Mein Körper ist ja nie so wirklich entscheidungsstark, wenns ums krankwerden geht. Ich kränkle dann immer so drei, vier Tage halbert vor mich hin, bis ich entweder wieder fit bin oder die Verkühlung wirklich Vollgas ausbricht. Ich bin seit vorgestern in diesem blöden Zwischenstadium. Was hilft: Ab nachhause, direkt aufs Sofa, einkuscheln, kübelweise Tee und Metavirulent quasi intravenös. Und: Magazine. Zeitschriften. Bling. Ich brauchs einfach. Und man lernt dabei so viel! (Ok, der Satz funktioniert ohne meine Mimik schlecht, also: ich wedle mit der Ironiefahne…)
Wie bereits im Interview gesagt, fällt es mir im Herbst schwerer, nicht einzukaufen, als im Sommer. Den zweiten Teil der Erklärung, warum das so ist, haben sie aber rausgeschnitten. Es sind nicht nur die Herbstfarben, es ist dieses Neuanfangs-Gefühl, das ich seit Schulzeiten mitschleppe. Im Spätsommer und Frühherbst, da ging es immer um neue Buntstifte, neue, unbeschriebene, glatte Hefte, ev. eine neue Schultasche, neue Jeans und Pullis für die Schule usw.
In einem der Magazine hab ich jetzt gelernt: Weiterlesen


