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So schaut anders aus #3

Heute mal improvisiert, weil der Georg grad nicht auffindbar ist… und ich mein Outfit aber soooo mag heute. Daher heute ein Selfie in drei Teilen (ich hab zwar lange Arme, aber soooo lang – und nein, ich hab nicht zufällig immer einen Selfiestick in der Handtasche). Ich habe übrigens gerade festgestellt: Ich passe optisch zum Büroboden. Ob mich wer findet, wenn ich mich einfach hinleg und nicht beweg?

Apropos Büro, ich bin ja nur noch am Zappeln, meine Kollegin hat gerade sooooo was lässiges fertiggestellt, ich hoff, ich darfs euch bald vorstellen. Und Apropos Büro, die zweite: Erstmal vielen Dank für die vielen, vielen Downloads des Fashion Guides. Ich darf hiermit vermelden: Die Adressen werden gerade alle aktualisiert, es sind in den letzten zwei Jahren ja ein paar Läden dazu gekommen (und leider auch ein paar weggefallen 😦 Dass der Laden der Göttin im ersten Bezirk wieder zu haben ist, war schon eine sehr traurige Nachricht).

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Gut, gemmas an. Diesmal von oben nach unten. Die heutige Kombi: Fairsecondhandaltgeschenktgetauschtfairbiofair.

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So schaut anders aus #2

Na super, da hab ich mir was eingetreten. Bereits am zweiten Tag bin ich heute früh schwerst übernachtig (war Vollmond? Schlafen war irgendwie nicht letzte Nacht…)  vorm Kleiderschrank gestanden und hab mir gedacht: Meeeeeh, ich mag nicht, was soll ich anziehn. Heut ist eher so ein Jogginghosen-am-Sofa-knotz-Tag (oder: ich hätt gern, dass heut so ein Tag wäre….), es musste also bequem sein. Und als Georg dann heut schnell das Foto machte, war mir klar: Moment mal, das Outfit kennt ihr schon. Aber man sieht: Ich wiederhol mich gern.

Meine Bewunderung für Hindi steigt bereits an Tag zwei. Uns beide eint jedoch das gleiche Ziel: Zeigen, dass es auch anders geht. 

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Schuhe: siehe gestern.

Strumpfhose: siehe auch gestern.

Rock: Slowmo. Gekauft im Ebenberg.

Leiberl, nicht sichtbar: Synergy. Gekauft 2014 in den USA. Irgendwo an der Westküste. Weiß nimmer wo.

Leiberl, sichtbar: Textilschwede, ca. 2004 (und mit einigen Löchern, drum die Weste drüber, aber ich mag die Farbe so…wurde vor ein paar Monaten vom Schlafshirt wieder upgegradet und iiiiiirgendwann werd ichs auch stopfen.)

Weste: Madness, gekauft im Green Ground, ging bei diesem Shooting mit. Große Liebe.

Jeansjacke: meine größte Liebe von allen, gekauft 2008 in New York am Broadway. Derzeit am Zerfallen in ihre Einzelteile, hin und wieder trage ich stattdessen die Jeansjacke von 2002 aus Hamburg, allerdings gehts der auch nicht viel besser. Dieses Jeansjackending ist echt ein Problem. Was mach ich, wenn meiner demnächst mal der Ärmel abfällt? Das sind schon fast unreparierbare Risse (die ich schlauerweise verstecke am Foto).

Schal: Maronski. Auch so ein Lieblingsteil.

Augenringe: DIY.

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Greenpeace sagt: Es geht auch anders. Ichkaufnix sagt: Und so schaut das dann aus.

Es gibt eine Sache, die meinen Job im letzten halben Jahr von „maaah, es geht mir so am A..ch, ich mag nimmer“ zu „TRAUMJOB! YESS! ENDLICH!“ entwickelt hat: Greenpeace arbeitet Schritt für Schritt immer mehr zu der Tatsache, dass wir einfach viel zu viel konventionell produzierte Textilien konsumieren. De facto heißt das: Das, was ich seit vier Jahren privat und hier predige, predige ich jetzt als Konsumentensprecherin von Greenpeace. Seeehr geile Sache, wenn das Hobby zum Beruf wird und nicht andersrum. 🙂

Letztens haben wir ein bissl herumgesponnen, was man denn da noch so alles machen könnte. Und obwohl es diese Ideen bereits hinreichend gibt, bin ich trotzdem draufgekommen: Mein Kleiderschrank besteht inzwischen mit Ausnahme von ein paar Uralt-Teilen (die sich durch Qualität bewiesen haben) nur noch aus Second Hand oder getauscht oder selbstgemacht oder ökologisch und fair produziert. Und ich schau trotzdem nicht aus, als würd ich bald den Orden für die meisten Jutesackoutfits des Jahrhunderts bekommen (Ruhe auf den billigen Plätzen jetzt! 😉 ).

Daher mach auch ich jetzt eine Fotochallenge. Und zwar eine zufällige. Zufällig aus zwei Gründen: Ich werde auch weiterhin nicht wirklich überlegen, was ich anzieh, sondern mich nach Bauchgefühl und Temperaturvorgaben aus meinem Kleiderschrank bedienen. Und ich werd immer  dann Fotos machen (lassen), wenn der Georg Mayer, unser hochwohlgeschätzter Fotograf, zufällig im Büro ist 🙂

Das Ziel: Wir von Greenpeace sagen (und haben es auf vielen Ebenen seit Jahren auch immer wieder bewiesen): Es geht auch anders. Und ich sag: Und so schaut dieses „anders“ dann aus.

Start? Heute.

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Von unten nach oben, damit der Schwachpunkt gleich mal erledigt ist: Weiterlesen

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