Archiv des Autors: nunette

Must have? Must kotz!

Ich musste heute auf die Mahü. Also eigentlich musste ich sie nur passieren, vom 13A zur Sonja im Strickwerk (übrigens verlosen die zwei Bücher von mir!). Da muss man auch am Forever 21 vorbei. Dort in der Auslage: MUST HAVES! FÜR WEIHNACHTEN! Ein schwarzer Rock, eine graue Jacke, echt MUST HAVES! Ich find das einfach absurd, ich mag mir nicht einreden lassen, was ich haben muss. Und zu Weihnachten, da muss ich als Allererstes mal Familie, den Liebsten und keinen Stress haben (das allein ist schon gar nicht so einfach, wie man weiß). Aber ich MUSS sicher keine graue Jacke haben. Weihnachten findet auch ohne graue Jacke statt.

Ich weiß nicht, stößt euch das auch so ab wie mich? Überhaupt, dieses Gedränge und Geschubse und jeder mit gestresstem Gesicht, und überall wird man kampfbesinnlich umspielt mit Weihnachtsliedern, alle paar Meter ein Punschstand, und Leute! Ihr MÜSST doch KAUFEN! Es ist doch WEIHNACHTEN!

Wäh.

2013-12-19 14.02.16

Wie passend, der Paketdienst-Laster im Hintergrund. Fällt mir jetzt erst auf..

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Als mein Kater posthum berühmt wurde…heute.

Da komm ich gestern Abend nachhause, und es erwartet mich ein ziemlicher Stapel an Post. Unter anderem das hier:

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und mittendrin in diesem Branchenblatt, oh Überraschung (nonanet keine Überraschung, ich hab das Interview schließlich gegeben – aber der „fertige“ Anblick ist immer noch genial, jedes Mal):

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Freu!

Mindestens genauso nett die heutige Entdeckung: Die Geschichte in der Lisa, geschrieben von Alexandra (die endlich mal wieder bloggen sollte, hehe).

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Und wer hätte das gedacht: Eineinhalb Jahre nach seinem Tod wird mein Biff-Bär doch noch berühmt…

Ach wie ich meinen Schnuff vermisse...

Ach wie ich meinen Schnuff vermisse…

 

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Die Näh-Idee

Wieder zuhause, und aufgrund akuter Stimmlosigkeit alle Termine gestrichen. Und? Fad ist mir. Auf Ideen kommt man da. Zum Beispiel auf Folgende: Schon vor ein paar Wochen hab ich in einer Zeitschrift ein Kleid entdeckt, bei dem ich mir dachte: DAS ist es! DAS mach ich aus dem wunderschönen Wollstoff, den ich von einer Bekannten geschenkt bekommen hab und der seither auf meinem Näh- und Strickkastl liegt.

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Die Kombination mit den Stiefeletten und der Jeansjacke ist schon sehr meins…

Der Haken: Das „mach ich“. Das trau ich mir nämlich nicht zu. Sorry. Einfache, schnelle Röcke mit zwei Nähten, kein Problem, aber sowas, und mit einem so teuren Stoff…. nada. Also, eine liebe Nähfreundin gefragt. Die jedoch war dankenswerterweise sehr schnell sehr ehrlich und meinte, es würde bei ihr locker so um die 200 Euro kosten, ich solle mir doch gleich jenes Kleid bestellen. Aus näherischer Sicht versteh ich das voll und ganz, aber ich hab den Stoff zuhause und die Idee im Kopf, wieso also was anderes kaufen?

Außerdem, ist mir ein paar Tage später noch aufgefallen, würd ich das Ding gerne pimpen. Von hinten soll es nämlich so aussehen:

Das soll ein roter Zipp sein, am Rücken, von oben bis unten.

Das soll ein roter Zipp sein, am Rücken, von oben bis unten.

Man sieht, zeichnen kann ich nicht. Gemeint ist eine Rückansicht wie von diesem kürzlich vorgestellten Kleid: Weiterlesen

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Scheinheilig im Niederdörfli

Heute hab ich mir selbst mal wieder meine eigene Scheinheiligkeit in Gesicht gerieben. Vor – ogottogottogott – über zehn Jahren habe ich in Zürich studiert. Zehn Jahre. Heilige Scheiße, fühl ich mich grad alt. Aber egal.

Heute also war ich in Zürich. Hatte nach Ankunft am Bahnhof etwas Zeit und beschloss, zu Fuß zu meiner Verabredung weit hinten im Seefeld zu gehen, durchs Niederdörfli. Für Zürich-nicht-Kenner: Das Niederdörfli (und das Oberdörfli, um ganz korrekt zu sein) ist die Altstadt von Zürich. Kleine, enge, teilweise recht steile Gassen, Kopfsteinpflaster, Fußgängerzone. Und ein Geschäft neben dem anderen. Auch hier haben bekannte Marken wie Vero Moda oder Desigual mit eigenen Stores Einzug gehalten, auch Liebeskind leistet sich eine Filiale. Kleine Boutiquen, die keinen großen Handelsketten angehörten, sind spürbar weniger geworden (wenn auch immer noch da, was viel Charme ausmacht).

Beim Durchspazieren war ich erschrocken. „So viele neue Fetzenläden! Die gabs damals noch nicht, jedenfalls noch nicht soooo viele!“, dachte ich. Früher waren da zwar auch schon viele Modeläden, aber es sind in den letzten Jahren sicher signifikant mehr geworden (mein heißgeliebtes Musik-Second-Hand-Geschäft gibts noch, aber leider wars geschlossen)…

Am „Ende“ des Dörflis musste ich mich dann selbst kurz schimpfen. Noch vor drei Jahren, als ich das letzte Mal da war, war der Gang durchs Niederdörfli noch massiv verführerisch für mich. Und ich hätte mich gefreut über die neuen Filialen. So schauts nämlich aus. Ich brauch da jetzt gar nicht so scheinheilig auf „Ogott, der böse böse Konsum“ tun, ich kenn das ja nur zu gut, dieses Gefühl des Bummelns und sich-einlullen-Lassens von  bunten Auslagen und Angebotsständern.

Ich versuch, mich selbst nicht allzu ernst zu nehmen. Ich hab ein Jahr nix gekauft, das ist jetzt keine Wahnsinnsleistung, aber ich hab viel draus gelernt – und das hat viel Spaß gemacht. Bitte, nehmts mich auch nicht immer zu ernst, wenn ich einen auf Konsummoralapostel mache – ich kanns wirklich gut nachempfinden, wenn man nicht von jetzt auf gleich das Einkaufsverhalten umstellen kann (ich hab ja auch ein Jahr Auszeit dazwischen gebraucht und mich so quasi selbst ins Leo gestellt), die Verführungen lauern schließlich überall. Also Moment, ernstnehmen darf man meine Konsumkritik schon, aber bitte immer im Hinterkopf haben: „Die kennt auch die andere Seite.“

Apropos Verführungen, ich werde jetzt mal geschwätzig (wenn das mal keine schöne Überleitung zur neuesten Buchkritik ist): Für die Heimfahrt Richtung Lieblingsfamilie (etwa eine Stunde) hatte ich aufs Lesematerial vergessen. Und mir im Buchladen am Bahnhof ein Buch gekauft, den letzten Glattauer nämlich. Gut, ist mir schon klar, der ist Österreicher, das Buch wird wohl in Österreich spielen. Aber dass das Geschäft der Hauptperson anscheinend bei mir um die Ecke angesiedelt ist und ich haargenau weiß, welches er mit dem (namentlich entfremdeten) Cafe in der Märzsstraße meint, das war dann doch wieder sehr lustig, so mitten im Zug in der Schweiz…

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12.000

Ich verbringe gerade wunderbare, shoppingfreie 😉 Tage in der Schweiz sowie in Frankreich. Es ist herrlich, einfach mal nicht nachzudenken, und es stattdessen zu genießen, dass da, wo ich bin, so ziemlich jede Katze, die mir auf der Straße entgegenkommt, ein Extremschmusi ist. Dass es eigentlich nicht mehr zum Zufriedensein braucht als einen Kamin, ausreichend Holz und ein gemütliches Sofa davor. Dass die Familie, die ich seit 11 Jahren regelmäßig besuche, mit all ihren Ups und Downs für mich immer noch ein Heile-Welt-Vorbild ist. Hach, es ist fein. Trotz deftiger Verkühlung und beleidigtem Ellenbogen (Mitleid bitte, ich hasse meine Schleimbeutel…und damit sind wirklich körpereigene Teile gemeint, nicht irgendwelche Leute…)

Einfach nicht nachdenken? Nein, geht nicht, ich schaffs einfach nicht. Könnte daran liegen, dass ich immer noch To Die For von Lucy Siegle lese….

Ich bin zwar schon ein ganzes Stück weiter, im Kopf hängengeblieben ist mir jedoch eine Zahl aus den ersten Seiten des Buchs: 12.000.

„(…) In fact, even if the tentative shoppers were to come back next week the pieces wouldn’t be there. That was not the Zara way. The Zara way – the one that broke all previous rules – had several defining characteristics, but number one (and sacrosanct) was that the Spanish retailer manufactured only relatively tiny quantities of each style. This sounds a small deal, but effectively it turned fashion retail on its head. Instead of focusing on quantity, Zara’s cadre of around two hundred designers in Spain come up with around 40.000 new designs each year, of which 12.000 are actually produced (that’s 5.000 more than TopShop).“

Zwölftausend Designs, von der Haarklammer bis zum High Heel. Unglaublich. 12.000!!!

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Einen hab ich noch…

…Einen hab ich noch! Irgendwie sollt ichs ja blöd finden, aber: ich finds trotz allem „aber das kann man doch nicht vergleichen“-usw…. amüsant. Weihnachtsshopping in Wien:

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Frei!!

Soooo! Jetzt…. Ist Urlaub. Heute noch einen livetalk bei wdr5 erledigt (sorry für das nicht vorher ankündigen, vergessen), und jetzt hab ich frei. Und habe keine Ahnung,  ob ich in den kommenden Tagen blogge, Geschichten hätte ich schon wieder mehr als genug… 🙂

Gestern bei den Funkhausgesprächen durfte ich auch einen ehemaligen hochrangigen KIK-Mitarbeiter kennenlernen, und ich hab mal wieder Sachen gehört, es ist einfach nur zum Ohren anlegen…..doch mehr davon bald! Ich quartier mich jetzt mal bei meiner Dreiviertelschweizer Lieblingsfamilie ein und lass es mir bei Vanillekipferl (drauf gepfiffen aufs Gluten) und am Kamin gutgehen….

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Eine Fashionbloggerin denkt um

Ich bin gerade begeistert, aber sowas von! Darf ich euch Madeleine vorstellen? Madeleine ist sehr erfolgreiche Bloggerin, macht Wahnsinnsfotos und hat einen dieser Fashion- und Lifestyleblogs, die einem Hochglanzmagazin um nix nachstehen. Ergo: Einer dieser Blogs, die ich mit gespaltenen Ansichten betrachte – einerseits wow, schön, hübsch, Fashion, Style! – andererseits bin ich oft traurig, weil genau solche Blogs wie ihrer dieses Fast-Fashion-Dasein auch noch verstärken, und wie.

Madeleine selbst hab ich bisher zweimal „live“ erlebt, beide Male nicht wirklich geredet mit ihr, und aus der Ferne erschien sie mir – bitte um Entschuldigung – wie ein etwas oberflächliche Modepüppchen, aber hey, absolut perfekt gestyled, da gabs gar nix….

Doch jetzt hat das elfte Gebot bei mir mal wieder zugeschlagen: Du sollst dich nicht täuschen. Madeleine hat kürzlich folgendes auf ihrem Blog gepostet:

ein jahr ist es nun her, dass ich meinen 3-monatigen shop stop abgehalten habe. nach nur 2 monaten, bin ich schwach geworden und habe mir etwas gekauft. nun, fast ein jahr später ist einiges passiert. abgesehen davon, dass ich ZU VIEL besitze, haben viele berichte, diese oder diese sendung, immer wieder fragen aufgeworfen: wo wird meine kleidung produziert? wer produziert sie zu welchen konditionen? woher kommt das leder für meine schuhe? wie sterben diese tiere?

google analytics sagt mir heute, dass dariadaria im letzten monat 182.778 klicks verzeichnet hat. 182.778 klicks, die die modeindustrie, vorallem firmen wie zara und H&M unterstützen. einen blick in meinen kleiderschrank: made in china, made in bangladesh, made in turkey usw. usf. von allen meinen sachen, und ich habe wirklich alle unter die lupe genommen, waren nur vier stück „made in USA“ und ein paar wenige vintage teile made in italy oder made in austria. auf vielen etiketten steht ebenso „made in portugal“ – aber wusstet ihr, dass ein shirt ebenso in bangladesh hergestellt und die knöpfe in portugal angebracht werden können, damit dieses etikett angebracht werden darf?

lederprodukte waren für mich immer zeichen von qualität. ich bevorzugte eine leder- einer plastiktasche. doch wusstet ihr, wie viele lederprodukte hergestellt werden? in bangladesh werden kühe aus indien „verarbeitet“, die einen langen transportweg hinter sich haben, denen chilli in die augen gerieben wird, die brutal erschlagen und zu unseren handtaschen verarbeitet werden. beim gerben sind die wässer mit chrom verseucht, in welchem die arbeiter barfuß stehen und welches so auch in’s leder und so auf unsere haut gerät. ich hätte nie gedacht, dass meine lederschuhe einmal für krebs verantwortlich sein könnten. und ich würde es mir nie verzeihen, einem kind lederschuhe anzuziehen, die in gift getränkt worden sind. mader, die in china zuhauf gezüchtet werden, um letztendlich auf unseren pelzkrägen zu landen. brutal erschlagen, oft bei lebendigem leib gehäutet. alles, wegen unserer nachfrage. ich habe keinen hund, aber ich würde nicht wollen, dass er auf diese art und weise lebt und stirbt. es wird mir übel, wenn blogger beginnen davon zu sprechen, sie würden sich jetzt vegan ernähren, das sei besser für die umwelt und dann billigen chinapelz tragen und 10€ hosen von h&m posten. bevor ich auf ein ei von einem glücklichen huhn verzichte, verzichte ich lieber auf mode.

ich möchte mich übergeben. über alle meine kleidungsstücke, die ich kaufe, im vollen bewußtsein wie diese produziert werden. meine 6€ schlafshirts von H&M: produziert in bangladesh, wo letztes jahr erst ein gebäude einstürzte, weil die dort ansässigen firmen (zB. mango, benetton oder primark) weitere stockwerke anbauten. firmen, die den hinterbliebenen familien bis zum heutigen tage keinen cent zurückgezahlt haben. noch übler wird mir, wenn ich bedenke, dass ich diese firmen und ihre ethik unterstütze. ich würde hier niemals kinderprostitution oder menschenhandel promoten, wieso also diese arbeitsbedingungen?

ich habe bereits die hälfte meines kleiderschranks aussortiert und werde diese sachen einem obdachlosenheim zukommen lassen. für mich hat kein neuer stop shop begonnen, sondern ein bewussteres shopping verhalten. ich werde weniger und bei den richtigen labels kaufen. ihr werdet natürlich noch teile von h&m, zara und forever21 sehen, könnt euch aber sicher sein, dass dies restbestände sind, die ich noch behalte, bis sie durch faire kleidung ersetzt worden sind. im bereich „fair fashion“ im blogmenü sammle ich links zu labels, die fair und/oder organic produzieren und habe mir heute den ersten pulli von grüne erde zugelegt, den ihr auch am bild seht. seht euch diesen beitrag an und denkt nach, wie ihr euer leben gestalten wollt. meines muss sich ändern, sofort.

Ich bin gerade wirklich sowas von begeistert!!!!! Danke, liebe Madeleine – du sitzt an einem einflussreichen Hebel – und du nutzt ihn!!! SUPER!!!! Weiter so, und vielen, vielen Dank!

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Es wird gelesen

Während ich gerade am Weg nach Köln bin, wirds zuhause langsam ernst – wobei, ein bissl Zeit ist noch. Aber dann gehts los – mit den Lesungen!

Die hochoffizielle Präsentation findet bei der lieben Ulla und ihren lieben Mädels im Buchkontor statt – durch sie bin ich auf Kiwi gekommen und habs noch keine Sekunde bereut: HIER geht es zur Info über die Lesung am 9. Jänner sowie Anmeldemöglichkeit. Ich freu mich drauf, auch wenn ich noch keine Ahnung hab, welche Teile ich vorlesen soll!

Am 16. Jänner, also eine Woche drauf, ist mein „Jahrestag“. Am 16. Jänner 2012 begann die Shoppingauszeit, am 16. Jänner 2013 endete sie – und am 16. Jänner 2014 wird in einem meiner absoluten Lieblingslokale gelesen und gefeiert!

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Kleiner Ausschnitt aus dem superherzigen Flyer, den Eva gebastelt hat!

HIER  geht es zu den Veranstaltungen vom Dellago, ich denk mal, die Lesung wird bald online sein!

Ich freu mich und bin schon ganz aufgeregt! 🙂

 

 

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Gekauftes Glück?

So, bevor ich jetzt im Eiltempo packen muss – ich fahr für fast eine Woche weg und ich haaaaasssee Packen für einen solchen Zeitraum, noch dazu im Winter, da geht sichs mitm Handgepäckskoffer einfach definitiv nicht aus – kurz noch ein Update. Ich war heut shoppen (und alle so: „Waaaaaas? Du? Shoppen?“).

Bei der Laura.

Die Laura, das ist nämlich die Frau Ebenberg.

Abgesehen von der Tatsache, dass die Laura eine unglaublich coole Frau ist, hat sie wirklich tolle Stücke, dabei auch grandiose Basics, von Armed Angels, Slowmo und wie sie alle heißen. Ich hab nämlich was gebraucht. Ich hab ja diesen selbstgenähten Rock, und meine geliebten, im Buch ebenfalls vorkommenden braunen Stiefel (die der Markus bestellt hat, an dieser Stelle hochoffiziell nochmal: DANKE, MARKUS!! 😉 ). Nur oben, da hab ich in dazupassend nur noch langsam wirklich sehr durchlöcherte und zerschlissene Textilschwedenshirts. Die ich zwar immer noch untendrunter anziehe – aber ich muss ja bitte demnächst ins Fernsehen.

Darum bin ich seit heute stolze Besitzerin eines Armed-Angels-Teils:

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Übrigens super, dass ich nach sechs Jahren in meiner Wohnung und nach zwei Jahren Bloggen draufkomm, wo ich die Teile am besten abfotografieren kann… Meet my Badezimmertür!

Aaaber: Ich war auch stark. So nebenbei lag am Ausverkaufsstapel um den halben Preis ein ziemlich netter Pullover. Der da nämlich. In einer mir passenden Größe. Anprobiert hab ich ihn. Gepasst hat er auch. 40 Euro hätten jetzt auch nicht sooooo weh getan (wobei, 40 Euro haben oder nicht haben macht auch einen Unterschied – nur sieht Laura das wahrscheinlich genauso 🙂 ). Aber ich war stark. Die Liebe auf den ersten Blick war nicht groß genug, um zuzuschlagen. Es war mehr so ein kleiner Flirt an der Bar, aber diese Flirts wollt ich auch nie mit nachhause nehmen, genauso also auch den Pulli nicht. Vor der Auszeit hätt ich wahrscheinlich nur gedacht: „Yey! Meine Farbe! Ausverkauf! Halber Preis! Mitnehmen! Kaufen!“ Meine drei eisernen Kaufregeln (Gefällt mir das wirklich, brauch ich das wirklich, passt mir das wirklich) sind langsam wirklich in Fleisch und Blut übergegangen! Ich wünsch dem Pulli eine stolze Besitzerin, die ihn oft und gern trägt!

Als es ans Zahlen ging, drückte mir Laura noch eine Karte in die Hand, lachend: „Schau, zu wem könnte das wohl besser passen!“ Gnaaagnaagnaa 🙂

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Aber ernsthaft jetzt: Laura und das Ebenberg sind toll – ein wunzikleiner Laden (aber in genialer Lage gleich am Anfang der Neubaugasse!), superschöne Stücke, und immer nette Gespräche! Sehr empfehlenswert!

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