Archiv des Autors: nunette

Gegennennung!

jekyllundkleid.de

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Zitiert werden erfreut das Herzelein!

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Der geringelte Liebste

Der Liebste  ist zwar jetzt nicht unbedingt ein Modemuffel, aber einmal im Jahr einkaufen, neue Grundausstattung mit Jeans und T-Shirts bei Bedarf und feddisch – so läufts bei ihm. Noch trau ich mich nicht so wirklich, ihn einzukleiden. Erstens, weils mich einfach nix angeht, zweitens, weil er eh selbst zahlen müsst und daher ihm die Wahl doch wohl wirklich überlassen werden sollte….da kenn ich nix, da bin ich so richtig gönnerhaft 🙂 🙂  Im Großen und Ganzen mag ich seinen Stil ja auch (groooooooooooße Ausnahme: Diese fürchterliche graue, seltsam geschnittene Jeans. Aber ich bin chancenlos, er liebt sie – schon länger, als er mich liebt.  Sie hat also ältere Rechte.). Was er allerdings nicht so will, ich an Männern aber ganz toll finde, sind Streifenshirts.

Ob ich ihm dieses hier einreden kann? Ist aus GOTS-zertifizierter Baumwolle und überhaupt….gut. Bastle derzeit an einigen Sachen rund um die WearFair herum und bin über dieses Label gestolpert.

Ich wage zu befürchten: Nein. Ich lieb den Liebsten trotzdem. Wenns sein muss, auch mit grauer Jeans….

Na dann: Liebe Männer, tragt mehr Streifenshirts! Optimalerweise aus fairer Produktion….

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WearFair-Content: Es gibt etwas zu gewinnen!

Kleine Werbeeinschaltung aus Überzeugung (und weils eine ganz schöne Hacken war, die ganzen Fotos zusammenzustellen, zu texten und die Aussendung dazu zu machen..):

Auf der WearFair 2012 gibts jetzt auch Upcycling-AusstellerInnen. Und die nehmen an einer Awardverlosung teil. Während die einen von einem Künstler designten Award gewinnen können, könnt ihr alle was viel Besseres gewinnen. Nämlich Produkte ebenjener AusstellerInnen – in klein (Handytaschen, Kinderhauben,..).

HIER gehts zur Abstimmung – das Foto mit den meisten Likes gewinnt!!!

Und weil das hier keine offizielle WF-Seite ist, sondern ich hier gaaaanz höchstpersönlich herumsenfen kann, hier meine beiden Favoriten:

MILCH

und – ääähm, eh klar, absoluter Favorit:

ḱm/a

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Reflecting Fashion

Habe mir gestern mit meiner Lieblings-Aniger die Ausstellung „Reflecting Fashion“ im mumok angeschaut. Ich halt mich ja so ganz grundsätzlich jetzt nicht unbedingt für latent blöd, aber ich muss zugeben: Das Konzept dieser Ausstellung hat sich mir erst im zweiten Stockwerk eröffnet. In der Theorie will man zeigen, wie sich Kunst und Mode gegenseitig beeinflussen. In der Realität ist die Ausstellung wirklich schlecht beschriftet, und ich mag Audioguides nicht. Ich will lesen, liebe Kuratoren. Schreibt mir hin, was ich da sehe.

Aber teilweise hab ich da echt coole Dinge gesehen, allen voran das Video von zwei älteren türkischen Frauen, eine progressiv – geschminkt, Dauerwelle, schwarze Hose, Rüschenweste in Rot -, die andere konservativ – schichtenweise Gewand, an oberster Front ein hochzugeknöpftes und wadenlanges Blumenkleid, eine altmodische Cardigan, Socken und Schlapfen, Kopftuch. Die beiden tauschen vor der Kamera, begleitet von einem Gekichere, das eher auf das gefühlte Alter 16 als das gesehene Alter 66 schließen lässt, ihre Kleidung. Wirklich berührend – und beeindruckend, wie Kleidung einen Menschen verändert.

Hier noch ein paar weitere Impressionen der Ausstellung: Weiterlesen

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Wetterwechsel

Herbst, wärmere Sachen. Meine Liste für „will ich mir nächstes Jahr zulegen“ wird doch länger. Ich bin einfach ein größerer Herbst-Kleidungsfan (gibts sowas?) Derzeit befinden sich graue Bikerbooks (Symbolfoto, ich hab nicht vor, dort je wieder was zu bestellen,), dieses Kleid, dieser Mantel, ein Einkauf bei Cora Kemperman und der perfekte Parka drauf. Abgesehen davon, dass diese Liste komplett mein Konto sprengen wird, sich sowieso noch verändern wird (Ich sehs schon kommen, Nunu im Jänner: „Welches Kleid war das nochmal? Ok, kann doch nicht so dringend gewesen sein.“)  und ich so nebenbei ein paar Basics erneuern werden muss, da das ganze Textilschwedenklumpert grad zusehends auseinanderfällt – ist es sowieso eine Illusion.

Vor allem der perfekte Parka. Er ist relativ lang, geht hinten fast bis in die Kniekehlen, ist hinten gebogen und nicht gerade abgeschlossen, hat eine Kapuze, ist schmal geschnitten, wirkt aber trotzdem locker, ist typisch parkagrün eben. Und passt mir wie angegossen, so nebenbei.

Drei grüne Oberbekleidungsstücke hab ich schon verbraucht. Einen Mantel, den ich irgendwo mal angebaut hab, eine dicke Jacke im Parkastil, aber zu kurz, und eine dünne Jacke, eigentlich cool mit großem Kragen und in dem richtigen Parkagrün, aber auch zu kurz. Hatte sie heute an und so wie jedes Mal fühlte ich mich unwohl.

Was ich aber ganz sicher aus diesem Jahr jetzt schon gelernt habe: Ich werde mir keine Kompromissparkas mehr kaufen. Sondern erst dann zuschlagen, wenn ich den. einen. richtigen. gefunden habe. Und wenns dann so weit ist, werde ich kein Geld mehr haben für ihn, weil ich mir graue Bikerboots, das Kleid und den Mantel und einen Shoppingtrip nach Amsterdam zu Cora gegönnt habe.

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Bloggerinnen-Ehre

Gestern in der Früh war meine tägliche Blog-Schnellrunde wirklich WIRKLICH fein. Bei der Schwiegermutterinklusive wurde ich nämlich ausgezeichnet – meine Damen und Herren, ich bin nun stolze Preisträgerin des „One Lovely Blog Awards“. Viiielen lieben Dank, liebe Schwiegertochter!!!

Ist der nicht hübsch? Ich freu mich! Doch der Award hat auch einen kleinen Haken: Man muss 10 Eigenarten/Angewohnheiten von sich preisgeben. Ich entschuldige mich heut gleich nochmal, diesmal fürs „Off-Topic-Posten“.

Naaa gut,..bitteschön!

  1. Das Wissen über gesundes Essen und der tatsächliche Intake driftet bei mir stellenweise weeeeeit auseinander. Bin zwar brave Bio-Gemüse-Esserin und Extrem-selten-Fleischesserin, aber ohne gezuckertes Taurin gehts leider gar nicht. Mehrfache Entzugsversuche gescheitert. Dafür seit über drei Jahren konsequente Nichtraucherin.
  2. Wer in meiner Gegenwart was Abschätziges über Falco sagt, bekommt verlässlich und sofort eine von mir verbal drübergewischt.
  3. Ich krieg schlechte Laune ohne mein Fahrrad.
  4. Ich bin – familiengeschichtlich bedingt – ein unglaublicher Hypochonder. Tut mir was weh, hab ich gleich die übelsten Vermutungen. Wird mir mit 90 wahrscheinlich auch noch so gehen…
  5. I am the Queen of Chaos, meine Kleiderberge VOR dem Kleiderschrank werden vom Liebsten seit Anbeginn unserer Beziehung als „Mount McWäscheberg“ bezeichnet.
  6. Ich bin ein Einrichtungsfreak und teste mich gerade selbst – ein Monat lang brav gesund ernähren, dann darf ich mir den Metall-Couchtisch vom Möbelschweden leisten (ist kein Holz, bitte!). Heute ist Tag 5.
  7. Ich bin diejenige, die allen Hundebesitzern auf den Senkel geht. Ich kann an kaum einem Tier mit einem „mooooooiii….darf man den streicheln“ vorbeigehen.
  8. Auch beim Anblick von Katzen setzt mein Verstand aus. Seh ich eine, denk ich „streeeeeeeichelnmaulieeeeebmiezmiezschnurrrrrrr“ – und kassiere verständlicherweise hin und wieder mal eine mit ausgefahrenen Krallen.
  9. Im Sommer schau ich nur braun aus, weil alle Sommersprossen zu einer großen zusammenwachsen.
  10. Mit Techno, Trance, House und sonstigen Musikarten, die sich nicht unbedingt durch irgendeine Form von Melodie auszeichnen, kann man mich jagen.

Und weil ich mal nicht so sein will: Woohoo, Bonusmaterial!

11. Ist mir sehr peinlich, aber ganz ehrlich: Ich bin kein Fan von deutscher Comedy, absolut nicht, buäääh. Aber Ralf Schmitz find  ich saulustig! Wer jemals Katzen hatte, dieses Buch bringt euch garantiert zum Grinsen.

So, jetzt aber. Jetzt habe ich die Ehre, diesen Award weiterzugeben. Samt dem Haken, ätschbätsch!

Der erste Platz geht glasklar, mit weitem Vorsprung und unangefochten an Katrin!

Der zweite an Nukimama, die erstens tolle Inhalte hat und zweitens einfach nur extrem lässig schreiben kann.

Der dritte Platz – und damit ist die Riege der Konsumverweigererinnen voll, wie unvorhersehbar, oh Überraschung! – geht an die Konsumrebellin. An deren Idee mit der Exceltabelle ich schon vor Monaten grandios gescheitert bin.

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Nunu Nenervös

Leute, Leute, gestern war es schräg. Ich hatte über den Blog wieder eine Medienanfrage. So eine mit Bewegtbildern. Österreichs bekanntester Privatsender (genau, die mit den drei Saufnasen und dem Molti…) bringt ein Porträt über meinen Shoppingboykott.

Witzig, mein täglicher Job ist es, solche Beiträge einzufädeln. Mich darum zu bemühen, dass GLOBAL 2000 möglichst gut, richtig und oft in den Medien respräsentiert ist. Und jeder dieser Beiträge freut mich ungemein. Aber jetzt, so ein Beitrag über mich selbst, mich, die Nunu, mit ihren paar Kilos zuviel und ihren blöden Sprüchen…..ich war un-glaub-lich nervös. Konnte mich nicht hinter dem Fachwissen und der Expertise, die es bei GLOBAL 2000 im Haus gibt, verlassen. Nur ich. Ohne Atomausstiegsforderung, ohne Ressourcenschonungshinweis, ohne Pestizidwarnung. Und habe dementsprechend wahrscheinlich viel zu komplizierten Stuss erzählt. Leute, verzeihts mir bitte bereits im Vorhinein.

Und ja, genau an dieser Stelle sollte jetzt ein Foto von den Aufnahmen zu sehen sein. Aber neeeein, vor lauter Nervosität hab ich dann natürlich drauf vergessen.

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(wort-)spielender Hund

Ich bin, wie vorhin schon erwähnt, seit Dienstagabend stolze Hunde-Pflegemama. Für drei Wochen passe ich auf Reggi, eine verschmuste, etwas ältere Westhighlandterrierdame auf.

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Wir mögen uns bereits sehr gerne, sie ist mein (langsamer) Schatten geworden…. Doch wenn ich mal einen eigenen Hund haben sollte, dann am allerallerallerliebsten eine französische Bulldogge. Und wenn ich die dann habe, dann habe ich fix auch dieses Shirt:

Wortspiele und Hunde machen mich schwach. Die Kombination daraus…..Ostern und Weihnachten, sag ich da nur.

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Vor 100 Jahren…

Gestern war ein laaaaaaaaaaaanger Tag. Beginnend um halb sieben mit Handwerkern und einem hungrigen Hund, endend um Mitternacht mit einem schlafenden Hund und der Aussicht auf viel Stress und Arbeit in den kommenden Wochen. Dementsprechend war ich spät des Abends nur noch semikreativ und ehrlich gesagt zu faul, mir einen Beitrag zu überlegen. Stattdessen auf Facebook herumgesurft und eine Seite mit lauter alten Fotos aus Wien gefunden.Und da fand ich folgendes Foto – ich musste sofort grinsen: Seit hundert Jahren dasselbe. Frauen. Lieben. Shopping. Nur dass es damals noch brav „einkaufen“ geheißen hat.

(c) Imagno/Austrian Archives, gefunden auf facebook.com/vintagevienna

Auslagenbummel anno 1910 (c) Imagno/Austrian Archives, gefunden auf facebook.com/vintagevienna

Ich find das Bild so wahnsinnig nett, wie sie dasteht mit ihren Päckchen und den Schmuck in der Auslage anstarrt…

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Es gelüstet mich…

Auch wenn es morgen nochmal knapp 30 Grad bekommen soll, ich hab mich in den letzten Tagen vom Sommer verabschiedet. Besonders das Licht zeigt: Es wird bald Herbst. Und einerseits find ich das – mit Verlaub – richtig richtig richtig beschissen. Ich mag den Herbst zwar gern, aber ich hasse den Winter. Vor allem, dass er so lange dauert. Andererseits find ich den Herbst eine wirklich feine Jahreszeit.

Außerdem hat der Herbst noch einen Haken: Ich bin unglaublich heiß aufs Shoppen. Die ganzen schönen Herbstfarben in den Auslagen, und dieses „Neubeginn“-Gefühl, das mich jeden September beschleicht (eine wohl für immer andauernde Nachwirkung des Schul-/Unibeginns), sind eine ganz ganz fatale Kombi. Ich denk da grad an dunkelrot, violett, dunkelgelb, petrol, dunkelblau, braun. Und an blickdichte Strumpfhosen, Röcke aus bisschen dickerem Stoff, gemütliche Westen, große Tücher und Schals und Stiefel.

Ok, und bei der Aufzählung grad habe ich für jedes Teil ein bestimmtes aus meinem Kasten gedacht. Ich habs ja eh alles. Aber ich würd soooooooo gern shoppen gehen.

Das Teil zum Beispiel. Das hab ich weder in Schnitt noch Farbe. Schöööön!

Lustig, vor ein paar Tagen hab ichs noch seltsam gefunden, diese Herbstmode in den Auslagen. Jetzt, wo für mich selbst der Herbst anfängt (viel Arbeit, keine verlängerten Wochenenden mehr, snief),  bin ich schon wieder voll in Stimmung…

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