Archiv des Autors: nunette

Warum meine Buchhändlerin daran schuld ist, dass ich buntes Tixo gekauft habe

(…und keine Ahnung habe, wo ich es hingegeben hab. So sollte der vollständige Titel heißen)

Nähbücher, das ist ja so eine Sache. Einerseits find ich unglaublich viel Inspiration im Internet, und auch Nähzeitschriften mit gefühlten 30 Schnitten pro Ausgabe um rund 5 Euro lassen mich selten im Stich. Aber Nähbücher sind einfach so schön! Wenn da alles Schritt für Schritt in Fotos erklärt ist, dann hat man schon das Gefühl, man näht, auch wenn man nur am Sofa sitzt und Bücher durchblättert.

2014-10-20 07.53.08

Ein besonders schönes und vor allem praktisches Exemplar ist kürzlich erschienen: Eine meiner favorisierten Näh-Bloggerinnen, Dolores Wally (an derem Rock ich mich Anfang August versucht hab… Der Rock ist super, nur mein Hintern schaut ein bissl traurig drin aus) hat gemeinsam mit meiner allerliebsten Buchhändlerin und Verlagsbesitzerin Ulla Harms ein Buch herausgebracht: „Meine Nähmaschine und ich“.

Das Buch: Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie man mit diesem Ding da vor einem am Tisch umgehen sollte, damit erstens das Ding überlebt, zweitens die eigenen Finger ebenso und drittens das, was man damit macht, auch nach was ausschaut. Die ersten paar Seiten hab ich überblättert, die sind eher für wirklich Anfänger (wobei die Freude, dass alle Fotos eine Nähmaschine zeigen, die baugleich mit meinem lieben Baby sind, recht groß war). Für absolute Anfängerinnen, zu denen ich mich an manchen Tagen dann doch nicht mehr zähle, sind diese ersten Seiten jedoch absolut empfehlenswert. Doch im hinteren Bereich blieb ich hängen: Moment. Tixo? Buntes Tixo? Das ist ja eine geniale Idee!

2014-10-20 07.52.56

Das erhöht die Chance auf halbwegs gerade Säume ja ungemein! Praktischerweise war letztens beim gemeinsam mitm Bruderherz besuchten Möbelschweden (ja, manchmal gehts nicht ohne) so ein weihnachtlich gemustertes Tixo im Angebot um einen heißen Euro. Und praktischererweise hab ichs bereits verschmissen, noch bevor ich überhaupt die Nähmaschine mal wieder aktiviert hab. Bis das passiert, wirds aufgrund  von zu viel anderweitigen Aufgaben im Haushalt (pfuiwähgrauslich geputzt gehört) noch ein paar Tage dauern, aber dann…. such ich erstmal das Tixo!

Das Buch gibts übrigens beim Buchkontor (und auch sonst an vielerlei Orten, eigentlich könnts ihr jede/n BuchhändlerIn bitten, dass er/sie euch das bestellt), ist im praktischen Handtaschenformat und immer wieder super zum Nachschauen. Groooooße Empfehlung für ein kleines Büchlein!

 

Getaggt mit , , ,

Mode für ökologisch bewusste Hipster

Naaa toll. Da hab ich am Donnerstag im Zug aus Zürich nachhaus drei oder vier verschiedene Blogbeiträge vorbereitet. Und jetzt liegt der Laptop, auf dem die gespeichert sind (die Dropboxaktualisierung hat mich leider im Stich gelassen) ziemlich gut im Büro herum. Und ich hab schon wieder tagelang nix gebloggt – weil ich diese Beiträge net nochmal schreiben wollte. Und außerdem einfach irre viel zu tun hatte.

Jetzt gerade ist der erste Moment dieses Wochenende, wo ich ein bisschen runterkommen kann. Meine privaten Mails durchschauen kann. Und da eine Aussendung finde von einem Event bei Printa. Ich war leider nicht dabei. Aber hach, kurz mal ins Schwärmen geraten: Printa…hach… Printa kennt ihr? Printa ist so super…. Upcycling-Design kombiniert mit tollen alten Möbeln und Prints für die Wohnung, ein wunderschöner Laden in der Wiener Lindengasse, nette Leute, alles pipifein. Und die haben jetzt eine neue Kollektion rausgebracht. Upcycling, naturgefärbt, ach ich finds toll. Mode für die ökologisch bewussten Hipster – ich zähl mich da zwar nicht dazu, aber die Stücke sind einfach leiwand. Hab mich gestern mit einem Freund auch gleich persönlich überzeugt… Der Laden ist wirklich einen Besuch wert!

So, und damits nicht nur Blabla ist, hier die Infos zur Kollektion, rauskopiert ausm Pressetext (jaaaa, ich bin grad faul und gedanklich eigentlich schon in der Küche, Essen machen): „AWARE APPAREL zeichnet sich durch schlichtes Design, hohen Tragekomfort, fein abgestimmte Farbübergänge und die von Printa bekannten abstrakten Siebdrucke aus.

Als Grundstoff der neuen Kollektion dienen neben alten T-Shirts, Pullovern und Hemden aus Baumwolle Vintage Tischücher, Bettdecken und Hanfleinen, sowie wiederverwertete Jeans. Außerdem wurde dieses Jahr auch mit Ausschussware aus der Textilproduktion gearbeitet, wobei feine Unterschiede im Ausgangsmaterial aus jedem Kleidungsstück ein Unikat machen.

Neu gibt es diesen Winter auch wunderschöne Stricksachen aus wiederverwerteter Bio-Baumwolle und eine Reihe außergewöhnlicher Taschen, die aus industriellem Textilabfall gepresstem Vlies entstehen.“

Wünsche noch einen schönen Rest-Sonntag!

1 2 3 4 5

Getaggt mit , ,

Und alle so: Skandaaal!

Alter (Textil-)Schwede, bin ich im Moment eine Nörglerin. Ich hoff, das gibt sich bald mal wieder, mein Magen macht sich auch schon wieder bemerkbar, der erträgt meine Laune auch nicht mehr. Aber sorry, ich muss nochmal nörgeln. Ich bin genervt, und zwar sowohl von Textilfirmen als auch von den Medien.

Also. Mango hat vor kurzem eine Bluse auf den Markt gebracht, die angeblich „Blitze“ drauf hat, aber ausschaut wie eine Naziuniform mit lauter SS-Runen drauf. Die zwei scharfkantigen „S“ nebeneinander, geschichtlich Interessierte und häufige Actionfilmseher werden es kennen. Und gleich ein riesiger Aufschrei auf Twitter, Facebook und in weiterer Folge auch in den klassischen (Online-)Medien weltweit. Nicht falsch verstehen, an sich find ich das ja super, wenn Nachrichten den Weg von persönlicher Entrüstung (und Darstellung derselben auf der persönlichen Online-Mitteilungsfläche) zu allgemeiner Information in breiten Kanälen finden – auch mein Blog wäre nicht so bekannt, wie er nun ist, ohne genau dieses Web 2.0 – System.

Aber in dem Fall find ichs erstens ermüdend und zweitens saublöd. Anscheinend merkt niemand, dass das pures und reines Marketing ist. Und gar nicht mal blödes! Man produziert und präsentiert ein Produkt, das eindeutige Assoziationen hervorruft, bekommt einen Sturm der Entrüstung und somit viel, und zwar richtig sauviel Aufmerksamkeit, freut sich nach innen über die vielen, vielen Klicks und vor allem diejenigen, die von der SS-Bluse weiterklicken und dann ein Kleid finden, das man ja mal probieren könnte und schwupps schon ist es bestellt. Nach außen wird natürlich mit großem Aaah und Oooh und Hooooppala und Tschuuuulligung und Isunsnichtaufgefallen und bittewarvollkeineAbsicht herumgetönt.

Eines muss man Mango sogar zu Gute halten: Die habens zumindest ein bisserl subtiler hingekriegt. Das SS-Zeichen (im Unterschied zur SS selbst, ich meine nur die Bebilderung!) ist glaub ich nicht ganz so bekannt wie folgende Beispiele: Allein in den letzten Monaten hat Zara zuerst eine Handtasche mit Hakenkreuz und einen Kinderpulli (!) mit Judenstern (!) angeboten. Außerdem war dann noch eine andere Kette, ich bin mir nicht mehr sicher, wer, die einen Pulli verkauften, die aussah wie nach dem Selbstmordattenat/Amoklauf/wasweißichmitvielBlut.

Letztes Jahr warens noch die sexistischen Schamhaarwerbungen von American Apparel, die mich auf die Palme gebracht haben. Wobei auffiel: Wirklich schockieren konnten die nicht (was an und für sich schon schockierend ist, aber das ist eine andere Diskussion). Dann muss halt jetzt was ärgeres her. Ah ja! Da war doch was! Nationalsozialismus! Sechs Millionen getötete Juden! Verfolgung von Randgruppen, von Homosexuellen, von Wandervölkern, alle waren sie aus Sicht einer beängstigend verqueren Ideologie nicht lebenswert. Au ja, mit den Bildern kann man schockieren! Da regen sich alle drüber auf – in einer Zeit, in der man mit „der neuen Kollektion“ als Fast Fashion Unternehmen eh nicht mehr punkten kann, weil einfach täglich neue Sachen in den Webshops und Filialen dieser Welt landen. Auch spezielle modische Schnitte und Trends sind kein Newswert mehr – zuviel gibt es, zuviel gleichzeitig, und im Endeffekt ein großer Teil in Rekordzeit kopiert von den Laufstegen dieser Welt! Neinnein, da muss schon mehr her, da müssen die letzten Tabus niedergerissen werden. Als nächstes gibt’s wahrscheinlich Standbilder von Hardcore-Pornos auf Kindershirts, weils eh schon so normal geworden ist, kann sich ja jedes Kind im Internet anschauen. Oder Leichenbilder, mit Pailletten umrandet (Pailletten = immer Kinderarbeit. Diese Gleichung krieg ich noch in alle meiner LeserInnen rein, fix!). Echt, Leute. Perfektes Marketing. Und so viele fallen auf den Aufschrei rein.

Ich kann ja verstehen, dass der erste Impuls genau dieser Aufschrei ist – und es ist auch gut so, dass es Leuten noch nicht egal geworden ist, SS-Runen, Judensterne oder Hakenkreuze auf Modeaccessoires zu haben. Also dass sie das nicht wollen, mein ich. Aber ich finde es absolut verachtenswert, niederträchtig, wääääääh, dass es anscheinend Menschen gibt, die erstens in einflussreichen Marketingpositionen weltweit sitzen und zweitens mit genau diesem Aufschrei spielen. Dieser Gedanke macht meine Magenschmerzen nicht zwingend besser, merk ich grad.

Weil ich garantiert nicht bebildern will, worüber ich geschrieben habe, weil das meinem gesamten Artikel widersprechen würde, und weil ich sowieso schon einen Horror davor hab, mit welchen Suchbegriffen zweifelhafte Suchmaschinenuser nun auf meiner Seite landen werden, gibt’s für euch jetzt ein Bild von einigen Studenten, die ich sehr bewundere (und denen ich meine Diplomarbeit gewidmet habe, ja, so super find ich die). Ich hoff, es wissen jetzt alle, wer das da unten ist (Quelle, um nix zu verraten: Facebook).

10355547_666002050119879_3091379486067987209_o

Und weil es grad kritisches Feedback auf Facebook dazu gegeben hat: Ja, ich finde das Bild passend. Weil man keine künstlichen Skandale rund um eine Zeit erschaffen braucht, die voll von menschenerschütternden Skandalen war. Nicht an die Uniformen soll man sich erinnern, sondern an die Menschen, die Opfer dieser Uniformen (und Uniformierten) wurden. Die hier abgebildeten StudentInnen gehören für mich zu den mutigsten Menschen jener Zeit. An denen man sich orientieren sollte.

Getaggt mit

Das Luxusproblemdilemma

Habe mich heute mit einem alten Freund getroffen, mit dem ich vor langer Zeit mal regelmäßig unfassbar viel zu lachen hatte (unvergessene Momente auf Wiener Wohnungsparties!), mit dem ich aber auch immer gut ernsthaft reden konnte. Der blöderweise im falschen Land wohnt, und der meine Entwicklung der vergangenen Jahre und meine Themen zwar mitverfolgt hat, aber eben nur aus der Entfernung. Er stellte eine Frage, mit der ich mich zwar selbst bereits seit langer Zeit auch beschäftige, die im Moment aber gerade für mich selbst auch wieder drängender geworden ist: „Bio ist halt Luxus. Und ist ja gut, wenn die Leute kapiert haben, dass sie sich kein Shirt vom fünf Euro beim Textilschweden kaufen sollen, aber was sollens denn dann tun? Wie wissen sie, welches die „guten“ Marken sind, und können sie das überhaupt finanzieren? Es ist halt teurer, das gute Zeug!“ (Lieber R., falls ich dich jetzt nicht wörtlich erwischt hab, red ich mich auf Übersetzungsfehler aus dem Schweizerdeutschen raus 😉 ).

Einerseits wär die Antwort ja leicht: Wer das Geld hat, hat die Macht. Also sollen die, die das Geld haben, es bitte auch bewusst einsetzen und ihre Konsumhandlungen kritisch überdacht setzen. Sich eben ein biofaires Shirt um dreißig Euro kaufen, dabei aber auch wirklich auf die Qualität schauen (Nähte, Stoffqualität, usw.), und eben nicht sechs Shirts beim Textilschweden um den gleichen Preis. Denn damit wird ja eben auch ein Zeichen gesetzt: Liebe Wirtschaft, mir ist bio und fair wichtig, ich will, dass mein Geld dort hin geht, wo darauf geachtet wird. Einfache Rechnung, de facto. Und damit mehr Menschen derartige Käufe leichter gemacht werden, gibt es Orientierungshilfen wie den Fashion Shopping Guide von Greenpeace oder das wunderbare Webportal Get Changed. Und wer Quantität mit Qualität aufwiegt, wird merken, dass es nicht zwingend teurer ist – einfach, weil die Philosophie hinter biofairer Mode auch die Langlebigkeit und Haltbarkeit ist.

Aber was ist mit denen, die sich das eben nicht leisten können? Die wirklich darauf angewiesen sind, dass ein Shirt nur fünf Euro kostet? Ich nenne da als Beispiel immer die imaginäre Teilzeit arbeitende und alleinerziehende Supermarktkassiererin. Der würde ich doch niemals vorwerfen, dass sie sich bitte nicht drum kümmert, sich biofair einzukleiden! Abgesehen von der fehlenden Finanzierung und der fehlenden Zeit, sich zu informieren ist da wahrscheinlich das Bewusstsein gar nicht da! Natürlich gibt es de facto auch für sie Alternativen, sei es Second Hand oder seien es Tauschkreisel. Ich kann aber auch verstehen, dass bei Leuten, die finanziell auf Second Hand angewiesen sind,  das wiederum stigmatisiert ist. Und ein Neu-Gefühl um das gleiche Geld für sie eine viel höhere Wertigkeit hat.

Ich will jetzt auch gar nicht von denen ja und uns da und elitäre Scheiße und blabla schreiben. Tatsache ist: Mein Umfeld ist über weite Strecken eines, in dem sich Leute hin und wieder was leisten können, das über die Grundbedürfnisse Dach überm Kopf, Wärme und Essen hinausgeht. Die einen mehr, die anderen weniger. In meinem Freundeskreis gibts keine alleinerziehende Billakassiererin, aber eine alleinerziehende Unilektorin (und auch die muss sehr drauf schauen, dass sie am Ende des Geldes nicht allzuviel Monat übrig hat). Es gibt auch eine alleinerziehende Kellnerin, die ihre Sachen regelmäßig am Flohmarkt verkauft, gar so schwarzweiß ist es eben einfach nie. Das ist keine elitäre Selbstdarstellung, sondern eine ungeschönte Betrachtung meines Umfelds. Ist einfach so. Und von diesem meinem Umfeld traue ich mich auch etwas einzufordern, und zwar kritischen Konsum.

Im Endeffekt wünsche ich mir das natürlich dann auch von der imaginären Supermarktkassiererin, denn nur wenn immer mehr und mehr Menschen kritisch konsumieren und ihre Käufe ein bissl überdenken, kann sich was ändern. Und genau das ist der Grund, wieso ich Erlebnisdiskontershoppen wie bei Primark sehr sehr sehr sehr sehr kritisch sehe. Weils damit einfach in die falsche Richtung geht.

Fazit: Biofaire Kleidung befindet sich derzeit noch in einer Luxusnische. Derzeit noch schreibe ich, weil ich die Hoffnung nicht ganz aufgebe, dass faire Produktion und ein höherer Anteil an Biobaumwolle und sonstigen umweltverträglichen Textilien irgendwann mal selbstverständlich wird wie Biobananen beim Diskonter. Aber das, was außerhalb der Nische passiert, ist halt sehr bedenklich, weils immer schneller in eine immer unkritischere Richtung geht. Diejenigen, die es sich jetzt schon leisten können, können für eine höhere Nachfrage an biofairer Kleidung sorgen – damit diese mal für breitere Schichten verfügbar ist. Aber wenn sich dieses Primark-Shoppinggefühl weiter durchsetzt, seh ich leider sehr dunkelgrau für so eine optimistische Zukunft.

Bissl hin und her, der Beitrag, aber ich wollt nochmal heute Besprochenes ein bissl reflektieren. Übrigens das feinste Detail am Rande: R. saß den ganzen Abend in einem Hemd von Knowledge Cotton Apparel da. „Was, das ist öko und fair? Ich habs cool gfunden, aber sauteuer wars“, war sein Kommentar. Er hats also unabsichtlich richtig gemacht! 🙂

Getaggt mit , ,

Ökologisch überraschend erfolgreiches Frustshoppen

Und es war soweit. Ich war frustshoppen. Schuhe. Zuerst in einem Laden gesehen, sie gefielen mir, aber irgendwie waren sie mir zu klobig. Hab online nach weiteren Modellen gesucht und auch welche gefunden:

softclox

Total cool, leicht, weich, einfach super! Ich bestellte sie. Und schrieb gleichzeitig das Unternehmen an, wie es denn bei ihnen in Sachen Nachhaltigkeit aussehe. Die Antwort fand ich super, vor allem, weil mir ZUERST die Schuhe gefielen und ich erst DANACH draufkam, dass sie gut sind. Ging mir schon mal mit einem Kleid so. Dass das jetzt bei Schuhen passiert, ist echt super. Der einzige Haken: Sie sind mir zu groß 😦 😦 😦 😦 Ich werde sie zurückschicken müssen und es ist das letzte Paar 😦

Trotzdem, hier mal die Antwort auf meine Anfrage, ich finds echt sehr leiwand, auch wenn sie keine Pflanzenfarben verwenden, und dass sie sehr ehrlich sind:

Liebe Nunu,

herzlichen Dank für Ihre Email. Wir freuen uns, dass Ihnen unsere SOFTCLOX so gut gefallen! Auch wir mögen modisch nachhaltige Schuhe ohne „Öko-Touch“. So hoffen wir, dass Ihnen Ihre neuen XANDRAS passen, damit Sie das einmalige Laufgefühl selbst testen können!

Was Ihre Fragen zur Produktion betrifft: Wir bei SOFTCLOX legen großen Wert auf die Qualität unsere Schuhe, daher arbeiten wir nur in eigenen Produktionsstätten in Österreich und Ungarn – und mit ausschließlich europäischen Zulieferern. Der Hinweis, dass unser Holz aus „nachhaltig bewirtschafteten Wäldern“ stammt – z.B. aus Kroatien oder Slowenien – bedeutet, dass mindestens so viel Holz angebaut wird, wie Bäume gefällt werden. Das Holz muss dann noch ca. 18 Monate ganz langsam trocknen, bevor wir es verarbeiten.

Was die verarbeiteten Leder betrifft, so stammen die Lederhäute aus den typischen Ursprungsländern in Europa und Südamerika sowie der Türkei. Die so genannte Rohware wird in italienischen Gerbereien – meist Familienbetrieben – verarbeitet und ist wie rund 95% aller Schuhleder mit Chromsalzen gegerbt (Mineralgerbung). Leder mit pflanzlicher Gerbung sind nicht so farbintensiv und halten die Farbe nicht so gut, daher haben wir sie eher selten im Einsatz.

Wir stellen aber sicher, dass unsere Leder ohne Chrom VI, Azofarbstoffe, Pentachlorphenol (PCP), Dimethylfumarat gegerbt werden; während des gesamten Produktionsprozesses kontrollieren unabhängige Institute wie z.B. das PFI (Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens e.V.) in Pirmasens oder die Hansecontrol GmbH in Hamburg die gleichbleibende, umwelt- und hautverträgliche Qualität der Materials.

Und zu guter Letzt haben wir im Hinblick auf Nachhaltigkeit für unsere SOFTCLOX eine eigene Reparatur-Abteilung in Österreich eingerichtet. Wir sind gegen kurzlebige Billigware und Wegwerfmentalität. Daher reparieren wir SOFTCLOX und tauschen, wenn nötig, komplette Holzsohlen aus, auch wenn das ökonomisch nicht rentabel ist. Wir stellen unsere SOFTCLOX mit viel Herzblut her und freuen uns, wenn unsere Kundinnen möglichst lange viel Freude daran haben!

Falls noch Fragen offen sind melden Sie sich gerne nochmal!

Herzliche Grüße aus München,

Astrid

 

 

Getaggt mit , , ,

Schwarzbuch Markenfirmen: Too big to be good

Es passieren aber auch einige Dinge in letzter Zeit, die sind ziemlich cool. Zum Beispiel, dass das Schwarzbuch Markenfirmen endlich neu rausgekommen ist, nach der ersten Fassung 2001, die sich weltweit etwa eine Viertelmillion Mal verkaufte (wenn ich den Pressetext richtig im Kopf hab, bin grad viel zu faul aufzustehen, es ist schon recht spät), waren 13 Jahre dann doch eine recht kräftige Wartedauer.

Jedenfalls: Die Vorfreude, aber auch die Spannung war groß. Besonders, als eine Greenpeace-Kollegin erwähnte, dass Lobo auch über das Fairphone schreiben würde, und zwar nicht unkritisch. Ich hab ja auch so eines, und ich bin begeistert – sowohl, weil es einfach ein pipifeines Menü hat, als auch, weil es in einigen Punkten der Produktion echt besser ist als der Rest der Bagage. Nicht alle, aber ein paar Punkte immerhin.

Nach der Messe wieder in Wien gabs erstmal frisch überzogenes Bett, frisch geduscht und angenehm ermattet vom Wochenende auf der Messe im Bett dann ein erstes Durchblättern. Hin zum Fairphone-Kapitel. Und was les ich? Meinen Namen!! Hinten in der Literaturliste gleich nochmal. Neben Jean Ziegler! Christian Felber! Corinna Milborn! Thomas Seifert! Naomi Klein! Kathrin Hartmann! Thilo Bode! steht doch wirklich und glatt ein Hinweis auf dieses Buch.

Ja, das ist ein Erfolgserlebnis. Aber das Schwarzbuch Markenfirmen, das würd ich auch förmlich fressen vor lauter Interesse, wenn mein Name nicht drin stehen würde, echt jetzt. Pflichtlektüre. Aber sowas von. Um sich immer wieder vor Augen zu führen: Die großen Konzerne, die mögen wir nicht. Die sind nicht gut. Es gibt ja dieses Sprichwort „too big to fail“, also zu groß, um zu scheitern. Ich find, es sollt auch ein „too big to be good“ geben, zu groß, um gut zu sein. Traurig, aber wahr.

loboullanunu

Da simma, die zwei höchst unterschiedlichen Autoren (er) und Autorinnen (eh klar), und in der Mitte: Ulla Harms, meine Lieblingsbuchkontoristin.

loboschwarzbuch

Getaggt mit , , ,

Ablenkungsstricken

Man könnts auch an der Stimmung der Beiträge der letzten Wochen merken: Ich bin grad wirklich nicht gut drauf. Die Gründe werde ich hier nicht veröffentlichen, aber es ist gerade eine wirklich schirche Zeit. Das Einzige, was funktioniert, ist Ablenkung (und die auch nicht immer). So schaute ich kürzlich mal wieder im Strickwerk vorbei, ich musste mir ein neues Projekt suchen, meine aktuellen Projekte waren alle nicht reizvoll genug. Bei Sonja lag dann diese Mütze herum:

2014-09-17 16.26.11

Hübsch hübsch, dachte ich, und aus Bio-Garn. Schlauerweise hab ich die Wollbeschreibung irgendwo verräumt, aber auf alle Fälle: Gutes Garn. Anleitung? Keine. Ablenkung: Gut. Stricken ist einfach therapeutisch (und nach einem Marathon von Sex and the City dazu kann ich nur sagen: Bitte wie verdient man Geld für 600-Dollar-Schuhe mit EINER KOLUMNE???).

2014-09-17 20.26.46

Das Ergebnis: Ich hab mich nur einmal in der Reihe verzählt, wer findets? 🙂

2014-09-30 08.34.32

Getaggt mit , ,

WearFair: Warum die Modenschau ein Reinfall war.

WearFair also. Es fällt mir schwer, drüber zu schreiben. Letztes Jahr noch selbst im Organisationsteam, dieses Jahr als Ausstellerinnenhelferin mit. In der Organisation sind mir ein paar Punkte aufgefallen, bei denen ich mir dachte: Naaaja. Das hätt schon besser laufen können. Aber ich bin nicht diejenige, die das schreiben kann – ohne gleich als beleidigte Leberwurscht zu gelten. Darum geh ich auf diese Sachen nicht ein und versuch jetzt einfach das, was mir wirklich wichtig ist, auf den Punkt zu bringen. Einerseits: Wow. Ich war ehrlich beeindruckt, es waren nochmal viel mehr AusstellerInnen als im Vorjahr, auch im Modebereich gab es einige Neuentdeckungen. Nix zum Beispiel, ich hab nix entdeckt. Nix auf Ichkaufnix dauert aber noch ein bissl, mag sie mir noch genauer anschauen.

Organisatorisch hab ichs zum ersten Mal aus AusstellerInnensicht mitbekommen. Das war wirklich spannend. Leider standen wir mit unseren Büchern in der Halle mit der geringsten Fluktuation – trotzdem gingen ganz viele Schwarzbücher Markenfirmen und andere über die Kartonbudel. Die Leute waren durch die Bank extrem nett, freundlich, offen, hach, schön war das.

Aber einen Punkt MUSS ich anmerken. Ich hab mir lang überlegt, ob ichs tun soll oder nicht, aber ich kann nicht über die WearFair schreiben und das nicht erwähnen. Die Modenschau war eine Katastrophe. Anders lässt es sich nicht bezeichnen. Frau Jonason lässt ja auch schon kritische Töne anklingen, ich muss das leider nochmal unterlegen: Dreckige Kleidung, nicht aufgebügelte Kleidung, Preiszettel, die sich durch ein Kleid abzeichneten. Dass es Amateurmodels waren, war ja wirklich ok – und auch die Mischung aus platinblondierten Möchtegernmodels und wirklich schönen Frauen war sehr in Ordnung. Allerdings: Die eine auf Mörderplateaus, die nächste in dreckigen Waldviertlern – das ging einfach nicht zusammen. Am schlimmsten jedoch definitiv der Vorfall mit einer von mir sehr gemochten Marke: Ein Kleid hatte ein Loch am Rücken und wurde trotzdem rausgeschickt auf den Laufsteg. Das geht doch nicht! Sowas muss man doch sehen!! Genauso wie die Drecksfahrer an der Seite jedes zweiten Kleids oder die roten Futzel auf der dunkelblauen Weste! Es gab anscheinend auch keine Endfreigabe der Looks durch die Designer. Die Kleidung wurde uninspiriert vorgeführt. Models, die eine T-Shirtmarke vorstellten, betraten den Laufsteg mit diesen Shirts und Strumpfhosen. Pro Marke gab es etwa vier Models. Ein Model lief zu früh und so bei der falschen Marke. Die Liste ist endlos. Wie die Modenschau selbst, die dauerte nämlich fast eineinhalb Stunden.

Was ich daran neben all diesen mehr oder minder schmerzhaften Hoppalas wirklich schade finde: Es war vielfach Ökoschlapfenoptik. Das lag sicherlich einerseits an der ausgewählten Mode (liebe Grüne Erde: Schnarch. Einen braunen Rock mit dunkelbraunen Strumpfhosen und rostrotem Pulli ist eine Optik, die an meiner Lateinlehrerin vielleicht hübsch war, aber es ist doch einfach wirklich schade, wenn das lauter Teile sind, die einzeln für sich anders kombiniert sicherlich gut aussehen würden, aber in dieser Kombi….), andererseits jedoch auch an der Vorführung. Und das ist schade, unglaublich schade. Weil es doch gerade bei einer Modenschau darum gehen sollte, der Welt zu zeigen, wie weit vorn ökofaire Mode inzwischen ist, und dass sie sich vor konventionellem Design nicht verstecken muss. Gut, es waren auch leider nicht viele Designer dabei, die wirklich trendtechnisch weit vorne sind, mit Ausnahme von km/a, anzüglich und masi, würd ich sagen.

Nächstes Jahr besser bitte. Denn die Messe selbst ist definitiv einen Besuch wert, jedes Jahr. Nirgendwo in ganz Europa hat man so viel bio und fair auf einem Haufen.

Getaggt mit , , , , ,

Gleich gehts los auf der Wearfair!

image

Viele feine Bücher inmitten vieler toller ökofairer AusstellerInnen!

Getaggt mit ,

Kritische KonsumentInnen sind keine „Zielgruppe“!

Ich war letztens auf einer Veranstaltung für CSR. CSR ist ja ein Riesenthema bei Unternehmen – aus unterschiedlichsten Gründen. Gut, einigen Unternehmen glaube ich, dass sie wirklich Richtung Nachhaltigkeit unterwegs sein wollen, und schrittweise ihr Kerngeschäft anpassen wollen, anderen glaub ich das genau absolut NULL.

Ein Beispiel ist Coca Cola. Die machen jetzt auch auf nachhaltig. Und haben herausgefunden, dass das relevanteste Thema für sie da draußen die Fettleibigkeit der Menschen ist. Und was macht Coca Cola? Sie erklären jetzt den Leuten da draußen, dass die sich bitte mehr bewegen sollen. Und genau da wirds meiner Meinung nach absurd. Ein Produzent von Zuckerwasser, der in Millarden an PET-Flaschen abfüllt, von denen sehr wahrscheinlich nur ein sehr geringer Anteil in einen Recyclingkreislauf kommt und ein sehr großer als Plastikmüll im Meer landet, sieht die Fettleibigkeit der Leute als größtes Thema ihres Konzerns. Echt jetzt?

Was mich auch ärgert: Alle sagen sie: Der kritische Konsument wird wichtiger. Ja, endlich! Eigentlich sollts mich ja freuen, denn genau darum gehts mir ja – dass KonsumentInnen nicht als willenlose Masse wahrgenommen werden, denen man Bedürfnisse einimpfen kann. Sondern dass es da draußen Leute gibt, die das nicht ok finden, wie im Endeffekt der Kapitalismus mit den Menschen und der Umwelt umgeht. Und die ganz klar faire und ökologische Produktion ihrer Güter einfordern. Sogar Lars Wittenbrink stellt auf gruenemode.de fest: „Kritischer Konsum wird relevanter“. Endlich!
So weit, so gut. Aber was mich nervt: Jene Unternehmen, die die kritischen KonsumentInnen lediglich als neue Zielgruppe wahrnehmen. Eine Zielgruppe, die sie erreichen wollen, koste es, was es wolle. Da kommt dann nämlich so halbseidener Kommunikationsquatsch raus, da gibt es dann genau eine Produktlinie, die öko und vielleicht sogar fair ist, und das Hauptgeschäft wird weiterhin mit unökologischer, mieser und/oder giftiger Produktion gemacht. Es gibt eine immer größer werdende Gruppe an kritischen KonsumentInnen – denen ihre Kauf- und sonstigen Handlungen selbst überlassen sein sollen. Ja, das Angebot stellen ist gut. Aber nicht, wenn das dann aus dem Grund geschieht, dass man sich diese Leute gemeinsam mit all den anderen unkritischen Leuten bitte auch abholt. Schwierig zu erklären, ich hoff, ich mach mich da grad verständlich. Ein Beispiel: Schlecht find ich, wenn ein Unternehmen tausend verschiedene Produkte anbietet, und fünf davon sind ab sofort und stark beworben dezitiert giftfrei. Gut finde, wenn ein Unternehmen seine gesamte Lieferkette anschaut und Schritt für Schritt daran arbeitet, dass giftige Chemikalien komplett aus dieser Lieferkette verschwinden. Wie es eben die Detox-Kampagne macht, aber das ist jetzt eine andere Geschichte. Oder: Es ist suuuuper und extremst wichtig, dass es inzwischen in jedem Supermarkt ein immer größer werdendes Angebot an Bio gibt. Aber mir ist es auch ein Anliegen, dass der viiiiiiel größere Bereich des konventionellen Angebots ökologischer wird (so wie, hui, ungewohntes Lob, es mit Pro Planet geschieht).
Das, was ich eigentlich die ganze Zeit schon schreiben will: Liebe Unternehmen, die ihr die kritischen KonsumentInnen seit Neuestem als Zielgruppe wahrnehmt – schiebt nicht die Verantwortung gleich mal auf nur uns ab. Wie ich das meine? Unternehmen überholen sich ja momentan grad gegenseitig mit tollen Tipps, wie man als EndkundIn nachhaltiger leben kann: Mehr zu Fuß gehen! Kälter waschen! (Teure) Qualität (bei uns!) kaufen, ist nämlich langlebig! Geben Sie uns ihre alte Kleidung zurück, wurscht von welcher Marke, und wir geben dir dafür Gutscheine fürn Neukauf! und. so. weiter. Ja, schön! Danke für die Info! Mich nervt das inzwischen echt unsäglich. Ja, es gibt viele Schritte, die jede/r einzelne von uns setzen kann, und seien sie noch so klein! Und ich find das auch gut, ich bin ein großer Fan der kleinen Schritte. Aber liebe Unternehmen, ihr habt selbst Verantwortung. Ihr könnt in eurer Produktion, in eurer Lieferkette, in eurem Verkaufskonzept ansetzen! Meinetwegen auch in kleinen Schritten, aber Hauptsache, mit der richtigen Intention!
Vielleicht bin ich ja speziell allergisch dagegen, aber ich mags echt nicht, wenn mir jene Unternehmen Tipps geben, wie ich denn bitte bewusster konsumieren soll, die gleichzeitig aber auch ausnutzen, dass viele KonsumentInnen einfach überhaupt nicht nachdenken (wollen). Ich finds viel glaubhafter, wenn solche Tipps von den Leuten selbst kommen – oder, und das ist mir sehr wichtig, ihren professionalisierten VertreterInnen dieser Zivilgesellschaft in Form von NGOs – da herrscht einfach oft Informationsvorsprung und eben eine Professionalisierung, die für eine andere Form der Kommunikation mit den Unternehmen sorgt, als sie einzelne KonsumentInnen zusammenbringen.  Klar, Kampagnen wie von Patagonia, die jedes Kleidungsstück zurücknehmen und die sogar sagen: Don´t buy this jacket! – die finde ich gut und sehr spannend. Aber der Hintergrund muss doch bei Unternehmen immer ein verkaufs- oder imagefördernder sein. Das dürfen auch wir kritische KonsumentInnen bitte nie vergessen.
Kurz: Liebe Unternehmen, ob Textil- oder sonstwas, es ist schön und sehr begrüßenswert, wenn nicht sogar schon überfällig, wenn ihr euch in Sachen Nachhaltigkeit engagieren wollt. Aber bitte hört auf, die Verantwortung auf die KonsumentInnen abzuschieben, nur weil wir unsere eigene Verantwortung erkannt haben. Wir sind uns dessen schon bewusst, danke.
PS: Und liebe Politik – ihr seids aus dem Spiel auch nicht raus. Ich bin sehr gespannt, was bei dieser wirklich spannenden Initative des deutschen Minister Müller rauskommt. Und wie andere Länder darauf reagieren. *hinthint*
PS2: was mir beim Schreiben dieses Beitrags – das war jetzt ein zehnminütiger Wutanfall – aufgefallen ist: Warum gibt es eigentlich Preise und eigene Konferenztage und wasweißich für Unternehmen, die CSR in ihr grundsätzlich wenig nachhaltiges Kerngeschäft (a la Coca Cola) integrieren – aber nur wenig entsprechendes für Unternehmen, die von vorneherein Nachhaltigkeit im Fokus haben und TROTZDEM Gewinn machen (ich denke an bellaflora mit seiner schrittweisen Komplettumstellung oder an manomama, die überhaupt gleich als Social Business gestartet ist und einen Bombenerfolg hat).
PS3: Und ich hab grad komplett absurderweise Bock auf Cola. Aber aus Trotz werd ich mir diesen Wunsch jetzt nicht erfüllen. Liebes Cola-Team, ihr habt gerade eine Flasche weniger verkauft als ihr hättet können. Ist in etwa so relevant wie der umgefallene Reissack in China, aber für mich machts halt doch den Unterschied, ob ich drüber nachdenk, ob ich das jetzt wirklich unterstützen will, oder eben nicht.
Getaggt mit