Warum es wichtig ist, dass wir uns schön fühlen.

In den letzten Wochen habe ich mich sehr viel mit dem Thema „Body Positivity“ beschäftigt. Seit ich denken kann, fühl ich mich zu dick, wurde in der Schule deswegen gemobbt (Ja, Matthias, Georg und Gregor, ich mein euch drei Würschtl…), und auch in Phasen, wo ich eigentlich eine stinknormale 40/42 war (was bei meiner Größe echt ok ist, zumindest hätt ich das jeder Freundin gesagt, nur selbst…ihr kennt das), bin ich in meiner eigenen Weiblichkeit nicht angekommen. Gleichzeitig hab ich stapelweise Frauenzeitschriften gelesen, Mädchen mit Jeansgröße 26 bewundert und Frauen mit kleinen Brüsten beneidet, weil sie so entspannt und unaufgeregt wirkten, sie konnten einfach alles anziehen. Irgendwann hab ich dann begonnen, Scherze zu machen über die Umwege, die meine Kurven an den Hüften und den Oberschenkeln machen, dass meine Oberschenkel bei falscher Belichtung und in Großaufnahme ziemlich gut mit einer Buckelpiste verwechselt werden können, haha, lustig.

Der Ex stieg auf diese Schmähs manchmal ein. Meistens sagte er nix, manchmal sagte er, dass er jedes Kilo gut findet (10 Kilo später sagte er das dann nicht mehr, seltsam), und als ich dann doch mal geschafft hatte, drei, vier Kilo abzunehmen, und trotzdem mit einem „ich bin so fett“ vorm Spiegel raunzte, umarmte er mich und meinte: „Ich komm doch eh wieder rund herum!“ Das war als Scherz gemeint, und ich nehms ihm auch nicht übel, aber es hat in mir echt was ausgelöst. Der Scherz tat mir monatelang weh. Ein alter Freund, dem ich vorraunzte, mein Arsch sei quadratisch, meinte nach Begutachtung grinsend: „Rechteckig.“ Er meinte es nicht böse. Er wusste, ich vertrag solche Schmähs. Und ich fands lustig. Nach außen hin. Innendrin stach das ein bisschen. (Der selbe Mann sagte mir am selben Tag, dass er sich bereits vor 15 Jahren in mich verliebt hatte – das wiederum „hörte“ ich nicht mal. Nur das „rechteckig“.)

Immer haderte ich mit meinem Gewicht. Immer dachte ich, ich bin „zu viel“. Zu groß, zu laut, zu goschert, zu direkt, zu fett, zu plump, zu blind (was hasste ich es, auf die Brille angewiesen zu sein). Ich fühlte mich in manchen Situationen, beim Baden gehen mit Freunden, auf Parties, bei sportlichen Aktivitäten (die ich eh eher selten anging damals) massivst unwohl. Und wenn ich mich unwohl fühle, werd ich zickig. Dann werd ich zum Igel, blaff die Leute unlustig an, und mag einfach nur noch nachhause. Was habe ich mir und anderen schon Momente zusammengehaut, weil ich mich so unwohl in meiner eigenen Haut gefühlt habe. Außerdem war es so ein Teufelskreis: Ich bildete mir ein, unsportlich und plump zu sein, und allein durch diese Einbildung war ich es auch – weil ich mir nix zutraute. Was dann noch unangenehmer war, sich plump und wäh zu fühlen, während andere ihre Salti ins Wasser springen.

Mode und Kleidung war und ist mir sicherlich auch deshalb so wichtig: Ich will betonen, verstecken, kaschieren, hervorheben, je nach Laune. Ich will auffallen in leuchtenden Farben, ich will verschwinden in Schwarz, ich will cool wirken in Grau, ich will leuchten in Weiß. Kleidung gibt Identifikation, gibt Sicherheit, schützt mich manchmal vor mir selbst. Kennt ihr das? An einem Tag, wo ihr euch in eurer „zweiten Haut“ wirklich wohlfühlt, passiert viel Gutes. An einem Tag, wo ihr euch den ganzen Tag denkt, dass dieses Shirt wohl nicht so ganz die richtige Wahl war, naja…. meine Fresse, klingt das jetzt oberflächlich, ich hoff, ihr wisst, was ich meine. Und dass da natürlich noch tausende andere Faktoren mit reinspielen.

Mehr oder weniger zufällig nahm ich letztes Jahr etwas ab. Weil ich einfach einen neuen Zugang zu mir selbst bekam: Mein Schlüsselbeinbruch war das Resultat eines falschen Lebens: Viel Arbeit, viel Party, kaum Schlaf, ungesundes Essen zu falschen Zeiten, wenig Bewegung, aber viel innere Unruhe. Ich bezahlte diesen Lebensstil damit, dass ich einfach ohnmächtig umkippte und auf meinem Badezimmerboden mit einem unnatürlich nach oben stehenden Schlüsselbein wieder aufwachte.  Ich verstand, was mein Körper mir sagen wollte: So. machst. du. nicht. weiter. Ich ernährte mich gesünder, ging anfangs sehr viel zu Fuß (weil Radfahren verboten war), ging wieder schwimmen, und mein Rad und ich wurde, sobald ich wieder durfte, wieder die große, große Liebe.

Ich fühl mich toll, obwohl ich immer noch meine Kurven und Speckrollen habe. Ich bin zwar manchmal müde und wünsch mir ein Mittagsschlaferl her, aber es ist kein Vergleich zu früher. Mein Energielevel ist angestiegen – und das hat nichts mit meinem Gewicht zu tun, sondern mit meiner Lebenseinstellung. Denn im Endeffekt ist es scheißegal, wieviel man wiegt, welche Größe man trägt, an welchen Körperstellen man mehr hat als andere (oder weniger!), es geht darum, sich selbst zu akzeptieren. Sich und seinen Körper, den man so oder so ein ganzes Leben mit sich herumträgt, bedingungslos zu lieben und nicht erst „in fünf Kilo dann“.

Instagram habe ich lange verweigert, weils für mich zu sehr optische Selbstdarstellung ist. Nur Selfies, nur Oberfläche. Vor kurzem hab ich ihm doch wieder eine Chance gegeben, und folge so gut wie nur Frauen, die für Body Positivity stehen. Frauen, die Kurven haben und stolz drauf sind. Die aussehen wie die durchschnittlichen Frauen, die ich täglich auf der Straße sehe, nur besser 🙂  Besser, weil sie sich wohlfühlen und das auch ausstrahlen. Weil sie auf ihre Optik schauen und wissen, in dem Top schau ich rattenscharf aus, beispielsweise. Meine Favoritin ist Bodyposipanda. Gebt euch dieses Profil, ich hatte danach massiv gute Laune und den Wunsch, mir die Haare bunt zu färben 🙂

Auf Facebook stolperte ich dann über diesen Filmankünder, und er spricht mir aus dem Herzen:

Warum das hier am Blog landet? Weil der Spruch, ich weiß nicht von wem, einfach stimmt: Wenn von heute auf morgen alle Frauen sich selbst und ihren Körper liebten, würden ganze Industrien eingehen. Uns wird in den Medien die perfekte schlanke (und seit meiner Kindheit immer schlanker werdende Frau – in welcher Welt leben wir, wenn Gigi Hadid als zu kurvig und dick für den Laufsteg befunden wird) Traumfrau gezeigt – aber diese Frauen sind nicht echt! Die sind Photoshop! Und gleichzeitig werden uns Unmengen an Produkten angeboten, die uns versprechen, schlanker, schöner, glatter und wasweißich zu werden. Das ist eine Industrie, die auf dem schwachen Selbstbewusstsein von Frauen aufbaut. Sich schön kaufen. 

Ich will damit nicht sagen, dass ihr, liebe Frauen, ab jetzt ungeschminkt und mit wahlweise Bier oder Eis in der Hand durch die Gegend laufen sollt, in den hinterletzten Fetzen. Nein, es geht darum, sich selbst schön zu fühlen – und dafür muss man sich zuerst mal annehmen. Wie euch das gelingt, ist euch überlassen, ob durch Abnahme, durch Änderung des Lebensstils oder schlicht und einfach jetzt, sofort, so. Wenn das gelingt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man einerseits auf diese leeren Versprechungen von Anti-Cellulite-Cremes oder ähnlichem reinfällt, und andererseits, dass man jedem einzelnen modischen Trend hinterherrennt, um ja „in“ zu sein, um einiges geringer. Wir sind schön. Teile der Modeindustrie reden uns ein, wir seien hässlich, um uns dann Produkte anzubieten, damit wir uns schöner fühlen. Dabei sind wir es schon!!

Ich bereue es, dieses Lebensgefühl nicht schon viel, viel früher entwickelt zu haben. Ich habe mir wirklich gute Momente zusammengehaut dadurch…. Ein Foto im Bikini veröffentlichen, früher undenkbar. Heute: Drauf geschissen! Es war einer der tollsten Momente meines gesamten Urlaubs, als ich mit Anlauf in diesen paradiesischen See sprang. Und Simon hielt es dankenswerterweise fest. Ich liebe dieses Foto.

jump

Keine Sorge, es wird nicht dauernd Bikinifotos  geben von mir, aber fix nicht. Aber es gibt dieses hier. Mit allen Dellen, Kurven, Rückenfett, was weiß ich. Liebt euch, Ladies. Und lasst euch von der Industrie nix anderes einreden, die wollen nur, dass ihr noch mehr kaufts, um dieses miese Gefühl innendrinnen loszuwerden ….

30 Gedanken zu „Warum es wichtig ist, dass wir uns schön fühlen.

  1. Diana sagt:

    BRAVO!

  2. aurelia sagt:

    So ein positiver Beitrag 🙂
    und ein umwerfendes Bild, würde mir auch wünschen das viele
    Frauen einfach auf die Schönheitsindustrie scheißen.
    Schön ist wer sich wohlfühlt in seiner Haut.

    Lg Aurelia

  3. Evi sagt:

    Stark Nunulein, einfach nur stark. Cool.

  4. „Was habe ich mir und anderen schon Momente zusammengehaut, weil ich mich so unwohl in meiner eigenen Haut gefühlt habe.“ amen, schwester!

  5. Babsi Koncz sagt:

    Wunderbar geschrieben 👍😍

  6. Anni sagt:

    Was für ein geiles Bild!
    Und der Text trägt so verdammt viel Wahrheit in sich! Danke dafür.
    Es schwebt immer diese Angst mit, nicht genug zu sein. Die Klamotten als Versicherungspolice fürs Dazugehören. Braucht man nicht.
    Ich kenne das Gefühl nur zu gut. Und bin heilfroh, daß sich etwas bewegt in die richtige Richtung. Dank so mutigen Frauen wie Dir, Nunu.

  7. Stophus sagt:

    Gut so.
    Schön, so.
    Weiter so!
    😉

  8. Alex sagt:

    Als ob das nur die Ladies betreffen würde. 😉

  9. Danke für diesen tollen Text. Ich kann deine Gedanken sehr gut nachfühlen. Ging mir lange ähnlich. Sich selbst nie zu genügen und zu kritisieren ist echt schlimm – und so unnötig. Wenn es andere dann auch noch tun, ist es unerträglich. Habe dazu gerade erst einen offenen Brief auf meinem Blog veröffentlicht. Schau doch mal rein. http://www.teilzeitmutter.blogspot.de

  10. Romy sagt:

    Mir ging es genauso. Ich war als Kind schon pummeliger, in der Pubertät war das dann natürlich ein arges Problem. Die Burschen waren alle scharf auf meine schlanke Freundin, ich war immer das dickliche Beiwagerl. Da man es in der Pubertät nicht so hat mit dem Selbstbewusstsein, war das sehr schlimm für mich. Ich hab schon alles durch was abnehmen (und leider dann auch wieder zunehmen) betrifft. Als die Momente mehr wurden, in denen ich mich wie eine 80jährige fühlte, wenn ich die Stufen in meiner Maisonettewohnung hinuntergegangen bin, dacht ich STOP! Wenn du dich mit nicht mal 30 wie 80 fühlst, dann schauts mit der echten 80 wohl eher schlecht aus. Vor 2 Monaten hab ich mit Sport und Ernährungsumstellung begonnen und ich fühl mich so gut wie schon lange nicht mehr. Ich hau mir auch noch meinen Burger rein, wenn ich Lust hab, aber eben nicht mehr jeden zweiten Tag. Dass man das ganze aber für sich selber machen soll und nicht irgendeinem „Ideal“ folgen soll, ist dabei ganz wichtig! Ich bin von dem sogenannten Schönheitsideal zwar weit entfernt (Victorias Secret hat sich jedenfalls noch nicht gemeldet), aber ich fühl mich gut, mit Dellen und Reiterhosen (die zugegebenermaßen schon weniger geworden sind)!

  11. Franziska Buttazoni sagt:

    Danke für deine Worte, eine echte Wohltat für mich, manchmal habe ich das Gefühl die Bilder von perfekt geformten und gestylten Frauen verfolgen mich. Und immer hab ich dann das Gefühl: So schön werde ich nie aussehen 😦

    Obwohl ich weiß das sehr viel gefaket ist, aber es tut trotzdem weh.

    Daher danke und bitte weiter machen 🙂

  12. Claudia sagt:

    Ich kenne das nur allzu gut, leider hab ich aufgrund meiner Depressionen ziemlich zugelegt, so 20kg schon. Jeder Blick in den Spiegel eine einzige Qual,zum Teil habe ich diese sogar verhängt. Dann ein Lebensgefährte,der mir ins Gesicht sagt, dass er mich zu dick findet, mich im Streit sogar mit fette sau betitelt. Er sei immerhin ehrlich, meinte er.
    Momentan ist das Leben ziemlich scheisse für mich

    • Kathi sagt:

      Liebe Claudia, ich wünsche dir eine/n Gefährt/in, der dir zur Seite steht und nicht noch auf dich drauftritt. Das verdienst du und niemand sonst nicht. Ich wünsche dir, dass du Wut in Kraft umwandeln kannst – Bewegung hilft nachweislich gegen Depression, am besten an der frischen Luft, vielleicht mit Musik im Ohr? Alles Gute dir!!

  13. Lily sagt:

    Jawohl! Toll geschrieben, weil fast jede Frau steckt irgendwann in der Spirale… Glg lily

  14. Michaela sagt:

    Liebe Nunu, ich find’s toll, dass du dich endlich so magst wie du bist – nämlich umwerfend, aber du hast es lange Zeit nicht gewusst, respektive wars halt gut versteckt. Wie schön, dass das nun vorbei ist – du bist auf nem tollen Weg und ich geh den parallel dazu gleich mit 🙂 bist schon echt ein Ansporn. viele sagen zwar immer dass so ein paar Kilos zuviel doch egal seien, aber sie sind es nicht. Es ist einfach Kacke. Das merkt man erst, wenn sie weg sind und Fakt ist nun mal, dass man sich gleich soviel wohler fühlt und das auch ausstrahlt. Modelmaße sind übrigens eh nicht erstrebenswert, weil einfach nicht weiblich. Vielleicht sollte ich jetzt mal wieder zum Baden gehen 😉 mach ich nämlich seit Jahren nur noch im Urlaub, wo mich keiner kennt. Wie doof ist das denn?

  15. Ulrike sagt:

    Danke für diesen wundervollen, positiven Beitrag. Du sprichst mir aus der Seele!

  16. […] Die unfassbar vielen und überrumpelnd tollen Rückmeldungen auf diesen Beitrag. […]

  17. ich habe deinen text gestern mit begeisterung gelesen, nicht nur, weil er sooo gut zu den ereignissen meines tages gepasst hat, sondern natürlich auch, weil er voller wahrheit steckt. ich habe daraufhin folgendes auf facebook gepostet (achtung, langer text :))

    —–

    heute ist ein seltsamer tag.
    ich bin in der früh aufgestanden und mal ausnahmsweise nicht beim spiegel vorbei gegangen ohne hinzusehen. das tu ich nämlich sonst, wenn ich nackt bin, weil ich sonst traurig und grantig werde. genauso wie beim duschen oder wenn ich mich umziehe.
    ich bin stehen geblieben und hab mich angeschaut.
    seltsam..
    die üblichen gedanken fingen an mich zu martern: „wieso hab ich trottel mich eigentlich vor einem jahr über mein gewicht aufgeregt und mich unwohl gefühlt? da war ich immerhin viel schlanker. so viel zugenommen. so viel fett. so viel cellulite. was haben sich die leute beim baden wohl gedacht wenn ich im bikini herumspaziert bin? und wie konnte mich jemals ein mann nackt sehen wollen? die waren sicher alle nur notgeil und haben währenddessen an eine andere gedacht.“
    und dann plötzlich, aus heiterem himmel: „wurscht. ich werd schon wieder abnehmen. nur kein stress, jetzt ist’s halt so. und cellulite… naja, die werd ich wohl immer haben. dafür hab ich einen geilen arsch, höhö.“
    seltsam..
    mir halb nackt einen kaffee machend hab ich mich dann gefragt, warum ich mir nichts angezogen habe. nackt herumlaufen tu ich sonst nämlich nicht, weil ich mich dann schäme und vor mir grause.
    seltsam..
    dann bin ich raus. lange hose und ein trägerleiberl an. der bh hat gezwickt, weil er halt mittlerweile ein bisschen zu klein ist. in jedem schaufenster hab ich mich angesehen. und die gedanken waren andere als sonst. statt „wäh, der bauch steht raus, ich sehe aus als wäre ich schwanger“ hab ich mir gedacht „mh, ist eh lieb irgendwie“. statt „wäh, das fett hängt mir von den oberarmen runter, es starren sicher alle darauf und ekeln sich“ hab ich mir gedacht „natürlich sehen meine oberarme so aus. immerhin hatte ich mal fast 15 kilo mehr. das werd ich auch nicht mehr weg bekommen, weil schlechtes bindegewebe. kann man nix machen“ und „natürlich sieht auch der rest meines körpers so aus. die überschüssige haut löst sich halt nicht in luft auf“.
    seltsam…
    und wie ich da so ging und mich immer wieder inspizierte dachte ich mir „fesch bin ich heut. und jetzt geh ich mir was geiles zum essen holen und esse das mit genuss und ohne schuldgefühle. dass ich mich tageweise dazu zwinge ausnahmslos gesund essen geht mir nämlich echt schon auf die nerven“. und so geschah es auch.
    seltsam…

    warum das alles seltsam ist? weil ich solche gedanken noch nicht oft hatte. weil ich mich und meinen körper schon immer gehasst habe. weil ich mich, obwohl ich ganz genau weiß, dass die meisten bilder von „perfekten“ frauen mehr aus photoshop als aus frau bestehen, mit ihnen verglichen und mich daraufhin minderwertig gefühlt habe. weil sich das bild des vermeintlichen schönheitsideals in mein hirn gebrannt hat und ich nicht dagegen ankomme obwohl ich weiß, dass das pure manipulation ist. weil diese mir indoktrinierten gefühle immer stärker waren als meine fähigkeit zum rationalen denken.

    durch die heute unerwartet aufgetretenen positiven gedanken änderte sich natürlich auch meine stimmung zum positiven. „das muss ich unbedingt irgendjemandem erzählen wenn ich zu hause bin“, dachte ich mir.

    daheim angekommen schaue ich gleich mal auf facebook und stoße auf folgenden link:
    https://ichkaufnix.com/…/warum-es-wichtig-ist-dass-wir-uns…/
    na so ein zufall.

    artikel gelesen, fotos angeschaut, für gut befunden. und beschlossen, das nicht irgendjemandem, sondern euch allen zu erzählen.
    weil nämlich viel zu wenig darüber geredet wird.

    in diesem sinne:
    seid lieb zu euch selbst und euren makeln. sie sind nämlich keine, außer ihr macht sie dazu! 🙂

  18. Jessie sagt:

    Liebe Nunu, vielen Dank! Ich kämpfe gerade mit einer schlimmen Trennung und finde mich selbst richtig doof und…naja, hässlich. Dein Beitrag hat mich sehr berührt und ich versuche mich nun durch das Loch zu kämpfen. Lieben Gruß!

  19. […] ihr euch schön? Ich ja! Und warum das wichtig ist hat Nunu von ichkaufnix ganz wunderbar geschrieben. Zeigt der Werbe- und Modeindustrie den Mittelfinger und zeigt euch mit allen Macken die ihr habt […]

  20. Vielen Dank für diesen Post!

    Viele Grüße aus Berlin,
    Anja

  21. Philipp sagt:

    Wow, ich liebe die Energie dieses Artikels!

    Alles Liebe,
    Philipp

  22. Jenni sagt:

    Liebe Nunu!

    Das ist ein unglaublich starker und inspirierender Artikel – ich danke dir dafür!
    So ehrlich über so ein sensibles Thema zu schreiben, ist gar nicht so einfach und ich stimme dir in deiner Kernaussage absolut zu: Das Wichtigste ist, dass man sich selbst angenommen hat. Dieser ganze Fitness-Wahn, der auf der gegenüberliegenden Seite zur Massenverführung durch McDonalds und Co. ausgebrochen ist, hat eigentlich nur das Ziel, einem andauernd ein schlechtes Gewissen zu machen (Warum trainierst du jetzt nicht? Warum hast du das jetzt gegessen? Warum passt du nicht in diese Kleidergröße, wo andere das doch ohne Probleme schaffen?) und ich denke, es ist eine der schwierigsten Dinge im Leben, sich selbst in dieser Hinsicht anhand dieser unglaublichen Vielzahl an Vergleichswerten zu akzeptieren. Das heißt nicht, dass man aufgeben soll (wie du ja auch geschrieben hast), sondern dass man sich – ganz platt formuliert – einfach mal selbst als Mensch liebt.
    Alles andere kommt dann.

    Liebe Grüße
    Jenni

  23. […] bin. Lustig. Vor zwei Jahren mich noch wie der schlimmste Besen gefühlt, im Sommer die große Ich-bin-ja-gar-nicht-so-wäh-Erkenntnis, und wenige Wochen später schon Katalogmodel. Nur für dich, Stefan, nur für dich […]

  24. Ein toller Beitrag. Ich persönlich bin selbst eher curvy und musste und bin lange am lernen mich so zu lieben wie ich bin. Mittlerweile weiß ich, ich bin curvy und bin stolz darauf. Ich habe erst vor kurzem einen Blog, gerade weil ich fand das es so wenig curvy Blogger gibt und möchte ebenso ( egal wie die Figur ist) den Frauen zeigen, dass man sich trotzdem z.b. figurbetont anziehen kann. Regeln wie “ keine Längststreifen „, keine grellen Farben und und und ignoriere ich;-)
    Hab auch erst letztens einen Beitrag verfasst: Curvy ist Sexy!

    Liebe Grüße, Elli

  25. […] Sachen passiert sind, sondern  vor allem auch, weil ich eine völlig neue Wertschätzung für mein Leben, meine Entscheidungen und das mich Umgebende entwickelt habe (und mit meiner Dankbarkeit und guten […]

  26. […] meinem seit vergangenem Sommer heißgeliebten Coron auf den Philippinen will Nickelodeon einen Spongebob-Unterwasserpark bauen – auf 400 Hektar! […]

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