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Energetischer Stress

Die letzten Tage meines Shoppingboykotts werden langsam stressig. Nicht, dass ich noch viel in die verbleibenden zehn (!!!) Tage stopfen will, irgendwie überschlägt es sich grad trotzdem wieder. Nicht nur, dass mein Aufräum- und Ausmistfieber mich täglich in kleinen bis mittelgroßen Dosen ereilt, ich noch die Vorderteile von den beiden Pullis stricken muss, eigentlich grad an einem Loop für mich stricke, Filzwolle für neue Batschen (meine haben nach drei Jahren w.o. gegeben) vor mir liegen habe, derzeit fast täglich leidenschaftlich koche und noch an zwei anderen nicht gerade kleinen Projekten arbeite, geht auch die Arbeit langsam, aber sicher nach den Feiertagen wieder los.

Zum Shoppen hätt ich im Moment eh keine Zeit, weder on- noch offline. Wie ich mir bereits zum Jahreswechsel dachte: Schlaf wird im ersten Halbjahr Mangelware.  Mich wundert wirklich, wo diese ganze Energie in mir drin herkommt….

Und jaaaa, ich gebs zu, das ist Raunzen auf verdammt hohem Niveau…

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Sie hängt an der Nadel und strickt sich runter

Alt, schon öfters gelesen, und immer wieder gut: Sarah Kuttner im Neon über ihre Leidenschaft, das Stricken. „Sie hängt an der Nadel“ heißt der Artikel, und der so wunderbare Begriff „sich runterstricken“ geht auf ihr Konto. Ich überlege ernsthaft, mir im Büro Wolle und Nadeln in die Schreibtischlade zu legen, um mich in kurzen Pausen so für zwei, drei Reihen runterzustricken. Es hat ja wirklich was Meditatives….

(c) nunette colour

(c) nunette colour / Danke übrigens an die Brüderherzen für die Stricknadeln, himmlisch!

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Stricken macht schön

http://strickmich.frischetexte.de/stricken-macht-schon-blog/

Buchneuerscheinung, gerade entdeckt …

Weiß ich eh 😉 Nur der Liebste ist da manchmal anderer Meinung, wenn ich so im Knotzgewand am Sofa hocke, umgeben von Wolle, Nadeln, Maßband und Schere. Und außerdem ist er ganz schön arm, weil wenn jetzt freche Sprüche kommen, hab ich immer ein Gerät in der Hand, mit dem ich ihm in den Arm stechen kann…..

Auf das Buch bin ich trotzdem neugierig 🙂

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Und ihr so?

Ich bin vor wenigen Minuten aufgewacht, der Holde schläft noch, bin ins Wohnzimmer gegangen, knotze vor mich hin, vor mir steht ein Tee, der Rückenteil des Pulliprojekts wird bald fertig, und es ist einfach nur gemütlich – und ich plane, daran in den kommenden sechs Stunden nichts zu ändern. Die paar Geschenke sind besorgt, und allein schon beim Gedanken, was heute in den Einkaufsstraßen und -zentren los sein wird, kringeln sich mir die Zehennägel hoch.

Und ihr so?

 

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Los gehts!

Irgendwie ist von beginnender Weihnachtsruhe bei mir nix zu spüren. Nicht etwa wegen dem Geschenkeeinkaufsstress, sondern aufgrund spannender Arbeit bis zum letzten Arbeitstag sowie diverser persönlicher Entwicklungen, über die ich schreib, wenn die Eier gelegt sind.

Das Schöne ist die abendliche Entspannung – mit den Stricknadeln in der Hand, dem nächsten Projekt auf ebenjenen Nadeln, und einer der absolut besten Serien der letzten Jahre am TV-Gerät…. Ich kann mir gar nimmer vorstellen, wie das funktioniert hat letztes Jahr, fernschauen ohne stricken. Wenn ich früher gewusst hätte, wie cool selbstgestrickte Pullover sein können (ok, sie können auch fürcherlich peinlich sein und scheiße aussehen, zugegeben), ich hätt mir diverse 14,90 oder 19,90-Teile vom Textilschweden nicht besorgt.

(c) nunette colour

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Negativwerbung

Erstmal, liebe männliche Leser (derer ich einige sehr Überraschende habe, hallo Boot! 🙂 ), ich kann mir vorstellen, dass ich euch mit meinen ewigen Strickbeiträgen langsam langweile, drei in Folge sind schon zaaach anstrengend, alles klar. Aber das muss jetzt sein.

Das ist jetzt echt nicht nett, aber ich hab mich mittlerweile zum ichweißnichtwievielten Mal geärgert und nache hiermit Negativwerbung. Kennt ihr das Wollgeschäft in der Gasse im Siebenten mit dem berühmten Flohmarkt zweimal im Jahr? War die Dame da drin jemals freundlich zu euch? Ich schaffs irgendwie immer nur, ein, zwei freundliche Worte mit ihr zu wechseln, wenn ich wirklich mit der a…freundlichen Schleimspur loslege. Die kann schon nett sein, aber whoa, anscheinend echt nur, wenn sie will. Ich kann mich täuschen, aber meiner Meinung nach gehören solche Menschen nicht in den Verkauf (Ausnahme: Wiener Kaffees. Es ist kein echtes Wiener Kaffee, wenn man nicht unfreundlich und von oben herab vom Kellner behandelt wird. Ich trau ihm ja richtig nach, dem Kellner im Hawelka, der vor ein paar Jahren in Pension gegangen ist..).

Vorgeschichte: Ich hab mich gestern auf der Suche nach der Wolle für die beiden Pullis für Anita und Lady Grey durch halb Wien telefoniert. Sie war die Einzige, die sie noch lagernd hatte. Ich bat sie darum, mir fünf Knäuel für zwei Stunden wegzulegen. Pfuh! „Na oba ganz sicher mach ich das nicht, ich hab an Stress und vor Weihnachten leg ich doch nix weg und wenn ichs verkauf, habens halt Pech. Ich weiß nicht, wieviele ich davon noch hab, und ich werd jetzt sicher nicht nachschauen – ein paar halt, aber wenige.“ Eigentlich ärger ich mich grad darüber, dass ich ihr noch mehr Umsatz verschafft habe.

Und weil mich so viele Freundinnen fragen in letzter Zeit – folgende Wollgeschäfte wurden getestet und für gut befunden:

Und diverse weitere werden noch getestet….

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Apropos Auftragsstrickerei

Das mit der „Ich nehme mir vor, Kleidung selbst zu produzieren“-Regel, das funktioniert langsam echt gut – auch für andere. In den letzten Tagen ist ein Pulli entstanden, in den ich vor über 28 Jahren wahrscheinlich das letzte Mal hineingepasst hätte – für die Kleine einer Freundin.

Und obwohl meine biologische Uhr verdammt leise tickt – beim Stricken dachte ich mir permanent, wie süß das nicht ist, so klein! Ich hoffe echt sehr, dass die kleine Maus reinpasst….ist nämlich mal wieder so ein Freestyle-Teil geworden. Meine Fresse, tun mir die Kinder in meiner Umgebung jetzt schon leid, die werden unter der Stricktante Nunu noch leiden müssen….

(c) nunette colour

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Die Designerin in meinem (schrägen) Design

Ich weiß gar nicht, wie ich diesen Beitrag jetzt anfangen soll. Es ist so schräg, was passiert ist. Also. Ich war ja gestern beim Flohmarkt im Glanz und Gloria. Erstens mal, weil ich unbedingt Lady Grey wiedersehen wollte, zweitens, weil ich – ehrlich! – schauen wollte, ob ich für den Liebsten ein paar LPs abstauben kann, und drittens – zugegeben – weil der Gedanke an Steinwidder-Teile zu Flohmarktpreisen schon verdammt verführerisch war. Anita ist ja auch die Designerin meines heißgeliebten Sockenpullis. Und überhaupt hat sie so derartig coole Sachen, so ein unfassbarer lässiger Style, das Ganze aus alten Socken, Shirts oder ähnlichem.

Und dann geschah eben was ganzganzganz Schräges: Ich komm dort rein, probiere ein paar Sachen an (ich wollte halt mal die Gelegenheit haben, diese feinen Sachen anzuhaben – war eh eine blöde Idee, als ob ichs nicht voher gewusst hätte), und hatte fast schon den Deal mit Anita, dass sie mir zwei Stücke bis Jänner zurücklegt.

Das war noch nicht das Schräge. Ich zog mich wieder an – und ich hatte meinen selbstgestrickten Pulli an. Plötzlich waren alle um mich schwerstens begeistert, auch Anita Steinwidder.  Es war so unglaublich seltsam – mitten in einem Geschäft, in dem kaum ein Teil zu einem zweistelligen Preis zu kaufen ist, reißen sich alle um ein Teil, das ich gemacht habe. Lady Grey wollte einen haben, zwei andere Ladies im Raum waren ebenfalls hin und weg, auf der Straße vor dem Geschäft wurde der Pulli von einer mir Unbekannten abfotografiert, da sie ihn ihre Mami nachstricken lassen will, und Anita selbst probierte ihn auch an.

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Jetzt steht der Deal: Ich stricke Anita genau so einen Pulli (was relativ spannend wird, da ich mich mehr so Pi mal Daumen an der Anleitung orientiert hab, aber versuchen kann ichs ja), und dafür bekomme ich die zwei Teile, die ich mir ausgesucht hatte…

Ich find das unfassbar, nochmal: Da steh ich da, umgeben von unglaublich tollen Oberteilen und Röcken, die um hunderte Euro verkauft werden, und alle reißen sich um meinen Pulli. Noch besser kann man mich echt nicht bauchpinseln….

Und wenn ich dann den Kinderpulli fürs Freundinnenzwergerl, die Haube für den Arbeitskollegen und den Pulli für Anita fertiggestrickt habe, widme ich vielleicht doch wieder einem eigenen Pulli, für den ich die Wolle schon zuhause liegen habe. Oder … vielleicht kriegt doch die graue Kirsche auch so einen? 😉

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Gewichtele

Im Büro, da wichteln wir jedes Jahr. Und das war dieses Jahr echt grandios. Nicht nur, dass sich mein Wichtel ganz besonders viele Gedanken gemacht hat und mir immer wieder Aufmerksamkeiten hat zukommen lassen, hat es eines ganz genau richtig gemacht: Ich hab ein Buch bekommen. Mit einem Buch liegt man bei mir immer goldrichtig! Und wie besonders das Buch ist, das schreib ich ein anderes Mal 🙂

Doch auch mein Geschenk ist gut angekommen – ich hab einen Gutschein für eine selbstgestrickte Mütze in Form und Farbe seiner Wahl (=des Herrn Kollegen) verschenkt.

So mag ich die Schenkerei, wenn man sich Gedanken dabei macht! Und was mich besonders freut: Ich war das Wichtel eines Kollegen, mit dem ich bisher in einem halben Jahr vielleicht drei Worte gewechselt habe. Und dass sich das jetzt geändert hat, find ich gut…

 

Hat jetzt auch nicht so viel mit Kleidung zu tun, ich entschuldige mich. Aber solange es draußen so derartig kalt ist, gilt bei Kleidung genau eines: Warm sein. Mein selbstgenähter Mantel tut da gute Dinge, auch wenn der Liebste heute früh meinte, ich könnte im Herrn der Ringe mitspielen damit.

 

 

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Tilt.

Nach einer ex-beruflichen Weihnachtsfeier, einer anigerschen Geburtstagfeier, einer großmütterlichen Geburtstagsvöllerei und einer ena-schen Geburtstagsfeier (und der unglaublichen Freude, sie beim Mäxchenspielen zu beobachten, so eine unglaublich charmante schlechte Lügnerin!) und einem Geburtstagsbrunch noch vor mir heut Nachmittag bin ich komplett erledigt und blogtechnisch inspirationslos und wünsch euch einen erholsamen Sonntag… Ich werd mich in meinen warmen Pullover und in meinen warmen Mantel, beide selbstgemacht, reinkuscheln und stricken, so schauts aus. Blöde Minusgrade.

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