Schlagwort-Archive: Fair Fashion

Regen? Kälte? Mir doch Sandale!

Und wie passend zum letzten Vortrag, mein neuester Kauf: Die Sommersandalen, von denen ich eh schon einige Male geschrieben habe. Hier sind sie – ökologisch und fair produziert, bequem, weich und wegen dem Knöchelband super zum Radfahren. Und ich habe sie wirklich gebraucht, meine weißen alten Sandalen liegen bereits im Wachkoma.

Um die Lage zu verdeutlichen, was ich vom derzeitigen Wetter halte – das sind Thermostrumpfhosen. Und ich bin in meiner Wohnung, die ich mich zu heizen weigere. Himmel, es ist fast Anfang Juni! Mein Füße sind trotzdem eiskalt. Keine Sorge, raus werde ich damit nicht gehen – da wechsle ich dann in die Gummistiefel. Frust.

PS: Ja, ich bin mir bewusst, dass Jeiern über ein Billigkleid (das ich mir sowieso definitiv nicht kaufen werde, keine Sorge) und das Herzeigen neuer Sandalen im Widerspruch zu dem Konsumkritik-Video da unten steht. Für euch. Für mich nicht, denn ich freue mich bekannt geben zu dürfen: Ich glaube, ich habe es jetzt wirklich kapiert, diesen Unterschied zwischen „kauf ich weil ichs brauch“ und „kauf ich, weil ich kaufen will“. Im Kopf ist der eh schon lange angekommen, aber in meinem Bauch, da fühl ichs jetzt erst so richtig. Und bin überrascht, dass das so lange gedauert hat.

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Allet rund

Immer wieder werde ich gefragt, wo denn bitte fülligere Leute biofaire Mode herbekommen sollen, wenn sie keine Lust darauf haben, nur in sackartig und/oder schwarz herumzulaufen. Gut, bisher ist mir auch nie mehr eingefallen als die Klassiker im Internet, Maasnatur und das derzeit nicht empfehlenswerte Hessnatur. Aber so richtig coole Sachen? Das soll jetzt kein Beitrag in Richtung „Dick ist sexy, nieder mit dem Schlankheitsdiktat und überhaupt nur rund ist gsund“ werden. Ich selbst habe locker mal 10, 15 Kilo zuviel und fühl mich manchmal richtig scheußlich wäh dick, anderntags dann wieder komplett OK und ätsch, ich hab dafür immer zwei Freunde mit dabei, die ziemlich von meinen Augen ablenken können. Und bei jeder gröberen Abnehmplan-Attacke meinerseits wird der Liebste dann eh meistens nach ein bis zwei Wochen gestresst und fragt ängstlich, ob „die da“ auch kleiner werden. So lange ich in die größte Größe der klassischen, nämlich 44, reinpass und mich halbwegs wohlfühle, mei, bin ich halt kein Hungerhaken. Weiterlesen

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InstanthabenwollenLiebe!!

Ich habe mir mal vorgenommen, keine Impulskäufe mehr zu tätigen. Und mir genau zu überlegen, ob ich ein bestimmtes neues Kleidungsstück brauche oder nicht. Bei der Kleidung gelingt mir das auch wirklich famos, ich bin so glücklich mit meinem Kleiderschrank und meinem neuen Einkaufs- und Tauschverhalten!

Aber Schuhe, tja, da laufe ich doch immer wieder Gefahr, drauf reinzukippen – was heißt, ich kippe drauf rein. Dabei habe ich bei meinen Schuhen noch nicht einmal ausmisten können, ich schaff das einfach nicht. Dafür habe ich neue Gummistiefel (habe ich gebraucht und haben mich schon ein paar Mal in diesem Sauwetter vor nassen Füßen und hinigen Schuhen bewahrt), neue braune Boots (habe ich … mich monatelang drauf gefreut und liebe ich heiß und innig), graue Boots (hüstel) und neue, fair und in bio produzierte Sandalen (die ich aufgrund des nahenden Todes, lebensverlängernde Maßnahmen laut Schuster nicht mehr möglich, meiner heißgeliebten alten Sandalen nach bald neun Jahren Powerwear ebenfalls brauche).

Eigentlich also mehr als genug. Viel mehr als genug. Ist mir ja sogar fast unangenehm, das hier so niederzuschreiben. Aber immerhin, es waren alles langgehegte Wunschkäufe und keine Impulse.

Gestern hat mich leider wieder so ein Impuls überrollt – noch habe ich ihm nicht nachgegeben. Aber verdammt bald. Weiterlesen

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Göttlich!

Hui, heut gehts mal wieder zu. Eigentlich wollte ich gestern ja noch einen Beitrag vorbereiten, aber dann bin ich mit einer wunderbaren Abendlektüre eingeschlafen – ist zwar schon seit einem Monat draußen, ich bin jetzt erst dazugekommen, sie mir anzuschauen: Die Gemeinwohl-Bilanz 2012 von Göttin des Glücks.

Es ist so schön zu lesen, wie es „auch“ funktionieren kann! Ich will mehr davon! Und die werte Göttin hat sich  – obwohl mir die Sachen bisher gar nie soooo gut gefielen – zu einer meiner Lieblingsmarken entwickelt. Komplett transparent, komplett fair, schlaue Kooperationen und ökologisch korrekte Produktion.

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Ich bin fesches Mascherl!

Das Fesche Mascherl in Form der Feschen Madeline hat mich interviewt – netterweise in meinem heißgeliebten Dellago, und noch nettererweise hat sie das sogar erwähnt 🙂 Der Hund ist übrigens – LEIDER – nur ein fürs Foto ausgeborgter gewesen. Aber irgendwann krieg ich ihn, den Orden, dass ich jeden Hund von Wien gestreichelt habe…

http://feschesmascherl.blogspot.co.at/2013/05/ich-kauf-nix-ein-jahr-ohne-kleiderkauf.html

Klick aufs Bild – Ab zum gesamten Artikel!

Das Fesche Mascherl ist der eco-fashion-Blog von oikos Vienna, übrigens.

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Modepalast

Ich werd nicht hinschauen, da ich heute Garten- und Flohmarkttechnisch ausgelastet bin, aber empfehlen muss ichs euch: Den MODEPALAST. Die Modemesse für Design im Mak – eigentlich hätt ich eh riesige Lust drauf – aber erstens hab ich grad genau gar kein Geld, und zweitens will ich mir nix Neues kaufen. Hab gestern am Neubaugassenflohmarkt noch einen Fund gemacht, über den ich demnächst berichten werden.

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Es Flohmarktet…

Herrlich, Sommer, Sonne, Sonnenschein, Gräserallergie! Das Leben ist grad richtig gut! Wenn jetzt nur noch das Shirt auch wieder auftauchen würde – noch immer Fehlanzeige, dabei würde es soooo gut zu meiner grauen Hose passen!

Aber eigentlich mag ich über was ganz anderes schreiben: Am Freitag und Samstag ist mal wieder Neubaugassenflohmarkt. Und wenn Maronski schreibt:

Aufgepasst!
Der Neubaugassen-Flohmarkt mit Schnäppchen aller Art kündigt sich pünktlich zum heiß ersehnten Jahreszeitenwechsel an!
Auch wir sind selbstverständlich dabei und bieten T-shirts, Kleider, Hosen und vieles mehr aus vergangenen Kollektionen zu Tiefpreisen an. Teilweise sind natürlich lediglich noch Einzelstücke vorhanden, deshalb: stürmt Euch bald ins Getümmel! Denn wie sagt man so schön? Der frühe Vogel fängt den Wurm!

Freitag, 03.Mai und Samstag, 04. Mai von 9-19h

Einen schönen Feiertag Euch allen.

Dann bin ich schon sehr in Verführung, da mal zu schauen, was es so gibt. Vielleicht ein weites, ockerfarbenes Shirt?

In meine früheren Stammgeschäfte vom Textilschweden bis zum bunten Spanier hab ich auch bald eineinhalb Jahre nach Beginn meiner Auszeit keinen Fuß mehr gesetzt – aber Flohmärkte, uiuiui. Ich liebe sie, bereits anerzogen von meiner Frau Mama, die sich unseren halben Hausrat dort ertandelt hat (lustigerweise die wertvolle Hälfte). Welch Treppenwitz es eigentlich ist, dass der Liebste FLO heißt, haben mir bereits einige Freunde vorgehalten. Jaja, haha, hab ich den vom Flohmarkt? Hamma glacht… Trotzdem, hach, Leute, Neubaugassenflohmarkt! It doesn´t get better than that! See u!

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Offizielle Werbeeinschaltung in eigener Sache

Ich darf mich kurz vorstellen: Mein Name ist Nunu, und ich bin auf der kommenden WearFair & mehr verantwortlich für die Pressearbeit sowie Social Media. Es freut mich ungemein, Teil der bekanntesten und vor allem größten aller Fair-Fashion-Messen Österreichs zu sein. Schön, dass sich aus meinem privaten Nichtkauf-Projekt beruflich eine so produktive und sinnvolle Möglichkeit entwickelt hat.

www.wearfair.at

Nicht nur, dass ich nach dem Hosenkauf (und einem Nicht-aus-Plastik-Flipflop-Kauf) damit anfangen muss, bereits zu sparen, hey, die Messe wird dieses Jahr grandios. Wir haben uuuuuuuuuuuunglaublich viel Ausstellungsfläche für hoffentlich uuuuunglaublich viele AusstellerInnen. Und noch viel cooler: Diesmal gehen wir es ganzheitlich an – nicht „nur“ Mode wird vorgestellt (wobei das definitiv der Schwerpunkt bleibt, schließlich heißts ja auch WEARfair), sondern auch Produkte in Sachen nachhaltige Mobilität vom E-Bike bis zum grünen Urlaub und Bio-Ernährung.

Ich freu mich schon sehr darauf, (fast) alle meine neuen Lieblingsmarken auf einem Fleck zu haben 🙂

Oh, und nur mal noch so nebenbei die Facts: 27.-29. September, Linz, Tabakfabrik (türkisfarbene Fenster!!!).

Und sollten Redakteure, Journalisten oder sonstwer das lesen: Ihr erreicht mich unter nunu.kaller@wearfair.at!

Werbeeinschaltung Ende. 🙂

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Wie war das? Jutesack?

Ach, Ecouterre, du wunderbare Website. Immer, wenn ich auf dir surfe, finde ich neue tolle Inspirationen. Heute: „In the Closet„. Ecouterre machts einfach den klassischen Stylebloggerinnen nach und präsentiert die (ökofairen) Kleiderschränke toller Frauen. Spannend: Es ist recht viel Second Hand dabei (Yey Vintagelook!), und man findet durch die Fotobeschreibungen gleich wieder x neue Ökolabels, herrlich!

Ein Auszug gefällig? Hier mal Greta Eagan, Founder of Fashion McGreen, Kolumnistin, Stylebloggerin:

Oder Amisha Ghadiali, Associate Director of the Ethical Fashion Forum:

 

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Das Suchen hat ein Ende. Fast.

Endlich, die Suche nach fairer Mode im Internet ist seit heute bedeutend einfacher: Die schon öfter zitierten und von mir hochgeschätzten Initiatoren von GET CHANGED haben ein Kundenportal gelauncht:

Ich zitiere aus der Aussendung (weil ich selbst deshalb gerade arbeitstechnisch ziemlich eingesetzt bin):

Mit dem Fair Fashion Finder finden Konsumentinnen und Konsumenten ab sofort eine
attraktive Palette von rund fünfzig jungen und etablierten Modelabels mit fairer Produktion.
Das Portal bietet umfassende Informationen zu aktuellen Kollektionen und sozialen und
ökologischen Produktionsbedingungen. Eine bequeme Suchfunktion ermöglicht, Mode nach bestimmten Kriterien zu suchen. Schnittstellen zu Online-Shops und eine Google Map mit rund achtzig Stores zeigen Einkaufsmöglichkeiten im gesamten deutschen Sprachraum auf.

Nett ist auch der Zusatznutzen für KundInnen:

GET CHANGED! präsentiert auf dem neuen Portal auch ein Netz von über vierzig Partner Stores im deutschsprachigen Raum. Diese führen überwiegend faire Mode im Sortiment und bieten Inhabern der so genannten GET CHANGED! Card Einkaufsvergünstigungen. Konsumentinnen und Konsumenten können gegen einen Jahresbeitrag eine GET CHANGED! Card erwerben und erhalten damit einen ständigen Einkaufsrabatt von 10% in allen Partner Stores in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Und was ich ganz besonders fein findet: Get Changed versteht sich auch als Online-Newsportal für faire Mode. Ich fürchte, da werde ich öfter mal zitieren 🙂 Tolles Projekt, das wirklich sinnvoll ist! Gratulation, meine Unterstützung habt ihr (auch wenn ich mir das mit der Einkaufskarte noch überlegen muss, das verführt mich vielleicht wieder zum eher überflüssigen Shoppen, da bin ich noch nicht gesetzt genug, hihi!)

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