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Ich bin zwar von der WearFair, aber ich freu mich sehrsehr auf die FairFair

Die fesche Katrin, der Herr Adamahmarketing und Mister Micky.

Die fesche Katrin, der Herr Adamahmarketing und Mister Micky. Und eine Dame ganz links, die sich grad durch die beneidenswerten Locken fährt.

Wo ich da grad bin und miese Fotos schieße? Im Museumsquartier, wo heute das Konzept und ein paar Details zur nächsten FairFair präsentiert wurden. Die FairFair ist quasi die WearFair in Wien, ebenfalls mit den Themen Mode, Mobilität und Ernährung. Sie haben ein paar wirklich schöne Ideen vorgestellt, und ich freu mich schon sehr auf das Angebot dort. Besonders der Ernährungsbereich wird spannend, soviel darf schon mal gesagt sein! 12.-14.Juli 2013, Museumsquartier Wien. Bobostan City, sozusagen. Und ums Eck vom Büro, super!

Letztes Jahr wars ja lustig – ich war dort, und habe die AusstellerInnen der Reihe nach gefragt, ob sie nicht auch acht Wochen später auch noch auf der WearFair ausstellen wollen (ja, die meisten wollten 🙂 ), und hatte permanent den Organisator Micky im Nacken, der alle paar Minuten meinte: „Aber nix kaufen, gell? Hast was gekauft? Du darfst aber nix kaufen! Lass mich mal in deine Tasche schauen!“

Jaja, letztes Jahr, da durfte ich nicht. Dieses Jahr schaut es anders aus. Hui, was freu ich mich drauf, selbst wenn ich vielleicht wieder nix kaufen werde. Ganz egal. Angebot genießen. Die Möglichkeit haben, mir was zu kaufen, aber nicht in Kaufrausch verfallen zu müssen. Nur kaufen, wenn mir etwas wirklich unverzichtbar erscheint. Umgeben sein von vielen Gleichgesinnten und den wunderbaren DesignerInnen. Ick froi mir. Sehr sehr. Und die Fair Fairs, die freuen sich auch sehr sehr. Was ich wiederum sehr sehr charmant finde.

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Die Fair Fair freut sich sehr sehr

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Mein Chef sucht Models

Ich hab ja das Glück, dass ich nicht nur privat, sondern auch beruflich, so richtig mit Bezahlung (wobei… lassen wir das 🙂 ) zum Thema nachhaltige Mode arbeiten darf. Erstens stehen wir mit der WearFair (jetzt neu: „& mehr“) in den Startlöchern, und zweitens veranstaltet GLOBAL 2000 ja auch das Festival in Zwentendorf.

Damit hab ich persönlich nicht so viel zu tun – und fühle mich beim Anblick des Line-Ups übrigens auch verdammt alt, ich kenn genau vier oder fünf Bands, wenns hochkommt – aber *trommelwirbel*: Es wird eine Recycling-Modenschau geben. Darauf freu ich mich, die Schülerinnen der Modeschule Herbststraße nähen Bundesheerkleidung und Arbeitskleidung und altes Männergewand um. In der Presseaussendung hat die Frau Kollegin es „Slow Fashion“ genannt. Lustig, Fast Fashion schreib ich auch immer wieder, das triffts einfach, aber ich hab noch nie an den Gegenbegriff gedacht – find ich cool!

Und dafür brauchen wir jetzt Models. Daher haben meine hochgeschätzten Kollegen den Modelcontest ins Leben gerufen: Bis 15. Mai können fesche Burschen und hübsche Mädels ihr Foto auf die Modelcontest-App laden, und alle UserInnen können für ihre Favoriten voten. Die beliebtesten Models gewinnen ein Anprobe-Shooting in Wien und laufen beim Festival auf der ganz großen Bühne.  Wer sich berufen fühlt: Reges Interesse freut den Chef – und die Modeszene 🙂

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Überregionale Mode

Damit man mir nicht vorwerfen kann, ich würde mich aus Bobostan nicht rausbewegen: Bitteschön, das Xiling, ein inzwischen fast schon „alteingesessener“ Laden mit biofairer Mode in Linz (Rainerstraße 15): Das Xiling. Geführt von Mutter und Tochter (die sich optisch gegenseitig nicht leugnen können), schönes Angebot, das Frauen von 20 bis 60 anspricht, und einer Hündin, die erstens ihre eigenen Stammkunden hat – die extra nur wegen ihr reinkommen in den Laden – und die ich zweitens am liebsten direkt mit nachhause genommen hätte.

Als ich da war, wurde gerade die neue Maronski-Kollektion geliefert…. feinfeinfeinfeinfeinfein!

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Lieblingsplatz

Gestern war ich zwar konventionell einkaufen, aber war auch bei der Eröffnung eines wunderwunderwunderschönen Shops, in dem es nur biofaires Design gibt: Martina Meixner, Mastermind hinter Maronski (MMMM…) , hat neben ihrem reinen Maronskiladen in der Neubaugasse ein Geschäft in der Stiftgasse aufgemacht – den Lieblingsplatz. Dort gibt es nicht nur ihre eigene Mode, sondern auch Kollektionen anderer Designer, die keinen eigenen Laden (im Siebenten) haben. Nicht nur der Laden ist wunderschön, herrlicher Parkettboden, ein alter Safe, ein altes Auslagenportal, die Lage ist grandios, und dass es nur biofaires Zeug gibt, lässt mich von einem Ohr zum anderen strahlen. 🙂

(c) Nunu Kaller

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Auf Acquise

Obwohl ich erst gestern darüber sinniert habe, wie verrückt eigentlich meine Shopping-„Cravings“ sind, bin ich heute trotzdem zum Edelstoff-Designmarkt. Eine riesige Halle, aufgrund der derzeit vorherrschenden Eiszeit leider sehr sehr sehr kalt. Und: Lauter tolle AusstellerInnen. Ich bin bewusst mit nur fünfzig Euro in der Geldbörse hingegangen, mit dem Plan, auch mit diesen wieder nachhause zu kommen. Zum Glück waren die Teile, die ich gesehen habe, teurer. Aber dieser eine Ring da, echt schön!

Warum ich dann dort war? Weil ich – tatatataaa  – auch dieses Jahr wieder für die WearFair (und mehr!) arbeite, und auf der Suche nach möglichen AusstellerInnen war, die unseren ökofairen Kriterien entsprechen. Viele waren nicht dabei, aber die, die es waren, waren wirklich sehr sehr sehr fein. Ich freu mich schon drauf, stay tuned, mehr Infos bald hier!  Und in der Zwischenzeit, wer sich beeilt: Der Markt in den unglaublich coolen Anker-Fabrikshallen ist noch bis heute, 18h!

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Fallschirmmode

Das ganze shoppingfreie Jahr über habe ich immer wieder von diesem Mantel geträumt.

Einmal war ich so nah dran, auf der WearFair2012, da hatte ich ihn sogar schon an…

Irgendwann… 🙂

Katha Harrer hat mir gestern – eigentlich für die kommende WearFair, aber ich hab bidde eh gefragt, ob ich die Fotos hier auch verwenden darf – Fotos ihrer Fallschirmkollektion geschickt. Fallschirm? Ja genau, die Sachen bestehen aus Fallschirmen aus den 1960er-Jahren, und ich find sie einfach nur cool!

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So. Viel. Schön….

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Ich bin ein Groupie

Ich bin so ein unglaubliches Groupie, es ist echt nicht mehr schön. Seit meinem Amsterdambesuch ist meine Shoppinglust bis auf weiteres befriedigt. Gut, diesen Pullover hätte ich mir fast wirklich bezahlenderweise bestellt, habe ihn aber geschenkt bekommen (danke nochmal, liebes Team von WAK, leider habe ich noch einige Wochen Gelegenheit, ihn zu tragen – Mistwetter, blödes…). Aber ansonsten bin ich grad komplett zufrieden, keine Schuhe, keine Kleidung reizen mich, nullnixnada, ich bin sowas von glücklich mit den paar neuen Stücken, und habe große Lust, erstmal wieder eine große Ausmistrunde über Ostern zu starten, bevor ich auch nur irgendwas Neues haben will. Genaugenommen habe ich eh sei Mitte Jänner so einige neue Sachen angesammelt –  die Stiefel, die Amsterdamer Einkäufe, die getauschten Teile von Steinwidder, die lange gewünschte Tasche, und selbst produziert habe ich auch so manches. Fast ist es mir sogar zuviel Neues. Und sogar wenn mich was anspricht, löst es noch nicht so wirklich den Kaufimpuls aus. Neues Kaufen, das widerstrebt mir sogar noch mehr, seit ich dieses Einjahresprojekt kenne.

Und dann schau ich mal wieder auf meiner Lieblings-Mode-Page vorbei, und was seh ich? Neue Sachen. Und in mir zieht sich wieder alles zusammen vor lauter Ärger, dass es keine Cora-Kemperman-Filiale in Österreich gibt. Auf DEN Online-Store freu ich mich wirklich gewaltig. Rückblickend gesehen war es wirklich ein Glück, dass es den Online-Store letztes Jahr noch nicht gab. Mann, bin ich vielleicht ein Groupie.

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Get ReDressed

Die Elisabeth hat mir letztens von einem sehr lässigen Projekt erzählt: Eine Frau, die ein Jahr lang nur Second-Hand-Kleidung trägt, Kleidung, die ansonsten weggeworfen würde, Kleidung, die andere nicht mehr wollen. Das Ding nennt sich „redress“ – und die Dame arbeitet mit Friends of the Earth zusammen. Also irgendwie quasi fast eine Kollegin – weil wir sind die österreichischen FOE.

Die Dame wird jedes Monat von anderen Topstylisten unterstützt – und sie zeigt damit 365 Möglichkeiten, top stylish nicht zwangsweise neue Dinge zu kaufen. Außerdem promotet sie recht fein das Tauschkonzept, beispielsweise der schwarze Rüschenrock ist getauscht. Ich finde, das ist so ziemlich das beste Projekt, das man machen kann, um Second Hand, Tauschen und Kleidungslager a la Caritas oder heilsarmee wieder cool machen kann. Und zwar so richtig. Ich bin ab-sol-lut begeistert!

Et Voila, alle Bilder sind Screenshots  von http://redress.com.hk/projects/clothing-drives/the-365-challenge/, Copyright liegt bei redress:

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Wunschzettel

Gestern, als ich beim Eclectick vorbeigeschaut hab, hab ich noch in der Neubaugasse in zwei Shops reingeschaut. Einer davon war das ebenBERG. Haben nur ökofaires Zeux, und davon sehr cooles. Ich bin momentan wirklich nicht in Shoppinglaune – irgendwie reizts mich seit Amsterdam nicht mehr wirklich, ich bin vollends zufrieden und produziere maximal selbst.

Aber falls mal wer fragt: Das da wünsch ich mir – nur momentan ist mir nicht nach Kaufen. Glücklicherweise hat Armed Angels nicht alle zwei Wochen Kollektionswechsel….

Für den Popeye in mir 😉

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Kauft eclectisch!

Diesmal eine kleine Kauf“aufforderung“ – immer wieder mal was neues für euch!

Das von mir sehr gemochte Eclectick macht leider zu. Ich verstehe gut, warum (Besitzerin in Ungarn, zwei kleine Kinder, das geht sich alles hinten und vorne nimmer aus – und Familie hat immer, IMMER Vorrang), aber schade ist es – die haben immer feine, ungewöhnliche Mode von hauptsächlich ungarischen DesignerInnen. Was ich daran mag: Es sind immer ungewöhnliche Dinge dabei. Nicht unbedingt bio (aber das ist die Frau Fröhlich auch nicht immer), aber dafür handgenäht, sweatshopfree und in kleinen Kollektionen.

Bis Samstag haben sie noch offen – dann wird für eine Weile geschlossen, und den Laden übernehmen andere ungarische Designer, die das Konzept im Großen und Ganzen beibehalten wollen, allerdings wahrscheinlich mit einigen anderen Angeboten.

Derzeit ist Ausverkauf, und es gibt ein paar wirklich, WIRKLICH schöne Stücke. Die Walkstoffjacken – wunderschön, von über 200 runtergesetzt auf knapp über 100, und alle in Größe S oder M (a.k.a. Nunu, vergiss es).

Ich habe kurz mit diesem Kleid hier gehadert – weil es erstens in Größe S ist und zweitens mir grad eigentlich gar nicht nach Shopping ist. Wäre einfach ein schönes Angebot gewesen. Und um euch zu überzeugen, dass es sich wirklich lohnt, im Eclectick vorbeizuschauen: Die Verkäuferin ist superfreundlich. Hat mich umgehend direkt mit der Designerin dieses Kleides reden lassen, die mir wiederum umgehend anbot, mir ein Kleid in Größe L zukommen zu lassen. Ich habe mir ein bißchen Bedenkfrist erbeten (wenn ich in den kommenden Tagen vom Kleid träume, kommts in Frage) – und mich wahnsinnig über dieses persönliche Service gefreut. Schade, dass es das Eclectick in dieser Form nicht mehr geben wird! Wer also Lust auf ein neues Kleid hat, das ein bißchen „anders“ aussieht als die Klassiker von der Stange – bitteschön! Ab in die Lindengasse 22 mit euch, wie gesagt: Nur noch bis Samstag. Und nein, das ist kein bezahlter Beitrag, wie keiner von mir. Mir tut es ehrlich leid um den Shop und ich hoffe, dass sie im Sale noch viel Umsatz machen!

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