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ECOenVOGUE die nächste

Ist zwar schon letzten Montag erschienen, aber nachdem ich bisher selbst keine Zeit hatte, sie durchzublättern, habe ich sie auch noch nicht gepostet: Die neue Ausgabe von ECOenVOGUE. Und bitteschön, hier ist sie! Superschöner Überblick über derzeit industriell verarbeitete Fasern.

Und ich bin dahin. Sonntag, Hund, und ab aufs Land. Schüss!

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Meine erste Sachgeschichte

Ich war heut vormittag wieder mal im neuentdeckten Buchgeschäft meines Vertrauens – dem Buchkontor. Wer war nochmal dieser Amazon? 🙂 Eigentlich war ich aus Geburtstagsgeschenkeinkaufsgründen dort, aber wie es immer, und ich betone, wirklich IMMER in Buchgeschäften mit mir ist: Ich verlasse den Laden nicht ohne den Kauf von mindestens einem weiteren Buch für mich selbst. Amen im Gebet. Atheistische Version.

Doch heute war ich nuuuuur aus Recherchegründen mehr Geld ausgeben. Unter anderem (ja, genau, unter ANDEREM) habe ich mir ein Kinderbuch gekauft.

(c) nunette colour

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Es ist ein wirklich gut gemachtes Kindersachbuch – genaue, aber kurz gehaltene Erklärungen und..

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Klick- und Kauftipp: Leute machen Kleider

Eigentlich wollte ich mir ja die neue Ausgabe von „Mädchen“ besorgen. Nicht, weil ich irgendwann im Alter von 13 in meinem Zeitschriftengusto steckengeblieben bin, sondern weil bei mir im Büro heute eine PR-Mail reinrauschte, dass die aktuelle Ausgabe von Mädchen ein grüne welche sei. Leider hab ich den Beitrag zu spät entdeckt, und es ist schon die neue Nummer draußen. Aber wie das so ist, wenn ich in der bestsortierten Trafik von Wien steh (die am Westbahnhof) – ich kann nicht ohne neue Zeitschriften raus – soviel Shopaholic steckt dann doch noch in mir. Und nachdem die dort so super sortiert sind, hab ich sehr zum Ungemach meiner kleinen Pflegehündin mal zu stöbern begonnen.

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Von der Häkeloma mit der Pornostimme

Wäre gestern mein Hals-Ohren-Wasweißichwas-weh nicht mit Bomben und Granaten zurückgekehrt, wäre es ein wirklich wunderbarer Abend geworden – einer, an dem fast alles gepasst hat. Nämlich weil überhaupt:

Ich habe das perfekte Buchgeschäft entdeckt – klein aber fein, und mit einer Ausstattung, dass ich am liebsten ganze Regale mit nachhause nehmen würde, mit einer unglaublich gemütlichen Atmosphäre, und das einzige Buchgeschäft in meinem heißgeliebten 15. Wiener Hieb: Der Buchkontor – und für den Artikel (der Kontor? das Kontor?!) hab ich jetzt extra im Wiki nachgeschaut 🙂

Im Buchkontor gab es gestern eine Buchpräsentation – die von mir sehr bewunderte Elisabeth Wetsch hat aus ihren coole Youtube-Videos zwei kleine Bücher gemacht. Elisabeth Wer? Manche kennen sie wahrscheinlich besser als EliZZZa von Nadelspiel. Ihre Strickanleitungsvideos wurden innerhalb der letzten sechs Jahre unglaubliche 27 MILLIONEN mal angeschaut!

(c) nunette colour

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Halt! Hiergeblieben!

Ich muss euch noch was präsentieren, worüber ich im Netz grad gestolpert bin (an dieser Stelle danke an die liebe Tatwort-Frau meines Vertrauens, die ist „schuld“ dran): Ein Online-Magazin – in dem man so richtig schön blättern kann -, in dem es drum geht, Eco-Mode en vogue zu machen. Und genau so heißt das Ding: Eco en Vogue. Ich finde, die haben eine richtig nette Vielfalt an dargestellten Designs und Designern….was meint ihr?

Und: Wer outet sich und gibt zu, die Dame ausm Trash-TV zu kennen? Ich schon 😉

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Leserattenfutter

Also eigentlich hat der Liebste ja am Samstag seine Softwarepräsentation 3.2 gehabt (weil 3.1 zuviele Macken hatte, musste dringend upgedatet werden….). Andere nennen so etwas Geburtstagsparty, übrigens.

Jedenfalls war auch die Beste aller Exmitbewohnerinnen dieser meiner derzeitigen Wohnung da, und die hat nicht nur dem Liebsten eine unglaublich gute Torte gebacken, sondern auch mir ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk überreicht. Jetzt mal ganz grundsätzlich: Geschenke am Geburtstag eines anderen zu bekommen ist irgendwie schräg, aber lässig. Und dann auch noch was so Perfektes: Ein Buch, das mir trotz aller Recherche zum Thema bisher komplett entgangen ist – was die ExMiBeWo sehr sehr sehr erleicherte.

photo (c) nunette colour

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Wie sehr ich die Welt durch Style gestern nicht verändert habe, sieht man am Hintergrund: Knotzhose und Schlabberoberteil. Es war nämlich eine so legendäre Geburtstagsparty, dass ich bis gestern Abend an den Folgen litt – frei nach der EAV: „Die Hypophyse spielt das Lied vom Tod“….

Aber um vier in der Früh bei offenen Fenstern doch wirklich „Tonight“ von New Kids on the Block grölen, quer durch die Wohnung tanzen und sich am nächsten Tag erstmal wundern, wo das – aufgebaute, aber unbenutzte – Fondueset in der Küche herkommt, das ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, ist einfach wirklich großes, großes Kino.

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Go Shopping!

Bei mir heißt Urlaub immer: Lesen. Der Liebste langweilt sich immer vor sich hin (selbst was lesen ist seit einem schweren „Vielzuviele-Skripten-für-die-FH-lesen-müssen“-Trauma nicht mehr), und ich les pro Urlaubswoche mindestens drei Bücher. Meistens die, in die ich im Alltag nicht gscheit „reinkomm“, weil sie volle Konzentration erfordern und man nicht kurz zwei, drei Seiten lesen, dann doch wieder auf Facebook oder auf den Blog schauen, kurz in die Küche, was trinken, doch wieder lesen, hoppla, Blumengießen, nochmal drei Seiten, Mama ruft an, weiterlesen kann.

Eines dieser Bücher diesmal war „Go Shopping!“ von Eva Tenzer. Und ich kanns echt sehr empfehlen. Tenzer will uns nicht das Shoppen austreiben, sondern erklärt nur sehr humorvoll und wissenschaftlich basiert, warum wir eigentlich unbedingt shoppen wollen. Und da gibt es echt viele Gründe, einige davon kommen mir seehr bekannt vor. Durch Shopping belohnt man sich (check), die bösen Marketer haben inzwischen das Neuromarketing entdeckt und sprechen unser Shoppingverlangen im Unterbewusstsein an, Neugier bedeutet ganz klar die Gier auf Neues (check), und die ist uns angeboren, wir statten uns wie die Tierwelt mit Schönem aus zwecks höherer Attraktivität zwecks Fortpflanzung (sooowas von nicht check!!), und und und ….. Tenzers eigene Schlussfassung: All ihre Erkenntnisse und Recherchen bewahren sie jetzt nicht vor weiteren Shoppinganfällen. Aber sie weiß jetzt, warum sie sie hat. Und warum sie gerade diesen einen Strohhut haben wollte.

Liest sich super, hier der Fotobeweis (mit Tuch über den besonnenbrandeten Knien…)

(c) nunette colour

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Übrigens, weils mir letztens aufgefallen ist: Wenn ich Amazon-Seiten verlinke wie hier am Foto, dann ist das nur zu eurer Information, ich hab da nix davon, keine Prozente und gar nix. Kenn mich gar nicht aus mit dem System. Nur: Nirgendwo sonst im Internet kann man besser nach Büchern suchen. Kaufen bitte in der Buchhandlung eures Vertrauens vor Ort! Danke!

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Wir schmeißen Millionen weg

In Großbritannien ist eine neue Studie herausgekommen, in der es um die Menge der Kleidung geht, die die Briten besitzen – und wieviel da zuviel ist oder nicht.  Kurz zusammengefasst:

  • Der durchschnittliche Haushalt in UK besitzt Kleidung im Wert von 4000 Pfund (= ca. 5000 Euro). Zirka 30% der Kleidung wurde für mindestens ein Jahr nicht getragen.
  • Die Kosten für diese gesamte ungetragenen Kleidung in Großbritannien beläuft sich auf sage und schreibe 30 BILLIONEN PFUND (38 Milliarden Euro).
  • Die Durchschnittstragedauer im Lebenszyklus eines Kleidungsstücks um nur drei Monate zu verlängern, würde zu einer fünf- bis zehnprozentigen Reduktion der jeweiligen ökologischen Fußabdrücke führen.
  • Geschätzte 140 Millionen Pfund (177 Mio Euro) an gebrauchter Kleidung wandern pro Jahr in Großbritannien auf die Müllkippe.

Da besteht doch Potential!

 

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Vorfreude…

Jaa, ich weiß, ein Buch. Gnaangngaaa…

Ist heut an gekommen und ich wetze in den Startlöchern 🙂

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Lustbefriedigung

Es war mal wieder ein Klassiker gestern nachmittag. Ich sitze zuhause und schau ausnahmsweise mal auf mein Konto, wie es denn da so ausschaut. Glücklicherweise sehr gut, und es kann derzeit nur besser werden – wenn das Geld, das wir bereits ausgelegt haben, endlich von der Versicherung kommt. Aber das tut jetzt nix zur Sache. Viel spannender war, warum ich eigentlich auf das Konto geschaut habe.

Ich wollte nachschauen, ob ich mir „was leisten“ kann, einfach so. Hatte Lust auf Shopping. Ich fürchte, diese Lust werd ich auch bis Jahresende nicht überstanden haben. Jedenfalls: Ja, ich konnte, so ein bissl was. Weil tirili, 13. Gehalt und so. Worauf ich gegen frühen Abend Richtung Westbahnhof gestartet bin – der Himmel war nämlich so dunkelgrau, dass ich Freiluftshopping nicht vertraute. Also: Bahnhof.

Unglaublich. Gut drei Viertel der Geschäfte waren Fetzenläden, Schuhläden, Accessorizes und Co. Fielen schon mal weg. Der Thalia und ein zweites Dekogeschäft, dessen Namen ich mir einfach nie dermerken werde (Untergeschoß, ziemlich in der Mitte) hielten auch nicht wirklich was bereit – mit Ausnahme einer Yoga-praktizierenden-Frosch-Figur aus weißem Porzellan/Steingut….was dann aber dann doch wirklich unter meine Würde war, Shoppinglust hin oder her.

Und? Was glaubt ihr. Eeeeeh klar, im Thalia bin ich gelandet, wo denn sonst. Und hab mir – obwohl ich bereits mehrfach festgestellt und auch hier geschrieben habe, dass ich solche Bücher eher überflüssig finde, weil ich mir meinen Style nicht aufoktruieren lassen will – folgendes Buch gekauft:

(c) Amazon.de

(c) Amazon.de – jaaa ich weiß, bei Thalia gekauft, bei Amazon das Bild gemopst…

Und warum hab ich das getan? Erstens, weil ich diese Concept-Books – eine moderne Form von Bilderbüchern für Erwachsene (nicht was ihr jetzt denkt!!) – recht spannend finde als Idee, zweitens wollte ich eh schon länger in die Welt der Fashion-Blogerinnen (also das Gegenteil von mir?!) eintauchen, und drittens: Blogger, die Bücher machen. Dem kann ich einfach nicht widerstehen….

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