Schlagwort-Archive: Stricken

Allwetterschaliges…schales….schal

Huiuiuiuiuiui, ich hab schon lang nimmer vom Allwetterschal berichtet…was daran liegen könnte, dass ich derzeit im Wochenrhythmus stricke. Aber bitteschön, hier mal wieder ein Foto, langsam schaut es wirklich schon nach Schal aus… Und was die hässlichen Ränder angeht – die waren dazu gedacht, dass sich der Schal nicht komplett einringelt. Tut er jetzt trotzdem, ist aber eh praktisch – so sieht man die hässlichen Ränder nicht 🙂

(c) Nunu Kaller

(c) Nunu Kaller

Und vor allem: Endlich macht die Strickerei keine schlechte Laune mehr – das Wetter passt, ab jetzt werdens wohl Blockstreifen 🙂

(c) Nunu Kaller

(c) Nunu Kaller

Den heutigen Regen, den strick ich erst morgen ein 🙂

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Weiterbilden statt Ablenken

Auch eine Möglichkeit, nicht einkaufen zu gehen. Heute ist so ein Tag, wo ich richtig Lust hätte, mir etwas zu gönnen, einfach auf die Tatsache hinaus, dass ich die bisherige Woche überlebt habe. Und dass der Wohnzimmertisch endlich aufgeräumt ist. Und dass ich weder beim Projekt noch bei der FH-Arbeit wirklich was weitergebracht habe, aber das ist eine andere Geschichte. Ich möcht mich auch ablenken von der Waage, auf die ich heute früh gestiegen bin. Also von der Zahl. Wobei, bis zum Sommer schaff ichs wieder auf meine Normalzahl. Nema Problema.

Kommt mir irgendwie bekannt vor: Belohnung, Ablenkung, Tröstung. Die drei Grund-emotionen, wenns um sinnfreies Shoppen geht. Wie praktisch, dass ich heute den ganzen Tag FH habe und dort was von ISOS, OHSAS und SAS erfahre.

Apropos SA 8000 – dazu gibts nächstens einen gepfefferten Blogbeitrag, ich muss nur diese eine Textstelle wieder finden.

Und Apropos Ablenkung: Es ist unfassbar. Ich kann mich besser konzentrieren, wenn ich stricke. Keine Ahnung, wieso. Aber es ist so. Hätt ich gestern mein Strickzeug nicht mitgehabt, ich wär aufgrund der trockenen Materie, die gestern besprochen wurde, binnen weniger Minuten weggedriftet.

(c) Nunu Kaller

Zu meiner Verteidigung: Ich hab vorher gefragt, obs ok ist. War für beide Vortragenden in Ordnung, sie genossen es sogar, mich ein bissl mitm „jaja, die strickenden NGOler, wie früher ist das“ zu foppen.

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Freude, unerwartet

So ein Regentag, so wunderschön wie heute …. hach, ich mag das, wenn ich überrascht werde, so komplett plötzlich (der Liebste wird das nicht so sehen, ich bin nämlich die neugierigste Person zwischen hier und Bregenz). Also. Regentag. Böse Überraschung auf der Green Expo: Was ist denn das bitte für eine Greenwashingveranstaltung? Ganz ehrlich: ganz übel. Von allem ein bißchen was, null nachhaltiger Hintergrund, und für diese Riesenhalle verdammt wenige AusstellerInnen. Da lob ich mir die WearFair 😉

Doch die liebe Dani hat mir dann noch einen wunderbaren Tag draus gemacht: „Du Nunu, brauchst du Wolle? Viel Wolle?“ 🙂 Ich freu mich!!!!!! Und alles, was ich nicht verwenden kann/will, das werde ich den Ladies schenken, die immer so toll für unsere Tschernobylkinder stricken!

Danke, liebe Dani!!

Danke, liebe Dani!!

wolle2

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Impressionen vom Strickfilm

Gleich mal vorausschickend – optisch war das irgendwie gestern nicht mein Höhepunkt. Was aber egal ist, es war wirklich extrem lustig. Hat so viel Spaß gemacht, dass es nach Wiederholung schreit, und die Dame vom Kino hat es sogar schon angeboten! Und danke an Sabine Karrer für die Fotos!

(c) www.wortvoll.net

(c) http://www.wortvoll.net – Die Evi, die Nunu und die Susanne a.k.a. die Socke, der Ärmel und die Haube

(c) www.wortvoll.net

(c) http://www.wortvoll.net – Ganz voll war es nicht, aber sehr angenehm gefüllt

(c) www.wortvoll.net

(c) http://www.wortvoll.net – erwiiischt, ein solidarischer Nichtstricker neben mir!

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Ein guter Tag

Was ist ein guter Tag? Wenn es endlich wieder warm genug ist, um am Fahrrad unterwegs zu sein, und man dann noch in der Früh draufkommt, dass man sich (wohl unterbewusst vor lauter Vorfreude) exakt zum Fahrrad passend angezogen hat. Noch dazu in alte Lieblingssachen oder neue Tausch/Flohmarktsachen (sieht man am Foto nicht, aber die Jacke vom Bloggerinnenflohmarkt von Swarina ist erstens auch grau und zweitens sehr super!). Es reicht nämlich – seit Wochen bin ich halb bis total krank, und ich hab einfach gar keine Kondition mehr, sogar eine Stunde Heimweg zu Fuß lässt mich schwitzen, fürchterlich!!

(c) Nunu Kaller

(c) Nunu Kaller

Und auf meinem Drahtesel bin ich heute nicht nur ins Büro geritten, sondern ich werde am Nachmittag auch noch hier einreiten (alle meine liebsten fairen DesignerInnen aus Wien auf einem Haufen, das MUSS ja ein Lieblingsplatz werden!) und dann, am Abend: Ab zum Strickfilm!!! Grenzenlose Vorfreude!!)

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Offiziell angrannt

Ich bin hochoffiziell komplett deppert. Habe heute mal reflektiert und mir durchüberlegt, welche Gedankengänge bezüglich Shopping mich im letzten Monat durchströmt haben. Gut, vorausgeschickt: Ich gehe logischerweise mit dem Thema übermäßig bewusst um. Also, in chronologischer Reihenfolge:

  • Ich hab soooo schönes neues Zeug.
  • Neues Zeug fühlt sich gut an.
  • Ich brauch nix, ich will nix, ich hab eh so viel.
  • Neues Zeug fühlt sich aber ziemlich schnell nicht mehr soooo gut an.
  • Ich hätt so gern.
  • Das ist aber schön, aber ich mag nicht shoppen.
  • Ich mag unbedingt shoppen.
  • Ich weiß, dass das eine Ersatzhandlung ist, aber ich mag trotzdem.
  • Verdammt, ich habe gerade ersatzgehandelt und mir Wolle für einen Ringelpulli gekauft.
  • Yess, Stricken!!!!!!
  • Ich brauche unbedingt noch Zweieinhalber, Dreieinhalber und Viereinhalbernadeln, die Dreier und Vierernadeln reichen noch nicht.
  • WHAT THE F…? Ich brauch die nicht!
  • Und schon gar nicht werde ich jetzt bei Amazon (!) auf „kaufen“ klicken. Wie gehts mir denn bitte?!?!
  • Dieses Tuch von Yvonne ist sooo schön, das hat sie ausm x-ray. Ein Laden, der verboten ist, weil konventionell.
  • Scheissverbote, die haben so viel schönes Zeug.
  • Nein.
  • Nein!
  • Alles scheisse produziert. Will ich eh nicht.
  • Himmelnochmal ich hab eh so viel anzuziehen.
  • Ich brauch nix.

Offiziell angrannt, würd ich sagen.

Aber immerhin, das effektive Ergebnis dieses Monats: Ein neues Armband, von einer Freundin designt, und einiges an Wolle. Ansonsten: Widerstanden. Sogar den Zwischengrößennadeln.

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Jetzt aber wirklich: Stricken! Kino!

Leute, es wird IN den Medien angekündigt, es HABEN sich Medien angesagt, und ein paar Special Guests haben wir auch noch. Es wird soooo super – und es sind natürlich auch NichtstrickerInnen willkommen! Wir freuen uns auf eine volle Bude (und nicht verwirren lassen von den wenigen Zusagen, ich hab locker das dreifache schon mündlich bekommen 🙂 ). Ich freu mich bereits oooooohne Ende!!!!!

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Refashion – mein neues Lieblingswort

Juiuiui, gestern Abend bin ich mal wieder in die Blogosphäre abgedriftet. Was das Nähen angeht, haben sich bei mir bereits einige Favoriten herauskristallisiert, die ich liebend gerne besuche (auch wenn die Nähmaschine momentan grad im Eck verstaubt, zu groß die Strickleidenschaft): Die Refashion-Blogs. Wenn aus alten Sachen vom Flohmarkt oder dem internationalen Äquivalent des Caritaslagers Neues, Trendiges entsteht. Ganz weit vorne die immer wieder von mir verlinkten Refashionista und New Dress a Day.

Und urplötzlich bin ich hier gelandet. Was ist denn das für eine coole Idee bitte? Eine von mehreren Refashion-Bloggerinnen schickt gefundene Secondhand-Teile an die anderen, und alle müssen was Neues, Cooles entstehen lassen. Das Ganze geht am 3. Juni erst los – mein erster Gedanke: Maaaaah, so laaaang noch!! Ich freu mich schon so auf die Vorher-Nachher-Bilder….

The Refashioners
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Wünschen und Kaufen

Und dann war sie doch wieder da, die Shoppinglust. Nach einem langen, grauen Tag (draußen grau und drinnen ebenso, trockener Büroalltag) und einem zu-Fuß-Nachhausemarsch (damit ich wenigstens irgendwas tu für mich) durchströmte mich der Gedanke: „Alles so gemein, alles so grau, ich will mir was kaufen.“

Der Gedanke an weniger Gehalt wegen verringerter Stunden, den aktuellen Kontostand und die Tatsache, dass es schon wieder zwei recht weitläufige Mount McWäscheberge zuhause gibt, hat mich dann wieder davon abgehalten. Aber dennoch, bittere Erkenntnis: Die Freude über die neuen Sachen, egal ob selbstgemacht oder vor nur einem Monat gekauft, hält mich emotional anscheinend jetzt schon nicht mehr vom Wunsch nach Shopping ab – nur fällt es mir inzwischen viel leichter, diesen Wunsch nicht sofort in die Tat umzusetzen. Trotzdem macht mich diese Feststellung ganz schön traurig – ein Jahr Auszeit, danach doch recht ausgiebige Shoppingbefriedigung, und dann nach nur einem Monat schon wieder Lust? Kann doch echt nicht sein. Weg mit dem Gefühl, jetzt sofort! Pfui!

Wobei, 4,99 hab ich heute doch ausgegeben. Ich weiß, hätt ich mir sehr wahrscheinlich auch auf Share&Care organisieren können, aber ich wollt keine Gefahr laufen, Winniepoohprinzessinlillifeecarsnemo-Design zu bekommen. Ich habe die perfekte Lösung für meine herumfliegenden Stricknadeln gefunden, bei denen ich mich jedesmal geärgert habe, dass ich sie in der Kiste mit all den Strick- und Nähutensilien immer irgendwie zusammenbinden musste, damit ich die zwei gleichen wieder finde. Tataaa, ein Federpennal für mein Strickzeug, ich bin restlos begeistert von meiner eigenen Idee (und die Frau Nichte ist es wohl sehr bald auch, es erwartet sie der Inhalt in Form von Bunt- und Filzstiften – neue, farblich sortierte und gscheit farbintensive Stifte waren damals in ihrem Alter für mich das Höchste der Gefühle… )

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