Jobs im grünen Modebusiness in Wien zu vergeben!

Sucht wer? Ich kann Kathrin und das Green Ground nur wärmstens empfehlen, toller Laden, tolle Frau!

job green ground

Ich bin am tedden!

Man merkt, ich kann zwar wieder bloggen und stehe auch wieder in arbeitstechnischen Diensten, und ich hab auch große Lust dazu, aber irgendwie hab ich grad keine Themen. Was mich aktuell beschäftigt: Yeah, der Arm ist aus der Schleife draußen, yeah, es hat in meiner Wohnung abgekühlt, yeah, ich freu mich schon auf den nächsten Urlaub, der bald kommt. Fertig.

Aber: ich kippe grad ziemlich in die Ted-Talks rein. Und diese beiden hier find ich besonders nett:

1) Rachel Botsman: The case for collaborative consumption

und

2) Jessi Arrington: Wearing nothing new 

Enjoy! Ich muss weitertun 🙂

Neue Perspektiven

Letztens ein Foto geschickt bekommen, einziger Kommentar: „K*k. Die Kleiderregale passen irgendwie zu deren Praktiken, finde ich.“ Ich sag da nix dazu, aber es euch auch nicht vorenthalten. Wusste im ersten Moment nicht, ob ich lachen oder die Augen aufreißen soll.

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Breaking News: EU-Importverbot für gefährliche Chemikalie auf unseren Fetzen

ich bin ja gerade kein so großer Fan der EU. Also grundsätzlich schon, aber was da mit Griechenland abgezogen wurde (jaaa, die Griechen hatten viele Fehler gemacht, viel Dreck am Stecken, aber sorry, mit der europäischen Idee hat dieses Sparprogramm echt nix mehr zu tun), das tat weh.

Vorgestern ist jedoch was passiert, was von der EU sehr sehr super ist: Eine der Chemikalien, auf die Greenpeace Textilien testet, ist Nonyphenolethoxilat. Ein grausliches Zeug. Ein recht günstiges Tensid, das in der Textilproduktion eingesetzt wird, und zwar so gut wie immer – in vier Jahren Greenpeace-Testerei gabs kaum ein Produkt ohne Nonylphenolethoxylat drin. Das Problem dabei: Gelangt es in die Umwelt, wandelt es sich dort in Nonylphenol. Und das wiederum ist erstens persistent, also durch nix aus der Umwelt wieder rauszukriegen, und zweitens hormonell wirksam und der Grund dafür, dass internen Schätzungen nach gut 80 Prozent der Fische (auch hier in Österreich) weiblich sind oder weibliche Geschlechtsmerkmale tragen. Das Ganze steht dann auch noch im Verdacht, sich die Nahrungskette raufzuhangeln. Mahlzeit.

Früher war NPE erlaubt. Vor über zehn Jahren jedoch wurde die Produktion mit NPE in der EU verboten, das war schon mal ein guter erster Schritt, die Belastung der Gewässer hier ging signifikant zurück.

Allerdings gabs da einen Haken: Wie Greenpeace seit 2011 nachwies, wurde NPE immer noch tonnenweise in die EU importiert, und zwar auf in Fernost produzierter Kleidung. Der Schmäh dran: Einmal hier waschen, und das NPE ist draußen aus der Kleidung, dafür ist NP in der Umwelt. KonsumentInnen verschmutzten also ihre eigene Umwelt, ohne es zu wissen. Und die die Gewässer in China ausschauen müssen, mag ich erst gar nicht wissen. npe

Dieses Schlupfloch hat die EU vorgestern geschlossen (der Beschluss ist noch nicht hundertpro durch, die Kommission muss noch zustimmen, aber was soll schiefgehen: Es war ein von allen Mitgliedsstaaten einstimmig beschlossener…. äääh … Beschluss. Verdammt. Wortwiederholung. Sorry. Die Hitze.).

Ich finds leiwand. Warum? Weils zwar an der unsrigen Gewässersitation nur noch wenig ändern wird (also von gut zu sehr gut, im Vergleich mit anderen Ländern), aber die GESAMTE Textilproduktion, die nach Europa importiert, umstellen muss. China, Türkei, Bangladesch, Pakistan, Indien, alle. Nassproduktion gibts vor allem in China, und die EU ist für China einer der Schlüssel-Exportmärkte. Sie MÜSSEN also umstellen.

Das ist eine Riesensache, echt jetzt.

Und jetzt bitte, liebe Unternehmen: Nicht nur aufs NPE verzichten, sondern gleich die ganze Lieferkette säubern, da wird noch so manches an anderem Dreck eingesetzt, der überflüssig ist. Danke!

np

Getaggt mit ,

Allem kann man widerstehen, sogar der Versuchung

Oh wow, hab ich lang nicht gebloggt, ganz ungewohnt. Aber die ersten paar Wochen ging tippen einfach wirklich nicht mit meinem blöden Schlüsselbeinbruch (es wurde blöderweise auch was in der Schulter operiert, das tut noch weh), und dann war ich samt meiner inzwischen schon unglaublich nervigen Armschlaufe in New York. Eine Woche Stadturlaub, einen meiner besten Freunde (wer das Buch gelesen hat, wird wissen, wen ich meine 😉 ) besuchen und die Stadt genießen.

Nein, ich war brav und nicht viel shoppen. Einzige Ausnahmen: Weiterlesen

New York, New York

Ich hab mit immer noch hiniger und leider auch streckenweise schmerzender Schulter Kontinent gewechselt und bin meinen lieben Markus in New York besuchen. Zum Glück wohnt der sowas von ideal in Manhattan, dass ich immer so zwei, drei Stunden raus geh und dann wieder pausiere, wenn die Schulter in der Hitze nicht mehr mitspielt.

Und wo war ich natürlich nach ein paar Tagen? Bei meinem heiß geliebten Buffalo Exchange. Einfach eine geniale Second Hand Kette hier in den USA. Und ich wurde fündig: Weiterlesen

Still alive

Es gibt mich noch, ich kann nur am laptop überhaupt nicht tippen. Lediglich am Handy gehts. Grmpf. Muss den linken Arm ruhig halten.

Es gibt nicht viel Neues, mein wichtigster Aspekt bei der Kleiderwahl ist derzeit „Kriege ich das schmerzfrei über die Schulter?“.

Diese unfreiwillige Auszeit ist aber gar nicht so schlecht, mir ist zwar rasend fad, aber ich bin komplett aus meinem Alltag draußen. Und das macht echt mal die Perspektiven auf.

Eine Perspektive ist jedoch geblieben: ich freu mich schon wieder aufs Bloggen! Bald. Mah bin ich ungeduldig…. 🙂

Pause.

Ich hab mir zum Geburtstag ein gebrochenes Schlüsselbein geschenkt. Bin einhändig tippend unterwegs, werden wohl keine langen Beiträge in den nächsten Wochen. Sorry! Grmpf.

Nicht vergessen: shop fair and join the fashion revolution 😉

Das Daumenhalten hat geholfen – weitermachen bitte!

Liebe Leute, ihr müsst mir in den kommenden Tagen ganz fest die Daumen halten. Es geht um etwas sehr, sehr, sehr Aufregendes – und ich hoffe mit aller Kraft, dass es was wird. Bittebitte wirklich fest Daumen halten, alle miteinander, ok? Ich brauch da jetzt jede mentale Unterstützung, die ich kriegen kann! 🙂

Ich hab übrigens der Cloed meine Daumen gehalten vor ein paar Wochen, bei einem Projekt, das ich auch hier vorgestellt habe. Sie hat es tatsächlich geschafft, oder eher: Ihr alle zusammen, die ihr crowdgefundet habt.

Darf ich vorstellen: Lieblingsbrand. Weiterlesen

Öko-Uniformen bei den ÖBB: Es geht ja doch!

Die Präsentation der neuen ÖBB-Uniformen ist an mir vorübergegangen. Ich sah zwar kurz wo einen Nachrichtenartikel drüber, erinnere ich mich, aber ich klickte nicht rein. Am Modepalast hatte ich das Vergnügen, Liane Seitz (könnt ihr euch erinnern? Auf ATV hat sie mal moderiert, in der Woman immer wieder geschrieben) kennenzulernen, die in Bezug auf Nachhaltigkeit in der Mode schlaue Dinge von sich gab. Ich traf mich letztens wieder mit ihr, und sie schickte mir Infos zu den Uniformen.

Zuerst sah ich die Fotos, Liane schrieb dazu: Schau auf die Gütesiegel – ich dachte nur: Jo eh. Wird Ökotex100 sein, na ur super. Weiterlesen