella

Ich bin im Standard genannt!! Ist das jetzt arrogant, wenn ich sag: Super, der hat mir in der Printversion in meiner Sammlung noch gefehlt? 🙂 Vor allem, ich selbst hätte es ja gar nicht bemerkt, eine Leserin (Carmen) hat mich heute per Kommentar drauf hingewiesen! Ich freu mich sehr, die Medienmenschin in mir liebt ja den Standard.

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Online kann man den Beitrag ebenfalls lesen – „Der Preis, den wir zahlen

Außerdem gibts mich nachzuhören: Gegen Ende (also im letzten Fünftel etwa) von Diagonal auf Ö1 durfte ich auch meinen Senf absondern.

Inhaltlich hab ich grad wenig Spannendes zu erzählen. Ich meide die Einkaufsstraßen, ich hab meine Geschenke beisammen, und ich könnt den ganzen Tag schlafen oder lesen. Spannend beispielsweise dieser Artikel – die Globalisierung erklärt anhand von Nutella. Einiges drin ist eh logisch, meine Lust auf Nutella hält sich jetzt gerade trotzdem in Grenzen.

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Out of office

Gestern: Schwimugeburtstag.

Heute: Isch hab Kopf!

Darum:

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und

und

samstag

und am Nachmittag vielleicht ein bissl karitative (Kinder-)Punsch-Action….

Schönes Wochenende!

Ach, und um fünf bin ich im Radio – bei Ö1.

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Der Guido, sein Buch und ich…

Dass es mal so weit kommt – dass ich mich positiv über Shopping Queen äußere. War ja mal ganz anders. Aber halt, stop. Das Konzept von Shopping Queen find ich immer noch mehr als bedenklich (und am allermeisten stört mich die Sendezeit. Da schauen genau die Leute, die 500 Euro definitiv für was anderes brauchen als gedankenloses Fetzenkaufen). Aber den Guido, den find ich einfach witzig. Der ist fast immer respektvoll (sogar, wenn er eigentlich ziemlich austeilt, dann ists am lustigsten) und einfach einer, mit dem man echt gern mal tratschen würde.

Und genauso wie er redet, schreibt er auch. Ist ja was, was man mir auch nachsagt … Hab gestern und heut mal sein kürzlich erschienenes Buch überflogen und musste ein paarmal wirklich lachen, weil ich permanent seine Stimme im Kopf hatte, als würde er mir gerade was erzählen. Das Buch selbst ist ein recht witziger Stilratgeber (und auf selbige bin ich ansonsten ziemlich allergisch), und zu jedem Frauentyp gibts noch eine Anekdote dazu. Sicherlich, oft mal lobt er sich zwischen den Zeilen schon ziemlich selbst, aber grundsätzlich bleibt seine sympathische Art auch im Schriftlichen erhalten. Wenn er jetzt auch noch neben dem Qualitätsargument, dass er eh brav vertritt (wenig, umnähen, auf Qualität achten usw..), auch noch auf Öko bzw. Fair machen würde, er wär einer meiner Helden. Nicht, dass ihm mal was nachgewiesen wurde, aber er macht immer noch das meiste Geschäft mit Uniformen. Und ich weiß nicht, wo und wie die produziert werden. Würde es aber gern wissen – und hoffe inständig, dass dabei das recht positive Bild, das ich von ihm habe, erhalten bleibt… hoffen darf man ja, oder?

Kurz: Das Buch ist in meinen Augen kein Pflichtprogramm fürs Bücherregal, aber wer den Guido Maria Kretschmer und seine Art mag, der wird das Buch lieben, weil man jederzeit auf seine typischen Formulierungen zugreifen kann.

Er und ich, wir waren ja in der gleichen Sendung vom Kölner Treff. Und dort trug ich dankenswerterweise dieses wunderbare, ach was, dieses göttliche Kleid. Und weil ich dem göttlichen Kleiderdesigner ein Foto mit Guido versprochen hab, hab ich den nach der Sendung noch mal aufgehalten und meine liebe Lektorin fotografieren lassen. Tadaaa:

Frau ichkaufnix und Herr Shopping Queen. Hat was (auch wenn ich mich selbst auf dem Foto ganz fürchterlich finde). Was ziemlich Absurdes 🙂 Es ist übrigens sehr witzig, dass man ein Buch ganz anders liest, wenn man den Autor kennt und ganz nett findet … und das, obwohl der Autor eigentlich fast für das Gegenteil dessen steht, das man selbst vertritt. Er ist einer von der „anderen Seite“, textiltechnisch gesehen, aber trotzdem kein Feind.

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