
Mein Geburtstagsgeschenk passt zum Wetter! oder: Das Wetter passt zum Geburtstagsgeschenk!
Danke, Liebster!

Mein Geburtstagsgeschenk passt zum Wetter! oder: Das Wetter passt zum Geburtstagsgeschenk!
Danke, Liebster!
Nunu goes deutsche Frauenzeitschrift! 🙂 Nette Anekdote zu dem Interview: Der Autor ist zufälligerweise auch Buchautor, und eines seiner Bücher habe ich zwecks Inspiration für mein Buchprojekt gelesen. War ein witziges Gespräch mit ihm.
Hach, Heaven… Ich war heute einmal im Himmel und wieder zurück. Ich war aus WearFair-Gründen im Atelier von km/a. Ein Raum voller Kleidung, gemacht aus alten Gefängnisdecken, aus italienischen Fallschirmen aus den Zwanzigern (also neunzig Jahre alter Stoff, das muss man sich mal bewusst vorrechnen!), und und und und. Tolle Schnitte, tolle Farben, und überall wehte unfassbar viel Kreativität durchs Atelier.
Mein Problem war ja: Da gibts ein Kleid, in dem seh ich mich schon am Strand. Weiterlesen
Liebe Leute, heute ist so ein Tag, an dem ich eigentlich weniger als keine Zeit für den Blog haben sollte. Darum übergebe ich das Wort unverschämt und faul an Janna Meta Binder, die in Linz das Ökofaire Geschäft „Xiling“ mitbetreibt. Die Linzer Fair-Fashion-HändlerInnen haben sich nämlich zusammengeschlossen, und ich find das sehr leiwi. Hier ihre Presseaussendung, die auch in meinem Postfach gelandet ist:
Und es gibt sie doch!
Öko-faire Shops in Linz!
In Linz hat sich die öko-faire Textil (& mehr) Szene zum Gemeinschaftsprojekt fairhandeln zusammengeschlossen.
Das Ökomoden-Urgestein Xiling (seit 1983), Natur Werner (Textil, Farben, Betten,…), greenfeel (Ökomode für alle), eco (stylisher Newcomer) und natürlich Baby (alles für die Kleinsten) findet man ab sofort unter dem gemeinsamen Nenner fairhandeln.
In den letzten Monaten wurden immer wieder Berichte über furchtbare Brände und die Zustände, wie Kleidung vor allem in Bangladesh produziert wird, bekannt. Spätestens jetzt soll auch die breite Masse wissen, wo ihre Kleidung herkommt und unter welch unmenschlichen Umständen produziert wird – und dass es eben auch anders geht: bei fairhandeln gibt es ausschließlich ökologische, fair produzierte Mode und mehr. Mit gutem Gefühl gut auszusehen ist damit kein Widerspruch mehr. Weiterlesen
Also. FairFair. Ich versuch mich jetzt mal in einem Rückblick. Kurzfassung: Leiwand wars. Angekommen am Nachmittag, eine Runde gedreht – und meine liebe Ulla vom Buchkontor komplett übersehen. Das Angebot an Ess- und Trinkständen draußen: Absolut fantastisch! Einige werden mir zustimmen: Vor allem die angebotenen Bioweine waren grandios…. so grandios, dass ich etwa eine halbe Stunde vor Beginn der Podiumsdiskussion die Flucht ergreifen musste, da ich sonst stockbesoffen auf der Bühne gesessen wäre.
Dem war dann nicht so, die Diskussion war recht witzig – und je länger sie dauerte, desto mehr Zuhörer hatten wir vier. Es ging um ressourcenschonende Mode – logisch landet man da recht schnell bei Second Hand, Umnähen, Upcycling und Tauschen. Mich beschlich jedoch bald der Gedanke: Moment, wir sind hier auf einer Verkaufsmesse, und zwar einer, bei der es um (und die Anführungszeichen sind sehr absichtlich) „guten“ Konsum geht. Wir sollten den Zuhörern nicht das auch noch vergällen…
Also wurde ich zur Vertreterin der freudigen ShopperInnen im Gegensatz zur Tauscherinnen (zweite von links, Veronika Mench von kleiderkreisel.at) und der Upcyclerin und Selbstnäherin (Sonja Wöhrenschimmel, Frau Jona & son, ganz rechts). Insgesamt war es aber eine wirklich feine Diskussion, das wiederholt ausgesprochene Kompliment danach, ich sei so professionell in meinem Auftreten, fand ich in Anbetricht der Tatsache, dass ich grad in der Hitze und ohne was zu essen drei Achterl gezwitschert hatte, besonders amüsant. Tut aber jetzt hier nichts zur Sache, schulligung. Weiterlesen
Agenturmeldung, kopiert von der nzz.ch, kopiert von mir:
Bangladesh stärkt Rechte von Arbeitern
(Reuters) Bangladesh hat als Konsequenz aus dem Einsturz eines Fabrikgebäudes die Rechte von Arbeitern gestärkt. Das am Montag verabschiedete Gesetz sieht unter anderem vor, Gewerkschaften gründen zu dürfen. Zudem wird ein Fonds gegründet, um die Lebensumstände von Arbeitern zu verbessern. Firmen müssen künftig fünf Prozent ihrer Gewinne verwenden, um Sozialleistungen für ihre Angestellten zu bezahlen. Zudem wurden die Rechte von Gewerkschaften und Gewerkschaftsmitgliedern gestärkt. Weiterlesen
Jaaa, ich les online ziemlich gern die Bildzeitung (zu meiner Verteidigung: als eines von sehr vielen Onlinemedien, die ich konsumiere). Und heute hat es mich wieder ganz besonders gefreut: Schaut grad gar nicht so gut aus für Abercrombie, the Bitch…
Heute von 12-18h letzte Chance: FairFair ist! Ich kanns nur empfehlen, draußen vor dem Museumsquartier gibts wirklich lecker Essen und Trinken (–> Roter Muskatella beim Winzerstand, halleluja!), drinnen gibt es neben lauter tollen Produkten lauter nette AusstellerInnen, von Ulla vom Buchkontor über Jasmin vom Muso Koroni bis hin zu Michael von km/a – und viiiiiele mehr, mit denen ich am Freitag meine Zeit vertratscht habe. Weiterlesen
Soooodala, heute Abend ist es so weit, ich podiumsdiskutiere auf der FairFair! Ab 19 Uhr auf der Bühne am Vorplatz geht es um
„Kleiderkrise? Wie man Ressourcen schont und dabei unglaublich gut angezogen ist“
Johanna Stögmüller (BIORAMA) im Gespräch mit Veronika Mench (Kleiderkreisel), Nunu Kaller (Global2000) und Sonja Wöhrenschimmel (Bloggerin, Fr. Jona & Son).
So, und was zieht man dazu an? Nachdem ich mir gestern kurz den Kopf zerbrochen hab und heute gleich nochmal, habe ich beschlossen: Drauf gepfiffen, ich zieh das an, in dem ich mich wohlfühle, ohne Nachdenken. Erstens habe ich vor der Diskussion heute noch eine Marathonsitzung vor mir (na gut, das hat die Sonja auch), und zweitens gibts nichts Unangenehmeres, als irgendwo zu stehen, wo man angeschaut wird, und sich nicht wohlzufühlen.
Nachdem ich fertig angezogen war, kam ich auf folgendes Ergebnis (von oben nach unten): Weiterlesen
Aufgrund meines gestrigen Spontankaufs hat mich spät des Abends dann doch das schlechte Gewissen ereilt und ich habe begonnen, mal zu rekapitulieren, wieviel ich seit Mitte Jänner, also einem halben Jahr, eigentlich neu habe. Samt Herkunft und Begründung. Ihr dürft mich je nach Einschätzung abwatschen oder mir gratulieren, aber mir ist es wichtig, dass ihr jetzt nicht glaubt: Jetzt ist das Jahr vorbei, und sie shoppt genauso gedankenlos weiter wie vorher und sagts uns am Blog einfach nicht. Ich stehe zu meinen neuen Regeln: Bewusster Konsum, so bio und fair wie möglich. Aber eben: Ich bin jetzt keine Nichtkäuferin mehr, und im Nachhinein betrachtet habe ich Anfang des Jahres sicherlich ein bisschen „nachgeholt“. Kurz vorausgeschickt: Mir kommt diese Liste – auf der ich auch die Geschenke aufgelistet habe – extrem lang vor, ich war sehr überrascht, dass es sich doch so schnell zusammenläppert… Weiterlesen