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Es kracht in der Nische: Der nächste Fashion Guide

In Sachen Faire Mode tut sich grad wirklich viel in Österreich, in der Nische kracht es also im positiven Sinne ordentlich – sie dehnt sich nämlich aus und wird größer. Immer mehr Leute steigern die Nachfrage, und somit muss auch das Angebot nachziehen: Seit wenigen Tagen gibt es noch einen Fair Fashion Guide für Österreich. Der optisch wirklich sehr ansprechende Guide beinhaltet nicht nur jede Menge Adressen, sondern auch spannende Hintergrundinfos von Baumwolle über Produktion bis hin zu alternativem Konsum. Was mich sehr freut: Ich durfte auch einen Text beisteuern!

übrigens tolles Lesematerial bei Vortragsreihen, bei denen einzelne Vortragende nicht gar so spannend sind...

übrigens tolles Lesematerial bei Vortragsreihen, bei denen einzelne Vortragende nicht gar so spannend sind…Leider unscharf, sorry!

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Was mich sehr freut: Ich darf mich einreihen in eine hochkarätige Liste an GastautorInnen von Kirsten Brodde über Michaela Königshofer bis hin zu meiner lieben Exarbeitskollegin Stella Haller (jaa, es gab mal Frau Haller und Frau Kaller in einem Büro…)

Der Guide ist gratis, es gibt ihn aber nur ausgedruckt. Bestellen kann man ihn hier. Wirklich ein hübsches Teil! Wem das trotzdem zu lange dauert, hüstelhüstel, also bei Greenpeace gibts in weniger schöner Aufmachung und mit viel weniger Hintergrundtexten und Bildern, aber mit mehr Adressen mein persönliches Baby, den Fashion Shopping Guide direkt zum Download 😉 Ich empfehl natürlich beide, denn je mehr Angebot und Service es zum Thema faire Mode gibt, umso besser für uns alle, oder?

Und wer ganz viele der angebenen Adressen auf einem Haufen gleich mal kennenlernen will, der soll doch bitte am Freitag, Samstag oder Sonntag zur WearFair nach Linz. Ich werde auch vor Ort sein – und Bücher verkaufen. Nicht nur meine eigenen, sondern gaaaaanz viele unterschiedliche, ich helfe nämlich meiner lieben Ulla vom Buchkontor beim verkaufen! Freue mich über jeden Besucher und jede Besucherin am Buchkontor-Stand!

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Kleidung aus Papier – die Bedenken

Ich bin euch noch eine Antwort zu den Papierkleidern schuldig. Grundsätzlich find ich die Idee toll, und ein Rock in dem Material macht sicher was her, bringt so ein bissl Avantgarde in den Kleiderschrank. So ein weißer Rock, kombiniert mit einem schwarzen Zopfstrickpullover und schwarzen Holzclogs oder so schaut sicher lässig aus.

Das Einzige, was mich etwas abschreckt: Das Grundmaterial, das sich anfühlt wie eine Mischung aus Stoff und Papier – ist reines Plastik. Und ja sicher ist es gut, so viel Plastik wie nur irgendwie möglich zu recyclen und so wenig neues Plastik wie möglich herzustellen. Dieses ganze Plastikding gibt mir nämlich ordentlich zu denken in letzter Zeit. Am Körper mag ichs sowieso nicht, mit Ausnahme meiner inzwischen echt schon bedenklich alt aussehenden Fleecejacken, von denen ich mich einfach noch nicht trennen kann – weil ich weiß, dass ich mir keine neuen kaufen werde. Ich trage zwar stretchige Sachen, aber ein Top, das rein aus Kunstfaser besteht, löst in mir bereits gedanklich Schweißausbrüche aus. Die Menge an Plastikflaschen und -verpackungen, von denen ich täglich umgeben bin (wenngleich ich ersteres definitiv nicht auf täglicher Basis kaufe oder konsumiere!), ist wirklich enorm. Und aus all dem entsteht durch Abrieb usw. Mikroplastik, also miniwunzikleine Plastikteilchen und -fasern, die bereits in allen Meeren, Gewässern und sogar in der Luft nachgewiesen wurden. Im Meer schwimmt inzwischen mehr Mikroplastik als Plankton. Will ich also noch ein „neues“ plastikbasiertes Material gut finden? Nein, will ich nicht. Aber ich fürchte, ich bin da wirklich überkritisch, denn die Ansätze von luxaa sind wirklich fantastisch. Closed Loop, Recycling, alles wirklich toll. Und es sollte mehrere Designer geben, die in diese Richtung arbeiten und Mode als nachhaltig und ressourcenschonend begreifen und gestalten.

Meine Damen und Herren, das hier ist wiedermal ein Musterbeispiel an: „Man kann immer das Haar in der Suppe finden. Selbst wenn die Suppe superbio und fein ist.“ Grmpf. Dabei find ich luxaa richtig leiwand. Ärgert mich ja selbst am allermeisten, dass es (fast) keine schwarz/weiß-Antworten gibt in dem Bereich. Nur weiße Plastikröcke zu Zopfstrick und schwarzen Holzclogs.

 (c) Luxaa.de

(c) Luxaa.de

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Primark: Been there, done that, eeeew.

Primark. Oft hab ich schon drüber geschrieben, noch nie war ich bei einem. Glaube ich jedenfalls. Ich bin mir nicht ganz sicher, was das für ein Laden damals 2002 in Irland war, wo ich mir mein Fleecepyjama gekauft habe, ein noch schlimmerer Liebestöter als die Verhütungshose. Aber jedenfalls, seit der Primark-Trend um sich gegriffen hat, war ich nie in einem. In Wien gibt es die derzeit (zum Glück) auch nur am Stadtrand in Einkaufszentren – und weder das G3 noch die SCS haben mich jemals derartig angezogen, dass ich unbedingt hin musste.

In Köln hatte ich heute dann etwas Zeit, bevor mein Zug zurück nach Wien ging. Und sah am Neumarkt: Primark. Da musste rein. Schließlich reg ich mich so oft drüber auf, das will ich mit eigenen Augen gesehen haben. Gedacht, getan.

Drinnen: Voll. Und stinkend. Nach Kunstfaser, nach Lösungsmitteln, nach Menschenschweiß. Aber im ersten Moment war ich gar nicht so schockiert. Sah auch nur aus wie ein etwas größerer Textilschwede, so auf den ersten Blick. Und es hingen sogar ein paar ganz nette Teile herum.

Kurz wunderte ich mich über mich selbst, warum ich nicht gleich in einem Anfall von Ekel und Abscheu den Laden wieder verließ (gut, in der Schuhabteilung, in der es nach Lösungsmitteln stank, als ob ich mitten auf einer Sondermülldeponie wäre, war mir kurz danach). Im Gegenteil, ich sah sogar das eine oder andere Stück, das gar nicht so übel aussah – rein optisch. Besonders ein Pulloverkleid mit einem langen Zippverschluss am Rücken um 15 Euro löste in mir sogar ganz kurz einen „Soll ich?“-Effekt aus. Aber sorry, ein Teil von Primark kaufen: Ausgeschlossen. Angegriffen waren die Sachen alle einfach nur grauslich. Leider nicht fotografiert: Ein Wollmantel, auf dem „enthält Wolle!“ draufstand – der Blick aufs eingenähte Label zeigte: 87% Acryl, 10% Polyester, DREI PROZENT Wolle. Und mit den drei Prozent machens Werbung…. und wieder zeigte sich: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

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Nett“ auch die Kleider, die in Dutzenden da hingen: Gleich mal komplett zerrissen. Hammerqualität. Wirklich die Augen haute es mir bei den Jeansgilets raus: DREI EURO? Für ein Jeansgilet?!?! Und vor allem: Hey! Jetzt nur drei Euro! Statt vorher….drei Euro!! Ich wage jetzt mal die Theorie: Es gibt Leute, die auf sowas wirklich reinfallen. Unfassbar.

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Ich fing ziemlich schnell an, mehr auf die Leute als auf die Produkte zu schauen. Und ja, Leute waren echt genug da. Mit riesigen von Primark zur Verfügung gestellten Einkaufssäcken oder -wägen. Was sich mir zeigte: Eine Art des Einkaufens, wie ich sie eigentlich nur von Lebensmitteldiskontern kenne. Den Wagen vollmachen, das Zeug ist eh so billig. Die Quantität steht hier im Vordergrund, weitaus ärger, als es bei Textilschwede und Co. der Fall ist. Die Umkleidekabinen: Abgedunkelt. Das Angebot: Maaaaassseeennweise. Die Leute: Von Hartz 4 bis Audi A4 war alles vorhanden.

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Mein Fazit: Es ist gar nicht so sehr die Optik oder das Angebot von Primark, das ich so abstoßend finde. Es ist die Einkaufsphilosophie, die sich hier zeigt. Kleidung kann man nicht so schnell verbrauchen wie Lebensmittel, Kleidung ist einfach kein Wegwerfprodukt!!

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Kleidung aus Papier – die Erwachsenenversion

Danke. Ihr seid echt alle eine Wucht. Ich hätte nicht gedacht, so viel Feedback (in den unterschiedlichsten Kanälen, Mail, Facebook, Kommentare hier) auf mein gestriges „Outing“, das genaugenommen eigentlich ein „Inting“ ist, bekomme. Und no worries, ich werde weiterbloggen, und so ganz zurückstecken an Persönlichkeit widerspricht…. meiner Persönlichkeit. Dennoch, von nun an wird es weniger Nunu und mehr Inhalt geben, einfach, weil vor allem seit letztem Herbst das Nunu ein bisschen überhand genommen hat übern Inhalt, finde ich halt subjektiv.

Aber wenn ihr schon so toll interaktiv seid, seid ihr jetzt dran. Anne Trautwein. Luxaa. Kleidung aus Tyvek, einem Mittelding aus Papier und Stoff. 100 Prozent recyclebar. Wer sein Kleidungsstück nimmer will, bringts zurück, wird ein neues draus gemacht.

Und jetzt meine Frage, bevor ich meine persönliche Meinung abgebe: Avantgarde? Fashion? Absurd? zu abgehoben? Cool? komplett verrückt?

Kein Foto, weil elendiglich langsames Internet….

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In eigener Sache

In den letzten Wochen habe ich mich sehr intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wieviel Sinn es eigentlich hat (und welchen Sinn ich daraus eigentlich mache), mich hier so zu personalisieren. Natürlich ist da viel „hey, ich bin nett, habt mich gern“-Wunsch unbewusst dabei, genauso wie dieses Sehnen danach, ein Bild von sich zu erschaffen, das Bestätigung bringt. Daher bin ich sehr auf die Bremse getreten in letzter Zeit. Durch einen sehr scharfen Schnitt in meinem Leben erschien mir plötzlich einiges so unwirklich, was in den vergangenen Jahren passiert ist, auch in Bezug auf diesen Blog, und mein eigenes Verhalten plötzlich sehr unreflektiert und unsensibel. Und anstatt zu genießen, dass ich anscheinend eine gewisse Bekanntheit erreicht habe, die ich intentional nie haben wollte, aber die ich damals für den Moment eigentlich ganz witzig fand, versuche ich gerade meiner eigenen Intention auf den Grund zu gehen. Warum war es mir ein Bedürfnis, meinen Selbstversuch zu bloggen, warum habe ich danach konsequent weitergemacht?

Was anfing als pures Selbstkontrollinstrument (so streng bin ich mit mir, dass ich, WENN ich mich schon in einem Bereich deutlich oute, auch authentisch und ehrlich bleibe), wurde recht bald zu einem erfolgreichen Portal, in dem ich gegen Fast Fashion ankämpfen konnte. Einfach, weils mir inhaltlich gegen den Strich geht, wie wir Kleidung konsumieren, wie wir komplett drauf scheißen, wer die produziert hat, und uns ebenso schnurzpiepegal ist, dass dabei die Umwelt und somit unsere Zukunft und die unserer Kinder draufgeht. Das ergab sich jedoch erst nach ein paar Monaten nach Beginn des Projekts, dieser Wunsch, meine vom Mainstream abweichende Position klar darstellen zu können, davor wars echt nur Selbstschutz und große, große, ja riesige Freude am Schreiben. Gut, mir war schon aus meiner beruflichen Medienerfahrung klar: Personalisiere, und du erreichst mehr Leute. Und das habe ich dann ausgenutzt.

Einfach, weil ich die lauten Forderungen der NGOs und die trockenen Artikel, die die Medien daraus machen, zwar extremst wichtig finde – aber ich wollte auch Leute abholen, die mit dem Gefasel von NGOs überhaupt nichts am Hut haben und die fünf Euro, die sie an Greenpeace spenden könnten (*hüstel* 😉 ), lieber in ein neues heißes Top für den Mädelsabend in der Cocktailbar investieren – obwohl sie sich sogar beides gleichzeitig leisten könnten und einen Gin Tonic obendrein. Und das Spannende: Es gelang mir. Mein Buch hat sich bereits weit über 13.000 mal verkauft (ALTER! DREIZEHNTAUSEND! ZWICKTS MICH!), der Blog bewegt sich gerade rund um seinen millionsten Klick, und auch wenn ich nicht schreibe, landen täglich mehrere hundert Leute hier und lesen.

Mein Ziel ist klar: Ich wünsche mir, dass mehr Leute draufkommen, dass eine andere Modewelt möglich ist. Dass diese immer perverser werdende Trendspirale und Fast Fashion Industrie uns alle kaputtmacht. Dass wir als KonsumentInnen sehr wohl auch dazu beitragen können, indem wir mit unserem Geld (=aus wirtschaftlicher und politischer Sicht unserer Macht) ein Zeichen setzen können, welche Art von Produktion wir uns wünschen. Es ist mir ein extremes Anliegen, Hemmschwellen abzubauen. Menschen, die glauben, ui, biofaire Mode, das ist sicher Ökoschlapfen-Jutesack-Optik, pfuiwähgrauslig, die sollen hier merken, dass es optisch echt üüüüüberhaupt keinen Unterschied mehr gibt (außer vielleicht bei Pailletten – denn die sind IMMER Kinderarbeit). Daher hab ich auch den Greenpeace Fashion Shopping Guide recherchiert, und auch hat bereits fast 7000 Downloads. Wahnsinn, oder? Ich finds einfach saucool. Überhaupt die Tatsache, dass meine Beschäftigung mit dem Thema mir einen Job innerhalb der größten Textilkampagne der Welt gebracht hat, ist einfach ein gelebter Traum – und ich fühle mich – obwohl Atheistin – wirklich gesegnet.

Es funktioniert also. Ich habe meinen Wunsch, biofaire Mode beliebter zu machen und die Leute dazuzubringen, über ihr Konsumverhalten nachzudenken, umsetzen können – und wie sogar! Aber: Ich habe mich dafür auch ein bisschen freiwillig prostituiert. Dass mir das großen Spaß macht, weil es mir unglaublich viel Bestätigung bringt, sehe ich derzeit sehr kritisch. Warum brauche ich diese Bestätigung eigentlich? Daher kommt momentan mein Schweigen hier, auch wenn es wie immer unglaublich viel zu berichten gäbe…. ich habe in letzter Zeit wirklich darüber nachgedacht, ob ich überhaupt noch bloggen (und somit mich so öffentlich selbst darstellen) will.

Mein Bauchgefühl sagt mir jedoch: Hey, die Leute hier lesen es. Ich kriege immer wieder Nachrichten, Mails, Kommentare von hauptsächlich Frauen, die mir von ihrer eigenen Shoppingdiät erzählen, meine Kollegen und Freunde nutzen mich seit Jahren als persönlichen Ratgeber in Sachen faire Mode. Ich liefere Inhalte. Und damit will ich auch weitermachen. Aber bis heute war ich immer noch stark verunsichert: Wie soll das dann aussehen? Vertreibe ich damit Leute? Werde ich dann auch zur trockenen Inhaltsvermittlerin? Wieviel von meinem Leben will ich preisgeben? Was davon?

All diese Fragen stelle ich mir noch immer, und das wird mich sicher auch noch eine Weile beschäftigen. Allerdings: Ich bekam heute eine Nachricht von einer mir unbekannten Frau aus Tirol, ich erlaube mir, sie anonymisiert zu veröffentlichen:

Liebe Nunu, danke, dass du dieses Buch geschrieben hast – danke, dass du mich inspiriert hast, auch einen längerwährenden (inzw. sinds 7 Monate!) Kaufstreik zu wagen – danke, dass ich jetzt viel kreativer in der Zusammenstellung meiner Kleidung bin – danke, dass vergessene T-Shirts, Blusen etc. wieder etwas wert sind und in neuer Kombination echt toll aussehen – danke, dass ich damit Geld, Zeit und Nerven spare und nach langer Zeit wieder zur Stricknadel griff – danke, dass ich durch dein Buch noch bewusster einkaufe – danke auch für deine interessanten Blogs und Inputs auf Facebook….ich wünsch dir von ganzem Herzen, dass du viele Menschen mit deiner Idee begeistern kannst! A. aus Tirol (es war mir einfach ein Anliegen, dir das zu schreiben )

Ziel erreicht, würde ich sagen. Auch wenn mir am Anfang dieses Blogs nicht klar war, dass das das Ziel war. Und ich sicherlich während des Hypes rund um Buch und Blog immer wieder drauf vergessen hab und mich in der Bestätigung meiner Person gesuhlt hab: Das, was A. schreibt, das ist in den vergangenen Jahren, in denen ich erst selbst durch diesen Prozess der Bewusstwerdung gehen musste, wie scheiße die konventionelle Modeindustrie eigentlich sein kann und wie sie uns verarscht auf Kosten anderer, zu meinem Ziel geworden. Und das will ich weiter verfolgen.

Und wer bis hier gelesen hat, bekommt ein Mitarbeitsplus. Danke fürs Lesen. Auf bald. Mit neuen Nachrichten aus einer anderen Modewelt, die den konventionellen nicht nur um nichts nachsteht, sondern ihnen meilenweit voraus ist. Aber definitiv mit weniger ichichich.

Ich habe lange überlegt, ob und wie ich diesen Beitrag schreiben soll. Und auch wenn ich weder auf Hintergründe eingehe noch jemandem eine Erklärung schuldig bin, wird sich eines wohl nicht ändern: Ich muss mir Dinge im wahrsten Sinne des Wortes von der Seele schreiben. Aber ich werde sie in Zukunft nicht immer veröffentlichen.

 PS: Ich hab grad echt überlegt, wieso ich das geschrieben hab. Was es euch eigentlich angeht. Aber auf der anderen Seite: Ich hab durch diesen Beitrag gerade meine innere Sperre und sich fast schon entwickelnde leichte Angst vorm Bloggen hier wieder niedergerissen.

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Korea calling

Lustig. Vor ein paar Wochen bekam ich ein Paket. Genau an dem Tag, an dem ich einige meiner Lesungen absagte. Warum? Weil es mir aus emotionalen Gründen derzeit nicht möglich ist, in dem Ding zu lesen (und nur zur Entwarnung, weil ich da ein, zwei Mails dazu bekommen hab: Nein, es ist niemand gestorben. Es sind nur Dinge passiert, die mich die Vergangenheit anders sehen lassen). Und was war in dem Paket? Das da. Ihr dürft jetzt mal eifrig mitraten:

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Vermixt.

Ja, ruhig gehts hier zu. Sorry dafür. Und doch passiert so viel da draußen. Ich versuchs mal mit einer kleinen Auflistung:

  • Hoooked  – sowieso schon eine „gute“ Marke, weil sie aus Bestandsmaterialien Baumwollgarne machen – hat eine eigene Eco-Linie auf den Markt gebracht.
  • Diese Strickmaschine macht mir irgendwie ein bissl Angst. Sie ist eine Mischung aus „schnelle industrielle Produktion“ und „Individuell“. Aber mir würd der Klappernadel-Entspannungseffekt fehlen.
  • Tolle Geschichte im Guardian, die anhand der London Fashion Week mal ein kritisches Auge auf Overconsumption wirft.
  • Interessanter DIY-Ansatz.
  • Strickfilm ist! Ich werd nicht im Lande sein, aber viel Spaß! Apropos: Stricken hilft. Echt. Tut gut.
  • WearFair ist. Hab sie bisher nicht angekündigt, weil …. ach, auch egal, muss nicht hier ausgebreitet werden. Ich werd jedenfalls alle drei Tage dort sein, meiner liebsten Ulla beim Buchkontorstand verkaufen helfen, und hoffentlich auch noch ganz viele eigene Bücher verkaufen dort.
  • und eigentlich sind mir noch ein paar Sachen eingefallen, die jetzt wieder wie gelöscht sind in meinem Hirn.

Hart, aber fair!

Heute gibts wieder einen kleinen Tipp, diesmal fürs TV – und auch meine deutschen LeserInnen haben etwas davon: Meine liebe Kollegin Kirsten Brodde wird heute in „hart aber fair“ in der ARD mitdiskutieren. Das Thema: „Der Kick der kleinen Preise – wie billig darf Kleidung sein?“

 

Ich bin gespannt!

 

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Die Tricks der Verkäufer

Auch wenns schade ist, dass NEWS inzwischen sogar solche Covers nötig hat: Die Geschichte dazu ist lesenswert. Leider nicht online. Aber sicherlich beim Friseur eures Vertrauens aufliegend.

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Der neue Fashion Shopping Guide ist da

Der neue Fashion Shopping Guide ist da! Jetzt auch mit vielen Online-Shops, viel Spaß beim Durchstöbern!

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