Stricken für Flüchtlinge ist jetzt Stricken für den Canisibus

Soooo, weiter gehts mit Stricken für Flüchtlinge. Aus Zeitgründen bin ich abholtechnisch noch etwas säumig, aber ich arbeite dran, so gut ich kann! Ich hab allerdings eine wichtige Neuigkeit für euch: Ich habe mit der Caritas ausgemacht, dass wir Mützen für den Canisibus stricken. Was genau ist der Canisibus?

Jeden Abend, auch am Wochenende und an Feiertagen, ist der Canisibus in Wien unterwegs, um den Menschen eine heiße Suppe und Brot zu bringen. Für viele der täglich bis zu 400 Gäste ist es die einzige warme Mahlzeit am Tag. Jährlich werden so rund 90.000 Teller Suppe ausgegeben.
Unsere Essensbusse liefern nicht nur Suppe, sondern bedeuten auch Offenheit den Menschen gegenüber, die am Rand der Gesellschaft stehen. Sie bedeuten Sicherheit: Die Busse stehen jeden Tag zur selben Zeit an denselben Plätzen. Unsere Gäste, die zu den Bussen kommen, können sich darauf verlassen. Und sie bedeuten Begegnung: Unsere freiwilligen Teams sind für die Gäste da und gehen wertschätzend auf sie zu.

Freiwillige MitarbeiterInnen kochen täglich frische Suppe, verladen sie in die Busse und bringen sie direkt zu den Menschen. Alle MitarbeiterInnen der Essensbusse leisten ihren wertvollen Beitrag unentgeltlich, in ihrer Freizeit. Ohne sie wäre das Projekt nicht möglich.

Ich habe aus mehreren Gründen in diesen Vorschlag der Caritas eingewilligt:

  1. Liebe kritische LeserInnen, die mir immer wieder mit dem klassischen „Und was ist mit den Obdachlosen? Den Inländern?“ kommen – abgesehen davon, dass ich ziemlich sicher bin, dass genau jene KritikerInnen in den vergangenen Jahren auch nix für Obdachlose getan haben, finde ich es wirklich gut, dass der Canisibus alle einschließt. Dort wird nicht gefragt, ob du Flüchtling, Obdachlos oder Bedürftig bist, du bekommst deine warme Mahlzeit. Das finde ich gut und sehr, sehr wichtig.
  2. Die Mützen werden Teil der Weihnachtspackerl sein – und bedürftigen Menschen vor Weihnachten nicht nur einen Teller heiße Suppe, sondern auch ein Geschenk in die Hand drücken zu können, ist eine wirklich wunderschöne Aktion. Ich überlege, mich da ein oder zweimal selbst beim Austeilen zu beteiligen.
  3. Ich glaub an euch, liebe StrickerInnen – gemeinsam schaffen wir in den kommenden Wochen 350 Männerhauben, oder? 😉 Sicherheitshalber habe ich mir die letzte Fuhre aus Strickwerk und Co. teilweise noch einbehalten, damit wir bereits mit ein bissl einem Polster anfangen können. Ich selbst hab inzwischen fünf Mützen abgeliefert, und ich freu mich jetzt schon auf die wochenendlichen Schirennen, da ich das liebe: Sonntags aufwachen, Frühstück ins Bett, Fernseher auf, Schirennen und stricken. So gehört der Sonntagvormittag 🙂

Wo man abgeben kann, steht in diesem Blogbeitrag, die Facebook-Seite halte ich immer aktuell!

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2 Gedanken zu „Stricken für Flüchtlinge ist jetzt Stricken für den Canisibus

  1. […] hoff, dass sich mindestens drei ausgehen. In der Zwischenzeit haben wir bereits knapp 200 der 350 bis Weihnachten gebrauchten Mützen geschafft. Übrigens darf ich euch hier aus der Mail des Chefs der Canisibusse zitieren, ich hab […]

  2. […] ist der erste Tag, wo es wieder halbwegs geht)? Richtig. Man strickt. Wir brauchen noch einige Mützen für den Canisibus, und das schaffen wir doch, […]

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