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Wenns nicht mehr Primark sein soll

Mal weg von Primark und Co.: Es ist echt unglaublich, wieviele Alternativen es inzwischen gibt. Wie unglaublich viele ProduzentInnen und DesignerInnen auf ökologische und/oder faire Produktion umsteigen. Kürzlich bin ich über eine weitere Seite gestolpert und sich dem Thema der fairen Mode widmet.

Auf Gutscheinpony (wasndasfüreinNamebitte?) gibts erstens einen Ratgeber und zweitens eine Liste an ökofairen Läden. Sind ein paar dabei, die ich noch nicht kannte, aber ich hab auch den Überblick für Deutschland sowas von nicht.

Die ÖsterreicherInnen unter euch darf ich nochmal auf meinen letzten Wurf hinweisen: Der Greenpeace Fashion Guide. Über 400 Einkaufsmöglichkeiten in ganz Österreich, von öko und fair über Second Hand bis hin zu Tauschbörsen.

shoppingguide (2)

Ps: Ja, ich weiß, das war schon mal, das ist nix Neues, was ich da heut schreib, aber ab einem gewissen Alter zieht Geburtstagfeiern relativ lange Regenerationszeiten nach sich. Ich bin da grad mittendrin. Ächz. 🙂

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Das Primark-Kleid: Der Tag danach

Was war denn da bitte los gestern?! Ich poste einen Beitrag, den es in englischer Form seit vier Tagen gibt, und er geht komplett viral – fast 100 mal auf Facebook geteilt. Ich hatte gestern doppelt so viele Klicks wie zu besten ORF.at- oder Spiegel.de-Verlinkungs-Zeiten. Und was mich unfassbar freut: Nicht, weil mein Projekt in einer „Oh wie kann man das nur schaffen“-Tonalität in einem bekannten Medium vorgestellt wurde (nicht falsch verstehen, ich hab mich über jeden dieser Beiträge gefreut und mich unglaublich gebauchpinselt gefühlt!), sondern, weil ich über eine Geschichte berichtete, die einer Britin passiert ist – sie fand in einem Kleid von Primark ein zusätzliches eingenähtes Label, auf dem „Forced to work exhausting hours“ stand. Eine Geschichte, die in einem einzigen Bild zeigt, welch unmenschliche Zustände bei den Billigstproduzenten für Fast Fashion herrschen. So gut, dass sie fast schon perfekt inszeniert wirkt.

Und dazu möchte ich echt nochmal dringend was feststellen: Wenn die Geschichte echt ist, dann sollen sich die, die sie anzweifeln, bitte erstmal eine Runde schämen und mal überlegen, warum wir eigentlich so zynisch geworden sind hier in Westeuropa. Wenn die Geschichte nicht stimmt, dann ist das aber bitte auch scheißegal. Warum? Weil sie gewirkt hat. Sie hat Tausende Menschen in ganz Europa zum Nachdenken gebracht. Wenn es also ein echtes Werk einer asiatischen Näherin ist, dann danke ich ihr aus vollstem Herzen. Sie hat mit einer kleinen Tat genau das Richtige gemacht. Wenn es das Werk einiger Aktivisten ist, dann danke ich ihnen ebenfalls. Weil sie einen Volltreffer gelandet haben.

And now to something completely different. Diese unfassbar vielen Klicks (das Zehnfache zum Durchschnitt!) haben mich dann auch ganz schön unter Zugzwang gebracht. Worüber schreib ich wohl am Tag danach? Ich kann mich nicht entscheiden. Im Angebot hätte ich eine (fast) neuentdeckte Teilzeitupcyclingdesignerin, mein neuestes Projekt mit Garn ausm Strickwerk, oder der spannende Artikel zu Kaufsucht auf gesund.at. Oder die Feststellung, dass ich inzwischen länger diesen Blog betreibe, als ich seit Unitagen durchgehend einen Job gehabt habe (es könnte sein, dass ich in Jobdingen so eine Art Zweijahres-rhythmus habe…) – und er sich immer noch nicht nach Arbeit anfühlt. Und mir glücklicher- und gleichzeitig erschreckenderweise immer noch nicht die Themen ausgegangen sind.

Aber morgen, da schreib ich nix. Da hab ich Geburtstag. Ja! Den ganzen Tag!

Bitte wie kann das sein, dass ich grad mal 25 Tage wieder da bin und schon wieder Fernweh hab? Oder anders formuliert: Warum liegt Wien eigentlich nicht am Meer? Würde meinen Geburtstag gern schwimmend- und schnorchelnderweise verbringen....

Bitte wie kann das sein, dass ich grad mal 25 Tage wieder da bin und schon wieder Fernweh hab? Oder anders formuliert: Warum liegt Wien eigentlich nicht am Meer? Würde meinen Geburtstag gern schwimmend- und schnorchelnderweise verbringen…. Foto: Kreta 2009. Hach, war das schön.

 

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Ich hab ein Nähzimmer! Wie dekadent!

Der Liebste, der hat sich im Urlaub ein Eigentor geschossen. Mitten in einem Streit meinte er nämlich, dass ihn mein Chaos zuhause auch nerve. Ja, ich Chaos, er … nicht (Pedant trau ich mich jetzt nicht schreiben, stimmt auch nicht ganz). Und dass ich das halbe Wohnzimmer in Beschlag nehme mit meinen Wollen, Stoffen, Nähmaschinen, Strickmaschinen und sonstigem Pallawatsch. Meine Retourkutsche: „Liebster, du hast ein Arbeitszimmer. Das du seit Ende deiner Ausbildung eigentlich nicht mehr brauchst. Ich hab keins.“

Gesagt, getan, in den letzten Tagen wurde bei uns zuhause Möbeltetris gespielt, alle Möbel, die weniger als 80 Kilo wiegen, wurden ver-rückt. Das alte Sofa wurde verschenkt, das neuere (samt Kotzfleck von Biff, damit ich mich auch ja immer an ihn erinnere…. den hab ich ihm immer noch nicht verziehen, den Fleck) an den Platz des alten, Regale wurden ausgeräumt, Tische durch die halbe Wohnung getragen (praktischerweise alte Vollholztische von den diversen Großvätern anstelle des leichteren Möbelschwedenzeugs).

Das Ergebnis:

1) Mir tut mein Kreuz weh, und meine Schulter ist auch nicht viel glücklicher. Ich hab mich am alten Schreibtisch von Opa verhoben (der saudeppert zu tragen ist, weil man ihn nicht seitlich angreifen konnte. Warum? Weil man dann nicht mehr durch die Tür passte. War Zentimeterarbeit.)

2) Ich hab mein eigenes Nähstricklesearbeitszimmer. Und der Liebste beschallt mit seinen Gitarren ab jetzt die Straßenseite und nicht mehr den Innenhof. Was aber egal ist, man hört nach vorne raus weniger als im Hof, wo der Schall seltsame Wege geht.

3) Ich liebe den Ausblick vom Schreib/Nähtisch aus, wo ich auch jetzt gerade sitze.

4) Ich muss immer wieder grinsen. Wenn mir wer vor eineinhalb Jahren (selbst da war die Nähliebe noch nicht so groß) gesagt hätte, ich hab mal ein NÄHZIMMER…. ich hätt schallend gelacht.

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Von Flohmärkten, Schals und Kleidern

Hui, drei Sachen noch schnell.

Erstens: Hinweis.

Ich hab ja schon mal von dem superen Flohmarkt berichtet. Der findet am 21. Juni wieder statt – und ich werde dort versuchen, von mir Ausgemistetes an die Frau zu bringen. Einige Verkaufsstandplätze sind noch frei! Mehr Infos gibts hier!

fashionistas best

Zweitens: DANKE! Ich hab ja dieses Jahr ein zweites Mal den Versuch gestartet, einen Allwetterschal zu stricken, nachdem mein Erstversuch letztes Jahr irgendwann im April versandet ist (ich bin einfach keine Sommerstrickerin). Diesmal hab ichs vor meiner Abreise der Sonja vom Strickwerk gegeben, das gute Stück, und sie strickt wirklich brav daran weiter (und jetzt ist er dann schon so lang, dass ich einfach nimmer aufhören kann :D).

Vielen vielen vielen Dank, liebe Sonja!

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Drittens: Ich gratuliere! Lieber Wewe, liebe Barbara, ich freu mich grad so unglaublich für euch! Ich hoff jedoch, dass das heute nicht der „schönste Tag in eurem Leben“ war, sondern dass da noch viel schönere folgen! Und damits in textilem Zusammenhang bleibt: Ich bin schon „fetzengespannt“ aufs Kleid, Barbara 😀

 

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Arbeiten zwischen Bergen an Wolle

Wir sind gerade in Seattle, die bei Sonnenschein wohl schönste Stadt, die wir bisher besucht haben (wobei, Vancouver war auch sehr fein). Modetechnisch gibts genau gar nix zu berichten, wir machen nur klassisches Touriprogramm und treffen einen Freund, der es geschafft hat, zeitgleich mit unserem Aufenthalt hier seine hier wohnende Familie zu besuchen. Fein, sowas.

Also hol ich mir halt die Nachrichten von zuhause.

laniato

Das Laniato sucht Verstärkung!

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Butterick – und wieder was gelernt!

Was man beim Trivial Pursuit spielen nicht alles lernt…. ich bekam letztens die Frage, seit wann es die Butterick-Schnittmuster denn gäbe. Aha. Butterick. Hab ich ein paarmal beim Onlinesurfen gesehen, in Österreich noch nie (hab aber auch nicht sooo genau geschaut, geb ich zu). Hier gibts Butterick-Schnittmuster in Massen.

„Naja, so 1920er, 30er herum?“

„Seit den 1860ern!“

Ich war echt beeindruckt. Hab bei Wiki ein bissl nachgelesen – anscheinend gab es auch schon vorher Schnittmuster, aber immer nur ein Modell in einer bestimmten Größe, und anscheinend nicht in Massenproduktion. Butterick änderte zwei wichtige Komponenten an den Schnittmustern: Erstens verwendeten sie ultradünnes Papier, das gleich stapelweise geschnitten werden konnte (–> Massenproduktion) und das günstig verschickt werden konnte, weil sehr leicht, zweitens begannen sie – wenn auch erst in den späten Vierzigern, vorher waren die Schnitte größengenau fertig zugeschnitten – die Schnittmuster nicht vorgeschnitten in mehreren Größen auf ganze Bögen zu drucken (so wie wirs heute kennen). Schlauer Mann!

Und dieser Herr Butterick, der verstand die Frauen (oder hörte einfach auf seine eigene Frau): Zuerst als Promotion für die hauseigenen Schnitte gedacht, brachten sie vierteljährlich ein Magazin raus, das sich nach und nach (und nach einigen Namensänderungen und Nuepositionierungen) zum ersten wirklichen Frauenmagazin in den USA mauserte.

Ergebnis: 1876, nach 13 Jahren im Business, hatte Butterick bereits hundert Filialen USA- und  Kanadaweit, und über 1000 „Agencies“. Die Firma ist heute noch riesig. Und ich finds super, wie man aus einer Notwendigkeit eine Firma gestalten kann, die sich seit 150 Jahren am Markt behaupten kann, auch wenn DIY von einer Notwendigkeit für den Großteil der Menschen ein Hobby wurde.

Alle Bilder (c) Wikipedia

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Ich häng wirklich an der Nadel…und sie ist türkis!

Ok, über drei Wochen hab ichs durchgehalten. Bis gestern. Da musste es sein. Wolle, Stricknadeln, Hirnentspannen. Wir gehen an den Abenden noch so oft aus, weil wir vom Tag meistens müde sind, aber in sechzig Kanälen nix zum Anschauen finden, ist ohne Stricknadeln in der Hand gleich nochmal langweiliger. Wie konnte ich nur glauben, dass ichs zwei Monate ohne Stricken aushalte?

Die Entscheidung war aber nicht einfach. Es gab quasi nur Acryl oder Wollacryl-Mischungen. Und obwohl ich ganz und gar kein Acrylfan bin, hab ich hundertprozentige gekauft – wenigstens ist da sichergestellt, dass keine Schafe für den 20prozentigen Wollanteil leiden mussten. Und: Türkisfarbene Stricknadeln. Schon cool, ich gebs zu.

Und es ist einfach unbeschreiblich, Stricken löst wirklich im Hirn was aus und setzt irgendwelche Botenstoffe frei. Drei Reihen waren gestrickt und schon war ich im Zen. Das Aua im Bein (Seitenband überlastet): nicht mehr spürbar. Aufregen über die viel zu kalte und laute Lüftung im Bad – wozu? Einfach Zen 🙂

Und sonst so? Nix neues. Tolle Landschaft, unfassbar tolle Nationalparks, vorgestern in der Wüste losgefahren und im Schneesturm angekommen nach zweieinhalb Stunden.

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Der Schneesturm war dann doch etwas überraschend. Auch für meinen Kofferinhalt. Aber ich habs getestet: Es passen sieben Schichten übereinander 🙂

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Aber ich mag die Stadt 🙂

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Hach. Ich probier mich mal in diesem Muster/Farben/Mischmaschding. Entweder es wird wirklich cool oder es wird sehr Eighties…

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knit me baby one more time…

Oh maaaaan. Es geht mir zwar grad wunderprächtig, ein Wahnsinnsnationalparkeindruck jagt den anderen, außerdem jagen wir täglich Essbares – gar nicht so einfach, hier gibts nur Fastfood oder richtig teuer. Aber egal, darum gehts grad gar nicht. Wobei, doch. Gestern Abend gabs ein Buffet mit (fast) nur gutem Essen ohne den grauslichen High Saturated Corn Syrup, ohne Hormonfleisch, dafür mit gutem Fisch, hausgemachtem Kartoffelpüree und und und …. gut wars. Gut müde von Wanderung durch den Zion Canyon und viel Essen klickten wir uns dann am Hotelzimmer durch die 60 (!) freien TV-Kanäle. Und zum ersten Mal seit zweieinhalb Wochen saß ich angegessen und glücklich auf meinem Bett, glotzte alte Folgen von The Office und …. wollte unbedingt stricken. Die Erinnerungen an diesen Strickladen in Monterey halfen da auch nicht wirklich. Der Laden war nämlich der Wahnsinn, bin beim Spazieren drübergestolpert. Leider hatte er schon zu. Am nächsten Tag simma dann kurz rein…. und es war ein Hammer. Im Strickwerk in Wien stehen, wenn ich mich richtig erinnere, fünf große und ein kleines Expedit (und ein ganz kleines), DAS Regal von Ikea. In diesem (für ein Wollgeschäft riesigen) Laden standen gezählte VIERZEHN solcher Regale. Ich war im Himmel. Gekauft hab ich nix. Meine nächsten Strickprojekte stehen bereits fest und warten zuhause auf mich. Und mir irgendwelche Nadeln und zwei Knäuel für irgendwas kaufen, wollt ich auch nicht. Aber der Laden war ein bisschen wie Methadon. So schön! Und dann auch noch nur einen Häuserblock von der Küste entfernt!

Uff, ganz schön viel Text dafür, dass ich einfach nur diese schönen Fotos posten wollte. Ich find Strickläden immer so inspirierend. So viele potentielle Strickprojekte warten auf Umsetzung, bunt sortiert in Regalen….vierzehn Regalen. VIERZEHN. Unglaublich.

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Von Jeanshemden und geschmacklosen Stoffen: San Francisco

San Francisco. Nach viel viel viel Touristenprogramm beschloss ich: Wir schauen uns jetzt mal so einen typisch amerikanischen Thriftstore an. Den größten in San Francisco rausgesucht, schnell nachgeschaut, wie man hinkommt, und ab in den Bus. Gelandet sind wir dann in einer Gegend, die ich erstens definitiv nicht zu meiner Wunschwohngegend ernennen würden, und zweitens dort aber sooowas von definitiv nicht in der Nacht unterwegs sein will. Eh traurig, dort waren fast nur kaputte Menschen. Im Sinne von drogensüchtig. Und mittendrin ein paar Hipsters, die auch alle in den Thriftstore rein sind.

Der Laden hatte echt eine Größe und Auswahl wie bei uns wahrscheinlich die drei größten Caritaslager zusammen. Unfassbar. Und die Preise echt annehmbar, wenns auch die berühmten Ein-Dollar-Kleider aus meinen liebsten Blogs nicht wirklich gab. Aber ansons

ten: Unmengen. Einen grauen Kaschmirpulli, der sogar meine Größe gehabt hätte, um neun Dollar. Leider fleckig. Leider, weil der Wind in San Francisco echt schweinekalt ist. Was hab ich gefroren die letzten Tage. Meine zwei Longsleeves sind echt zu wenig – aber Rei in der Tube ist zum Glück erfunden.

Zurück zum Thrift Store: Wow. Und ich wurde sogar fündig: Ein Jeanshemd wanderte in meinem Besitz. XXL, so lang, dass es auch mir Hünin über den Popsch geht, und komplett ungetragen, es hingen noch die Original-Tags dran. Was das in einem Second Hand Laden verloren hat….

 

Und dann war praktischerweise neben dem Thriftstore auch noch ein Fabric Outlet. Nunu im Himmel!!! Sooooo viele Stoffe, dabei aber auch sooooo geschmacklose, unpackbar! Und: türkisfarbene Stricknadeln. Die ich nicht gekauft hab. Ich hab Fünfer, ich mag Metallnadeln nicht so sehr, und ich brauch sie nicht. Aber hach. Türkisfarbene Stricknadeln.

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Sewing Fashion Revolution

Heute in einem Monat ist der Zusammenbruch von Rana Plaza ein Jahr her. Die internationale Kampagne des Fashion Revolution Day schwappt auch grad durch die DIY-Bloggerszene. Schön zusammengefasst hat es Laura von Behind the Hedgerow:

Fashion Revolution – a global campaign to increase standards and awareness within the fashion industry – is hosting the first Fashion Revolution Day to mark this anniversary on 24th April 2014. In order to help re-establish the relationships and transparency within the fashion industry people are encouraged to wear an item of clothing inside out and ask brands/retailers, ‘Who Made Your Clothes?’ The voicing of these questions, on a global scale, will raise awareness and encourage the fashion industry to continue the process of change. In short – be curious, find out, do something about it.

Using Fashion Revolution’s theme of “Who Made Your Clothes?” as a starting point, Abby (Things for Boys), Celina (Petit a Petit and Family) and I want to get the online sewing community involved with this initiative by creating the first

Virtual FLASH MOB

of sewists wearing something handmade inside out. The goal is for all of us to stand together for a united cause and help to show sewing (in all its forms) as an ethical and sustainable alternative to fast fashion and mass consumerism. It’s one piece in a very large puzzle but by showcasing home sewn items we will help spread the word that in some cases the answer to ‘Who Made Your Clothes?’ can proudly be answered, “ME!”

How to get involved

  • Photograph yourself wearing something handmade inside out on 24th April 2014. If you’re camera-shy feel free to photograph something on a hanger – or even get the kids involved…the message is still the same.
  • Share! If you have a blog, blog about it! If not, no problem – share on Facebook, Instagram, or Twitter with hashtags #insideout and #handmadeinsideout.

 

Weitere Infos, wie man sich bei dem Mob anmelden kann, auf ihrem Blog.

 

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