Archiv für den Monat Juli 2012

Zu heiß zum Denken

Leute, es ist einfach nur heiß. So heiß, dass ich grad nicht imstande bin, ein Buch zu lesen. Selbst bei Zeitschriften sind mir Artikel, die über mehr als eine halbe Seite gehen, grad zu lange. Sowohl im Büro als auch zuhause hocke ich vor Ventilatoren, um mein Hirn überhaupt mal in Bewegung zu bringen. Dabei hab ich spannende Studien und tolle Bücher, alle zum Thema „Gemeine Kleidungsproduktion“, neben mir am Couchtisch liegen.

Sehr interessant die Wettervorhersage auf ORF für heute und morgen. Gestern stand da nämlich für heute: „Heiß, wenn auch nicht mehr so extrem heiß wie in den letzten Tagen. Die Temperatur steigt auf bis zu 31 oder 32 Grad. Meist scheint die Sonne.“ Und für Dienstag steht da: „Heiß, bis zu 32 Grad. Dazu fast den ganzen Tag Sonne.“ Kann mir wer erklären, wo der Unterschied zwischen 32 Grad, nicht ganz so heiß, und 32 Grad und heiß ist?

Was ich damit sagen will? Ich hab soooo eine Liste, worüber ich gern noch bloggen würde – aber mir ist auch grad zu heiß zum bloggen. Mein Beileid an alle, deren Woche heute wieder in einem heißen Büro anfängt. Ich verspreche, sobald ich ein paar Fitzel Energie mehr hab, steht hier auch wieder was Gehaltvolleres als das hier.

In diesem Sinne: Ich freue mich grad, wo zu arbeiten, wo diese etwas seltsam anmutenden Kleidungsvorschriften nicht zutreffen, und hocke in wenigen Minuten in Jeansbermuda und dünnem, stofffeindlichem Shirt im Büro vorm Ventilator.

 

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Die Verirrungen von DIY

Nach einigem Kampf mit der Nähmaschine festgestellt: Ok, du willst hohe Oberfadenspannung? Kannst du haben!

Heute Mittag während eines gewaltigen Gewitters im Strandbad Kritzendorf beschlossen: Rock nähen. Rock in bodenlang, beige, leicht. Warum? Weil so einen an einer Frau gesehen, unglaublich toll kombiniert – weißes Männerunterhemd, der Rock, weiße Sandalen, und eine türkis- und altrosafarbene Kette um den Hals. Klingt jetzt ein bissl nach Wasserleiche, hat aber wirklich toll ausgesehen, und nachdem ich grad ansatzweise so etwas wie braun bin (in meinem Fall eher: die Sommersprossen zu einer großen zusammengewachsen sind), fand ich die Farbwahl toll und eventuell auch für mich passend.

Warum grad in Kritzendorf draufgekommen? Richtig, weil dort der Müller ist. Aber ebenso richtig: Sonntag. Drum kein Müller und ich raunzend, dass ich doch bitte beige Baumwollstoff haben will. Bis mir wieder eingefallen ist, dass ich ja – zumindest zum Üben – beige Baumwollstoff vom Möbelschweden habe. Mit dem ich das doch glatt ausprobieren wollte.

Gesagt, getan. Den Liebsten zu Mothers Finest geschickt, Daumen mal Pi zwei Stoffbahnen zugeschnitten, gebügelt. Die Stoffreste der Bahnen auch noch gebügelt und beschlossen: Das werden Geschirrtücher. Also: Erstmal Geschirrtücher genäht. Richtig cool mit Kanten erst einbügeln, damit das Nähen leichter geht. Viel Bügeln also, und das bei 30 Grad Außentemperatur. Auch nicht das Schlaueste. Nach zwei von vier Tüchern die Textilfarbe wieder gefunden.

Wieder umgeplant. Diesmal: Der Rock wird blau, nicht beige! In die Küche, Wasser heiß gemacht, Farbe rein, Salz rein, Stoff rein. Diesmal – im Gegensatz zu DAMALS – musste das ja funktionieren, weil kein Kunstfaseranteil. Der Stoff wurde auch gleich wunderbar blau – allerdings auch der Herd, die Arbeitsplatte und mein Shirt (das ich letztens aber eh mit einer dunkelbraunen Hose gewaschen hab und das daher nicht mehr freilufttauglich ist – leider ebenso wie dieses Teil, das ich aber gedenke, von der Putzerei retten zu lassen) auch.

Ich war begeistert, wenn schon nicht erfolgreich nähen, dann wenigstens endlich mal erfolgreich färben. Aber: In der Anleitung steht was von „so lange auswaschen, bis keine Farbe mehr rauskommt“. Nach einer halben Stunde Auswaschen festgestellt: This will never happen.

Fazit: Ich sitz im Wohnzimmer und zwitschere zwecks Verhinderung meiner beginnenden Verzweiflung Prosecco, und in der Küche schaut es grad so aus:

(c) nunette colour

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Wird wohl kein Rock mehr heute.

Prost.

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Ein neues, altes Baby

Darf ich vorstellen: Hier ist meine von Oma bekommene Privileg Freiarm-Super-Nutzstich-Nähmaschine Modell 1510 von Quelle. Laut Oma, die es nicht mehr ganz so mitm Schätzen hat, 5 Jahre alt, meiner persönlichen Einschätzung nach aufgrund der Optik der Bedienungsanleitung mindestens viermal so alt. Und überraschend schwer. Und ja, mein Esstisch hat eine komplett hinige Furnier- beim Nähen werd ich was unterlegen.

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Den Namen mit drei Bindestrichen finde ich persönlich wirklich entzückend..

(c) nunette colour

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Mein persönliches Lieblingsbild aus der Bedienungsanleitung – ich schwöre, meine Oma hat seit ich mich erinnern kann, wirklich immer exakt solche Schuhe getragen. Sie war also wirklich die perfekte Zielgruppe für dieses Nähmaschinenenmodell… übrigens noch so eine Anekdote, wieso ich meine Oma so liebe: Sie sagt nicht „Ich seh nicht mehr gut, kannst die Maschine haben“, sie sagt mit ihren 92 Jahren: „Ich seh im Moment grad nicht so gut, ich geb sie dir mal als Dauerleihgabe.“

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Auch hübsch finde ich den Satz auf der letzten Seite der Bedienungsanleitung:

Das Gerät entspricht in Bezug auf die Funkentstörung dem Amtsblatt 61/91, VfG 242/1991 des Bundesministers für Post und Fernmeldewesen.

Hübsch, oder?

Genäht wird morgen, nachdem das Lamperl kaputt und erst nachgekauft werden muss. Nachdem die Maschine zwei Jahre mindestens (nach großmütterlicher Schätzung, wohlgemerkt, also wahrscheinlich warens fünf Jahre mindestens) am Dachboden gestanden ist …. sollt ich die mal durchservicieren lassen?

Und hoffe jetztmal darauf, dass mein Unterbewusstsein über Nacht unfassbares Nähtalent entwickelt…

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Bangladesch

Weil ich so viel drüber schreib, hier mal ein bissl Hintergrundinfo, über die ich in einer Studie der Clean Clothes Kampagne gestolpert bin (über die ich demnächst gesondert schreiben werde…): Achtung, da kommt jetzt einiges an Text, ich habe jeweils Auszüge abgetippt. Bei den meisten Punkten werden viele denken, sie wüssten das eh, aber wirklich vor Augen führen sich das nur wenige. Nochmal, ich selbst war eine der größten Anhängerinnen der Möglichkeit, sich alle fünf Minuten durch Kleidung neu ausdrücken zu können (weil man sichs leisten kann), aber inzwischen denke ich: Pfuh, wenn das der Preis ist, sind die fünf Euro fürs Shirt aber verdammt teuer…

… Die Bekleidungsindustrie ist der größte Devisenbringer Bangladeschs, rund 78% seiner Exporterlöse stammen aus diesem Bereich. Seit 1990 hat sich der Sektor stark entwickelt. Lag der Wert der Exporte 1990 noch bei 600 Mio. US-Dollar, nahm er einen rasanten Aufstieg bis 2010 auf 15 Mrd. Dollar (laut einer Studie von McKinsey)…

…Bangladesch hat kürzlich Indien als zweitgrößten Strickwarenexporteur der Welt nach China überholt. …

…Seit Januar 2011 gibt es nicht mehr die Auflage, dass ein bestimmter Anteil an Vorprodukten der Kleidung auch aus dem exportierenden Land stammen muss. Da Bangladesch selber wenig Baumwolle anbaut und verarbeitet, sondern den Stoff häufig (aus Cina und Indien) importieren muss, gab es hier bisher Beschränkungen, die nun weggefallen sind. Zudem gehört Bangladesch zu der Gruppe der ärmsten Länder der Welt und darf ohnehin zollbegünstigt Kleidung nach Europa und in die USA ausführen….

…Wenn Bangladesch seine Mindestlöhne erhöhen würde, was dringend nötig wäre, dann würde es immer noch mit Abstand das Land mit den niedrigsten Löhnen weltweit in der Bekleidungsindustrie bleiben….

…Laut Statistischem Bundesamt kamen im Jahr 2008 über die Hälfte aller nach Deutschland einführten Jeans aus China und Bangladesch (…) Die Jeans aus China kostete 6,93 Euro, die aus Bangladesch nur 4,72 Euro….

(In den Fabriken sind 87% junge Frauen angestellt) …. Frauen über 30 Jahre werden als zu alt betrachtet, da sie den ungeheuren Arbeitsdruck oft nicht mehr aushalten können … Trotz größtenteils miserabler  Arbeits- und Sozialstandards bietet die Bekleidungsindustrie für die Frauen oft die einzige Möglichkeit, ein Einkommen zu erzielen…

… Wenn sich die Frauen gewerkschaftlich organisieren wollen, werden sie entlassen (ein Vorgehen, das mir übrigens in Österreich auch schon mal begegnet ist, nur so nebenbei). …. Die Angst, die Arbeit zu verlieren, ist groß, und zudem bleibt bei 13-16-Stunden-Schichten plus Überstunden kaum Zeit für gewerkschaftliche Organisierung…

… Die Regierung erhöhte (…) den monatlichen Mindestlohn auf 3000 Take (30 Euro), die Gewerkschaften verlangten allerdings 50 Euro als Minimum zum Überleben. Laut Asia Floor Wage ist allerdings gar ein  Grundlohn von 116 Euro in Bangladesch nötig, um eine vierköpfige Familie zu ernähren…

… Im Mai 2009 wurde aufgedeckt, dass in einer Fabrik, in der Metro produzieren lässt, eine 18-jährige Frau wegen Erschöpfung starb. Eine beantragte Krankschreibung war ihr vom Fabrikmanagement verwehrt worden. In dieser Fabrik mussten Näherinnen sieben Tage und bis zu 97 Stunden pro Woche arbeiten….

…Die rechtliche Situation in Bangladesch ist nicht einmal schlecht: Die Rechtsordnung enthält eine Vielzahl von Schutzmaßnahmen. Das Land hat sieben der acht Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation ratifiziert (….) Gleichzeitig enthlt es noch Schwachstellen im Hinblick auf Mindestalter und Niedrigstlöhne. Das Problem liegt vor allem in der mangelnden Durchsetzung von Recht durch die Behörden und einem fehlenden wirksamen Rechtsschutz für die Betroffenen….

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Manchmal wär ich gern so richtig blöd

Meine Lust am Shopping ist seit gestern nicht vergangen. Sie wurde zwar zwischenzeitlich kurz befriedigt, aber das war mehr so eine Methadon-Gschicht, nicht the good stuff. Auch wenns grad gefühlte 40 Grad hat (und ich mich am Heimweg – bergauf – derzeit täglich selbst verfluche, wieso ich schon wieder das Fahrrad genommen hab in der Früh) und man es nur in unmittelbarer Nähe von be-bade-barem Wasser oder einem Ventilator aushält, will ich shoppen gehen. Neues Gewand. So tolle Sandalen sehe ich an den Füßen anderer Frauen, so schöne Kleider an ihren Körpern.

Und dann denke ich mir im nächsten Moment: Ich würd sooo gern einfach zum Textilschweden, oder zum bunten Spanier, oder in irgendein sonstiges günstiges Fetzengeschäft rein und einfach ohne Nachdenken shoppen. Kaufrausch. Schauen, was mir gefällt, auf schöne Farben zugehen, anprobieren, nehmen. Drei, vier, fünf Sachen auf einmal. Und dann daneben im Schuhgeschäft Plastikflipflops und gleich mal fürn Winter Lammfell-Boots.

Jedoch, selbst wenn ich grad shoppen dürfte, ich glaube, das ginge gar nicht mehr. So blöd das klingt: Ich weiß zuviel. Ich beschäftige mich jetzt seit fast einem halben Jahr auf täglicher Basis mit den Zuständen in den verschiedenen Fabriken im fernen Osten, in Nordafrika oder sonstwo auf der Welt, wo auf Menschenrechte gepfiffen wird. Das, was mir hier in Wien angeboten wird, kann ich also nicht mehr genießen.

Und ganz ehrlich: Das geht mir gehörig am Popsch. Ich weiß, es gibt keine Alternative zum Fair Shopping, wenn man wirklich was ändern will und sich an der Ausbeuterei anderer Leute nicht beteiligen will – aber in mir kämpfen grad so richtig schön Engerl und Teuferl. Der Engel, der sagt: „Wenn du fair shoppst, dann hast du ein gutes Gewissen, dann wird niemand deinetwegen mies bezahlt, dann gehts der Umwelt besser.“ Und der Teufel, der sagt: „Pfeif doch drauf, schau wie schön doch dieses Colourblocking-Kleid in der Auslage bei Promod ist! Es würde dir so gut stehen, und günstig ist es auch noch! Alles, was die das Fair Shopping bringt, ist ein leeres Konto und viel Zeitverlust, weilst so lang suchen musst.“

Was für ein Glück, dass grad beide nix zu melden haben.

Und ich betreibe jetzt Selbstschutzmaßnahme und fahre an den See. Weit weg von jeglichem Geschäft.

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Lustbefriedigung

Es war mal wieder ein Klassiker gestern nachmittag. Ich sitze zuhause und schau ausnahmsweise mal auf mein Konto, wie es denn da so ausschaut. Glücklicherweise sehr gut, und es kann derzeit nur besser werden – wenn das Geld, das wir bereits ausgelegt haben, endlich von der Versicherung kommt. Aber das tut jetzt nix zur Sache. Viel spannender war, warum ich eigentlich auf das Konto geschaut habe.

Ich wollte nachschauen, ob ich mir „was leisten“ kann, einfach so. Hatte Lust auf Shopping. Ich fürchte, diese Lust werd ich auch bis Jahresende nicht überstanden haben. Jedenfalls: Ja, ich konnte, so ein bissl was. Weil tirili, 13. Gehalt und so. Worauf ich gegen frühen Abend Richtung Westbahnhof gestartet bin – der Himmel war nämlich so dunkelgrau, dass ich Freiluftshopping nicht vertraute. Also: Bahnhof.

Unglaublich. Gut drei Viertel der Geschäfte waren Fetzenläden, Schuhläden, Accessorizes und Co. Fielen schon mal weg. Der Thalia und ein zweites Dekogeschäft, dessen Namen ich mir einfach nie dermerken werde (Untergeschoß, ziemlich in der Mitte) hielten auch nicht wirklich was bereit – mit Ausnahme einer Yoga-praktizierenden-Frosch-Figur aus weißem Porzellan/Steingut….was dann aber dann doch wirklich unter meine Würde war, Shoppinglust hin oder her.

Und? Was glaubt ihr. Eeeeeh klar, im Thalia bin ich gelandet, wo denn sonst. Und hab mir – obwohl ich bereits mehrfach festgestellt und auch hier geschrieben habe, dass ich solche Bücher eher überflüssig finde, weil ich mir meinen Style nicht aufoktruieren lassen will – folgendes Buch gekauft:

(c) Amazon.de

(c) Amazon.de – jaaa ich weiß, bei Thalia gekauft, bei Amazon das Bild gemopst…

Und warum hab ich das getan? Erstens, weil ich diese Concept-Books – eine moderne Form von Bilderbüchern für Erwachsene (nicht was ihr jetzt denkt!!) – recht spannend finde als Idee, zweitens wollte ich eh schon länger in die Welt der Fashion-Blogerinnen (also das Gegenteil von mir?!) eintauchen, und drittens: Blogger, die Bücher machen. Dem kann ich einfach nicht widerstehen….

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Eventtipp für Bobos

Obwohl mein Herz für die WearFair schlägt, muss ich jetzt auch mal für die Konkurrenz Werbung machen: Die FairFair.

Während die Wear Fair sich rein auf Mode bezieht, ist die FairFair allgemein ein Markt für nachhaltige Produkte. Optimalerweise im Museumsquartier – also dem Zentrum von Bobostan – angesiedelt. Und ja, ich fürchte, ich muss gestehen: So rein an meinen Eckdaten gemessen (Job in der Medienbranche, alterstechnisch grad noch jung, aber bereits ein bissl liquider als eine Studentin, politisch links der Mitte angesiedelt, Web-2.0-affin, zentral und im Altbau wohnhaft, und gerne in den Lokalen zwischen Ring und Gürtel im Westen sozialisierend) bin ich sooowas von Bobo. Und dann irgendwie doch wieder nicht. Weil ich dem Vorurteil über Bobos, Nachhaltigkeit nicht gscheit zu reflektieren und nur als Modebegriff zu missbrauchen, nicht enspreche. Sorry.

Und  trotzdem oder auch deshalb freu ich mich auf die FairFair. Dort wirds einen fetten FoodCourt geben (und essen darf ich ja noch, wenn auch nur wenig), es wird faire Mode geben, wo ich mir schon mal einen Gusto auf nächstes Jahr holen kann, es wird hoffentlich einfach ein netter Nachmittag im Freundeskreis werden. See u there (und see u auf alle Fälle im September auf der WearFair, nur um nochmal gesagt zu haben 😉 ).

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Fachchinesisch

Nähen lernen ist, eine neue Sprache zu lernen. Oder versteht ihr diesen Fachkauderwelsch? Ich vermute, dass der noch auf der einfachen Seite angesiedelt ist.

Die Schnittteile so legen, dass die Markierungen aneinander stoßen. Schürze zzgl. einer Nahtzugabe von einem cm im Stoffbruch zuschneiden und rundum versäubern.

Tasche zzgl. einer Nahtzugabe zuschneiden und versäubern. Nahtzugabe am Beleg zur linken Stoffseite bügeln , Beleg zur linken Stoffseite bügeln und steppen

Die Schürze rundum schmalkantig absteppen.

Stoffbruch?

versäubern?

am Beleg?

Hä?

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ICH bin schuld!

Hihi, ich selbst shoppe nix, aber anscheinend stifte ich andere dazu an. Nicole hat mir gestern folgendes Foto auf meine Pinnwand gepostet:

(c) Nicole

(c) Nicole

Folgender Kommentar stand dabei:

Hmpf… DU bist schuld!

Du, Nicole: Gern geschehen. Erstens wär ich am liebsten mitgegangen, hätt ich davon gewusst (und wär nicht 2012, grrruuummmmppppfff), zweitens freu ich mich inzwischen echt schon, wenn die Leute zu Fair Fashion greifen.

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Ich vermisse den Winter

Kennt ihr das? Draußen heißer Sommer, die dünnsten Kleider und kürzesten Hosen werden ausgeführt, weil alles andere eh net zum derpacken ist, und man freut sich bereits auf den Herbst – weil man da viel coolere Sachen zum Anziehen hat? Mir gehts so. War gestern noch bei Aniger, die mir den riesigen Riss im Winterparka genäht hat (ich hab ja grad keine Nähmaschine *hüstel*) – und ich hab ebenjenen dann schnell mal übers aktuelle Gwand angezogen. Zur aufgekrempelten engen Jeans hat das ziemlich nett ausgeschaut!

Einer Freundin gehts genau andersrum, die liebt ihre ganzen Sommersachen und freut sich jedes Jahr, die dünnen Fähnchen wieder anziehen zu können. Ich hingegen, ich freu mich auf Sockenpulli und fette Boots. Was aber nichts daran ändert, dass ich den Sommer heiß und innig liebe, heiß, baden gehen, und endlich – bald – Urlaub!!!

 

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