So schaut anders aus #3

Heute mal improvisiert, weil der Georg grad nicht auffindbar ist… und ich mein Outfit aber soooo mag heute. Daher heute ein Selfie in drei Teilen (ich hab zwar lange Arme, aber soooo lang – und nein, ich hab nicht zufällig immer einen Selfiestick in der Handtasche). Ich habe übrigens gerade festgestellt: Ich passe optisch zum Büroboden. Ob mich wer findet, wenn ich mich einfach hinleg und nicht beweg?

Apropos Büro, ich bin ja nur noch am Zappeln, meine Kollegin hat gerade sooooo was lässiges fertiggestellt, ich hoff, ich darfs euch bald vorstellen. Und Apropos Büro, die zweite: Erstmal vielen Dank für die vielen, vielen Downloads des Fashion Guides. Ich darf hiermit vermelden: Die Adressen werden gerade alle aktualisiert, es sind in den letzten zwei Jahren ja ein paar Läden dazu gekommen (und leider auch ein paar weggefallen 😦 Dass der Laden der Göttin im ersten Bezirk wieder zu haben ist, war schon eine sehr traurige Nachricht).

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Gut, gemmas an. Diesmal von oben nach unten. Die heutige Kombi: Fairsecondhandaltgeschenktgetauschtfairbiofair.

Ganz oben: Ich bin nicht ganz gsund. Und hasse Make up. Noch Fragen? 🙂 (nur meine Augen, die betone ich manchmal, heute zum Beispiel mit einem fetten schwarzen Lidstrich. Der genau nicht am Foto drauf ist. Yeah. Talent.)

Schal: Ist eigentlich einfach nur ein Meter Stoff aus dem unfassbarsten, tollsten, genialsten, umwerfendsten und leider viel zu weit weg seienden Stoffladens der Welt, Mood. Erinnert mich an den Sommer, an New York, an diese unglaubliche Woche, in der ich Trottel bei 30 Grad und einer gefühlten Luftfeuchtigkeit von 150% neun Tage nach meiner Schulteroperation mit Armschlinge und frisch gezogenen Nähten durch New York unterwegs war. Aber geil wars. Aus dem Schal wollt ich eigentlich mal ein Shirt machen – bis ich feststellte, wie cool der eigentlich so ganz ohne Arbeit als Schal ausschaut. Ohne! Arbeit! Die zwei Zauberworte…

Jeansjacke: Siehe gestern.

Lederjacke: Ein Second Hand Fund, in dem ich quasi diesen ganzen Winter verbracht hab, mit Ausnahme der richtig kalten Tage, derer es ja bekannterweise nicht allzu viele gab diesmal. Und ich steh dazu: Ich liebe Lederjacken und Lederschuhe. Vorausgesetzt, man trägt die Sachen wirklich, bis sie einem vom Leib fallen, halte ich es für nachhaltiger (weil haltbarer) als Polyurethan oder sonstige Kunstledergschichtln. Weil die sind am Ende des Tages auch nur Plastik. Wobei dieser Artikel wirklich wirklich wirklich zu denken gibt.

Noch versteckt drunter ist eine Zwischenschicht, eine Wollweste mit Zipp, die mal auf einer Konferenz übrig geblieben ist, auch auf x-maliges Nachfragen niemandem gehört hat und daher in meinen Besitz gewandert ist.

Das Kleid, das hab ich der Linda weggeschnappt. Es war auf einer dieser wunderbaren Kleidertauschen&plauschen-Parties, wir waren bereits bei der Anprobierrunde und ich hatte es anscheinend beim Vorstellen der Kleidung komplett verschwitzt. Jedenfalls sah ich das Kleid und bekam große Augen. Un-be-dingt wollte ich das Ding haben. Ich war schamlos und bettelte und meinte, Linda habe ja eh soooo viele blaue Kleider und ich hab gar keins (gelogen, wie mir später auffiel, ein dunkelblaues aus Amsterdam hab ich nämlich). Danke nochmal an Linda, dass sie es hergab, ich liebe es und trage es sehr, sehr viel.

Die Strumpfhose ist nicht öko (ich habe bisher nur zwei Ökomarken gefunden, und beide haben mich nicht zwingend glücklich gemacht), aber immerhin von Falke, einer deutschen Firma, die in Deutschland, Portugal, Serbien, der Slowakei und Südafrika produzieren, und umwelttechnisch zumindest mal nicht zu den Schlimmsten gehören. Die Strumpfhosen haben wirklich gute Qualität, diese hier trage ich seit 2013 mehr als nur regelmäßig.

Die Schuhe, ja, die sind eigentlich eine Enttäuschung. Ich war so glücklich, endlich coole Boots in Ökoqualität, fair hergestellt in Spanien. Aber die Qualität der Dinger war echt eher indiskutabel. Die Absätze liefen sich extrem schnell ab, der Gummi an den Sohlen löste sich, der Schaft war bei der Ferse nach zwei mal Reinschlupfen eingedrückt, und wirklich bequem wurden sie aufgrund der recht harten und doch dünnen Sohle nie. Noch dazu ruinierten sie mir laufend Feinstrumpfhosen, da die Naht hinten innen sehr schleißig gemacht ist und mir die Strumpfhosen aufrieb. Dennoch trug ich sie in den letzten Jahren immer wieder. War doch gelacht, manche Schuhe werden einfach erst nach einer Weile bequem. War bei denen nie wirklich der Fall, und ich kaufte mir als Ersatz die Martens, aber heute früh fielen sie mir wieder ein – wie gesagt, es stand ja kürzlich eine alte Vollholzkommode mit spitzen Füßen auf meiner Zehe. Wundersamerweise ist die Zehe noch dran und auch schmerzfrei, aber sie braucht halt immer noch ein bissl mehr Platz, in den Martens tut sie weh. Daher diese Boots wieder herausgekramt, in denen hab ich vorne an der Zehe genug Platz. Mal schauen, vielleicht kann demnächst ja mein Schuster was Tragbares draus machen.

Getaggt mit ,

4 Gedanken zu „So schaut anders aus #3

  1. […] Weste hatte ich vor ein paar Tagen schon mal an (bio, öko, fair, fein), das Kleid auch (der Linda weggetauscht). Die Leggings sind von Slowmo, der Marke, der Laura ausm Ebenberg immer noch nachweint: Tolle, […]

  2. shin sagt:

    Guten Morgen! Kannst du mir sagen, ob der Fashionguide regional ist oder allgemein?
    Danke im Voraus und einen schönen Tag 😀

  3. […] ernsthaft, ich trage heute Biobaumwolleggings, meine ökofairen Schuhe von Jonny’s (hier schon mal vorgestellt), meine Jacke von km/a, die früher mal ein Zelt der US-Army war, und ein weiteres Teil von Anita […]

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