Schlagwort-Archive: Wien

Wiener DesignerInnen und ProduzentInnen gesucht!

Ich hab mal wieder einen Aufruf, diesmal im Namen vom Andi, einem der Herren hinter Mavienna. Übers Mavienna hab ich vor Weihnachten schon mal geschrieben, es ist eine kleiner, feiner Laden in der Stumpergasse. Die Stumpergasse liegt zwar fein im sechsten Bezirk, geht von der berüchtigten Einkaufsstraße Mahü weg, und zum Westbahnhof ist es auch nicht weit. Nur hab ich mir schon öfter gedacht: Da könnt aber mehr gehen in der Gasse. Einige Läden scheinen nicht so gut zu funktionieren, und zu Fuß schaffens die Leute grad mal zum veganen Supermarkt. Das geht auch anders.

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(c) Johannes Hloch, http://www.hloch.at

 

Ich glaube, Andi hat sich das auch gedacht. Und hat gemeinsam mit ein paar anderen Ladenbesitzern beschlossen, am 20. und 21. März eine Art Festival der Stumpergasse zu veranstalten. Inklusive Lesungen, billigerem Haarschnitt, Kameraflohmarkt und so weiter. Das Mavienna selbst macht logischerweise auch mit, und zwar mit einem Pop-Up-Store der besonderen Art: Sie wollen an diesen zwei Tagen nur Produkte verkaufen, die in Wien hergestellt wurden. Kleidung würden sie bevorzugen, aber auch andere Produkte sind herzlich willkommen, Seifen, Bier, alles, was in Wien produziert wurde. Schnell noch die organisatorischen Details: Keine Standgebühr (allerdings prozentuale Beteiligung für Mavienna), um den Verkauf kümmern sich Andi und Christoph, Verkauf erfolgt auf Rechnung des Labels, und ordentliche Bewerbung on- und offline im Vorfeld wirds auch geben. Klingt doch nicht schlecht, oder?

Also, liebe DesignerInnen und handwerklich Begabte: Nutzt die Chance! Am besten, ihr meldet euch direkt bei Andi. Ich freu mich schon auf den Pop-Up-Shop sowie die restlichen Angebote in der Stumpergasse!

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Wien in sieben Sätzen

Praktisch, dass die ganzen vor einiger Zeit geschriebenen Gastbeiträge gerade jetzt erscheinen, wenn ich selbst eigentlich nur rotzend im Bett lieg und vor mich hin huste und schnupfe.

Heute: Les Flaneurs. Der Falk, den kenn ich aus Hamburg, und der ist ein guter Freund von meiner lieben Isabel, der hat mich um sieben Sätze über Wien gebeten.

Bitteschön!

Wäre Wien ein Mensch, wäre es eine alte Dame, gut erzogen und sehr auf die guten alten Traditionen und Umgangsformen stehend, aber im Herzen doch sympathisierend mit ein bisschen Revolte. Diese alte Dame ist die richtige Mischung aus Kopf- und Genussmensch, und braucht viel Futter fürs Hirn in Form von kulturellen Auswüchsen aller Art. Nachdem sie schon etwas älter ist, geht alles etwas langsamer und gemächlicher. Was aber nicht heißt, dass sie auch mal ordentlich aufbrausend werden kann, wenn ihr was nicht passt, dann gibts nämlich ordentlich Tempo und Action. Und nachdem sie es sich in ihrem Alter leisten kann, nicht mehr allen Leuten mit strahlendem Gesicht und Herzerln in den Augen begegnen zu müssen, wenn sie grad nicht gut drauf ist, kann sie auch mal ihren nicht ganz so beliebten Charme auspacken und auf gut wienerisch “herumgranteln”. Doch granteln hin oder her: Charmant und abweisend, subtil und direkt, laut und leise, modern und altmodisch, Avantgarde und Kommerz, Kaiserschmarrn und Tafelspitz – Wien ist lebenswert und liebenswert. Wien ist geliebtes Nest – man fühlt sich wohl, wie bei der Oma am Sofa halt …

Oh, und liebe Gabalier-Fans: Ich schalte gerne eure Kommentare frei – sofern sie mich nicht persönlich beleidigen, mir Emanzentum unterstellen oder sonstig direkt an mich gerichtet sind. Solche Kommentare werde ich nicht freischalten bzw. löschen. Das hier ist mein virtuelles Wohnzimmer, und da lass ich mich untergriffig beleidigende Menschen genauso wenig rein wie in mein echtes Wohnzimmer. Und als echter Fan würd ich mich von diesem Artikel übrigens weitaus mehr proviziert fühlen. Für mich ist das ganze Thema hiermit erledigt. 

 

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Warum hat man ihn liegen gelassen?

Das mit dem Bloggen, das läuft grad echt gut. Wohl auch, weil es eine Schreib-Form ist, bei der ich mich optimal artikulieren kann. Drei bis vier Absätze und die eigene Meinung nicht zurückhalten, sondern rauskotzen. Und das tu ich jetzt auch auf dem spannenden Blogprojekt FischundFleisch.at.

Mein heutiger Beitrag auf FischundFleisch hat mit einem Zwischenfall zu tun, der letzte Nacht in einer von mir häufig frequentierten Ubahnstation passiert ist – und mich absolut fassungslos macht. Wollte es zuerst hier bloggen, allerdings hats so gar nix mit Textil zu tun, dass ich beschlossen habe, es passt besser zu FischundFleisch!

Ich bin immer noch komplett daneben. Wie kann man bitte einen Menschen, der in einem Ubahn-Lift liegt, einfach liegen lassen?!?!?

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