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Ich krieg was geschenkt!!

Ich freu mich grad sehr…..habe mich bei hessnatur als Produkttesterin beworben – als eine von 47.000 Frauen, von denen 1500 genommen wurden.

(c) hessnatur-insider.com

(c) hessnatur-insider.com

Freu mich sehr, und natürlich hat das Geschenk Bedingungen: Ich muss drüber reden. Einmal die Woche für sieben Wochen werde ich drüber bloggen. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel – ehrlich gesagt finde ich es super, dass ich im Stil von Fashionbloggerinnen, die anscheinend regelmäßig was zum Testen und Bewerten geschenkt bekommen, ein Bioprodukt testen kann.

Ich muss zugeben: Hessnatur stand ganz schön in der Kritik letztens – sie wurden bekanntlicherweise aufgekauft von einem Heuschrecken. Allerdings – und die Diskussion hab ich im Büro letztens einige Male geführt – ja, in sozialer Hinsicht ist Hessnatur nicht mehr das, wofür es stehen sollte. Aber ihre Produkte sind weiterhin bio und öko. Ich werde versuchen, bei meinem Produkttest mich wirklich rein auf das Produkt zu beziehen. Schließlich heißts Produkttest und nicht Firmentest.

Ich freu mich! Und der/die/das Cardigan passt wunderbarst zu meinen heißgeliebten blauen Stiefeln. 🙂

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„Musste ich kaufen, stand mein Name drauf“

Kennt ihr diesen Ausdruck? Wahlweise auch:

Der Rock hat ganz laut NUNUUUU gerufen. Ich hab ihn nicht überhören können.

oder:

Die Hose hat mich angeschaut und zu mir geredet. Nunu, du musst mich kaufen, hat sie gesagt.

Aber der Klassiker ist immer noch die Redewendung im Titel:

Musste ich kaufen, bitte da steht regelrecht mein Name drauf.

So. Und was mach ich, wenn mir so etwas passiert – ich meine: Wenn mir so etwas wirklich bildlich passiert?

nu coton biologique, foto-(c) nunette colour

nu coton biologique, foto-(c) nunette colour

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HALBZEIT – die Dankesrede

Wow, ich habs echt geschafft. Übermorgen ist Halbzeit. Ich habe mir sechs Monate lang kein einziges Kleidungsstück gekauft, kein einziges Paar Schuhe, keine Strumpfhosen, keine Leggings, keine Taschen, keine Stiefel. Dass ich als Ersatzhandlung viele Bücher gekauft hab, habe ich eh erst kürzlich berichtet. Sehr süß auch meine Freunde, die meinen Geburtstag dazu nutzten, mich einzukleiden. Es ist unglaublich viel passiert – vom kleinen Detail bis zum großen Ganzen: Das Projekt verändert grad mein Leben.

Nicht nur, dass ich tolle neue Leute kennenlernen darf – ja Katrin, du bist da an erster Stelle gemeint -, dass ich mich wirklich über das ganze Interesse meiner Freunde freue, dass ich mittlerweile mein Projekt bei der Clean Clothes Kampagne vorstellen durfte, dass ich medial vorkomme, und dass ich per Mail wirklich schöne Hinweise und Ezzes bekomme, nein, ich habe auch einfach meinen roten Faden gefunden.

Und damit meine ich nicht nur den für die Nähmaschine (den ich übrigens auch in Evas Nähschachtel gegeben hab, statt ihn bei mir zu behalten), sondern den fürs (Berufs-)Leben. Ich habe mit dem ganzen Thema rund um faire Mode, faire und ökologisch verträgliche Produktion einfach mein Ding gefunden – so sehr, dass ich selbst oft überrascht bin, mit welchem Elan und Interesse ich mich durch trocken geschrieben Studien arbeite, und wie groß mein Wunsch, selbst nach Bangladesch oder Indien zu den Fabriken zu reisen, geworden ist.

Ich freue mich wirklich unglaublich drüber, dass ich meine Fähigkeiten im Job seit kurzem für die WearFair einsetzen darf – nicht nur ein Wink, sondern ein gewaltiges Direkt-vor-dem-Gesicht-wacheln des Schicksals, danke dafür an wen auch immer da oben (ich hab da wen im Verdacht…).

Mein Wunsch, wirklich intensiver an dieser Materie arbeiten zu können, kostet mich ab Oktober übrigens auch sehr viel Geld. Ich habe mich dazu entschlossen, berufsbegleitend eine Ausbildung in Sachen CSR zu machen. Kostet tausende Euro, aber ich hoffe, ist jeden Cent wert. Schließlich – und das hat mir jemand beigebracht, ders wissen muss – sind die einzig wahren Investitionen die in die eigene Gesundheit und die in die eigene Bildung.

Hätte nie gedacht, dass Nichtshoppen sich so derartig auswirken könnte. Der Ursprung meiner Idee war ja die Erkenntnis, dass ich mich durch Shopping betäubt habe, um all die Gemeinheiten und Grauslichkeiten 2011, den Krebs und sonstige schwere Erkrankungen geliebter Familienmitglieder und – schwach im Vergleich, hart in der Realität – die Krankheit des geliebten Katers (ich vermiss dich immer noch, Biff…), die blöden Leut, die keine Grenzen kennenden Chefinnen, alles mögliche kurzfristig zu vergessen. Vieles davon ist nun entweder überstanden oder zumindest halbwegs verarbeitet, logischerweise ging das auch ohne Shopping. Doch dass es mir inzwischen SO derartig gut geht, damit hätt ich nie gerechnet. Ein Ziel zu haben, egal, ob das nun das Erreichen der Jahresfrist oder das Erlangen des nächsten akademischen Grades ist, motiviert ungemein und macht mich in meiner Grundstimmung in letzter Zeit meistens happy wie ein Glücksschweinderl.

Was mich grad auch wahnsinnig motiviert, ist der Gedanke an die kommenden zwei Wochen. Weil da bin ich im Urlaub (liebe Einbrecher: Es erwarten euch Sicherheitsvorrichtungen, sensibilisierte Nachbarn, überraschende Anwesenheiten in der Wohnung und wer weiß, vielleicht hab ich mir in der Zwischenzeit ja ein paar freilaufende Giftschlangen zugelegt?). Und so sehr ich normalerweise das Gefühl habe, ohne Internet bin ich verloren und im Alltag nicht lebensfähig: Urlaub bedeutet bei mir auch Urlaub vom Internet.

Auszeit. Auch am Blog.

Ich wünsch euch was! Bleibts mir gewogen bis Anfang August! Und: DANKE an jede/n Einzelne/n von euch, der/die mich schon mal in Glaubenskrisen motiviert, in starken Phasen bestärkt, und für meine Frei-Schnauze-Schreiberei am Blog gelobt hat. Ihr seids super!

Übrigens – weils grad so schön zu meinem Glück passt – ich hab vor kurzem alte Fotos durchgeschaut, die ich kistenweise ganz oben am Regal verstaut hatte. Und bin über die Fotos der besten Zeit meines Lebens gestolpert – die leider schon ganze zehn Jahre her ist. Ich war damals drei Monate mit Rucksack durch Europa unterwegs. In Norwegen war ich ein paar Tage mit zwei Bayern unterwegs, Susi und Toby. Gemeinsam waren wir am Prekkestolen, einem 600 m hohen Felsen, der senkrecht aus dem Meer herausragt. Auf dem Foto baumle ich mit den Füßen, unter mir viel Luft und ganz unten das Meer (ein hübscher Norweger hatte kurz vorher gemeint, dass ich mich das nie trauen würde, pfah, challenge accepted). Toby hat damals meinen Glücksgrinser fotografiert. Es war der beste Tag der besten Reise meines Lebens…. auch wenn da noch ein paar verdammt gute Reisen danach auch waren… und irgendwie befinde ich mich auch mit dem Projekt auf einer ziemlich coolen Reise…

(c) Toby Volke

(c) Toby Volke

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Der zarte Kindergürtel

Ich hab mich ja sehr über den türkisfarbenen Geschenkhaufen von Aniger gefreut. Ganz besonders toll fand ich den Gürtel, weil von ihrem kleinen Fortpflanz ausgesucht. Schmale Gürtel waren ja nie so meins, ich hab mich darin immer eher knackwurschtig gefühlt, war immer überzeugt, mein hungerhakenfreies, eher lautes Auftreten braucht ebensolche Kleidung – also breite Gürtel.

Der Knirps von Aniger hat mich eines besseren belehrt, ich stehe unglaublich auf diesen knapp zwei Zentimeter breiten Gürtel. Noch dazu mit Gold, wo ich doch sonst Gold nicht wirklich mag. Der Gürtel ist einfach toll! Und ich garantiere – aus lauter Begeisterung, dass mir schmale Gürtel doch stehen, wär ich losgezogen und hätte mir sofort noch einen braunen, einen schwarzen und einen roten gekauft. Und vielleicht auch einen gemusterten. Hauptsache, billig, und es ist eh grad Ausverkauf, oleole.

Tja! Jetzt freu ich mich sehr über den einen, trage ihn stolz und erkläre jedem/r, der/die es aber auch wirklich nicht interessiert, dass der von einem Fünfjährigen für mich ausgesucht wurde.

(c) nunette colour

(c) nunette colour

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Türkis Freunde

Die wunderliebste Aniger hat mir heute nachträglich das Schenk überreicht. Ich bin platt – so lieb! Echt eine wunderbare Auswahl an türkis (auch wenn am Foto alles eher blau ausschaut, ist türkis!) – von Badeschaum über Frühstücktablett bis hin zu Strohhut. Und zwei Leggings hat sie auch noch dazugeschummelt („Weil quälen musst dich nicht, bitte…“). Und mein Lieblingsschenk ist der Gürtel. Den hat nämlich ihr kleiner Sohnemann ausgesucht. Nein, ich hinterfrage da jetzt nicht die Herkunft – ich habe es „auftragslos“ geschenkt bekommen, und ich freu mich einfach sehr, dass bereits Fünfjährige wissen: Nunu = Türkis.

(c) nunette colour

Dass sie mir unbedingt was schenken wollte, wusste ich, und auch, dass sie bis zum Schluss nicht ganz sicher war, was. Ich darf kurz folgenden SMS-Dialog von Dienstag zitieren – tut zwar nix zur Sache, aber ich hatte echt Spaß (ja, da hatte ich grad in der Witzkiste geschlafen…):

Sie: Hallo Burtstagskind! kannst du mir bitte die spezis f deinem neuen shleppi durchgeben? Danke und bussi! 🙂

Ich: Was weiß ich denn, wen der aller kennt…

Sie: Hö.hö.hö. Späzifigadionen mein ich…Name, Ram etc.

Ich: Otto von Lenovenhorst, der dritte.

Danach sandte ich ihr die richtigen Daten. Stunden später kam dann folgende SMS:

Sie: Schuhgröße?

Ich: Vom Laptop?

Sie: nee, *Augenroll* 🙂

Ich schickte ihr dann auch die richtige Schuhgröße, also meine.

Sie: Jaaaha. Nur zu spät. Is sich alles nicht ausgegangen, irgendwie ungeplant hier…

Ich: Macht nix, ist ja Sommer, da kriegt der Laptop schon keine kalten Füße…

Aniger, DANKE. Du bist meine allerliebste Lieblingsaniger und unsere Freundschaft ist mir unendlich wichtig, nur dass du es weißt…..und das nicht nur, weil du nähen kannst und mir vorm Winter noch meinen grünen Winterparka retten wirst 😉

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Die beste Oma der Welt

Ich habe die allerallertollste Oma der Welt. Erstens Mal konnte die bis vor kurzem nähen wie eine Weltmeisterin, und hat mir regelmäßig meine Jeans so toll gestopft, dass Jahre später der Rest der Jeans, nicht aber der gestopfte Teil auseinandergefallen sind, und zweitens muss ich hier mal feststellen: Meine Großeltern sind 96 und 92 und (Opa zumindest fast)  fit wie Turnschuhe – körperlich wie geistig – und die beiden sind regelmäßig nicht erreichbar, weils grad beim Heurigen oder bei Freunden im Garten oder sonstwo sind. Einfach lässig.

Die Oma ist aber heute überhaupt mein Rockstar: Nachdem sie selbst nicht mehr so gut sieht, schenkt sie mir ihre Nähmaschine. Weil die andere musste ich heute zurückgeben. Ich trau mich aber grad nicht, sie fürs Dankesagen anzurufen – ist grad Fußball, da darf sie nicht stören…

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Mein Bruder, das Buchgeschäft

An meinen Bücherboykott hab ich mich in den letzten Wochen erfolgreich gehalten – ich „arbeite“ mich grad brav durch meine Bestellungen. Doch vor etwa 14 Tagen wies meine liebe alte Bekannte Marianne mich auf einen Artikel hin, der wie Popsch auf Eimer zu diesem Blog hier passte. Das Buch, das beschrieben wurde, musste ich einfach haben (es sollte etwa zwei oder drei Tage nach dem Artikel erscheinen). Aber ich wollte mir doch auch keine neuen Bücher kaufen?!

Glücklicherweise gibts da mein liebes Bruderherz. Er und ich schenken uns eigentlich seit ich denken kann – mir sehr wenigen Ausnahmen – gegenseitig zu allen Feierlichkeiten a la Weihnachten und Geburtstag Bücher. Und nachdem er es auch recht gern mag, darüber nicht zuviel nachdenken zu müssen, nimmt er auch gern Bestellungen meinerseits an – ich nehm ihm die Nachdenkfaulheit nicht übel, erstens kenn ich ihn und sein stressiges Leben, zweitens: Hey, so krieg ich wenigstens das zu lesen, was ich wirklich will! 🙂

Tadaaa – danke, liebes Bruderherz!!

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Eine Rezension am Blog wirds dann wohl im August geben. Apropos, gleich eine Ankündigung: Ich bin bald auf Urlaub, es wird wohl etwas ruhiger werden hier. Ich hoffe, ihr bleibt mir trotzdem als treue Leserschaft erhalten – für euch zu schreiben, macht nämlich unglaublichen Spaß, übrigens. Und wiedermal: Ein großes Dankeschön, ich habe auch gestern im Zuge der unfassbar vielen Gratulationen wirklich oft auch Lob für dieses Projekt erhalten. Das freut mich wirklich ohne Ende, dass etwas, das mir persönlich so viel Spaß macht und so viel bedeutet, auch wirklich Anklang findet!

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Ja seids denn ihr wahnsinnig geworden?!

Das war ein Meeeeeeeeeeeegageburtstag!!! DANKE AN ALLE!! Vom Tag berichte ich ein anderes Mal, der Abend war einfach nur ein Burner!! Warum? Weil meine Lieblingskirsten und meine Lieblingsmoni sich mit meinem Allerliebsten und meiner Lieblingsmama zusammengetan haben und es doch glatt getan haben – sie haben mir den tollsten aller Sockenpullis geschenkt, eigentlich schon ein Sockenkleid!

steinwidder (c) nunette colour

steinwidder (c) nunette colour

Und nein, ich habe da letztens nicht zwischen den Zeilen gesprochen, ich hatte ganz klar das Ziel: Den kauf ich mir als Belohnung 2013 selbst. Nichtsdestotrotz: Ich freu mir grad einen Haxen aus und hab ihn trotz der nicht unbedingt kühlen Abendstunden natürlich gleich anprobieren müssen. Ich freu mich wirklich so so so so so so so so so so so so so so sehr!! Wer war nochmal Cora Kemperman? 😉

Hier, als Beweis, mein mit-3-Promille-bei-25-Grad-im-Wollpulli-foto mit sehr seltsamem Stockerlpopo, der bitte, so für die Allgemeinheit, ansonsten nicht ganz so eckig geformt ist…

eine sehr glückliche nunu (c) nunette colour

eine sehr glückliche nunu (c) nunette colour

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Lichtblicke

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das Wochenende hat auch Lichtblicke, die liebe Kirsten hat mir eine coole Tasche geschenkt, ich schenke ihr dafür Olivenöl.außerdem sind beim aufräumen lange gesuchte Ohrringe und eine optische Sonnenbrille wieder aufgetaucht. Sorry für die Tippfehler, Handy Tastaturen nerven…

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James hat wieder was zum Schauen

Ladies and Gentlemen, meet mein neues Bügeleisen, gekauft auf willhaben.at und in der Tasche gleich mal ausgeronnen, weils Wasser noch drin war, und mein neues Bügelbrett, Geschenk meiner lieben Leserin M_S! Ich freu mich grad wirklich sakrisch, ab jetzt wird James mich zweifelnd beim Bügeln betrachten. James betrachtet mich seit Jahren prüfend, ob beim Faulenzen am Sofa, beim Bloggen, bei meinen ersten Nähversuchen oder früher mal im Schlafzimmer (da ist er aus vorstellbaren Gründen aber ausgezogen)…

Vielen vielen vielen vielen Dank an die so liebe M_S (ich weiß nicht, ob es ihr recht ist, ihren Namen hier zu schreiben). Zu dem Bügelbrett gabs nämlich gleich mal fünf Nagellacke geschenkt dazu! Noch dazu hat sie zwei Katzis, von denen einen eine gröbere Schmuseeinlage hingelegt hat – hab mich ein bißchen gefühlt wie ein Junkie beim ersten Schuss nach dem Entzug, endlich! wieder! Katze! kraulen! 🙂 Das wars wert, durch halb Wien mit der Ubahn zu fahren. Und wieder zu merken: Es hat einen Grund, warum ich nur am Fahrrad unterwegs bin….

Jetzt hab ich eine Ausrede weniger zum Nähen …. starte heute gleichmal erste Freestyletests. Nach dem Stadtspaziergang!

James und das Bügelbrett (c) nunette colour

James und das Bügelbrett (c) nunette colour

So, und liebe potentielle Einbrecher, das einzige Wertvolle auf diesem Bild (also alles, was mehr als 20 Euro gekostet hat), ist das Klavier. Und das hat einen Stahlkorpus. Das derschleppts ihr nicht.

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