Archiv der Kategorie: ichkaufnix

Noch 300 Tage – zur Feier des Tages wird eingekauft

Heute sind es noch genau 300 Tage bis zum Ende meines Boykotts. Und was macht die Nunu an so einem Tag? Richtig, sie kauft sich einen neuen Kleiderschrank (für die vielen neuen Kleidungsstücke, haha)! Die Cousine der Frau Mama will Paxe loswerden, und ein halber Meter Pax mit Spiegeltür wird demnächst das Badezimmer behübschen. Dann sind auf die Wohnung aufgeteilt zwei Meter Pax plus zwei Kommodenladen plus ein alter Eichenschrank, der derzeit auf zwei von drei Regalen Winterjacken und Pullover beherbergt plus mein heißgeliebtes Saftschubsenkastl für Unterwäsche und die heiligen Strumpfhosen (hier hergeborgt für ein Shooting). Die Handtücher sind zwar noch in einem Extrakastl, aber ansonsten ist alles, von Taschen bis Jacken, Hosen bis Röcke, Shirts und Kleider und auch ein paar Paar Schuhe, darin verstaut. Im Vergleich zur Lieblingsnachbarin natürlich wenig, aber im Vergleich mit einigen anderen Bekannten im (hell)grünen Bereich. Was meint ihr?

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Wieviel Kastenbreite habt ihr so?

Getaggt mit ,

Jeans und Abnehmen

Ja, stimmt, es ist keine gute Idee, Chemikalien auf Jeans zu sprühen – und dieselben Chemikalien danach einfach nach draußen zu leiten. Interessante Doku über Jeans (von H&M…) und deren Produktionsmethoden. Und wieviele Paar Jeans habt ihr so im Schrank? Mein Stapel ist relativ hoch – doch passen nur die Hälfte davon…. Abnehmen statt neukaufen, die neue Devise!

Getaggt mit , ,

Lockere Schrauben

Mir fällt grad selbst auf: Regelmäßig schreibe ich über Kleidung, von der ich mir einbilde, dass ich sie brauche und wie ich das in diesem Jahr wohl lösen werde und dass ich doch so unbedingt dringend unpackbar ohne gehts nicht wie mach ich das nur…..

Ich geh mir damit ja sogar schon selbst auf die Nerven, wie muss es euch erst gehen? Einige Schrauben in meinem Hirn müssen da wohl im Laufe des Jahres noch etwas nachgezogen werden, die sind schon ein bisschen locker, besonders die „Ich brauch das“-Schraube….

 

Getaggt mit

Das Leggings-Paradoxon

Ich hab ein neues Problem, und es hat mal wieder mit Beinkleidung zu tun. Diesmal: Leggings. Ich besitze drei Paar schwarze Leggings. Alle haben sie jeweils 9.90 bei H&M gekostet. Und: Ich halte einen Kater. Der regelmäßig während der Kuscheleien meinen Schoß mit einem Kratzbaum verwechselt. Also besitze ich drei löchrige Leggings. Zugegeben eine der drei Leggings geht nicht auf sein Konto – die hab ich mir beim Wandern auf Teneriffa zerlöchert.

Wie auch immer: Leggings sind wichtig. Im Frühling und Sommer im Büro die einzige Möglichkeit, Röcke zu tragen, ohne bereits vorher im Südseeurlaub gewesen zu sein. Außerdem habe ich nicht die wunderbar durchtrainierten Beine einer Cameron Diaz – im Gegenteil, an schlechten Tagen erinnern sie sogar eher an eine Landkarte mit Relief (von Holland, hihi – einige Flüsse, aber wenige Erhebungen…). Nähen ist schwer, weil bei den Löchern aufgrund der fabelhaften Qualität der Produkte natürlich Laufmaschen entstanden sind.

Ein Jahr ohne schwarze Leggings? Sündigen? Betteln, welche geschenkt zu bekommen? Schlägt die Kategorie: „Brauch ich, weil wichtig und kaputtgegangen“ eigentlich die Kategorie „keine Kleidung kaufen“? Ich fürchte, in diesem Fall werd ich wirklich den Joker „Mama“ einsetzen müssen…

Getaggt mit , , ,

2/12

Gestern waren zwei Monate Shoppingboykott um. Und gestern habe ich mich auch selbst überrascht – ich denke, ich habe so wahnsinnig viel Bedeutung ins Shoppen in meiner Lieblingsboutique gelegt, dass ich gar nicht mehr wahrgenommen hatte, dass mir die Teile der neuen Kollektion nicht gefielen oder vom Schnitt her einfach nicht für mich gemacht waren.

Was mich ebenfalls überrascht hat: Es hat gar keinen Spaß gemacht, mich dort umzusehen, im Gegenteil, ich war regelrecht gestresst. Dabei war es das erste Mal seit zwei Monaten wieder in einem Bekleidungsgeschäft. Und? Nix.

Shopping selbst geht mir also nicht ab, mein Kleiderschrank ist weiterhin randvoll, und ich sehe den kommenden 10 Monaten sehr gelassen entgegen. Allerdings freue ich mich auch wieder darauf, wenn ich dann danach ein Teil entdecke, das ich dann unbedingt haben will, das ich mir leiste, und über das ich mich dann lange freue. Jaja, Sockenpullis und so…

Ich freue mich, dass es mir selbst mit dem Boykott so gut geht, lese weiterhin wie verrückt thematisch Passendes und weiß jetzt schon, dass das Fazit nicht nur sein wird, dass ich Geld gespart habe…

Getaggt mit , , , ,

Ich habe es getan. Ich war dort.

Nun ja. Ja, ich war dort. Ich war schwach. Der Gedanke, in Brüssel zu sein und NICHT dort reinzuschauen, war leider nicht zu ertragen. Gedacht, getan – nach zwei Tagen Konferenz plus Meeting direttamente (ok, mit kleinem Umweg, blöde Metro) in Richtung Grand Place. War mir jedoch sogar auf den letzten Metern nicht sicher, ob ich nicht doch im letzten Moment daran vorbeigehen sollte. Der Puls begann bei diesem Anblick jedoch massiv zu steigen:

(c) Nunette Colour

(c) Nunette Colour

Und ich gestehe: Ich bin hineingegangen. Ich habe mir meine Jacke ausgezogen, weils warm war drin, habe mir das gesamte Angebot angeschaut, habe Stoffe befühlt, Preise verglichen, Farben und Schnitte bewundert.

(c) Nunette Colour

(c) Nunette Colour

Und jetzt muss ich noch etwas gestehen: Ja, es könnte unter Umständen sein, dass ich mir mit meinem CK-Wahn da was eingebildet habe. Vielleicht. Allerdings könnte es auch sein, dass mich schlicht nichts ansprach, weil ich irgendwie aus der Übung bin? Oder weil ich schon den ganzen Tag vermutlich vor lauter Stress Magenschmerzen hatte und ergo nicht „in Stimmung“ war? (nur so nebenbei: Wieso überschlägt es sich zuhause eigentlich immer, wenn man gerade mal drei Nächte weg ist? Dafür tut sich nichts, wenn man drei Monate weg ist?)

Jedenfalls habe ich den Laden nach knapp zehn Minuten wieder verlassen, ohne etwas anprobiert, geschweige denn gekauft zu haben.

Wie auch immer, ich muss noch etwas gestehen: Ich bin trotzdem verdammt stolz auf mich. Härtetest bestanden.

Getaggt mit ,

Härtetest ab heute Abend

Heute Abend beginnt der erste wirkliche Härtetest dieses Jahres. Ich fliege nach Brüssel. Im Kopf habe ich mich – nach sehr strengen Urteilen von FreundInnen – bereits gegen Shopping bei Cora Kemperman entschieden, aber ob ich es schaffe, gar nicht hinzuschauen? Ich weiß es selbst noch nicht -. ihr dürft also gespannt sein….ich bin es auch. So gut mein Shoppingboykott hier zuhause funktioniert, so schwierig wirds wohl beim Städtetrip. Auf solchen Trips hat Shopping einfach magische Anziehung auf mich…

Getaggt mit ,

Von Kindern und der Great American Apparel Diet

Eine mir sehr wichtige Freundin steckt grad im klassischen Working-Mum-Dilemma. Sie hat nach der Karenz wieder zu arbeiten begonnen, und nun fehlt ihr eines: Zeit für sich selbst. Das Resultat: Krach mitm Liebsten. Und wie tröstet sie sich nach einem der Streits? Sie geht einkaufen und gibt 120 Euro aus (die sie eigentlich auf die Bank tragen wollte).

Der Clou: Nicht für sich, sondern für ihre Kleine. Erinnerte mich sofort an die Beginne der Great American Apparel Diet. Eine der Gründerinnen dieser Bewegung stellte fest, dass sie ihre kleine Tochter durch ihr eigenes Shoppingverhalten – für sich und für die Kleine – zu einer Person erzog, die sich über Kleidung definieren würde. Das wollte sie verhindern. Finde ich einen tollen Ansatz für den Beginn eines Shoppingboykotts.

Um die 120 Euro wurden 6 Kleidungsstücke gekauft. Das finde ich wirklich schockierend. Das Zeug passt der (übrigens unfassbar herzigen!) Kleinen genau einen Sommer lang und kostet bei H&M genauso viel wie Produkte für Erwachsene. Wobei, wenn man sichs genau überlegt: Viele tragen ihre „Erwachsenenkleidung“ ja auch nur eine Saison. Was keine Entschuldigung, sondern auch absurd ist.

 

Getaggt mit , ,

Geschafft! …Naja fast.

Gleich mal vorausschickend: Ich erwarte mir für den Inhalt dieses Posts keine Gratulationen, nichtmal Respekt. Ich wills nur mitteilen.

Es wäre eigentlich mein Vorhaben für die letzten beiden Jännerwochen gewesen: Den Inhalt all meiner Kästen auf einen Haufen hauen, durchsortieren, inventarisieren, wieder einräumen.

Bis auf zwei Ikeasäcke und eine Kiste bin ich kürzlich fertig geworden. Dazwischen lag wochenlang ein mal größerer, mal kleinerer Berg an Kleidung (je nach Motivation) im Schlafzimmer herum. Ja, ich halte es für berichtenswert, dass ich knapp zwei Monate zur Reorganisation meines Kleiderkastens gebraucht hab. Und noch nicht ganz fertig bin.

Eine kleinere Version hier:

Mount McWäscheberg - Mittelgebirge (c) nunette colour

Mount McWäscheberg - Mittelgebirge (c) nunette colour

Ich betone: Zwischenzeitlich war der Berg auch gern mal doppelt so groß, wenn ich mal wieder tagelang alles einfach ins Eck warf. Mein Dank gilt dem halb auf diesem Bild abgebildeten Herren in Pyjamahosen, der selbst die Dinge auf seinem Schreibtisch zwar jeweils parallel zur Kante anordnet, mein Chaos jedoch tapfer ertrug.

Nun schauts so aus:

Momentaufnahme (c) nunette colour

Momentaufnahme (c) nunette colour

Das Februarprojekt (jeden Tag ein Teil weg) ist mehr als erfüllt, habe ausgemistet. Das Märzprojekt liegt erstmal auf Eis. Im April werde ich mich bei Ena an die Nähmaschine wagen. Für Mai überlege ich derzeit etwas in diese Richtung. Doch dann gehen mir langsam die Ideen aus – bitte um Inputs!

Getaggt mit , ,

Geldsparen oder: Geldausgeben, das keinen Spaß macht

Jenni ist eine sehr liebe, sehr kleidershopping-fanatische Freundin von mir. Sie sagt sogar, sobald sie sich etwas gekauft hat, denkt sie schon beim Verlassen des Geschäfts an dieses weitere Teil, das sie da drin gesehen hat, sich aber nicht leisten konnte, weil ja das andere Teil und so und überhaupt. Kürzlich hatte Jenni überraschend eine hohe Steuerrückzahlung. Und ihre erste Reaktion: „Super, was kauf ich mir dafür?“

Mich erwarten bis Ende April ebenfalls über 800 Euro Steuer- und Versicherungsrückzahlung. Ich bin momentan sehr darauf aus, mir einen ordentlichen Polster anzusparen. Das bedeutet, die 800 Euro werden schnurstracks am Sparkonto landen und dann hoffentlich nicht mehr angerührt werden.

Ich weiß aber auch: Diese Entscheidung würde mir schwerer fallen, würde ich grad shoppen dürfen (Stichwort: Als Gott die Konsequenz verteilte, hab ich grad geschwänzt). Folgende Dinge wären definitiv auf der Liste:

Die hier. Sie gehen mir nicht aus dem Kopf, auch wenn sie nicht mehr in der Auslage liegen.

Den hier:

Den will ich, seit ihn meine liebe und unendlich coole ehemalige Arbeitskollegin an hatte. Der kostet eh schon gut die Hälfte des oben angegebenen Budgets. Und ja, das sind einzelne Socken, aus denen der genäht ist…

Dann wären da noch die hier und diese Sachen…. oder eben gespartes Geld für die neuen Bremsblöcke im Auto, das neue Parkpickerl nächstes Jahr, die Thermenwartung, und und und …. Geld, das beim Ausgeben halt wehtut und nicht Spaß macht. möööp.

Getaggt mit , , , ,