Archiv des Autors: nunette

Liebe Wienerin, wirklich? 88?

Ich muss eines feststellen: Ich liebe die Wienerin. In Österreich (gut, da ist der Markt jetzt nicht rasend groß) in meinen Augen mit Abstand das beste Frauenmagazin, weil sie eine gute Mischung aus wirklich interessanten Blickwinkeln und Reportagen und dann wieder Modegeschichten hinkriegen. Der Tag, als ich die Wienerin in Händen hielt, in der nicht nur ein Porträt über mich war, sondern meine Geschichte sogar am Titelblatt, war wohl der Tag, an dem ich einem Herzinfarkt vor lauter Aufregung am nächsten seit langem war. Natürlich kann man von einem Frauenmagazin jetzt nicht den größten politischen, feministischen und sonstigen Anspruch einfordern, und die Diät-Geschichten überblätter ich auch immer geflissentlich, aber grundsätzlich: Die Wienerin ist super. Trotz vieler Chefredaktionswechsel haben sie konstant ein gutes Level gehalten, nämlich, sich nicht auf das Level anderer Frauenmagazine runterzulassen, und weder zu elitär noch zu sehr „beste Freundin“ zu sein. Ein bissl mehr faire Mode könnt dabei sein, aber da werdet ihr tendenziell auch immer besser. Respekt.

Und ganz ehrlich? Ich liebe das Schreiben. Wahrscheinlich war ich diejenige, die sich trotz verdammt viel Arbeit mehr als alle anderen übers eigene Buch gefreut hat. Und obwohl das Shoppingauszeitjahr jetzt bald zwei Jahre vorbei ist, immer noch so gut wie täglich bloggt. Gar nicht zu sprechen (schreiben) von den Unmengen an Dateien auf meinem Computer, in denen ich mich einfach mal über Erlebtes auskotze, mir Geschichten ausdenke und besonders gute gehörte Sprüche und Formulierungen aufschreibe. „Herzensgute Einbauschränke“ zum Beispiel. Tolle Phrase.

Seit ich ca. 15 bin, habe ich einen geheimen Traum, den ich hiermit öffentlich mache: Ich hätt sooooooooooo gern eine Kolumne in der Wienerin. Zu sagen hab ich definitiv genug, Geschichten hab ich in Massen auf Lager, und schreiben ist sowas wie mein Bungeejumping und Yoga gleichzeitig, aufregend und entspannend. Je nachdem, wonach mir ist. Und das ganze als Kolumne in der Wienerin, hach. Also falls das jemand liest, der/die da …. lassen wir das …. ich kichere schon ganz schüchtern.

Aber. War eh klar, dass da ein „aber“ kommen musste.

Liebe Wienerin. Bitte lest euch die oberen Absätze gut durch, meine Gefühle für euch sind ehrlich und echt. Aber bitte durch wie viele Hände und vorbei an wievielen Augen ist dieses Bild gegangen, bevor ihr es abgedruckt habt? Es gibt, wenn man 00 bis 09 dazu nimmt, auf dieser Welt 100 zweistellige Zahlenkombinationen, die sich hervorragend in Mützen stricken lassen. Gut, 00 würd ich jetzt nicht nehmen. 13 is auch schon bissl ausgelutscht. 23 war vor ein paar Jahren mal cool. 42 ist sowieso der Dauerbrenner und die Antwort auf eigentlich eh alles. Aber 88?????? ERNSTHAFT? (Für die, die es nicht wissen, 88 ist ein Nazi-Code für HH, die ersten Buchstaben einer vor einigen Jahren sehr üblichen Begrüßung). Und dann auch noch fett „TRENDS“ drüber schreiben?

Foto aus der aktuellen Wienerin, S. 18

Foto aus der aktuellen Wienerin, S. 18

Ich hab zwei Theorien: Es ist wirklich an euch vorübergegangen und ihr habt nur das trendige gesprenkelte Grau auf dem trendigen Weinrot auf dem dem Kopf einer trendig schlechtgelaunten Frau gesehen, oder ihr wolltet absichtlich provozieren, um danach „uh, Hoppala, is uns passiert, nix für ungut, wir finden solche Referenzen natürlich ganz böse“ sagen zu können, aber im Gespräch zu sein (was euch bei mir leider auch gelingt, ich schaffs nicht, sowas unkommentiert zu lassen). Um ehrlich zu sein, auch wenn ich eine von denen bin, die wirklich intensivst für politische Bildung ab der Grundschule sind, wär mir ersteres lieber. Weil zweiteres wäre doch wirklich unter eurem Niveau!

Schade.

Eines noch, und die Diskussion hatte ich jetzt mehrfach in Chats: Ja, es kann natürlich das chinesische Glückszeichen sein. Aber darum geht es in diesem Fall nicht. Das unkommentierte 88 auf der Haube kann so oder so verstanden werden. Und wenn es auf die Art verstanden wird, die ich interpretiert habe, ist es Fashion-Accessoire für Anhänger einer politischen Richtung, die ich mir eigentlich als ausgestorben erhoffte, die aber irgendwie gerade eine fürchterliche Rennaissance erlebt. Trend halt. Wehret den Anfängen.

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Greenpeace: Die Detox-Lawine rollt durch Österreich

Neeeext! Hach, was macht diese Kampagne Spaß! Nicht eins, nicht zwei, nein DREI!!!! Unternehmen, die auch in Österreich ihre Produkte verkaufen, haben sich inzwischen dazu verpflichtet, ihre Lieferkette von acht giftigen Chemikaliengruppen zu „befreien“: Jetzt nämlich auch Rewe, das ist in Österreich Billa, Merkur, Penny und noch ein paar andere. Penny hat immer wieder Textilien im Angebot, unter anderem hatten sie auch die bei uns im Büro bekannt gewordenen gelben Clogs, deren Geruchsleistung dazu geführt haben, dass in der Zeit, in der ich die Proben bei mir gelagert hab (in steriler Verpackung, und es hat trotzdem durchgestunken!!), dass signifikant weniger oft KollegInnen an meinem Platz stehen geblieben sind – und wenn doch, dann mit einem nasegerümpften „Was stinktn da bitte so bei dir?“ Ok, zugegeben, da waren alle Proben, die ich insgesamt eingekauft hatte, dabei, und kumuliert war das schon ein fulminanter Plastik-Gestank, aber die Clogs, die konntens auch für sich allein.

Kein Wunder, waren die doch (laut Zweitlabor, bei Übertretungen von Grenzwerten oder allgemein hohen Nachweisen wird immer ein zweites Mal getestet) mit 720 mg/kg Acetophenon belastet. Acetophenon stinkt, ist haut- und schleimhautreizend, und hat zwar keinen gesetzlichen Grenzwert, Einrichtungen wie Bluesign empfehlen aber maximal 20mg/kg Acetophenon auf Textilien mit und ohne Hautkontakt. Nun ja, das sind eh nur 700 mg zuviel….

(c) Greenpeace / Georg Mayer

(c) Greenpeace / Georg Mayer

Es fetzt mich immer wieder vom Sessel, wenn ich dran denk, was für Auswirkungen das haben wird. Ok, global gesehen macht ein Unternehmen, das seine Lieferkette säubert, vielleicht den Dreck unterm Fingernagel aus, aber Lidl und die Rewe Group sind schon nicht wenig. Wenn man dann noch den Tchibo, den Textilschweden, Inditex (Zara u.a.), C&A, Benetton, Esprit, Coop, G-Star, Levis, Limited Brands, Mango, Marks & Spencer, Puma, Adidas, Nike, Fast Retailing, Valentino, Lining, Bestseller (Vero Moda u.a.), Diesel, Gap, Metersbowne, PVH und Vancl dazu nimmt, und dazu noch sechs italienische Lieferanten…also ich find, da sind schon ein paar ordentliche Namen dabei. Immer noch nicht die kritische Masse, noch lang nicht, aber trotzdem: Ich bin schon wirklich gespannt auf das Jahr 2020, wenn sie dann alle sauber sein sollten. Coole Sache!!!

Was Rewe angeht: Ja, ich finds als Nunu auch weiterhin nicht so super, dass so viele Leute sich ihre Sachen im Supermarkt kaufen. Zufällig, nebenbei, ohne groß Nachdenken bei einem Angebot zugreifen, obwohl man eigentlich grad nur Äpfel und Strudelteig kaufen wollte (und in meinem Fall: und Rosinen!). Find ich nicht gut. Aber andererseits weiß ich auch: Viele viele viele viele VIELE Menschen finden das gut. Und viele meinen, sich auch nur die Sachen im Supermarkt leisten zu können (kleiner „Tipp“: Primark ist wahrscheinlich noch billiger ….). Und dass sowohl aus KonsumentInnensicht als auch aus Umweltsicht die in gar nicht mehr so ferner Zukunft keine giftigen Chemikalien mehr beim Textil- und Schuhkauf mitkaufen, ist doch super!!

Detox ist einfach leiwand. Puh, mein Herz hängt da so drin, dass ich sogar schon unfallfrei die ganzen Chemikaliennamen schreiben kann. Ohne Abschreiben! Das ist keine Selbstverständlichkeit 🙂

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Ökomode ist zu teuer – und nicht öko

Pfuh, ich sollt dringend auf die Bremse treten, ich komm ja gar nimmer zum Bloggen! Aber eines mag ich euch nicht vorenthalten: Ihr Lieben, die ihr oft sagt: Ja pfuuuh, Ökomode is so teuer, das kann sich ja keiner leisten – zum ersten Mal muss ich euch leider recht geben. Für ein paar Minuten. Zufällig gestern Nacht, grad so in dem Stadium „Nein, ich schau jetzt keine Serien mehr, das hält mich ja nur noch länger wach“ und „Mah, so einfach Einschlafen geht aber grad nicht“ auf Pinterest herumgesurft. Und diesen Mantel gefunden. Jaaaa, jetzt werden sicher viele sagen, dass er euch ja gar nicht gefällt, dieses Fetzenteil. Was soll ich sagen: Ich habe mich auf den ersten Blick und unwiderruflich verliebt. Ich sah den Mantel und dachte mir: Upcycling at its best. Ökomode! Stylish! Avantgarde! Yeah!

Mantel von Greg Lauren, Foto gefunden auf (c) Barneys.com

Mantel von Greg Lauren, Foto gefunden auf Pinterest, führt weiter auf  (c) Barneys.com

Aber DREITAUSENDDREIHUNDERTFÜNFUNDSIEBZIG DOLLAR? Nope, das ist zuviel. Das rechtfertigt weder die Herstellungskosten noch sonst was. Und dann sah ich: Das ist nichtmal Upcycling, die einelnen Teile werden anscheinend extra produziert. Was die Idee dieses Mantels, in die ich mich grad so verknallt hab, wieder ad absurdum führt… Schade, schade, schade.

Mantel von Greg Lauren, Foto gefunden auf Pinterest, führt weiter auf (c) Barneys.com

Mantel von Greg Lauren, Foto gefunden auf Pinterest, führt weiter auf (c) Barneys.com

Zum Glück hab ich meinen km/a-Mantel. Den hab ich noch die nächsten paar Jahrzehnte, so sehr lieb ich den 🙂

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Video: Was ist eigentlich dieses GOTS? Kann man das essen?

Falls wer wissen mag, was es eigentlich mitm GOTS-Standard auf sich hat: Die haben eine hübsches Video gemacht, in dem alles gut zusammengefasst ist. Bei mir hakt das Video leider manchmal ein bissl (am besten gehts noch via Chrome Browser), aber ich finds gut, dass das mal alles so klar zusammengefasst wird.

gots video

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Urgent Action: Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie

Weils grad dringend ist, copypaste ich eine Urgent Action von Südwind hier mal (sorry, bin auch grad ein bissl im Stress, das ist ein sogenannter Zweiminutenbeitrag). Bittebitte durchlesen, bevor ihr euren Kindern die Barbie untern Weihnachsbaum legt:

Jetzt den Aufruf an Mattel unterstützen! Wir fordern faire Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie

Die Südwind-Partnerorganisation China Labor Watch (CLW) hat abermals die Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie in China untersucht. Alle Jahre wieder sind die Ergebnisse leider alles andere als erfreulich. Trotz der Zusage des multinationalen Konzerns Mattel, Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu ergreifen, zeigt die Untersuchung auf, dass es in den chinesischen Zulieferbetrieben immer noch zu Arbeitsrechtsverletzungen kommt. Neben bis zu 120 erzwungenen Überstunden und unbezahlten Sozialversicherungsbeiträgen verfügen die ArbeiterInnen über keinen Arbeitsschutz, wenngleich sie mit gefährlichen Maschinen hantieren müssen.

„Für die Zulieferbetriebe werden die Materialkosten für die Produktion immer höher – Mattel zahlt deswegen aber nicht mehr – so sind die Zulieferer gezwungen, bei den Löhnen der Arbeiterinnen und Arbeiter zu sparen. Die, die am untersten Ende des Systems stehen, werden gezwungen, die Kosten zu tragen“, analysiert Li Qiang, Direktor der China Labor Watch.

Um die Situation der ArbeiterInnen zu verbessern, muss Mattel seine Handelspolitik verändern und die Preise anheben, sowie kurzfristige Aufträge vermeiden, damit die Zulieferer nicht so unter Druck kommen, dass sie den ArbeiterInnen illegal viele Überstunden abverlangen.

Urgent Action – Jetzt den Aufruf an Mattel unterstützen!

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Wann das mitm Nicht-Shopping echt schwierig ist – und wann watscheneinfach

Das mitm Nicht-Konsumieren ist unfassbar einfach, ist mir soeben wieder klargeworden.

Nur zur Warnung, dieser Beitrag könnte unter Einfluss einiger sehr genossener Achterl Wein mit einigen sehr lustigen, spannenden, interessanten und im Falle einer anwesenden Freundin sehr sehr seeeeehr liebgehabten Menschen entstanden sein.

2014-12-14 21.13.58 

Also. Die Rechnung ist watscheneinfach und ich hab sicher schon mehrmals darüber geschrieben. Aber trotzdem muss ich da jetzt nochmal drauf eingehen. Es ist so easy, dass man sich ans Hirn klatschen könnt. Ich geh jetzt mal davon aus, dass ich kein Wesen von einem anderen Planeten bin, das völlig anders tickt als alllllle anderen Menschen auf diesem Erdball: Gehts mir nicht gut, würd ich mir gern neue Sachen kaufen, um mir dieses „hey ich gönn mir was, mir gehts super“-Gefühl zu geben. Gehts mir gut, is mir Shopping – zugegeben: inzwischen – soooooooooooooowas von wurscht! Leute, ich bin wirklich das beste Beispiel dafür!

Einigen wirds in den vergangenen Wochen und Monaten aufgefallen sein: Ich hab grad nicht zwingend ein Hoch. So eher gar nicht. So eher wirklich umgekehrt. So eher alles ziemlich scheiße grad. Um mein Bruderherz #1 zu zitieren: „Elftes Gebot: Du sollst dich nicht täuschen!“ (oder wars das zwölfte und das elfte war „Du sollst deinen großen Bruder nicht frotzeln“?). Was hab ich mich getäuscht, in mir selbst und in anderen. Wui! Doch irgendwie wird grad alles gut. Es zwar zwischenzeitlich schon immer wieder ziemlich gut, aber inzwischen kann man streckenweise das „ziemlich“ streichen. Es ist gut.

In den vergangenen Wochen habe ich ungelogen Stunden auf Dawanda verbracht, einfach nur schauen, wo es was geben KÖNNTE, das mir gefällt. Schwach geworden bin ich nur bei einem Rock und einem Shirt aus Biobaumwolle, die ich demnächst hoffentlich sehr stolz hier präsentieren werde. Am Feschmarkt hab ich ja sogar sowas wie eine „drauf geschissen, heut wird Geld ausgegeben“-Laune gehabt (und bisher keinen meiner Käufe bereut, im Gegenteil). Ich hab fast jeden Abend vorm Schlafengehen auf Pinterest nach Inspiration für neue Stylings gesucht. Und was ich denn noch so stricken könnte, wenn diese ver….ten Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke endlich fertig sind. Ich hab auch ein bissl frustgeshoppt. Acht-Zentimeter-Absätze-Stiefel auf Kleiderkreisel um 30 Euro, in denen ich überraschend gut den ganzen Tag gehen kann (es geschehen noch Zeichen und Wunder!). Meine innigst, heißest, intensivst geliebten und fast täglich getragenen Softclox. Ich lieb diese Schuhe wirklich ohne Ende. Sie sind soooo toll, dass ich mir jetzt schon überleg, wie ich es am besten vor mir selbst und vor euch argumentier, dass ich auch Sommersandalen von Softclox brauche. Was natürlich völliger Holler ist, ich brauch die genau gar nicht. Aber ich lieb sie echt gewaltig. So tolle Schuhe! Mein Stil, zum Erfrieren cool, meine Passform, lässig bis dorthinaus, nachhaltige Produktion, auf Langlebigkeit gebaut, nachhaltige Materialien, ich bin jeden Tag in der Früh vorm Schuhregal verliebt in die Dinger (die ich inzwischen in meiner wirklichen Größe und grau hab, danke, liebe Firma Softclox, ich konnte sie umtauschen!).

Aber eigentlich gehts ja um was ganz was anders, wär ja ziemlich traurig, wenn ich mein persönliches Glück auf zwei Paar Schuhe und etwas Wohn-Deko aufbaute (dieses Wenn-Sätze sind würde-los werd ich mein Leben lang nicht ausm Hirn und den Fingern kriegen, dann schreib ich sogar solche seltsamen, niemals im gesprochenen Wort benutze Sachen wie „aufbaute“. Danke, Frau Deutschprofessorin Aubault!). Nein, mir gehts aus ganz anderen Gründen gut. Und: Seit ich das Gefühl habe, hui, hallo Leben, du hast mich wieder, seither hab ich sowas von null Lust auf irgendwas Neues, es ist echt schon bilderbuchartig. An mir kann man echt die Gleichung festschreiben:

Nunu gehts scheiße = Nunu hat sehr große Lust auf Shoppen. Ja, die Konsumgesellschaft ist pervertierter Mist, aber diese Schuhe da….

Nunu gehts wieder gut `= Shoppen? Wozu? Hab doch eh genug! Bah, Shoppen nervt! Blöde Konsumgesellschaft, geh dich brausen!

Es ist mir schon paarmal in den letzten drei Jahren aufgefallen: Liebe Mädels (vor allem), natürlich löst Shopping in uns einen Kick aus. Adrenalin fließt, Endorphine fließen, Serotonin stömt gleich mal literweise, die ganzen blöden Gedanken sind weit weg, tirili, alles wird gut und außerdem, überhaupt, so gaaaaaaaaaaaaaanz nebenbei, in DEM neuen blauen Kleid hau ich ihn sicher um. Quasi. Ach ihr Lieben, das ist völliger Bullshit. Natürlich kann man sich mal was gönnen, und ich habs selbst gemerkt, manchmal macht Frustshopping auch wirklich Sinn, weil es Akut-Schmerzen betäubt. Aber es löst genau nix.  Es löst kein einziges Problem, das in uns drinnen an ganz anderer Stelle sitzt. Es löst nur in der Bekleidungsindustrie folgende Schlußfolgerung aus: „Mädels shoppen gern, wenns ihnen scheiße geht. Diesen Impuls müssen wir verstärken, um mehr Umsatz zu machen! Am besten ziehen wir unsere ganze Werbelinie drauf auf, Frauen zu erklären, dass es erstens voooooolll ok ist, frustzushoppen, und zwar bitte täglich für drei Monate lang, und zweitens, dass ihr ganzes Leben plötzlich wieder total ok und in Ordnung ist und alles gut wird, wenn sie sich jetzt dieses eine blaue Kleid kaufen, das wir billigst in Bangladesch produzieren und bei dem wir 500 Prozent Gewinnspanne draufschlagen können.“ Hand aufs Herz, ihr habt euch das alle schon mal in irgendeiner Form und bei irgendeinem Teil gedacht. Und wenns ein Hometrainer gewesen ist, den ihr euch geleistet habt und der jetzt Handtuchhalter ist *hüstel*…

In diesem Sinne, und ich will das endlich mal so richtig öffentlich niederschreiben: Allen voran liebe Familie – auch wenn ich mir euch nicht ausgesucht hab, hab ichs doch irgendwie (auch wenn mans manchmal nur mit der Lupe erkennen kann) recht gut getroffen mit euch. Liebe Gina, du bist – seit inzwischen über 10 Jahren, alt werma, wir beide! – die größte (höhö), tollste, liebste, wunderbarste, bewundernswerteste, zu mir gegenteiligste und trotzdem und wahrscheinlich deshalb unverzichtbarste und einfach beste Freundin der Welt. Liebe Freunde, die ich euch ebenfalls seit bald einer zweistelligen Zahl an Jahren kenne, sei es durch besoffene Fachschaftsfeste vor 100 Jahren, durch gemeinsame Studentenjobs, durch Nachbarschaft, durch Studium, durch Festln in Kellern, in denen schon mein Opa gefeiert hat, durch gemeinsame Arbeitszeit, durch doch nie gemeinsame Arbeit, aber immer fast, oder durch Festl als Minderjährige, in denen ich mir fremde Männer mit Schokolade gefüttert hab (unschuldigst!! Bis zum heutigen Tag durch und durch unschuldigst!!), durch viele gemeinsam konsumierte blaue Flaschen (und daraus entstehende durchs Bild schwappende Metaebenen), durch was auch immer: Für jede/n von euch würd ich die Softclox hergeben! Mit Seufzen, aber hey, ich würde! Liebe Freunde, die ich erst in den vergangenen Jahren (wieder) kennengelernt hab und die gerade für echte Lacher sorgen, zum Beispiel die Kaiserin, der Schweizerin, die Piratin oder der Kapitän: Das mit den Softclox würd mir noch überlegen, aber super seid ihr trotzdem grad! Wer braucht schon neue Sachen, wenn man alte Freunde hat. Wobei ich das Gefühl hab, dass die Kaiserin mir den letzten Satz im vorigen Absatz ziemlich bald ziemlich um die Ohren hauen wird …..

Ich weiß, höchst sentimental, aber das musste echt auch mal öffentlich raus. Und ich lach wirklich in einer Tour über mich, dass ich SO einfach gestrickt bin („gestrickt“…. wenn Treppenwitze mir selbst erst beim zweiten Durchlesen auffallen…).

Wenns im Leben läuft, dann braucht man sowieso nix. Schon gar keine neuen Kleider. Oder Iphones. Oder Autos. Oder Schallplatten. Frohe Weihnachten übrigens 😀 😀 😀

PS: Das mit dem zerfetzen Saum und der Oma hat übrigens prima geklappt. Was hat sie sich aufgeregt. Gnihihihi!

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Private Momente und Sexismus in der Werbung

Es ist der Beginn des Blogbeitrags, denn ich schnell noch hinschlonze, ich hab grad genau noch eine Viertelstunde Zeit, bevor ich zur Familienfeier abgeholt werde (Bruderherz und ich blödeln schon die ganze Zeit, ob ich assymetrisch oder nicht lieber doch zerfetzt anziehen soll, in jedem Fall wirds die Oma reparieren wollen. Legendär ihr Gesicht, als Mama mit einem SEHR assymetrischen Top mal auftauchte – „Komm zieh das aus, ich schneids dir ab und mach dir einen gscheiten, graden Saum!“). Aber die Viertelstunde will ich zu etwas nutzen, was mich schon länger aufregt.

Was soll dieser komplette Quargel bitte?! Ein Designer bringt eine Denim-Linie raus, lässt eine Top-Fotografen die Werbung dafür fotografieren. Raus kommt eine komplett nackte Frau, die auf einem Fauteul halb sitzt, halb liegt, Augen zu, eine Position, als wären ihr gerade K.O.-Tropfen verabreicht worden, und die Jeans UM DIE ES EIGENTLICH GEHT (!) schlattert ihr um die Knöchel. Das könnt jetzt echt auch eine Achtziger-Jahre-Mommy-Karottenjeans sein, es würd net auffallen.

Gut, ja, ich schwimm ja auch nicht auf der Nudelsuppe dahin, natürlich gehts da mehr um die Marke und deren Image als um das Produkt. Aber mich nervt einfach dieser Sexismus, dieses Frauenbild! In meinen Augen hats nix mit Befreiung der Frau zu tun, wenn sie sich nackt von einem Mann ablichten lässt, dessen Idee zum den Bild in seinem Kopf entstanden ist und nicht in ihrem.

Ich sag jetzt nicht, ich hätt bitte gerne mehr nackte Männer in der Werbung. Genausowenig, wie das Bild der Frauenkörper in der Werbung der Realität entspricht, ist das auch bei den Männern. Und auf stark ausgeprägte Brustwolle, Gössermuskel und …. naja, lassen wird das…hab ich eher wenig Lust. Wobei, doch, Bier könnten sie so anpreisen und verkaufen. Ob ichs dann jedoch kaufen würd… 😀

Nein, es geht mir schlicht darum, wie oft und viel mit Frauenkörpern geworben wird, und damit in unser Hirn ein sehr abstruses Körper(selbst)bild gepflanzt wird, und wie absurd das manchmal echt schon ist. Ich find sie leider nicht, YouTube hat sie nicht erfasst, aber da gabs ca. 2006 diese legendäre Werbung: Eine Frau in einem weißen Raum zog sich Schritt für Schritt aus. Rock weg. Top weg. Splitterfasernackt. Die Werbung war für? Riiichtig geraten. Joghurt!

Oder das hier, das hing die letzten Wochen riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiesengroß an einer Baustellenfassade am oberen Ende der Mahü:

Wenn ich mit drei anderen zuhause bin, spiel ich auch am liebsten Schach in Unterwäsche....

Wenn ich mit drei anderen zuhause bin, spiel ich auch am liebsten Schach in Unterwäsche….typische private moments halt… 

Ich mein, gehts noch absurder? Ja, in der oberen Werbung gehts wenigstens um Unterwäsche, aber die ganze Situation….. hä?!

So, ich wollt mich da nur mal drüber aufregen, bitte, weil mir das immer stärker auffällt. Bin gespannt, was ihr dazu sagt! Und jetzt fahr ich zur Oma. Im selbstgenähten Rock mit offenem Saum und Löchern. 🙂

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Ich kauf nix ist „romanartig“

Hin und wieder schau ich gern auf Amazon. Auf die Kundenrenzensionen meines Buchs nämlich. Kann mich noch erinnern, wie das Buch wirklich ganz neu draußen war vor einem Jahr, schrieb mir ein Freund: „Sagamal kennst du die alle, die da schreiben? Das sind ja Wahnsinnsrezensionen!“ 🙂 Nein, kannte ich nicht. Nach und nach kamen auch kritischere Rezensionen, was mich freute, weil ich eh schon die ganze Zeit dachte: „Kann mich mal wer zwicken bitte? Das gibts doch nicht, dass da keine/r was dagegen hat, was ich so von mir geb!“

Die letzte Rezension, erst vor ein paar Tagen von einer gewissen Gerti geschrieben, brachte mich jedoch so richtig zum Lachen:

Das Buch ist schnell gelesen,es ist mir allerdings ein wenig zu „romanartig“ geschrieben.Die Autorin schreibt ihre Zweifel sehr offen und auch,warum sie jetzt anders denkt.Allerdings glaube ich kaum,dass man als Nichtstrickerin oder Nichtnäherin auf Anhieb Sachen näht und strickt die man auch tragen kann.Oder wo der Erstpulli die Umgebung dazu bringt einen Pulli zu bestellen-deswegen romanartig geschrieben.Aber ein sehr lesbares Buch!

Liebe Gerti: Die Geschichte mit dem Erstpulli – den ich übrigens auch jetzt gerade trage, zufälligerweise – stimmt. Anita kanns bestätigen. Der Rock liegt auch immer noch im Kleiderschrank. Der Mantel auch (den ich übrigens demnächst verkaufen und den Erlös an Rainbows, eine Hilfsorganisation für Scheidungskinder und Kinder, die einen Elternteil verloren haben, spenden werde. Die machen tolle Arbeit!). Ich schwörs, in dem Buch sind 99% genau so passiert wie geschrieben. Aber ja, manchmal kommt mein Leben mir auch wie ein Roman vor, auch wenn das Buch inzwischen antiquarischen Wert hat…. Falls es wer lesen mag: Ich kauf nix! in einem Buchladen kaufen gibt immer so schöne Grinser in Buchhändlerinnengesichter 😉 (ausborgen, weiterschenken usw… gilt natürlich auch, hihi!)

Und unterm/im Weihnachtsbaum macht sichs auch gut :)

Und unterm/im Weihnachtsbaum macht sichs auch gut 🙂

 

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Zweitgrößter Diskonter der Welt: Demnächst giftfrei!

Ti! ri! li! Hab ich hier schon mal gesagt, wie sehr ich die Detox-Kampagne liebe? Und dass die Diskonter-Kampagne die erste war, an der ich so echt richtig von Anfang an mitgearbeitet hab? Ich durfte mitkonzeptionieren, Testprodukte kaufen, an den Reports und Aussendungen mitschreiben, an Verhandlungstischen sitzen, mit tollen KollegInnen zusammenarbeiten, mich wie blöd über den Kampagnenerfolg innerhalb der ersten 24 Stunden freuen: Tchibo committete. Und hab viel Neues gelernt. Zum Beispiel, dass Lidl der zweitgrößte Diskonter DER WELT ist. DER WELT!!!! Nix da Platzhirsch in dem einen oder anderen europäischen Land, einfach mal weltweit zweitgrößter Lebensmitteleinzelhändler. Wenn ich daran denk, wie groß allein schon Rewe in Österreich ist, dann hat Lidl International wahrscheinlich eine Größe, die ich mir nichtmal vorstellen kann.

Und jetzt platzt die Bombe (an deren Verhandlungstisch ich nicht gesessen bin, und ganz ehrlich gesagt war ich auch bei den Verhandlungen, wo ich dabei war, eher so das Mäuschen und die Quotenösi – ich will mir da jetzt keine fremden Lorbeeren aufsetzen): LIDL WIRD DETOXEN!!!

Ich mein hallo, wie geil ist das bitte? Die Lidlsche Lieferkette ist nämlich im Textilbereich ziemlich ordentlich zentralisiert. Soll heißen: WELTWEIT! Ich muss zugeben, ich hab grad weiche Knie, jetzt, wo ich das schreib. Ich habe mitgearbeitet an einer Kampagne, die dazu geführt hat, dass der weltweit zweitgrößte Diskonter auf giftige Chemikalien in der Lieferkette verzichtet. Den Satz musste ich mir grad laut vorlesen. Als kleines Zahnrad, aber dabei!

Können jetzt bitte endlich die in Österreich getesteten Ketten auch mal committen? Interspar, Hofer, Penny….. ihr seid nicht die zweitgrößten weltweit (wiederhol ich mich? 🙂 ). Ihr könnt das auch. Echt. Und liebe KonsumentInnen: Ihr könnt Greenpeace helfen. Einmal unterschreiben und ganz ganz ganz viel weitererzählen, was es mit der Detox-Kampagne so auf sich hat. Für euch hat das auch einen Vorteil: Ihr habt spätestens 2020 kein Gift mehr auf der Kleidung, die ihr im Diskonter kauft.

Dass ich nicht so der Fan davon bin, Kleidung so nebenbei beim Diskonter zu kaufen, ist jetzt eine andere Geschichte und meine persönliche Meinung, die hier wahrscheinlich eh jede/r kennt. Aber aus Greenpeace-Sicht fühl ich mich seit gestern, als es fix war, als ob mich wer umgeblasen hat mit so einem überdimensionalen Laub-wegpust-Ding. Zweitgrößter. Weltweit. Detoxt. Geil. Einfach nur geil.

 

Lidl Erfolg Facebook

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Nimm kein Sackerl für dein Packerl!

Weihnachts-Shoppingwahn. Es ist ja echt jedes Jahr arg. Bei den Postkasteln stapeln sich die gelben Zetteln, und in den Einkaufsstraßen rennen die Leute mit gehetzten Blicken und zig Plastiksackerln in der Hand durch die Gegend, kaufen mangels besserer Ideen ihren Lieben entweder teures Gewünschtes wie ein neues Handy, Kopfhörer, Fernseher usw., oder – in weitaus größerem Ausmaßen – billiges Nichtgewünschtes wie lustige Kaffeehäferln, Socken, Haha-bedruckte Shirts oder Dekokack, wie es ihn bei Sewa und Co. gibt. Teelichthalter und ähnliches leicht Verstaubendes. Und all das wird in Plastiksackerl eingepackt, wenn mans nicht grad im Internet kauft. Geht man – auch unterm Jahr natürlich! – Fetzen kaufen, kriegt man die ungefragt in Plastiksackerl eingepackt. Ich war selbst recherchieren, beim C&A, beim H&M, beim New Yorker, bei Peek & Cloppenburg, nirgendwo wurde nachgefragt. Kleidung scannen, Sicherheitspin runtergeben, kassieren, und ab ins Sackerl mit den Sachen und der Rechnung, das sind völlig automatisierte Handlungen bei den Textilverkäuferinnen. Und nicht nur dort. Beim Müller, beim Thalia, nirgendwo rennts anders. Der stationäre Buchhandel macht einen überwiegenden Großteil seines Jahresumsatzes im November und Dezember, nix wird lieber verschenkt als Bücher (und wo ich grad dabei bin: Brüderherzen, gibts spezielle Wünsche oder lassts euch überraschen? Mein Weihnachtseinkauf wird demnächst beim Buchkontor stattfinden). Und beim Thalia wird alles eingesackelt. Unglaublich, immer wieder, selbst in Plastik eingeschweißte neue Hardcovers landen in kleinen Sackerln, die man eigentlich nur noch für Mäusemist verwenden kann, so klein sind die. Ob in Linz oder in Wien, schauts euch in den großen Einkaufsstraßen mal um, wieviele Leute mit Thaliasackerln herumrennen!

Der Effekt? In Österreich werden pro Jahr (von Greenpeace noch schüchtern geschätzt) eine MILLIARDE Plastiksackerl ausgegeben. Das sind 1.903 Plastiksackerl IN DER MINUTE oder 120 Sackerl pro Person pro Jahr. Ein Großteil davon sind die Obst- und Gemüsesackerl im Supermarkt, aber die Zahl wird durch die Sackerl, die derzeit auf Österreichs Einkaufsstraßen ausgegeben wird, noch ordentlich weiter raufgetrieben. Politisch ist das Ding leider ein Doofes: Die EU hat kürzlich einen Plastiksackerlkompromiss beschlossen, der in Österreich null Handlungsbedarf auslöst. Ursprünglich war mal von einer 80-prozentigen Reduktion der dünnwandigen (Obst- und Gemüse)Sackerl bis 2019 die Rede, jetzt heißts: 50 Prozent, und lauter Ausnahmen dabei. Greenpeace fordert einen anständigen Aktionsplan seitens des Lebensministeriums – sonst kommt da der gleiche Holler raus wie beim CO2: In Österreich ist in den vergangenen Jahren quasi NULL eingespart worden. Politisch gesehen bleiben wir dran – und jede/r kann uns dabei helfen: Die Petition auf Greenpeace.at freut sich über Unterschriften. 25.000 Menschen sind bereits unserer Meinung.

Aber im Gegensatz zu komplexen Themen im Umweltbereich sind die Plastiksackerl – auch wenn sie zugegeben nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind, was Plastik angeht – ein Bereich, bei dem wir alle was tun können: Einfach keins nehmen. Umdenken. Mit Stofftasche oder Korb einkaufen gehen. Ich hab im Winter IMMER eine Stofftasche eingesteckt, im Sommer hau ich gekauftes Zeug einfach so in den Fahrradkorb. Wer unbedingt ein Plastiksackerl braucht, der soll dann halt das öfter einstecken und wiederverwenden. Einfache Rechnung: Verwende ein einziges Plastiksackerl fünf Mal, anstatt es nach einem Mal Gebrauch zum Mistsack zu machen, und du hast auch eine persönliche 80prozentige Reduktion erreicht. Diese 80-prozentige Reduktion sollte jedoch auch gesetzlich verankert werden. Natürlich geht das einher mit etwas weniger Bequemlichkeit, aber im Endeffekt ist es genau Gewöhnungssache und sogar angenehmer, weil man die Stofftaschen schultern kann, sie reißen dir nicht die Finger ab bei arger Beladung.

Und genau deshalb hatten wir von Greenpeace eine Tauschaktion initiiert: KonsumentInnen konnten auf der Straße mitten am ärgsten Weihnachtsverkauftag (8. Dezember) fünf Plastiksackerln gegen eine Stofftasche tauschen. Die Aktion kam fantastisch an, mehrere hundert Plastiksackerln wanderten in unseren Besitz (und werden für weitere Aktionen im Plastiksackerlbereich demnächst verwendet). Die Stofftaschen waren natürlich GOTS-zertifiziert, sonst hätt ich glaub ich im Büro wahrscheinlich ein bissl einen Aufstand gemacht 🙂

Hat zwar wenig mit Textil zu tun, aber viel mit dem  von mir so hochgeschätzen Hausverstand: Nachdenken vorm Konsumieren. Da gehören die leidlichen Plastiksackerln halt auch dazu.

Fotos: (c) Greenpeace/Johannes Hloch

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