Archiv für den Monat Mai 2012

Severin

Ich schreib zwar groß drüber, hab aber schon länger nix mehr in die Richtung gemacht: Nähen. Hab mir zwar ein schlaues Nähbuch gekauft (jaaa, ich weiß….), aber immer noch kein Bügeleisen. Drum: kein ernsthaftes Nähen bisher  (abgesehen von vier Kissenüberzügen, endlich endlich endlich ist das grässliche gelb-grau-gacksi-karierte Muster ausm Wohnzimmer verschwunden – Couch vom Liebsten alt und endlos bequem, aber auch endlos hässlich gewesen).

Aber dafür komisches Nähen, einfach drauflos! Hach, macht das Spaß. Das Ergebnis heißt Severin und ist ein selbstgenähter Glücksbringer. Könnte von meiner fünfjährigen Nichte genäht worden sein. Ist es aber nicht. Ist meiner. Hab ich gemacht. Einfach drauflosgenäht. Den Näherinnen unter den Leserinnen werden sich wohl die Zehennägel aufkringeln. Aber trotzdem, ich mag ihn. Willkommen am Sofa,  lieber Severin!

severin (c) nunette colour

severin (c) nunette colour

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Braune Verschwörungstheorie

Hui, ich hab schon wieder einen bösen Verdacht. Der Textilschwede hat es vor ein paar Tagen mal wieder in die Medien geschafft: Das Model auf der neuen Bikini-Plakatkampagne ist wirklich schon eher knusprig well-done als medium – und in etwa so dünn wie ein Hühnerfilet anstelle eines ganzen Hendls…

Hier gehts zum Artikel auf derstandard.at.

Ausgelöst wurde die Kritik durch eine Bloggerin, die die es knallhart auf den Punkt bringt: „H&M: Fick dich„. Zu viel Photoshop, und eine derartige Bräune, dass sich die Onkologen über mehr Geschäft freuen werden:

„Und um sich diesen Sommer von all den anderen zu unterscheiden, hat H&M den Bronzepinsel ausgepackt: Mallorcabraun ist in. Ich schaudere bei dem Gedanken wieviele Teenager dieses Jahr ihre Haut ruinieren werden bei dem Versuch, dem H&Mschen Schönheitsideal zu entsprechen. Das Irrwitzige dabei ist, dass man uns das Aussehen der Modells als natürlich und gesund verkaufen möchte. Entschuldigung, aber soll ich lachen oder weinen? Bei solchen Ärmchen zeichnen sich normalerweise die Rippen zählbar ab. Bei solchen Bäuchen könnte kein Model 500m Laufen.“

H&M hat sich entschuldigt. Für die Bräune. Immerhin. Dass sie die Kritik der Bloggerin an den unnatürlichen und ungesunden Figuren außen vor lassen, überrascht mich ehrlich gesagt nicht. Wozu auch – sie werden eh damit weitermachen, so traurig das auch ist.

An sich aus Blogger-Sicht eine feine Geschichte: Bloggerin regt sich auf, hat breite Leserschaft, und bäm, ein Konzern wie der Textilschwede ist gezwungen zu reagieren. Nur habe ich das dumpfe Gefühl im Bauch, dass die Bloggerin da instrumentalisiert wurde. Dass der Textilschwede sich der zu tiefen Bräune bewusst war, die Kampagne trotzdem gebracht hat, mit der Kritik gerechnet und darauf vorbereitet war, und dann, als wie erwartet sich jemand breitenwirksam aufregte, sofort mit der Entschuldigung da war. Alles nach Plan – jetzt reden locker fünfmal so viele Leute über die Bikiniwerbungen wie ohne diesen Skandal (inklusive ich). Weil die Entschuldigung glaubhaft ist sowie ernsthaft und schnell rübergebracht wurde, macht sich der Textilschwede gleich wieder beliebt. Nur so ein Verdacht. Von dem ich hoffe, dass das nur eine Verschwörungstheorie in meinem Schädel ist. Auf alle Fälle dennoch: Thumbs up für die Bloggerin.

Ich hab übrigens grad echt das Gefühl, dass einige der LeserInnen sich jetzt denken werden: „Na wui, die hält sich grad wieder für schlau. Weiß doch jedes Kind, dass es so läuft!“ Bin also entweder naiv oder verschwörerisch veranlagt. Super Auswahl 🙂

P.S.: Danke an Martin für den Hinweis auf den Artikel!

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Und wieder und immer noch drei Worte: Bauch. Pinsel. Ei.

Das verlängerte Urlaubswochenende fing so an:

DiePresse.com/schaufenster (c) nunette colour

DiePresse.com/schaufenster (c) nunette colour

Hier zur besseren Nachlesbarkeit noch der Link zum Artikel online.

Und es hörte Dienstagfrüh so auf:

heute.at (c) nunette colour

heute.at (c) nunette colour

Auch hier nochmal zur besseren Lesbarkeit (Foto wird noch gedreht, bin grad nicht dazugekommen) der Artikel online.

Leute, ich freu mich. Obwohl es mein Job ist, mache ich keine aktive Pressearbeit zu diesem meinem Privatprojekt. Dennoch stößt das Ding auf wirklich viel Interesse – was mich unglaublich motiviert! Dankeschön an dieser Stelle mal an all die unglaublich lieben UnterstützerInnen, netten Mails, freundlichen Kommentare – damit macht das alles gleich viel mehr Spaß! Oder anders: Damit macht das alles Spaß 🙂

Auch auf Facebook freue ich mich über jeden Kommentar von euch auf meiner Seite!

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Berlin – ick liebe dir

Alex (c) nunette colour

Alex (c) nunette colour

Hach, schön wars! Einerseits zwar hart, weil Berlin für mich wirklich ein Shoppingmekka ist. Die ganzen kleinen Boutiquen am Prenzelberg, Friedrichshain oder in Mitte waren früher immer wieder ein Garant für tolle Fünde. Und ich hatte auch so richtig LUST auf Shopping. Aber ich bin hart geblieben. Soll jetzt nicht heißen, ich hätte gar nix geshoppt. Diese Flohmärkte in Berlin, ich sags euch, am liebsten wär ich mit einem Kleinlaster oben gewesen! Tolle Sachen, von miniklein (ab jetzt ziert ein kleiner Popeye aus den Siebzigern mein Küchenregal) bis riesengroß (Planschränke, Kommoden, Tische, und alles wirklich locker bezahlbar, nicht so absurd teuer wie zum Beispiel am Naschmarkt/Flohmarkt). Das Wohnzimmer bekommt jetzt ein paar neue Kunstdrucke, und meine Sammlung an alten Apothekerfläschchen wurde gleich mal verdoppelt. Aber Kleidung? Nix. Da war ich brav. Der Holde dafür, sonst Mister Shoppingmuffel in Person, entdeckte es für sich. Ich bin mir bis jetzt nicht sicher, ob da nicht so ein bißchen Schadenfreude dahinterlag.

er shoppt (c) nunette colour

er shoppt (c) nunette colour

Wie immer in Berlin habe ich die Ku`damm mit seinen großen Stores versucht, links liegen zu lassen (gelang fast, ein Sightseeing-stop lag dort) und stattdessen möglichst viel von der Stimmung und den verschiedenen Kiezen einzusaugen. Berlin ist so groß, dass jeder seinen Knall optimal ausleben kann. Drum heißen dort auch Tatoostudius „Für immer“ oder Friseure „Vokuhila“ oder „Notaufnahme“. So sympathisch. Besonders nett war auch dieser Laden:

bis es mir  vom leibe fällt (c) nunette colour

bis es mir vom leibe fällt (c) nunette colour

Eine Änderungsschneiderei, die den umgenähten Stücken auch gleich die Vorgeschichte anheftet, es ist immer eine längere Geschichte, wo das Teil herkam, wie es in der Schneiderei gelandet ist und was damit gemacht wurde.

vom leibe halt (c) nunette colour

vom leibe halt (c) nunette colour

Und die Sockenkollektion von Steinwidder gabs dort auch! Was mir mal wieder vor Augen führte, wie pervers teuer die Teile sind – jedenfalls für meine Geldbörse. Ein Shirt kostet mehr als mich ein ganzes Wochenende in Berlin. Seufz.

Also. Bin stark geblieben, habe vielen, und zwar wirklich VIELEN Verführungen getrotzt, tolle alternative Modeangebote entdeckt, und die Zeit in Berlin mal wieder in vollen Zügen genossen. Tolle Stadt mit wahnsinnig viel Kreativität!

ich auch (c) nunette colour

ich auch (c) nunette colour

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Heute geschlossen

Heute mal kein neuer Beitrag, dafür gibts morgen einen Rückblick auf mein Wochenende in Berlin. Ob ich es ohne Shopping geschafft habe?

Bis morgen! 🙂

 

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Böse Schweden?

Mehr und mehr komm ich drauf: Es bringt nix, den Textilschweden so zu verteufeln. Denn erstens ticken sie ALLE so und zweitens scheint der Textilschwede immerhin Ameisenschritte in Richtung grün und nachhaltig zu gehen. Das bedeutet, sowohl die Textilschweden als auch andere gleichermaßen anzusteigen und ihnen zu unterstellen, dass alles, was sie da pro forma für die Nachhaltigkeit tun, sowieso schlecht ist, ist unfair. Lassen wir die Textilschweden mal machen und schauen wir uns an, was rauskommt. Sie haben echt mehr Initiativen draußen als andere.

Ob diese Initiativen auch wirklich gut sind, muss man sich Punkt für Punkt überlegen. Es ist so, der Textilschwede ist der größte Käufer von Biobaumwolle weltweit, und will noch mehr ankaufen. Wie sich das ausgehen wird und was das bringt, dazu fehlen mir derzeit noch die Recherchen für ein klares Statement.

Aber ich will hier nicht den Textilschweden von all seiner Schuld freisprechen, ganz im Gegenteil. Die gehören trotzdem eindeutig zu den Bösen. Die machen auch gewaltig viel Schwachsinn. Weiß nicht, ob ich es schon gebloggt habe, aber beispielsweise die „Waste Collection“ hat mich echt narrisch gemacht.

(c) Hennes und Mauritz via Glamour.de

(c) Hennes und Mauritz via Glamour.de

Das Besondere an der Kollektion: Sie ist aus Stoffresten genäht, die bei der Herstellung einer anderen Kollektion entstanden sind. Und das nennen sie dann „Waste“? Jeder Schneider früher hob sich Stoffreste auf und hätte sie nie im Leben als Abfall bezeichnet – oder wie glaubt ihr, sind Quilts entstanden? Da wird aus einer Sache, die selbstverständlich sein sollte, was „Besonderes“ gemacht und ebenso vermarktet. Wargh.

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Meine Inspiration: Tricia Royal

Ich schreib ja immer wieder, dass ich Stilratgeber, in denen mir gesagt wird, wie ich mich kleiden muss, um meinen Typ perfekt zu unterstreichen, absolut nicht mag. Was aber nicht heißt, dass ich mich – wie so ziemlich alle modeinteressierten Frauen – nicht gerne inspirieren lasse. Und eine dieser Inspirationen ist Tricial Royal. Die Designerin hat vor vielen Jahren den „Wardrobe Remix“ gegründet – wo sie Frauen dazu animierte, das, was sie trugen, abzulichten, herzuzeigen und zu schreiben, wo die einzelnen Teile her sind. Die Flickr-Gruppe hat inzwischen über 17.000 Mitglieder. Was Tricia auszeichnet, ist ihre große Liebe zu Farben, und ihre scheinbar ebensogroße Liebe zu Vintage und Second-Hand. Ihr Stil direkt ist nicht immer meins, aber ich finde die Fotos immer wieder im wahrsten Sinne des Wortes inspirierend. Auf ihrer persönlichen Flickr-Seite kann man ihre Fotos (2005 bis heute) bewundern – Fotos, die gute Laune machen – und Mut machen, sich kreativer zu kleiden:

Ich bewundere ihren ungewöhnlichen Zugang zu Mode – und verliere mehr und mehr meine Scheu vor Second Hand. Ich liebe Flohmärkte, aber bei Kleidung war bei mir da immer eine Hürde….ganz ehrlich? Es hat mir immer ein bissl gegraust. Aber jetzt freu ich mich schon sehr auf kommendes Jahr, bin gespannt, was ich so finden werde..

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Neue Recherchen? Fehlanzeige

Ich bin in den letzten Wochen mutiger geworden und kontaktiere relativ ungeniert die Kleiderproduzenten, die keine Hinweise auf Produktionsweise und Produktherkunft auf ihren Websites haben. Und gleichzeitig wenig überraschend als auch recht frustrierend: Keine Antworten. Und solange ich keine Antworten hab, solange sag ich auch nicht, wo ich angefragt habe.

Die Vorarlberger muss ich jetzt in Schutz nehmen, die haben geantwortet. Ich hatte recht, sie produzieren nicht in Österreich – aber um den Rest der Antwort zu publizieren, fehlt mir noch Recherche, wie gut das, was sie tun, wirklich ist….

 

 

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Schaufenster

Bin grad nur mobil am Handy im Internet, aber ich muss mich hier am Blog jetzt auch freuen. Nur soviel: die presse, Schaufenster, Seite 20. Ich freu mich!

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Kaufsucht und Konsumismus und das neue Bügeleisen

Kaufsucht – laut Wiki:

Die Kaufsucht (…) ist eine psychische Störung bei Konsumenten, die sich als zwanghaftes, episodisches Kaufen von Waren äußert. Sie wird (…) zu den Zwangsstörungen gerechnet (…). Sie war bereits 1909 in der ersten Auflage des Lehrbuches von Emil Kraepelin enthalten. Für die psychiatrische Diagnose ist wesentlich, dass nicht mehr der Besitz der Güter Handlungsziel ist, sondern die Befreiung von einem imperativen Drang durch die Kaufhandlung selbst. Die Sinnlosigkeit des Handelns ist den Kaufsüchtigen klar, insofern unterscheidet sich die Kaufsucht vom Konsumismus. Willensanstrengungen („Zusammenreißen“) helfen gleichwohl nicht. Wird der/die Betroffene an der Kaufhandlung gehindert, kommt es zu Entzugserscheinungen, etwa in Form vegetativer Erregung. Meist wird eine bestimmte Warengruppe (z. B. Schuhe) bevorzugt. Die weit über den Bedarf hinaus gekauften Gegenstände werden oft unausgepackt in der Wohnung gelagert oder gar weggeworfen.

Ok. Kaufsüchtig war und bin ich definitiv nicht. Solche Geschichten von wegen „nach 11 Monaten im Schrank eine Jacke gefunden, an der noch der Hangtag dran hing“ passierten mir nicht. Hin und wieder Fehlkäufe, ok, aber dass ich was kaufte und es umgehend vergaß, passierte mir nicht. Allerdings frage ich mich, wo mein derzeitiger Drang herkommt, IRGENDWAS zu kaufen. Ich fahre gemütlich am Fahrrad nachhause und überlege, ob ich mir ein neues Bügeleisen kaufen soll oder doch ein gebrauchtes, ob ich …. ich hätt doch so Lust drauf … mir eine neue Nähmaschine kaufen soll, so mit elektronischem Display. Ich hab einfach richtig Lust auf Geldausgeben, und darauf, was Neues aus einem Geschäft rauszutragen. So eine neue Nähmaschine wär ein reiner Lustkauf.

Dieser Wunsch, der kommt aus meinem Bauch. Mein Kopf (und der gewinnt meistens, in diesem Fall glücklicherweise) sagt mir, dass es genau sinnlos ist, mir im Geschäft was Neues zu kaufen, wenn ich locker was leiwandes Gebrauchtes auf willhaben.at finden könnte. Und dass das viel mehr Sinn macht – das sieht sogar mein Bauch ein, der fühlt sich auch wohler, wenn nicht das Gefühl von sinnlosem Verbrauch in ihm rumort. Und überhaupt: Mein Konto macht doch grad so viel Spaß, so ganz ohne diese lästigen Bindestriche.

Aber wie lässt sich dieses Gefühl definieren? Ich suchte weiter.

Konsumismus – laut Wiki:

Konsumismus (…) ist ein sich seit den 1970er Jahren einbürgernder Begriff, der gebraucht wurde, um den Konsum in den westlichen Gesellschaften als übersteigert zu kritisieren. (…) Eine seiner Folgen sei die Zerstörung der Vielfalt sozialer Lebensformen und die Einebnung der Kulturen in einer globalen konsumistischen Massenkultur, welche die Freiheitsvorstellungen mit einer „Pflicht“ zum Konsumieren auflade und die Menschen veranlasse, mit dem „Gefühl von Freiheit“ die Konsumimperative zu erfüllen. Die entsprechenden Dispositionen, die eine innere Leere, Langeweile, Überdruss und chronische Depressivität im Akt des Kaufens oder Konsumierens kompensierbar machen, gehören nach Fromm zum Charakterbild des modernen Menschen. Als „alltäglicher Konsumismus“ wird die (…) Tendenz vieler Menschen in den Konsumgesellschaften beschrieben, sich mit Produkten oder Dienstleistungen zu identifizieren und ihr Selbstwertgefühl davon abhängig zu machen. Dabei werden Produkte mit kommerziellem Markennamen und statushebenden Versprechungen vorgezogen. Insoweit der Konsumismusbegriff als abwertend wahrgenommen wird, lehnen ihn viele Betroffene ab und ziehen es vor, ihren Konsum mit rationalen Argumenten zu rechtfertigen; sie verwerfen die Idee, sie würden „gezwungen“ zu konsumieren. Menschen, welche die Ideologie des Konsumismus bejahen, bewerten die gekauften oder konsumierten Produkte nicht als in sich wertvoll, sondern benutzen sie gezielt als gesellschaftliche Statussymbole und Signale, um sich mit gleichgesinnten Menschen zu umgeben.

Teils durch unterschiedliche Übersetzungen von consumerism gibt es begriffliche Unklarheiten, da neben Konsumismus auch der Begriff „Konsumerismus“ üblich ist. Konsumerismus (aus dem englischen consumerism: Konsumdenken) ist ein ideologiekritischer Ausdruck aus den Sozialwissenschaften, wonach persönliches Glück mit dem Verbrauch von Wirtschaftsgütern erzielt wird. Konsumerismus beschreibt ein konsequentes Konsumdenken, wobei der Konsum zu einer Ersatzreligion wird. In diesem Sinne ist Konsumerismus gleichbedeutend mit Konsumismus.

Ok, das klingt zwar jetzt auch nicht hundertprozentig nach mir (was sind mir Marken piepegal….mit ganzganzg wenigen Ausnahmen, zB. die bunten Spanier), aber inhaltlich finde ich das sehr spannend – darum hab ich auch das ewig lange Zitat dringelassen. (Ich hoff, ihr habt bis hierher gelesen…nicht einschlafen 🙂 ).  Und irgendwie deprimierend, weil so wahr. Nur:  Ein Bügeleisen brauche ich, um meine ersten größeren Nähprojekte durchführen zu können. Es wäre also kein Kauf um des Kaufs willen und ich werd auch nicht dastehen und mich besuchenden Freundinnen erklären: „Schaumal, ein Tefal, der Ferrari unter den Bügeleisen!“. Das ist mir alles wirklich wurscht. Ich brauch ein Teil, ich will es zum Bügeln nutzen und nicht zum Angeben, und ich kämpfe mit meiner eigenen Kauflust, doch zu einem Gebrauchten zu greifen. Absurd, oder?
Vielleicht sollte ich es ganz anders angehen, a la Freecycle oder Share&Care: Hat jemand ein altes Bügeleisen für mich übrig?

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