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So schaut anders aus #12 & Wie der Textilschwede das Fashion Revolution Movement ausnutzt

Heute mal wieder ein So schaut anders aus 🙂 Selbstgenähte Hose, Biobaumwollshirt von ichweißnimmer, Jeansjacke, die keiner weiteren Vorstellung bedarf, Schal 10 Jahre alt, ich glaub, von Promod, und die Schuhe sind – soooorrryy – ein konventioneller Kauf. Es war Liebe vor ein paar Monaten. Ich weiß, voll nicht ok. Aber Schuhe sind einfach ein schwieriges Thema. Sabrina ist da heute auch drauf eingegangen.

Weiter unten übrigens das Beweisfoto, dass ich auch im Gesicht heut nicht ausschau wie ein Waldschrat. Aber Mut zur Hässlichkeit, sag ich nur, nüm? 🙂 Damit mein ich jetzt aber nicht die Hose, die lieb ich heiß und innig, die ist gemütlich wie nur, und bei den paar Leuten heute im Büro ists mir auch wurscht.

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So, es ist so weit. Der Textilschwede hat es sich auch mit Greenpeace verscherzt. Nicht komplett, wie gesagt, Chemikalien und so, aber was die da sonst noch so treiben….. knurr.

Folgender Kommentar wurde heute an diverse Journalisten geschickt, in Deutschland ist es gestern schon rausgegangen. Ich finds ja wirklich extrem geschmacklos, dass sich H&M auf die Fashion Revolution Week draufsetzt. Pfui.  Weiterlesen

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So schaut anders aus #Sonderedition

Heut mal kein Foto von mir, sondern ein Foto von wenigen Sekunden Lebensmittelmüll in Österreich. War eine schöne Aktion heute:

_DSC6259 (c) Hans Hochstöger-Greenpeace

Die Kurzfassung: Nicht nur bei Textilem, sondern auch bei den Lebensmitteln hauen wir viel zu viel weg.

Und der Rupprechter will eine Bewusstseinskampagne für die KonsumentInnen und ein Gütesiegel. Ich könnt immer noch in den Tisch beißen deshalb. Als ob der Handel wirklich etwas machen würde, was der Allgemeinheit UND der Umwelt was bringt, wenn er nicht dazu gezwungen wird.

Hier gibts all die Infos (ich weiß, ich wiederhol mich, aber momentan bearbeite ich kaum was anderes…)!

 

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So schaut anders aus #11 & Ruppiiiii, Gesetz bitte!

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Ha! Georg gefunden! So schau ich aus, wenn ich mich für fünf Minuten aus einem Meeting schleiche, wir schnell ins Stiegenhaus tschundern, und ich gedanklich eigentlich noch im Meeting bin.

Mein heutiger Greenpeace-Hinweis ist eigentlich ein Puls 4-Hinweis. Ich könnt ja nur noch schreien: Nein, Gesetz gibts keins, wir beharren auf Freiwilligkeit, aber es soll ein Gütesiegel geben! (Hinter dem Link versteckt sich ein TV-Beitrag, in dem ich übrigens glaub ich die falschen UN-Ziel-Zahlen nenne, aber das sehr überzeugt. Hoppala.)

Ein Gütesiegel! Genau DAS brauchts nämlich zur Vermeidung von Lebensmittelmüll seitens des Handels. Und da werden dann wieder Grafiker bezahlt und Werbeagenturen und was weiß denn ich noch wer, dann wird das veröffentlicht, und wenns dann ein Schas ist, war er wenigstens teuer. Und weggehaut wird immer noch gleich viel. GESEEETZ, Herr Rupprechter! Das geht nämlich! Fragens mal die Kollegen aus England, solange sie noch Kollegen sind, EU-technisch (ja, ich bin da leider etwas pessimistisch, wenn man Menschen erst Populismus aussetzt und sie dann wählen lässt).

Und bevor ich zum Outfit komme, nochmal ein Hinweis auf den vorherigen Beitrag, der liegt mir nämlich sehr am Herzen: Wenn jemand ein paar Euro übrig hat, und ein paar gute Karmapunkte sammeln will: Helft doch bitte Ulrike und Tamilija! Danke!

Outfit:

Schuhe für ihre fünf Jahre schon recht niedergetreten und verlatscht, leider, aus beginnenden Global 2000 Zeiten (2011). Ist so ein typisches „eigentlich hab ich euch fast nie an, weil einfach irgendwie was nicht so ganz passt mit euch, aber so ganz hergeben kann ich euch auch nicht“-Paar.

Hose: Manomama. Gehört gewaschen, dann ist sie wieder enger.

Fleecejacke: Jaaa, ich weiß. Die Umweltkatastrophe in meinem Kleiderschrank. Aber lieber bei mir und regelmäßig gelüftet statt gewaschen statt ganz im Müll.

Shirt: Uraltes Textilschwedenreminiszenzteil. Respekt. Hält immer noch, wenn auch schon sehr ausgeleiert.

Jacke: Getauscht. Da. Sooo leiwand gewesen. Die Jacke ist Größe 38. Und geht zu, inklusive weiterhin Luft bekommen. Mein persönlicher Sieg über mich selbst.

Schal: Ach Mel. Ach Mel. Ach Meeeeeeelllllllll!!!!

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So schaut anders aus #10 & Bild vs. H&M

Spannend, nicht restfett und theoretisch auch meine acht Stunden gschlafen, aber ich schau müder aus als gestern. Dafür gibts heut ein SecondHand-Outfit von oben bis unten, mit Ausnahme der Leggings, die sind mit Biobaumwolle und sind von Tchibo (ich hab lang welche in Bio gesucht, dann fand ich die vor über zwei Jahren, und kurz später sah ich, dass es bei anzüglich eigentlich sehr pipifein gschnittene Leggings in komplett bio und fair gibt. Hmpf. Next time.).

Übrigens: Eigentlich wollt ich dieses Projekt zwei Monate lang durchziehen, aber mir gehen langsam die Inhalte aus, ich mag nämlich auch immer verlinken auf interessante Facts von und mit Greenpeace. Aber momentan gibt es nur eines: Das hier, unsere Petition gegen Lebensmittelverschwendung. Wer noch nicht hat, bitte bitte wirklich unterschreiben, es wird jetzt wirklich mal Zeit, dass wir der Regierung da ein bissl Gas geben – und je größer die Zahl der Unterzeichnenden, desto größer unser Argument.

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Schuhe: Weiterlesen

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So schaut anders aus #9

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So, heute hab ich nicht wirklich was, worauf ich verlinken könnte, außer vielleicht diesem Webshop mit Upcyclingprodukten. Schön, dass es immer mehr dieses Trends gibt! Ich selbst häng immer noch bis oben hin in der neuen Kampagne und erzähle derzeit ganz, ganz vielen Leuten ganz viel von Lebensmittelmüll und dessen Vermeidung.

Weil ich die Jeansjacke grad echt wieder täglich anhabe, und es mir auf den Fotos schön langsam peinlich ist, hab ich sie heut nur in der Hand. Dazu hab ich eine Hose aus dem Stor an (nicht Bio, aber kleine Boutique mit laaaaaaaaangen Hosen und auch eigener, fair produzierter Kollektion), ein Shirt meiner lieben Freundin Maresi und drunter das herrliche Biobaumwollshirt aus den USA. Und die Nikes. Ich hasse meine Zehe inzwischen.

Übrigens habe ich als Kind schon mal festgestellt: Immer, wenn meine Tante am Vorabend zu viel getrunken hatte, trug sie am Tag danach pfirsichfarben. Gute 20 Jahre war das ein Running Gag in der Familie. Gut, es ist heute altrosa, aber …. verdammt. Same Story.

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So schaut anders aus #8 & Sonnnääää!!

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Herrliche Tage im Moment! Endlich schön warm! Da macht auch Montagmorgen gleich mehr Spaß, noch dazu, wenns endlich losgeht! Heute startet unsere neue Kampagne: Essen verschwenden ist Mist. In Österreich (und nicht nur hier) wird einfach viel zu viel weggeworfen, das eigentlich noch in Ordnung ist. Genauere Infos gibt es unter dem Link – wenn Ihr uns dabei unterstützen wollt, freut das noch viel mehr als die Sonne in meinem Gesicht 😉

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Von unten nach oben:

Schuhe: Ethletics! Die Zehe muckt nicht mehr! Herrlich! (Und arg, dass die nach dreimal Tragen schon wieder dreckig sind…)

Hose: Second Hand, Caritaslager, vier Euro. Schaut auf den Fotos mehr nach Jogger aus als in Wirklichkeit. Sie ist eigentlich recht schön grau marmoriert. Ich steh halt deppert da, dachte, so schauts cooler aus (zweimal denken, Nunu).

Shirt: Trägerleiberl, eines der Vor-der-Shoppingdiät-Teile (also vor 2012), keinen Schimmer von wo, weils Label rausgeschnitten ist (habs damals gebraucht gekauft), aber spannenderweise immer noch halbwegs form- und farbstabil.

Jeansjacke: wird nicht mehr kommentiert.

Schal: WearPositive, Biobaumwolle.

 

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So schaut anders aus #7: Branchenkenntnisse und 80 Prozent textiles Plastik

Hui, die Textilzeitung, das Branchenblatt in Österreich. Für mich immer wieder Quell hohen Blutdrucks. In jeder Ausgabe gibt es Problemwälzungen, dass und wieso es den Einkaufszentren so schlecht geht und dass ja alle nur noch online shoppen und raunz, und drei Seiten weiter dann Berichte, wo gerade welches Einkaufszentrum gebaut wird.

(Na, wie cool ist das heutige „So schaut anders aus“ eingebaut? Ich les da nämlich grad die aktuelle Ausgabe, Fotobeschreibung am Ende des Artikels): MIM_6170[1]

Diesmal brachte mich folgender Artikel, überraschend kritisch, etwas aus der Fassung: Die Textilzeitung berichtet von der Internationalen Baumwolltagung, die im März in Bremen stattfand. Was mich daran beeindruckt: Sie wissens alle! Sie reden offen drüber! Es ist alles kein Geheimnis, das noch aufgedeckt werden muss. Aber folgen den Worten bitte auch mal  Taten? 😦

Ein paar Gustostückerl aus dem Artikel? Bitteschön:  Weiterlesen

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So schaut anders aus #6: Das Bestellheft

Georg ist verschollen. Das heißt, es gibt wieder kein Foto. Doch, eines schon, weils mich so freut: Endlich warm genug für Ethletics. Früher hab ich das immer „Endlich Chucks-Wetter“ genannt, jetzt ist es halt endlich Ethletics-Wetter. Noch dazu die weißen, die ich mir so lang gewünscht hab 🙂 Obenrum trage ich eine 13 Jahre alte Leinenmischungs-Jeans ohne Knopf (hab ich in dickeren Zeiten mal gesprengt und war seither zu faul, den Knopf wieder anzunähen), aber mit Gürtel, ein gestreiftes Top, das der letzte Textilschwedenkauf meines Lebens war (Ende 2011), und ein grauer Jersey-Blazer, letztens beim Second Hand Markt um 11 Euro abgestaubt, nachdem ich feststellen musste, dass ich keinen einzigen Blazer besitze. Gut, hat mir bisher auch nicht massiv gefehlt, aber schlecht ists auch nicht. Schaut so professionell aus …

ethletics

Vorstellen mag ich euch heut was ganz Besonderes, das meine Kollegen vor kurzem produziert haben: Ein kleines Kartenheft mit ganz viel Infos (und meine Feststellung: Mein Handy stirbt, die Kamera hat inzwischen einen Totalhau): Weiterlesen

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So schaut anders aus #5 & DariaDaria vs. Woman

Na, Ostern gut überstanden? War ja herrliches Wetter! Ich hab die ersten Ostertage null Fotos gemacht, erst gestern. Heute bin ich übrigens im Gnatschknotzlümmeloutfit zuhause, das wird definitiv nicht fotografiert. Aber gestern (Mistfoto übrigens, sorry, musste schnell gehen, war spät dran):

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Die Hose hab ich letztes Jahr mit verdammt viel Hilfe meiner liebsten Gina selbst gemacht und hab ich bereits seit Wochen auf den Tag gefreut, an dem ich sie wieder anziehen kann. Sie hat mein Lieblingsgrün und ist aus einem Müller-Stoff. Für die deutschen Leserinnen: Müller ist ein sturzbilliger Stoffladen außerhalb von Wien, der weltweit nur Restbestände aufkauft. Ich find das Konzept toll, was er nicht im Laden hat, würde weggeschmissen. Der Gürtel ist 16 Jahre alt.

Über die Jacke brauch ich jetzt wohl nix mehr schreiben, oder? 🙂 Drunter ist ein Armed Angels Shirt, drüber eine ebenfalls selbstgenähte Tasche und neu und toll: Weiterlesen

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So schaut anders aus #4

Und wieder ein Selfie (Georg ist immer noch verschollen, langsam mach ich mir Sorgen 🙂 ). Eigentlich wollte ich ja ein Video posten, weil ich mal wieder bei Puls 4 im Frühstücksfernsehen war, und da kann man die berühmte Jeansjacke live in Action sehen. Aber irgendwie stellen sie das Video nicht und nicht online und ich hab bald keine Zeit mehr. Geredet habe ich über unseren neuesten Marktcheck: Welcher Supermarkt hat den größten Fokus auf Nachhaltigkeit bei einer klassischen Osterjause, also bei Osterschinken, Ostereiern und Pinzen? WestösterreicherInnen wird das Ergebnis freuen!

 

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Daher ein Foto. An solchen Puls 4 Tagen mach ich immer einige Selfies, weil ich sonst niiiiie so toll geschminkt bin (ich selbst bin da ja unfähig). Außerdem ists immer lustig, ich bin an diesen Tagen müd wie sonst nie, so ab 11h kann man mich einfach nur noch ins Eck stellen, weil ich um kurz nach vier aufstehen muss. Aber ich schau Bombe aus. Schöner Widerspruch im wahrsten Sinn des Wortes. Gekleidet bin ich in eine Hose vom Kleiderkreisel, das von einer Freundin ausgemistete Shirt, das es in in sehr kurzer Zeit in mein „Standardsortiment“ geschafft hat, und die berühmte Jeansjacke. Der Gürtel war ein Geschenk vor vielen Jahren, damals schon gebraucht gewesen. Also bin ich bis auf ein Lieblingsteil von Kopf bis Fuß in Second Hand 😉 Und? Schauts „anders“ aus? Nö, oder?

 

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