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Projekt März beendet im November

Sehr müde, sehr glücklich hab ich es heut endgültig fertigbekommen – mein großes Pulloverprojekt. Groß triffts, ich hab ein Zelt gestrickt. Aber ein soooo gemütliches Zelt, ich mag ihn das Wochenende gar nimmer ausziehen.

(c) nunette colour

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Und das Beste: Er hat keine zwei Kilo und ist einfach nur kuschelig! 🙂

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Plan B: Strickoma werden!

Hach, danke liebe Katrin. Seit ein paar Tagen weiß ich, wie ich mir mal meine Pension auffetten werde – ich werde zur Auftrags-Strick-Oma bei myoma.de! Tolles Konzept – man bestellt sich Hauben, Schals, Handschuhe, und bekommt gleich mitgeliefert, wer das Teil gestrickt hat.

Und weil ich grad sehr wenig Zeit habe und nicht nur um kurz nach fünf grad mal Mittagspause mache (damit das vielleicht doch noch was wird mit einer gscheiten Pension…), sondern noch soooo eine Liste abzuarbeiten hab vorm Abendtermin, lass ich die von MyOma.de mal selbst sprechen:

Hier trifft traditionelles Handwerk auf Mode. Stöbern Sie in unseren Kollektionen und finden Sie Ihr Lieblingsprodukt. Lernen Sie außerdem unsere Strickerinnen kennen, die ganz unter dem Motto von Oma Christel: «Die Nadel darf nicht rosten» individuelle Sachen für Sie anfertigen. Unsere Strick-Omas beherrschen und lieben ihr Handwerk seit Jahrzehnten – und das sieht man auch!

Mit dem sozialen Projekt MyOma möchten wir die ältere Generation unterstützen und ihnen eine Aufgabe geben, die Spaß macht und gleichzeitig die Rente aufbessert. Wir von MyOma sind der Meinung, dass Lebenserfahrung sowie das Wissen und Können von älteren Menschen eine Bereicherung für die Gesellschaft darstellt, die genutzt werden sollte. Mit MyOma möchten wir eine Gemeinschaft schaffen, in der sich unsere „Strickomas“ wohl und gebraucht fühlen. Jede Oma wird selbstverständlich pro Strick- oder Häkelauftrag entlohnt und entscheidet selbst, was und wie viel sie stricken möchte. Jeder, der sich für ein MyOma-Produkt entscheidet, unterstützt somit auch eine Oma.

Hach, das Internet ist doch eine tolle Sache – es ermöglicht auf so viele Weisen, konventionelle Massenproduktion zu umgehen. Gefällt mir!!

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Und es wurde wirklich ein Zelt…

Mein bisher teuerstes selbstgemachtes Teil ist – in provisorisch zusammengehefteter Form – fast fertig, der Kragen muss noch drangestrickt werden. Und es ist WIRKLICH ein Zelt geworden, breiter als lang, obwohl ich nichtmal ganz am Rand zusammengeheftet habe. So gerne ich beim Nähen und Stricken freestyle, und so sehr ich Genauigkeiten und Anleitungen und Blaaaa hasse, vielleicht sollt ich mich doch vielleicht mal dran halten, welche Wollart angegeben ist, wieviel Maschen angegeben sind und dass die Längenangaben sehr wohl stimmen. Siehe Ärmel – die sind beim Kettenhemd auch um eine volle Handfläche zu lang geworden.

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Ich mag den Pulli trotzdem sehr – er ist warm, gemütlich, und über einem engen Kleid samt grauen – seufz – Boots sicher supercool. Tirili, stolzbin! Jetzt, wo ich schon ganze zwei Pullis, mit denen ich mich auch wirklich auf die Straße trauen würde, geschafft hab, gibts keine Grenzen mehr. Irgendwann hat man auch genug Hauben und Schals…

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Quadratisch, praktisch, gut! So hätte er aussehen sollen – mit einem drangestrickten Kragen wird er ihm dann eh noch ähnlicher…

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Oba geh!

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Das hätte ich ja niiiie gedacht! Find ich super, dass auf der Wolle die gleichen Warnungen stehen wie auf Tschickpackerln….

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Ein fesches Event

Dies ist ein purer Sympathiebeitrag – und ich weiß, dass das auch das Ziel der Organisatorinnen war 🙂  Ich war gestern netterweise aufs Bloggerevent von den Fesch’markt-Ladies eingeladen. Extrem coole Location (wobei, gar nicht cool, weil sie einen Kamin eingebaut haben, der mich vor Neid hat erblassen lassen), feine Stimmung, feines Essen (nachdem ich die vier Stunden zuvor brunchend im Dellago verbracht hatte, hab ich das aber ausgelassen), nette Workshops, sehr sympathische Organisatorinnen. Und außerdem bin ich nun stolze Besitzerin einer der berühmten Fesch’taschen – keine Sorge, war geschenkt. Noch dazu in limitierter Designversion….

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Ich persönlich glaub ja, dass diese feschen Beutel bald mal die Viennaletaschen als Wiener Stylesymbol ablösen werden. Mädels, was ihr drei da auf die Beine stellt, find ich absolut grandios!!

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Das Kettenhemd

Fast fertig. Ich muss noch einen Kragen dranstricken, sonst schlabbert der Pulli aufgrund seiner zwei Kilogramm (!) und des etwas weit geratenen Halsausschnittes sehr bald rund um meine Knöchel. Bevor er ganz fertigfertig ist, gibts mal einen Ausschnitt. Und die Augenringe kommen vom Licht, bittesehr. Fuckse Energiesparlampe(der Song ist übrigens wirklich ganz großes Kino in Sachen Dialektreimen!)

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Mir gefällts – der Liebste hat mir weiterhin zum endlich fertiggestellten Kettenhemd gratuliert….

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All you knit is love

Der Zpagetti-Pullover ist fertig. Also, die Einzelteile. Zusammengenäht werden muss er noch. Die vier Teile – vorne, hinten und die zwei Ärmel – haben insgesamt lockerflockige zwei Kilogramm. Bin ja mal gespannt, ob mir die Schultern weh tun, wenn ich das Teil dann mal anhaben sollte.

Weg von den 20er-Nadeln (von einer Bekannten liebevoll als Geräte „in futuristischer Sex-Toy-Optik“ bezeichnet) habe ich mich nun feineren Dingen zugewendet. Dünne Nadeln, dünnes Garn, und ich versuche mich im Zopfen. Bin gespannt, ob ich den dann fertigen Schal jemals tragen werde, habe meinem persönlichen Geschmack nach nämlich locker 30 Maschen zuwenig angeschlagen – a.k.a.: Ist mir viel zu schmal, das Teil. Gibts Interessenten?

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Einmal in den A… beißen – auf speziell fesch

Die meisten, die sich auch nur ein biiiiissslll für DIY//Indie//das Gegenteil von Massenproduktion interessieren, werdens schon kennen: den FESCH’markt.

Fesche Sache!

Fesche Sache!

Ich habe bisher zwei solche feschen Märkte beehrt, einmal wirklich sehr knapp nicht einen sehr leiwanden Pulli gekauft, den man zur Tasche umbauen konnte, und beim zweiten Mal permanent diese wirklich coolen Ohrringe, diese gewissen, einen…. Wahnsinn. Cool waren die. Ich konnte natürlich nicht widerstehen. Und ich garantiere: Es wird jede so ein Teil dort finden, so ein „lässt mich nicht mehr los muss ich haben und zwar jetzt sofort weils nicht nur unglaublich super ausschaut, sondern weil auch die Verkäuferin gleichzeitig die Produzentin ist und boah die ist ja voll nett und wahnsinn, ich mag auch ab jetzt nur noch Ohrringe machen“-Teil. Oder so.

Tja, mal wieder so eine Veranstaltung, bei der ich nicht einkaufen darf, obwohl die persönlichen Einkaufsfaktoren wirklich passen würden – nächstes Jahr halt.

Aber. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaber. Die sind ja nicht blöd, die vom FESCH’markt. Die haben sich auch was für mich überlegt. Und zwar mein Spezialgebiet: Ein Tauschevent. Samt karitativem Saufen. Perfekte Kombi für mich. Ich zitiere die Spielregeln:

Nachdem wir unser Büro für ein Wochenende in die Brauerei verlagern, ist genug Platz um sich hier die Fetzen um die Ohren zu schlagen…

ALSO:

1) Kleiderschrank: alles von Unten und Hinten wird mitgenommen2) Im FESCH’office abgewogen und gegen einen Kilobon getauscht (Tauschgebühr 5€)3) dann wird richtig gewühlt und der Bon gegen die neuen Schätze eingetauscht4) am Abend bei der FÊTE’FESCH in neuer Robe getanzt

Wer erschöpft von Tauschen ist, gar nicht tauschen will oder Ute Bock unterstützen möchte, holt sich an der Bar einen leckeren PUNSCH.

Der Erlös durch den Punsch und die übrigen Kleidungsstücke werden an den „Flüchtlingsverein Ute Bock“ gespendet und können vor Ort auch direkt gespendet werden.

Ich freu mich auf rege Beteiligung und rufe auch hiermit entgegen meiner sonstigen Gewohnheit wirklich zum Kaufen auf – selbstgemachtes von jungen DesignerInnen ist. es. wert. Plus ist die Location einfach sehenswert, bin immer wieder gern in den Hallen der Brauerei. Ihr auch?
PS: Falls euch dieser Beitrag allzu positiv vorkommt: Ja, ich wurde von einer der Organisatorinnen um einen Beitrag gefragt. Aber wär ich nicht wirklich überzeugt von dem Konzept, würd ich gar nix schreiben. Und ich find den FESCH’markt einfach seit Jahren geil. Also – gern gemacht!
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Grobes…

Puh, ein Feiertag am Sofa – waren dann doch ein paar Gin Tonics zuviel gestern. Teufelszeug. Aber gut, das Wetter hat eh nicht zum Rausgehen eingeladen, also Lesen, Stricken, Fernschauen, Kochen, Knotzen, am Sofa festwachsen, immer wieder mal Einschlafen. Und versuchen, das Kunstblut von gestern irgendwie wieder aus dem Gesicht zu scheuern.

Bin zwar nur noch wenige Zentimeter von der Finalisierung dieses Projekts entfernt, aber momentan grad so derart auf der Zpagetti-Welle, dass ich gleich mal einen weiteren Pulli angefangen hab. Ausschauen soll er so wie das schöne Nolita-Teil von We are Knitters, nur halt aus Baumwollstreifen. In Grau.

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Extra sehr locker gestrickt, da die Streifen recht schwer sind, der fertige Pulli wird dennoch ein ordentliches Gewicht haben. Aber ich freu mich trotzdem. Das Teil, drunter ein langes weißes enges Top und die zerrissenen Boyfriendjeans, yeah.

Nur der Liebste hat mir die Vorfreude etwas zermantschgert:

„Schaut aus wie ein Kettenhemd…“

Grumpf.

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Nix kaufen heißt noch gar nix

Ich hab letztens mal „Kassasturz“ gemacht und zusammengezählt, was in den vergangenen neuneinhalb Monaten so alles in meinem Kleiderschrank gelandet ist, das da vorher noch nicht war. Und holla, das ist nicht grad wenig – irgendwie wird mir grad klar, warums mir nicht wie Verzicht vorkommt, das Jahr. Vorausschickend: Ich habe nicht um Geschenke gebeten. Bis auf eine Tasche. Geb ich zu.

  • Eine Strumpfhose, extrem genial, aber leider umgehend innerhalb meiner vier Wände so derartig professionell verschustert, dass sie seither nicht mehr aufgetaucht ist.
  • Insgesamt fünf (bist du irre!!!) Paar Leggings, von denen zwei leider nachm ersten Waschgang wieder „adios“ gesagt haben und eine zu klein, aber sehr sehr cool ist (vom Liebsten)
  • drei selbstgenähte Röcke: 1, 2, 3
  • ein selbstgenähter Mantel,
  • ein selbstgenähter, ein selbstgestrickter (siehe Foto), ein geschenkter Schal
  • ein fast fertiggestrickter Pullover 
  • der unfassbar geniale Sockenpulli, mein Geburtstagsgeschenk
  • eine selbstgenähte, zwei geschenkte Taschen (die zweite ist giftgrün und von meiner liebgehabten Frau vom See)
  • ein Cardigan
  • ein Shirt, das Ena bekommen hat, ihr aber zu groß war. Third Hand quasi.
  • ein Seidenkleid, ein Pulli, ein Rock, ein Shirt, noch ein Shirt – bei einer Tauschparty. Hab aber mehr Teile hingebracht als mitgenommen. Gilt aber dennoch als „neu“ in meinem Schrank.
  • eine Wollhose von der zweiten Tauschparty, die allerdings längentechnisch noch etwas gepimpt werden muss…
  • Alte, von meiner Lieblings-aniger nimmer getragene Strumpfhosen (Freundinnen jenseits der 1,80 sind in Sachen Kleidertausch bei mir echt Gold wert). Mal schauen, ob sie mir passen.

Aaaaaalter Schwede.

Also erstens: Ende Jänner ist Großausmisttag. Aber sowas von.

Und zweitens: Diese Liste da oben ist ein Bruchteil dessen, was ansonsten so durchschnittlich in einem Jahr neu in meinem Kleiderschrank gelandet ist. Und die Freude über jedes einzelne Teil war 2012 locker viermal so groß wie vorher.

Drittens: Ich hab mich komplett an meine eigenen Regeln gehalten. Trotzdem kommt mir diese Liste da oben echt wie ein Regelbruch vor.

Aaaaaaaaaaber viertens: Auf die Tour kann ich locker noch ein paar Monate länger weitermachen. Wäre da nicht das mit Aniger geplante Amsterdamwochenende 🙂

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