Schlagwort-Archive: Fair Fashion

Nur die Versandkosten halten mich noch

Nein, ganz so arg ist es nicht – ich wollt nur mal wieder einen reißerischen Titel bringen…

Aber ich hab einen neuen fairtrade & organic – Webshop entdeckt. So richtig reizt mich drin nix, der Gesamtanblick ist dennoch ein hübscher und im Ausverkauf sind die Sachen sogar halbwegs leistbar. Das Einzige, was ich mir dann doch noch überleg: Wenn ich die Sachen aus den USA bestell, ist das nicht sinnlos? Auch lustig, letztes Jahr noch war ich leidenschaftliche Shopperin, von einer Woche in New York kam ich mit einer Tasche zurück, die ich kaum noch schließen konnte. Und jetzt denk ich mir: Ok, Organic und Fairtrade, aber wozu um die halbe Welt schicken?!

Dennoch, ich freu mich immer, wenn ich solche breiten Shops mit fairer Ökomode finde, deshalb enthalte ich ihn euch auch nicht vor: Indigenous. Bitteschön.

 

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Fashion Show der Herbststraße

Am Freitag war ja Party – GLOBAL 2000  ist nämlich nur unwesentlich jünger als ich. Und auf dieser – übrigens sehr fetten! – Party gab es auch eine Modenschau. Ausgehend von unserem Projekt REdUSE hatten nämlich SchülerInnen der Modeschule Herbststraße eine Kollektion aus Second-Hand-Materialien entworfen. Also ich fands lässig, vor allem die grünen Sachen!

http://www.flickr.com/photos/global2000/

Mehr Info gibts auf www.reduse.org, mehr Fotos durch den Klick aufs Bild!

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Ein fesches Event

Dies ist ein purer Sympathiebeitrag – und ich weiß, dass das auch das Ziel der Organisatorinnen war 🙂  Ich war gestern netterweise aufs Bloggerevent von den Fesch’markt-Ladies eingeladen. Extrem coole Location (wobei, gar nicht cool, weil sie einen Kamin eingebaut haben, der mich vor Neid hat erblassen lassen), feine Stimmung, feines Essen (nachdem ich die vier Stunden zuvor brunchend im Dellago verbracht hatte, hab ich das aber ausgelassen), nette Workshops, sehr sympathische Organisatorinnen. Und außerdem bin ich nun stolze Besitzerin einer der berühmten Fesch’taschen – keine Sorge, war geschenkt. Noch dazu in limitierter Designversion….

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Ich persönlich glaub ja, dass diese feschen Beutel bald mal die Viennaletaschen als Wiener Stylesymbol ablösen werden. Mädels, was ihr drei da auf die Beine stellt, find ich absolut grandios!!

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Da kauf ich!

Auf Hinweis einer Leserin hab ich mich gestern Abend – während ich einen unglaublich blöden Film ansah, meine Kreuzschmerzen auskurierte, mich erfolglos ums Wäscheaufhängen drückte, den zweiten bereits fertiggestrickten Pulli weiterhin nicht zusammennähte – hingesetzt und eine kleine Liste der Shops zusammengesammelt, in denen man entwederundoder ökologisch korrekt sozial fair hergestellte Mode bekommt.

Die Liste ist alles andere als vollständig, sondern das, was mir innerhalb einer halben Stunde eingefallen ist – also noch nicht viel. Sie wird aber laufend erweitert, versprochen. Also, nach „Ein Jahr lang nix kaufen“ und „Ich kauf euch das nicht ab“ gibt es jetzt zwecks vollständiger Verwirrung im obenstehenden Menü auch noch den Punkt „Da kauf ich„.

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Einmal in den A… beißen – auf speziell fesch

Die meisten, die sich auch nur ein biiiiissslll für DIY//Indie//das Gegenteil von Massenproduktion interessieren, werdens schon kennen: den FESCH’markt.

Fesche Sache!

Fesche Sache!

Ich habe bisher zwei solche feschen Märkte beehrt, einmal wirklich sehr knapp nicht einen sehr leiwanden Pulli gekauft, den man zur Tasche umbauen konnte, und beim zweiten Mal permanent diese wirklich coolen Ohrringe, diese gewissen, einen…. Wahnsinn. Cool waren die. Ich konnte natürlich nicht widerstehen. Und ich garantiere: Es wird jede so ein Teil dort finden, so ein „lässt mich nicht mehr los muss ich haben und zwar jetzt sofort weils nicht nur unglaublich super ausschaut, sondern weil auch die Verkäuferin gleichzeitig die Produzentin ist und boah die ist ja voll nett und wahnsinn, ich mag auch ab jetzt nur noch Ohrringe machen“-Teil. Oder so.

Tja, mal wieder so eine Veranstaltung, bei der ich nicht einkaufen darf, obwohl die persönlichen Einkaufsfaktoren wirklich passen würden – nächstes Jahr halt.

Aber. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaber. Die sind ja nicht blöd, die vom FESCH’markt. Die haben sich auch was für mich überlegt. Und zwar mein Spezialgebiet: Ein Tauschevent. Samt karitativem Saufen. Perfekte Kombi für mich. Ich zitiere die Spielregeln:

Nachdem wir unser Büro für ein Wochenende in die Brauerei verlagern, ist genug Platz um sich hier die Fetzen um die Ohren zu schlagen…

ALSO:

1) Kleiderschrank: alles von Unten und Hinten wird mitgenommen2) Im FESCH’office abgewogen und gegen einen Kilobon getauscht (Tauschgebühr 5€)3) dann wird richtig gewühlt und der Bon gegen die neuen Schätze eingetauscht4) am Abend bei der FÊTE’FESCH in neuer Robe getanzt

Wer erschöpft von Tauschen ist, gar nicht tauschen will oder Ute Bock unterstützen möchte, holt sich an der Bar einen leckeren PUNSCH.

Der Erlös durch den Punsch und die übrigen Kleidungsstücke werden an den „Flüchtlingsverein Ute Bock“ gespendet und können vor Ort auch direkt gespendet werden.

Ich freu mich auf rege Beteiligung und rufe auch hiermit entgegen meiner sonstigen Gewohnheit wirklich zum Kaufen auf – selbstgemachtes von jungen DesignerInnen ist. es. wert. Plus ist die Location einfach sehenswert, bin immer wieder gern in den Hallen der Brauerei. Ihr auch?
PS: Falls euch dieser Beitrag allzu positiv vorkommt: Ja, ich wurde von einer der Organisatorinnen um einen Beitrag gefragt. Aber wär ich nicht wirklich überzeugt von dem Konzept, würd ich gar nix schreiben. Und ich find den FESCH’markt einfach seit Jahren geil. Also – gern gemacht!
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Vorfreude, riesengroß

Die Halloweenparty am Mitwoch war super. Hab ich eh schon geschrieben. Sie war sogar so super, dass die Gastgeberin leidergottes ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr viel davon mitbekam und obendrein sich am nächsten Tag nicht an alles erinnern konnte. Darum gab es gestern für sie ein Reenactment der Party, und ich war eine brave Reenacterin und trank mal wieder brav Gin Tonic – nicht so viel wie am Mittwoch, aber trotzdem genug, um zuhause nicht gleich einschlafen zu können.

Und was mach ich stattdessen? Ich suche nach Shoppingmöglichkeiten in Amsterdam. Wenn schon Belohnung, denn schon. Und gefunden habe ich das hier:

Amsterdams bekanntester Concept Store in Sachen ökofairer Mode. Ich bin seeeehr gespannt drauf. Zum Beispiel auf Boeji: „Unique, revolutionary and sustainable: that’s what defines Boeji. This fashion label gives discarded materials a second lease on life and by doing so creates products with an interesting story. They produce jackets, shoes and bags using old ship sails. This way you’re guaranteed that each and every garment is totally unique.“

Oder Pants to Poverty: „Using underwear to end poverty? The underwear label Pants to Poverty makes it happen! They produce trendy boxers and briefs using biological cotton and by doing so they support farmers and factory workres in development countries. They also generate “underwearness” for the battle against poverty that is far from over.“

Die Händlerliste bei Nukuhiva hat für mich übrigens abgesehen von einem nur neue Labels gebracht. Man muss nur ein bißchen schauen, schon findet man ökofaire Designs in Hülle und Fülle. Ich freu mich schon sehr auf Amsterdam, tirili! Gar nicht so sehr auf die Möglichkeit, dass ich mir dann wieder Kleidung kaufen kann, sondern einfach auf die Tatsache, dass ich mir die ganzen Labels anschauen werde und mir dabei denken werde: „Hey, ich könnte! Ich habe die Auswahl!“ Und jetzt: Zurück zum Stricken. Die Sucht hat mich wirklich sehr fest im Griff.

 

 

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Aaaaaaw!

Bestechende Logik! 🙂 Ich mag sie, die bewaffneten Engel…..

 

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Dirty White Gold – the Cotton Film

Ich hab ja vor einiger Zeit schon über die Selbstmorde indischer Baumwollbauern geschrieben. Filmemacherin Leah Borromeo ist dem nachgegangen. Sie verfolgt in einer Doku den gesamten Entstehungsweg von Baumwollkleidung.

Documentary journalist and troublemaker Leah Borromeo is making a film about fashion and its real victims. She is on a mission – she wants to make ethics and sustainability in the fashion industry the norm, not the exception, by making the supply chain transparent.  And she is on a journey to find out how to make this a reality. (…) The journey ends with us – and what we can do not just to look good, but do good. But this is not just another campaigning film. Leah’s a troublemaking Situationist journalist and friend to The Yes Men, Reverend Billy and the Space Hijackers. She never does things by halves and here, she has a naughty plan (shhhhh it’s a secret).So it won’t be a film that hits you with the worthy stick. It will be quirky, funny and have a subversive twist. Think Newsnight meets the Yes Men at a toga party…after they found the free tequila.

Klingt schon mal höchst sympathisch. Doch so eine Produktion bezahlt sich nicht von alleine – und sie ist noch nicht ganz ausfinanziert. Dabei helfen kann man hier – um 15 Pfund kann man sich den Film, sobald er fertig ist, bereits vorab runterladen. Find ich spannend, überleg grad, ob ich das machen soll… bin nämlich wirklich sehr neugierig auf den Film, und gegen meine Neugierde ist noch kein Kraut gewachsen.

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Fast Fashion in den USA

Schon seit Ewigkeiten wollte ich über dieses Buch schreiben, das mein liebes Bruderherz mir auf Bestellung geschenkt hat – nachdem es aber nur so wimmelt vor beeindruckender Zahlen und Statistiken, interessanter Einzelgeschichten und spannender Side Stories, hab ich noch nicht die Muße gefunden, da mal einen innerlichen roten Faden für einen Blogbeitrag zu legen. Außerdem ist es sehr fokussiert auf den US-Textilmarkt und ich habe nicht recherchiert, inwiefern sich vor allem diese beeindruckenden Zahlen auf den europäischen Markt ummünzen lassen. Ausredeausredeausrede, gnagnagna, ich war einfach zu faul für eine Zusammenfassung und wollte aber mehr als „uuurtollsuperbuchlesenlesen!“ schreiben.

Ecouterre.com war schneller, die haben die Autorin nämlich interviewt. Elizabeth T. Cline gibt Antworten darauf, wie man der Verführung durch Fast Fashion entkommen kann.

Und wie ich selbst auch schon festgestellt habe, dass es für mich nach alle der Information über konventionelle Kleidungsproduktion, die ich im letzten Jahr wie ein Schwamm in mich hineingesogen habe, kein Zurück mehr gibt, sagt auch sie:

Has writing the book changed the way you approach clothing today?

There’s been a complete transformation in my life. For instance I never used to look at fabrication labels but now fabric is now the most important thing for me when I buy clothing, and I’m not saying that that’s how everyone needs to be; I’m just saying that it was a personal shift for me. I don’t want to wear polyester; I want to wear silk and Tencel and modal and things that feel really good next to my skin. I have most of my clothes tailored now. I learned how to sew. I certainly don’t make most of what I wear but I refashion a lot of it, so it’s like an old pair of jeans will become shorts. I alter most of my T-shirts, take out my skirts. I feel like I have a more interactive and meaningful relationship with what I wear, whereas before I would just walk into a store, get something off the rack, wear it one or two times and that was it.

In diesem Sinne: Ich will wieder zu meiner Nähmaschine, das beste Geschenk, das meine Oma mir je machen konnte!!

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I wish I could…

Doch noch was: Ich hab grad gaaaaaaaaar kein Geld übrig für irgendwelche Spaßettln. Das Auto muss zum Service und braucht neue Reifen, der Kamin, den wir einbauen wollen, baut sich auch nicht ganz ohne monetären Einsatz ein, die FH kostet Länge mal Breite mal Höhe, und und und und und …..

…und ich werd den Teufel tun und auf die Blickfang schauen. Höchstgefährlich. Für die, die dürfen: Bitteschön. Bewundert bitte für mich den Schmuck von NOLZ und überhaupt diese ganzen coolen Möbeldesigns auch und so. Neinnein, ich darf da auf keinen Fall hinschauen. Das Parkpickerl ist ja auch teurer geworden.

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