Sorry, die Woche war so, dass ich jeden Abend beim Nachhause kommen einfach nur noch aufs Sofa oder gleich ins Bett kippte, viel zu tun, anstrengend, aber gut. Ich hatte nur einfach überhaupt keinen Kopf fürs Bloggen. Jetzt ist grad dreiviertel eins in der Nacht und wirklich kreative Höchstleistungen sind jetzt auch nicht von mir zu erwarten, aber diesen Artikel will ich unbedingt teilen: Es sind weder Motten noch falsche Waschgänge, die kleine Löcher in die Kleidung „zaubern“, es sind Sollbruchstellen. Wah, wie mich das ärgert. Aber es ist eh logisch, anders würd die Fast Fashion Industrie eh nicht funktionieren.
Und wie immer fällt die Aussage, der Preis sagt nichts über die Produktion aus. Das ist doch inzwischen eine Tatsache, die auch bei denen angekommen sein muss, die sich genau gar nicht für faire Mode interessieren. Trotzdem ist die Frage: „Aber wenns teurer ist, da kauf ich ja bessere Qualität, das ist doch dann auch besser produziert?“ jene, die ich auf ausnahmslos jedem Vortrag gestellt bekomme, die ich immer wieder in Kommentaren lese, und die mir auch in meinem Bekanntenkreis immer wieder begegnet.
Bitteschön, diesmal gehts nicht um soziale Faktoren, sondern schlicht und einfach um die Frechheit der Firmen:
Nicht nur die billigen T-Shirts seien betroffen, auch Markenkleidung folge demselben System. Nur dass hier die Preisaufschläge höher seien: „Gerade im Modebereich haben Markenklamotten unglaubliche Preisaufschläge, die nichts mehr mit der Qualität der Herstellung zu tun haben. Soll das T-Shirt dann doch zwei Jahre halten und sich in der Qualität etwas abheben, ist der Aufschlag gleich viermal so hoch“, so Kreiß.
Gnarf.
Ich geh schlafen.