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„Ist das neu?!“

Montag nicht im Büro gewesen, weil noch in Amsterdam. Heute früh reinspaziert und die ersten zwei Menschen, die mir einen guten Morgen wünschten, sprachen mich gleich auf mein neues Oberteil an. Ja, neu.

Ist das Teil so auffällig an sich oder fällt einfach auf, dass ich mal endlich mal was Neues anhab? 🙂

Vorstellung der Teile erfolgt demnächst!

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Happy End

Und so schaut ein Koffer einer Frau aus, die ein Jahr lang nicht shoppen war, und dann wieder bei ihrer allerliebsten Marke überhaupt einkaufen darf. Biobaumwolle, recyclete Kunstfaser (wobei, bei der Kunstlederhose bin ich mir nicht ganz sicher, muss ich noch recherchieren), transparente und faire Produktion in Indien – und obendrein geniale Schnitte.

Happy End einer langen Love Story: Nachzulesen hier und hier und hier und hier und hier und hier und hierund hier und hier

Ok. Das war echte, langfristige Vorfreude. Und seit heute auch Abschiedsschmerz. Einkaufen bei Cora Kemperman ist nämlich immer mit einem weder im Zug noch im Flieger (samt Atmosfair, Leut!) billigen Ticket nach Amsterdam oder Brüssel verbunden.

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Neues am Wasser

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Es könnten unter Umständen zu meinen Einkäufen doch noch ein Paar Schuhe dazugekommen sein. In grau. Andere waren auch noch sehr schon, aber die waren ungewuenscht. Graue Boots hingegen, sehr gewünscht, das ganze Jahr über, und ich hatte sie mir auch vom Amsterdamwochenende speziell erwartet, irgendwie. Und darum habe ich sie mir auch erlaubt. Hier seht ihr die Schuhe beim Sightseeing. Es gefällt ihnen hier. Hoffentlich mögen sie es auch in Wien 🙂

Morgen wird noch geflohmarktet und für die Aniger gestoffmarktet, und dann wird heimgeflogen. So fein es hier ist, ich freu mich schon wieder aufs Zuhause, den Liebsten, den Dellagobesuch, und die vielen Möglichkeiten, meine neuen Schätze zu genießen.

Das Jahr ist vorbei, der Shoppingtrip war die Belohnung – und ich habe mir exakt die Wünsche erfüllt, die ich während und tw. schon vor dem Jahr hatte. Natürlich ist das unglaublich befriedigend. Andererseits: Wir waren in keinem einzigen Modegeschäft, das keine faire und/oder Biomode im Angebot hatte. Überhaupt waren wir eigentlich nur in zwei oder drei Modegeschäften, gekauft wurde nur bei Kemperman. Die Tasche ist zwar aus Leder, aber aus regionaler Produktion (und, juppeidi, Einzelstück, weil türkisfarbenes (!!!) Farbmuster, noch dazu ummen halben Preis, was bin ich verliebt in das Teil, Foto folgt).

Das Interessante: Alle anderen Modegeschäfte waren trotz klarer Ausrichtung des Wochenendes auf „zwei Ladies am Shoppingtrip“ unfassbar unspannend. Die Auslagen nicht reizvoll, die herausschallende laute Musik, die teilweise dunklen Eingangsbereiche, alles einfach abstoßend. Eine schöne Bestätigung, dass ich nicht in alte Muster zurückfalle, obwohl ich Verführungen ohne Ende ausgesetzt bin.

Und noch eine Beobachtung: Es ist mir heute echt zuviel geworden. Obwohl gemütliches Schlendern, Aniger-Unterstützung bei der Suche nach nicht gar so hohen High Heels, und einfach kein Stress – Shopping war schon mal mehr Hobby als heute. Das gibt jetzt wieder ein paar Wochen Abstinenz, um sowohl das Bank-, als auch das Wunschkonto aufzufüllen. Außerdem freue ich mich schon darauf, wieder ein paar Teile auszumisten. Schräg: Ich liebe jedes einzelne neue Teil, aber ich freue mich auch extrem drauf, mich jetzt wieder für ein paar Wochen aus dem Spiel zu nehmen.

Ps: Und was mich auch noch beschäftigt: Das ist mein zweites neues Paar Schuhe. Schuhe haben mir wirklich am allermeisten gefehlt. Und das ist mein zweites Paar Schuhe, das nicht aus ökologischer oder transparenter, fairer Produktion ist. Aber bei Schuhen muss ich leider wirklich eine Ausnahme von meinem ökofairen Vorhaben machen – ich habe bisher keine einzige Schuhmarke gefunden, die öko und fair ist, und deren Modelle mir gefallen. Ich mag diesen klassischen Ökoschuhe-Look einfach überhaupt nicht. El Naturalistas gefallen mir an anderen, an mir selbst find ich sie furchtbar. Ebenso mit Terra Plana (die, die mir dort gefallen, in denen kann ich nicht gehen, weil so hoch) und Waldviertlern. Dilemma.

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Im ethischen Dilemma

Es ist so weit, ich muss dringend nochmal ausmisten. Nicht nur, dass ich immer noch Sachen herumliegen hab, die ich einfach NICHT anziehe, und deren Chance, von mir mal umgenäht zu werden, innerhalb des kommenden halben Jahres leider aus Zeitgründen leider gegen null tendiert.

Uuuuund: Ich hab ein neues Kleid, einen neuen Pulli und ein neues Shirt neben ein paar anderen Sachen von der Tauschparty. Und ich hab die neuen Schuhe. Vielvielviel. und ich habs auch noch getoppt – am Flohmarkt nämlich.

Jetzt wird sich sicher jede denken: Die kippt ja doch wieder rein. Das kann ich nur mit Jein beantworten. Tauschen, SecondHand und Benötigtes (zB Strumpfhosen vorm Termin): Ja, da könnte ich grad so eine Art Freude am Konsum entwickeln, zugegeben. In Konventionelle Läden gehen, online die Kreditkarte glühen lassen: Nein. Das geht einfach nicht.

Ich war am Modebloggerinnenflohmarkt. Und habe dort von einer Frau, die ich einmal zwischen den Zeilen gleichzeitig kritisiert und ihren Blog doch bewundert habe, eine Lederjacke gekauft. Eine graue Lederjacke. Zweimal im vergangenen Jahr war da der Wunsch nach einer solchen Jacke da – am Anfang und gegen Ende. Impulskauf. Den ich in einem Geschäft nie getätigt hätte. Am Flohmarkt jedoch …Außerdem habe ich den Markt dazu genutzt, mich bei Swarina zu entschuldigen – es war nicht meine Intention, sie persönlich so zu schockieren, ich wollte meine Bauchweh dem klassischen Modebloggen gegenüber zum Ausdruck bringen.

Mein Bekanntenkreis umfasst einige vegane Menschen, Tierschützerinnen. Und der Gedanke an ihre Argumente hat mich stark zögern lassen, die Jacke zu kaufen – bis ich festgestellt habe, dass ich mir diesbezüglich doch nur selbst etwas vorlüge. Über meine neuen Stiefel freu ich mir ja auch einen Haxen aus.

Ich habe gerade drei sehr apologetische Absätze mit all den klassischen Argumenten, die Veganern wohl schon zum Hals heraushängen, wieder gelöscht. Ich trage Leder. Ich weiß, dass das einem Teil meines Weltbildes ziemlich krass widerspricht. Und was noch schräger ist, ist, dass die Entscheidung gegen ein anderes tierisches Produkt so wahnsinnig einfach ist: Vor dem Markt sah ich ein Mädchen in einer Jacke, deren Kragen mir gar nicht gefiel, die Zipps dafür umso mehr. Auf den ersten Blick hielt ich den Kragen auch für fake fur. Weit gefehlt. Waschbär. Sowas ist einfach No-Go, so cool die Zipps auch sind und zu meinen Lieblingsstiefeln passen würden – die wiederum aus Leder sind. Aaaah!

 

Im ethischen Dilemma….

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Ein Monat danach

Erstes Kaufmonat um. Ja, ich hab ein paar neue Sachen.

  • DIIIIIIIIEEE Stiefel. Es ist Liebe. Pur und rein.
  • Gummistiefel. Hatte ich keine, hat mich einige Male letztes Jahr geärgert.
  • Strumpfhosen. Eine ist just im Büro wenige Tage nach Ablauf des Jahres gestorben, zwei wurden nachgekauft. Herrliche Teile. Endlich mal in ein bißchen Qualität investiert, ich hoffe, es zahlt sich aus.
  • Ich wollts eigentlich erst bei Finalisierung gestehen, aber: Ich hab die Teile von Anita schon. Mein Erstpulli war aber nicht ganz passend, passte aber glücklicherweise der Lady Grey. Am Zweitpulli wird gerade final gearbeitet. Aber die sind ja nicht wirklich gekauft, die sind getauscht.

Aber abgesehen von den Strumpfhosen kein einziges Mal in einem Geschäft gewesen. Herrlich, es reizt mich auch überhaupt nicht. Und online? Nur die Gummitöffler. Was hat mich diese Onlinebestellerei genervt diesmal. Aber auch offline: Es zieht mich nichtmal wirklich in die Läden, auf die ich mich so sehr gefreut habe – ich hab keine Zeit, ich hab grad keine Muße, und ich brauch einfach nix! Ich fühle mich wohl mit den Sachen, die ich habe.

Nächstes Shopping? Doch, das steht schon fest.

DORT! Aber sowas von! In zwei Wochen gehts für ein paar Tage nach Amsterdam, der Liebste wird zuhause gelassen, dafür die Beste mitgenommen.

 

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Klickklick!

Ich muss sagen, dieses Onlineshopping ist wirklich ein Hund. Ich surfe derzeit wieder ganz ern auf diversen Onlinepages, hauptsächlich Dawanda. Aber ich habe noch nix gekauft, bitteschön. Ich hab nämlich eine neue Methode: Alles, was mir gefällt, wird erstmal bei den Browser-Lesezeichen unter „haben?“ abgespeichert.

Seit ein paar Tagen speichere ich da Links hinein. Ich denke mir dann einfach: Wenn ich morgen noch dran denk, dann klick ichs nochmal an und schau es mir wieder an, ob ich es mir bestelle.

Und keinen einzigen dieser Links habe ich seither wieder angeklickt.

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Pause bis Amsterdam

Ich hab mich selbst überfordert. Neun Tage nach Ende meines Shoppingboykotts hab ich absichtlicherweise ein neues Paar Stiefel, unabsichtlicherweise zwei neue Strumpfhosen, hab die Sachen von Anita abgeholt (muss den Pulli für sie aber doch nochmal nachbessern, eigener Beitrag folgt) und ein paar Gummistiefel. Letztere hätte ich im vergangenen Jahr ein paarmal gebraucht und hab mich sehr geärgert, keine zu haben. Die zählen wirklich zur Kategorie „brauch ich“ und weniger zur Kategorie „will ich“. Ich geb zu, dass ich die Stiefel auch im Frühling hätte kaufen können, da war meine Ungeduld wohl schuld. Von Anitas Sachen (die noch dazu ökologisch und sozial vertretbar sind)  und den Stiefeln wusste ich sogar schon, und sogar das fühlt sich jetzt nach „zuviel“ an.

Warum ich das schreibe? Weil ich ehrlich sein will mit den LeserInnen. Wie verlogen wäre das denn bitte, ein Jahr lang stolz zu schreiben, dass man nix kauft, und dann die Käufe (und Täusche und Geschenke!) vorzuenthalten? Nöh. Wenn schon schiefe Optik, dann auch dazu stehen.  Vielleicht find auch nur ich die Optik so schief…

Wo ich früher kaum mit der Wimper gezuckt hätte, wird mir heut schlecht dabei, so viel auf einmal. Am Mittwoch war ich aus medialen Gründen zum ersten Mal in den Geschäftslokalen von Anukoo und Anzüglich, und es hat mich genau gar nicht gereizt. Das rote Kleid bei anzüglich, das war WIRKLICH schön, aber der Gedanke, mir das jetzt zu kaufen, der war sehr sehr sehr weit weg. Ich brauchs nicht.

Ich bin komplett überfordert, fühle mich wirklich mies und wünsche mit mein Boykott-Korsett wieder her.  Pause bis Amsterdam.

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Schlechtes Gewissen

Ich hab ein schlechtes Gewissen, ganz groß und gewaltig. Und ich schreib das jetzt nicht, um mir von den LeserInnen die Absolution zu holen – ich fühl mich verpflichtet, das mitzuteilen, um nicht irgendwann im Freundeskreis ein „ahaa, du tust nur so!“ zu hören.

Meine letzte dicke braune Strumpfhose hat gestern den Geist aufgegeben. Sie hat mich seit Monaten genervt, weil sie ums Äutzerl zu kurz und dadurch nicht wirklich angenehm zu tragen war, aber sie war eben meine braune Strumpfhose und daher extrem wichtig. Braun ist das neue Schwarz und so, gell?

Jedenfalls hat sie gestern im Büro dann an eine eher unangenehmen Stelle „ratsch“ gemacht. Und ich noch einen Termin vor mir. Verdammt. Mein erster Gedanke war: Wo krieg ich bitte jetzt Strumpfhosen her, die meiner neuen Einkaufsmoral entsprechen? Das Muso Koroni war leider in komplett entgegengesetzter Richtung zu dem Ort, wo ich hin musste. Also, hüstelhüstel, ab in den Gerngroß und dort zu den Strumpfhosen.

Ich schwöre, ich hab brav nach Bioqualität gefragt, aber sie hatten keine. Also eine klassische gekauft, aber eine mit ordentlicher Qualität, die ich wenigstens lange habe (meine anderen Strumpfhosen dieser Marke waren seit Jahren in power-use, und haben erst diesen Herbst – super Timing so nebenbei – den Geist aufgegeben). Direkt dort auch gleich umgezogen.

Wie die schwarze Strumpfhose (immerhin mit Ökotexsiegel, auch wenn das kaum was wert ist) dann auch noch im Sackerl gelandet ist, ist mir ein Rätsel (könnte daran liegen, dass mein Bestand an schwarzen Strumpfhosen in etwa so durchlöchert ist wie mein Bestand an schwarzen Leggings).

Und jetzt ist genau das eingetreten, was ich befürchtet habe: Ich habe ein richtig schlechtes Gewissen.

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Hellbraunes Glück

Gestern Abend hab ich sie abgeholt, meine neuen Babies, auf die ich mich seit Ende April gefreut hatte: Meine neuen Stiefel. Endlich neue Stiefel. Sie haben genau den Schnitt, den ich schon an meinen Lieblingsstiefeln so heiß liebe (no na net, sonst wärens ja net meine Lieblingsstiefel), und das allertollste: Das Foto, anhand derer Markus sie bestellte (dankedankedankedankedankedankedankedankedankedankedankedankedankedankedanke!!!!), war NICHT farbecht! Nein, sie sind heller als auf dem Foto – was ausnahmsweise wirklich saucool ist. Insgeheim hatte ich nämlich genau das gehofft.

Und oleoleole, hier sind sie!

(c) Nunu Kaller

(c) Nunu Kaller

Sind sie nicht ein Traum? Ich bin einfach nur glücklich, und es fühlt sich weniger nach „Junkie-nach-dem-ersten-Schuss-nach-einem-Jahr-clean-sein“ an, und mehr nach „Lange-gewünscht-und-endlich-erfüllt“. Und sowas fühlt sich wirklich wirklich gut an. Das mach ich jetzt öfter, mir etwas gaaaaaaaaaaaaaanz lang wünschen, und mich dann belohnen. Hin und wieder. Nicht zu oft, sonst nützt sich das Gefühl ab.

Sie sind so perfekt…

(c) Nunu Kaller

(c) Nunu Kaller

Und damit man das wunderschöne Braun (übertreib ich grad ein bißchen? Egaaaaal 🙂 ) auch schön sieht, mussten sie auch auf dem türkisfarbenen Badezimmerteppich abgelichtet werden:

(c) Nunu Kaller

(c) Nunu Kaller

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Cybergefahren

Uiuiuiuiuiui, knappe Sache. Bei einem muss ich wirklich aufpassen: Beim Onlineshopping. Ich verbringe derzeit meine Abende (leider) auch oft vorm Laptop, und neben dem sowieso permanent offenen Tabs Blog und Facebook schwappt in mir regelmäßig die Versuchung auf, in Onlineshops herumzustöbern. Dieses „Ich könnte mir zur Belohnung doch was bestellen“ – das ist ein gaaaaaaaaaaaaanz gefährlicher Gedanke. Ich belohne mich doch sowieso schon doppelt, mit meinem Amsterdamwochenende mit meiner Lieblingsaniger und mit den Stiefeln – noch dazu belohne ich mich für etwas, das ich im Nachhinein gar nicht so als wirkliche Leistung betrachte (ok, gut, aufs fast tägliche Bloggen bin ich schon stolz, das war teilweise echt viel Arbeit).

Aber eines habe ich mir doch schon bestellt. Etwas, was ich brauche, weil ich so etwas nicht habe, und darüber hab ich mich dieses Jahr ein paarmal geärgert. Was genau es ist, präsentiere ich, wenns da ist. Ist mir nämlich ein bisschen peinlich. Da brauch ich noch Mut, um drüber zu schreiben. Wahnsinn, derzeit ist mir wirklich jede Kaufhandlung, die was mit Kleidung zu tun hat, ziemlich peinlich.

Ich hoff, das Gefühl hält noch eine Weile an 🙂

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