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Stolz wie Osk…. Nunu

Wahnsinn, bin ich stolz! War heute mit dem neuen Mantel, dem neuen Rock, meinem nichtmehrsoneuem Schlauchschal und einer selbstgestrickten Haube im Büro und hab mir so einige Bewunderung abgeholt. Tirili! Mein Lieblingszitat von Kollege T: „Hast dir das auf der WearFair gekauft?“… Nicht nur, dass ich die Sachen selbst produziert habe, nein, ich trau mich auch in die freie Wildbahn damit!

Würde mein Arm (inzwischen tuts gar nicht mehr so sehr am Handgelenk, sondern mehr in der Unterarmmitte weh) nicht so nerven, ich würd ausm Selberkleidermachen gar nimmer rauskommen. Auf meinem Couchtisch stapeln sich bereits die Ideen – besonders angefixt bin ich grad von dem Gedanken, nach Beendigung des dunkelgrauen Pullovers einen gaaaaaaaaaanz breiten hellgrauen Schal zu stricken – und den dann mit einer nichtvorhandenen (Kunst-)Lederjacke in Schwarz zu kombinieren. Hm! Haken!

Oder dieses Kleid, das lässt mich auch nicht los…und nachdem alles andere grad so gut gelingt, würd ich mich da sogar drübertrauen, so echt mit Schnitt und so, nix mit freestyle…… Bidde ich wünsch mir, dass mein Arm bald wieder heil ist! Es neeeeeeeeeeeervt schon so….

(c) nunette colour

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Na wenn ich nicht stricken darf…dann nähe ich eben!

Ok, es hat mich mal wieder ein Nähanfall überkommen. Weils gestern trotz unglaublicher Müdigkeit bei Ena so gut geklappt hat, hab ich heute begonnen, einen ehemaligen Wandschmuck in einen Rock umzunähen. Wiedermal so, dass da keiner genauer hinschauen darf, aber immerhin! Eigentlich sollte er gerade enden, aber da hätt ich viel zu viele Abnäher machen müssen, dafür war ich eindeutig zu denkfaul, und jetzt ist er eben schräg – genauso wie ich, wie der Liebste und ich vor Jahren schon festgestellt haben.

Also. Von so (samt unerkannt bleiben wollendem Model) – der Stoff war einen langen Gang entlang an der Wand jahrelang einfach aufgenagelt:

(c) Flo, der andere

(c) Flo, der andere

in einer Stunde (hey, Anfängerin!) zu so:

(c) nunette colour

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Nochmal: Das Schräge ist Absicht! Das Chaos hinter mir nicht.

Tirili!! Morgen gibts abgesehen von Leggings und Shirt und Schuhen nur Selbstgenähtes im Outfit, inklusive Schal. Und ja, mich macht das schon so ein klitzekleines bisschen stolz. Und fixt mich grad an, weiterzumachen. Fehlt nur noch, dass ich endlich den Pullover fertigstricke, und dann hab ich in Sachen Kleidung selbst produzieren alles, was ich mir vorgenommen habe, auch erreicht… 🙂

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Es ist vollbracht!

Das Erstlingswerk wurde zwar nicht selbiges, weil zwei Röcke schneller waren, aber es ist fertig. Hatte schon vor einiger Zeit einen Nähtag bei der lieben Ena vereinbart. Der war gestern. Ich machte mich also auf zu ihr zu ihrer feinen Familie (unglaubliches Phänomen – jedesmal, wenn ich ihre Kinder sehe, sind sie gleich nochmal herziger geworden…) und ignorierte die wieder beginnenden Sehnenscheidenentzündungsschmerzen, die schon fast weg waren und deren Ausläufer jetzt mit Entzündungshemmern niedergeknüppelt werden. Die Nähmaschine wurde gleich mal als qualitativ hochwertig bewertet und netterweise gleichmal neu eingeölt. Was aber nix daran änderte, dass sie dreimal so laut war wie Enas High-Tech-Teil.

(c) nunette colour

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Man kann hier bewundern: Links meine alte Oma-Nähmaschine, brav wie die Oma selbst, rechts das Hightech-Teil von Ena, und die wunderbare Ena selbst. Für die leidenschaftlichen Näherinnen unter euch: Hinter den Vorhängen rechts sind nur Stoffe, nix Kleidung, fertig und so, nur Stoffe. Geil, oder?

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Eine der insgesamt fünf Nähte des Mantels wird vorbereitend abgesteckt.

(c) nunette colour

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So schaut ein unfertiger, zu breit geratener Mantel aus. Vier Arbeitsschritte  vor Schluss. Hier übrigens großes Kompliment an Ena – sie hat mir bei allen Schritten gesagt, wie es geht, aber mich jede Naht selbst stecken und nähen lassen. Hab ich also wirklich selber gemacht. Mit Ausnahme von ein, zwei Scherenschnitten, weil die Scherenschnittbewegung meine Sehnenscheiden immer noch aufjaulen lässt.

Fazit: Ok, der Schnitt ist wirklich watscheneinfach, der Mantel muss nicht eingesäumt werden, ist sehr einfach zuzuschneiden gewesen und hat für Nähprofis wie Ena wahrscheinlich den Schwierigkeitsgrad einens Gschirrhangerls. Außerdem muss er noch an ein, zwei Stellen geradegeschnitten werden und es fehlen zwei große Druckknöpfe zum Zumachen. Aber insgesamt und dennoch muss ich sagen: Ich bin zufrieden, sehr. Und boah ist der warm – könnte beziehungsfördernd sein: Anstatt mitm Liebsten um die Temperatureinstellung am Thermostat zu streiten, einfach den Mantel anziehen. Tschakka.

(c) nunette colour

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Vielen vielen Dank, liebe Ena!!!!! Freu mich schon drauf, das Teil gemeinsam mitm Lieblingsrock, einem dünnen Pulli und braunen Boots auszuführen. Nix kaufen hat schon lang nicht so viel Freude bereitet wie gestern…

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Stalkerinnen rocken einfach…

Ach wie schön, wenns laaft, laafts. Gestern war ein Tag, an dem ich mehrfach festgestellt hab, dass ich dieses Blogprojekt wirklich liebe. Zum Beispiel, wenn eine neue Studienkollegin sich als „Stalkerin“ vorstellt, weil sie in der Früh bereits den Blogbeitrag desselben Tages gelesen hatte. Oder, wenn ich auf dem Weg Richtung U-Bahn der Frau M_S übern Weg renne, die eine meiner treuesten Leserinnen und eifrige Kommentatorin ist – und die ich bereits mal kennenlernen durfte, weil sie mir ihr altes Bügelbrett überlassen hat. Oder, wenn ich – was mich aufgrund von akuter Ermüdung einige Überwindung gekostet hat – zum ersten Geburtstagsfest des Stoffsalons fahre, und dort von einer wildfremden Frau mit: „Du bist die kaufnix-Bloggerin!“ angeredet werde, die sich als Anni, ebenfalls treue Leserin und Kommentatorin und obendrein sehr sympathische Frau, herausstellt. Ich find das wirklich so toll, euch alle kennenzulernen, und vielen Dank, dass ihr mein Jahr so mitlebt!

You rock!

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Auf Entzug

Es dauert. Immer noch. Habe gerade nach knapp zwei Wochen den ersten Strickversuch gestartet – und nach fünf Reihen war Schluss. Die blöde Hand will noch nicht. Bäh.

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Die Wienerin in der Wienerin

Seit ich solche Hochglanzzeitschriften für mich entdeckt habe, war ich immer schon Fan der Wienerin. Ok, die von ihnen oft vorgestellte Mode werde ich mir auch noch nicht leisten können, wenn ich dem Zielgruppenalter der Wienerin bereits entwachsen bin, aber ich mochte ihre Themenauswahl oft recht gern. Und seit ich kurz danach das Schreiben und den Journalismus für mich entdeckte, wollte ich immer mal bei der Wienerin arbeiten, dort irgendwelche tollen Interviews machen und Reportagen schreiben.

Dazu ist es bisher noch nicht gekommen, da ich vom Journalismus auf die Pressesprecherinnenseite gewechselt bin, aber dafür ists noch besser gekommen: Die Wienerin lässt mich zwar nicht schreiben, aber sie schreibt über mich! 🙂

Scan Wienerin

Scan Wienerin

Wahnsinn, es geht grad wirklich Schlag auf Schlag, ich kann dieses Wahnsinnsritt durch die Medien irgendwie gar nicht glauben. Aber es ist mir grad nochmal sehr wichtig zu betonen: Ich mache keine aktive Pressearbeit für dieses Projekt. Pressearbeit ist mein Job, und da setze ich meine Kontakte ein. Natürlich spreche ich mit Journalisten drüber, wenn ich auf den Blog angesprochen werde – aber ich betreibe (mit einer einzigen Ausnahme, das geb ich zu) kein aktives Eigenmarketing. Das würde mir wie ein Missbrauch meiner beruflichen Kontakte vorkommen. Umso unglaublicher erscheint mir dieses Jahr gerade! Ich freu mich sehr!!!
Ich entschuldige mich hiermit auch bei den Leserinnen – ich möchte gerne auch wieder Persönlicheres bloggen und nicht „nur“, wer über mich schreibt oder welches coole Buch ich lese, aber ich muss ganz ehrlich sagen: Ich hab grad keine Zeit. Stricken fällt dankt Sehnenscheidenentzündung erstmal flach, und ansonsten bin ich derzeit voll auf Job gepolt, es überschlagen sich gerade die Geschichten. Daher muss ich euch leider auf kommende Woche vertrösten, dann gibts wieder Updates, welchen Shoppinggelüsten ich fast erlegen bin…. ich sag nur graue Bikerboots, ich träume von ihnen, permanent.

So, jetzt aber, heut Abend gehts ab nach Linz – und morgen Abend, 20.00h ist die Modenschau! Liebe Linzerinnen, kommts vorbei, es wird wirklich lässig!!

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Kaputtgestrickt

(c) nunette colour

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Ein pfitschipfeilschneller Blogeintrag ausm Büro, eigentlich ists superstressig, aber ich heische um Mitleid: Ich habe mich kaputtgestrickt.

Und ja, mein Monitor im Büro ist hochgestellt, ich liebe es. derstandard.at in Hochkant, ein Traum!

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Das Zelt

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Ein Spezialeintrag für Lady Grey: Bitteschön – hier der Fortschritt des Pulloverprojekts. Abgesehen von der Tatsache, dass ich das Gefühl habe, ein Zelt zu stricken, bin ich extrem motiviert. Das Rückenteil schaut irgendwie kurz aus, obwohl ichs zehn Zentimeter länger als in der Anleitung angegeben gemacht habe…. ich fürchte, das Ding wird – ganz klassisch Nunu – mal wieder mehr Freestyle als nach Anleitung…. aber es wird dauern. Gestern abend nach Fertigstellung des Ärmels hat sich die Sehnenscheidenentzündung angekündigt. Ich hoff, heut abend hauts wieder hin, will unbedingt noch den zweiten Ärmel anfangen….

Das nächste Projekt ist auch schon in der Pipe:

(c) Lana Grossa Big&Easy Strickanleitung

(c) Lana Grossa Big&Easy Strickanleitung

Großes Lob nochmal ans Laniato: Als ich gestern beim Nachkauf einiger Knäuel – so wie es jetzt ausschaut, komm ich mit 16 nicht durch, aber mal schauen – meinte, sie hätte sooo viel schöne Wolle herumliegen, dass man gleich neue Projekte im Kopf hat, sagte sie gleich mal streng: „Erst mal den Pullover fertigmachen, dann wiederkommen.“

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Wochenende im Shoppingrausch

Hach, war das herrlich am Samstag! Geldausgeben, einkaufen, shoppen, tschakka! Der Grund, wieso ich letztes Jahr alle naselang beim Textilschweden einfiel oder außerhalb der Öffnungszeiten mich online in den diversen Shops herumtrieb, wurde mal wieder klar: Das macht glücklich, dieses Einkaufen! Das macht echt Spaß! Vor allem, wenn es so selten stattfindet wie derzeit – in der Häufigkeit von 2011 hatte ich kaum noch einen Kick davon.

Aber jetzt, ach, ich sags euch, es war so herrlich! Noch dazu in so tollen Geschäften. Und ich kaufte Sachen, die ich auch kaufen darf, kein schlechtes Gewissen dabei also. Und doch war es etwas Besonderes, weils selten vorkommt. Es war einfach der perfekte Shoppingtag. Zuerst fuhr ich schnell rüber zum Buchkontor, das bestellte Buch von Sandra und ihrer plastikfreien Familie abholen. Ok,  Buchkauf kommt bei mir nicht ganz so selten vor, zugegeben. Aber dann mitm Rad ein paar Bezirke rüber in den dritten Hieb, ins Laniato.

(c) nunette colour

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Meine Erwartungen wurden samt und sonders erfüllt. Nicht nur, dass das Geschäft gut sortiert und echt schön eingerichtet ist, ist die Stimmung echt wunderbar: An dem großen Tisch kann man Kaffee trinken, Kuchen essen, Strickmuster durchschauen oder gleich mal selbst stricken. Die Besitzerin, Topsy Thun-Hohenstein, beriet mich wirklich sehr freundlich (nein, das ist kein bezahlter Blogeintrag 🙂 ). Das Ergebnis: 135 Euro ärmer und 18 Wollknäuel sowie ein Paar Bambusnadeln reicher. Und werde garantiert wiederkommen, sollte ich dieses Pulloverexperiment jemals hinter mich bringen.

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Aus purer Neugierde bin ich vom Dritten dann noch in den Vierten geradelt – die liebe Nicole hatte mir letztens noch den Tipp gegeben, mal in die Laufmasche zu schauen. Ich wollte es mir eigentlich nur anschauen, aber nix kaufen. Und war erstens mal begeistert von dem Ladenmobiliar, das mindestens 120 Jahre aufm Buckel hat:

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Außerdem konnte ich an diesem Knäuel hier nicht vorbeigehen….ist das nicht eine geniale Farbkombi?

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Insgesamt bin ich doch so einiges an Geld losgeworden, und bin genauso glücklich, wie wenn ich mir ums gleiche Geld neue Herbstkleidung gekauft hätte. Eigentlich sogar fast noch ein bissl glücklicher, weil ich nur in kleinen Geschäften war, nette Gespräche mit den jeweiligen Besitzerinnen oder Mitarbeiterinnen hatte und nicht anonym in einer Kette abgefertigt wurde.

Und sollte ich in den nächsten Tagen weniger bloggen, dann bin ich mit Stricken beschäftigt. Und ärgere mich, dass ich nicht sechs bis acht Hände hab wie eine indische Gottheit.

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Liebe

Leicht off-topic – ich liebe dieses Tier. Aber hey, Beweis, ich bin die Strickerei wieder angegangen…. das untere Foto find ich sogar so herzig, dass ich ausnahmsweise mal mein Lach-Runterschau-Doppelkinn igoriere…

(c) nunette colour

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