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Nähmaschine, reloaded

Da ist sie wieder, die Omaschine. Sieht sie nicht hübsch aus, so geputzt und hergerichtet, neben ihrer jüngeren Mitarbeiterin? Ganze 28 Euro inklusive neuer Lampe hat mich der Spaß gekostet. Das geht sich locker aus der Spardose aus 🙂

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Das Foto hat übrigens den Ausschnitt, damit Isa das Schulplakat sieht, von dem ich ihr erzählt hab!

Und ja, da ist es, das Zeichen, dass ich fast schon willentlich übersehen hab, als ich mir diese Blamage leistete:

Ja, sie kann Stretch. Ich wollts nur nicht sehen... (c) Nunu Kaller

Ja, sie kann Stretch. Ich wollts nur nicht sehen…

Und hui, was haben wir denn da (StammleserInnen werden jetzt WIRKLICH lachen):

Einen zweiten Garnhalter! In Metall!

Einen zweiten Garnhalter! In Metall!

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Ein Schal, ein Sari?

Der Nachtzug von Hamburg nachhause hat mich etwas aus den Latschen gehauen. Warum? Klimaanlage, zugig, trocken. und dann auch noch verdammt wenig Raum zum Schlafen, mit verdammt wenig Luft. Ächz. Und jetzt hock ich seit gestern zuhause und zwischen mir und der Außenwelt ist eine große Portion Schleim. Ich arbeite von zuhause aus, was geht, aber alle paar Stunden prackt es mich zusammen und ich schaffs nur noch zu schlafen … oder zu stricken. Was eh super ist, weil ich gerade wieder an einem Projekt  gemeinsam mit Sonja hocke. Sonja vom Strickwerk lässt mich Recycling-Garne ausprobieren. Die Jeans-Stulpen haben mich bereits nach Hamburg begleitet, die sind echt super. Fürn kommenden Frühling aber noch viel cooler: Ein Garn, das aus alten Saris – ja richtig, den traditionellen Indischen Baumwoll/Seiden-Gewändern, gesponnen wurde:

rowan revive

Rowan Revive gibts in vielen Farben, ich hab mir den Grünton ausgesucht, und ich wollt mal was anderes machen als das ewige „immer alles Glatt“ – auf das ich sonst rein optisch sehr stehe – und hab mich auf Ravelry für diesen Schal entschieden: Weiterlesen

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Nunu, die größte Idiotin von Wien

Aiaiaiai, ich hab gestern ein Musterstück an Habenwollen-Impuls hingelegt, dass es ärger nicht geht. Eigentlich ist es so peinlich, dass ich zuerst nicht drüber schreiben wollte, aber irgendwie …. ans Hirn klatschen, lachen, weitermachen.

Also. Weiterlesen

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Schlanke, große Frau gesucht!

Verdammt. Ich hab mich näherisch wieder über etwas drübergetraut. Ich wollte diesen schrägen Pulli aus der Handmade Kultur machen.

Foto 3

Wobei, die größte Arbeit war eigentlich die kleberische:

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Und die Schneiderische, eh extra ein bissl mehr zugeschnitten, weil ich wusste, erstens hab ichs gern bequem, zweitens sitz ich an einer Overlock, was da weg ist, ist weggeschnitten.

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Jaa, der besteht wirklich nur aus einem Teil. Wobei, nein, aus zwei, im Kragen wird noch so ein Streifen eingenäht. Aber der Pulli selbst: Ein Teil – und verdammt viel Denkarbeit, wie! zur! Hölle! das! jetzt! zusammen! gehört! Wobei, nach zehn Minuten hat mans dann auch überrissen – und näht.

Hab ich alles brav gemacht. Das Ergebnis ist auch wirklich recht schön geworden. Ein schon ewig herumliegender Müller-Stoff, außen leicht glänzend, innen flauschig, ein bisschen wie eine Sportjacke aus den Siebzigern, in einem grünlichen Grau. Das einzige, was noch fehlte, was das Säumen von Ärmeln und untenrum. Was ich mit meiner alten normalen Nähmaschine aber nicht machen wollt, weil ja keine Stretchstiche und so.

Stattdessen: Anprobiert. Und? Das ist ein Schnittbogen für Flachbrüstige! Und am Oberarm auch zu eng. Wahrscheinlich, weil ichs aus einem Material gemacht hab, das zwar stretchig, aber nicht stretchig genug ist. Einer schlanken Frau passt der sicher. Mir….nicht.

Foto 1

Vorne….

Foto 2

,…und hinten, samt der kessen Schulternaht.

Der Schnitt ist fantastisch, ich bin total enttäuscht, dass er mir nicht passt! Aber es hilft nix – meine beiden Attribute und mein rechter Oberarm sind zu voluminös (dachte eigentlich immer, meine Arme seien nicht so dick….). Ich schätze ihn auf Größe 38, und hoffe, dass er einer großen, schlanken Frau passt…  Und darum – tausche ich ihn. Gegen ebendiesen Pulli: Ich mag auch so einen.  In passend.

Wunschbedingungen:

  • Aus Sweatshirtmaterial und mit viiiiiiel Nahtzugabe (Ich hab selbst schon 1-2 dazugegeben, es müssten also mindestens 4 an den Oberarmen sein).
  • Und optimalerweise aus einem Stoff, den ihr schon ewig zuhause herumliegen habt und nichts damit anfangen wisst. Nicht neu kaufen bitte.

Blöde Idee? Ich find sie gut (danke, Bianca, übrigens!)! Brauchen tu ich den Pullover nicht, aber ich find den Tauschgedanken in dem Fall lustig! Es müssen übrigens keine Profinäherinnen ans Werk, sonst ist mir mein Anfängerwerk wirklich unangenehm 🙂

Den Schnitt gibts gratis hier: Handmade Kultur , die Anleitung dann per Email von mir!

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Ich strick mir Jeans

Die Sonja und ich, wir haben einen Deal abgeschlossen. Und dieser Deal macht sooooooooooooo viel Spaß!! Derzeit könnte ich wirklich den ganzen Tag nähen oder stricken oder mein Strickmaschine wieder in Gang bringen (fiep 😦 ist ein Teil abgebrochen). So viel, dass ich mich weder auf die Reisevorbereitungen konzentriere noch meine diversen anderen Ideen umsetze noch dieses tolle Buch endlich fertiglese.

Wenig überraschend hat der Deal mit Stricken zu tun. Ich bin nämlich Strickgarntesterin. Sonja hat ja nur ökologische Garne in irgendeiner Form, sei es bio-zertifizierte Wolle, sei es die schöne Auswahl an Hoooked-Garnen, oder …. Recycling! Richtig, Recyclingbaumwolle! Und was es noch viel lässiger macht: Recycled aus alten Jeans. Jeans werden geschreddert und neu versponnen. Raus kommt dann dieses Garn:

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Dieses Garn durfte ich testen. Es verstrickt sich wie ein bisschen wie eine Kordel, aber dafür gehts waaaaaaaaaaaaahnsinnig schnell. An eineinhalb Abenden waren diese Handgelenkswärmer produziert.

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Ich finds einfach nur cool, mit etwas zu stricken, das mal eine Hose war…  Große Strickempfehlung also, ein super-Sommergarn, bei dem man das gute Gewissen gleich mit einstrickt. Was mir aufgefallen ist: Es riecht auch ein bisschen nach alten Jeans, aber mit dem ersten Mal Waschen hat sich das auch wieder!

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Das Jeansgarn gibts in vier Farben (wenn ich mich richtig erinnere) im Strickwerk!

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Ein tierischer Einkaufsratgeber

Was war ich beeindruckt letzte Woche. Ich selbst recherchiere ja gerade an einem halbwegs kompletten Einkaufsguide für Österreich (und brauche dabei eure Hilfe, bittebitte!), und habe mir dabei auch Inspiration (und Adressen 🙂 ) aus einem kleinen Büchlein geholt, das mir eine ORF-Redakteurin letztens in die Hand gedrückt hat. Das Büchlein lag wochenlang neben dem Laptop und starrte mich fast schon vorwurfsvoll an, wann ich es denn endlich hier am Blog vorstellen und rezensieren würde. So lang, dass sie schon nachfragte, die liebe Redakteurin.  Und ich habs immer vor mir hergeschoben.

Doch jetzt, wo ich selbst recherchieren musste, ist mir das kleine Teil zur Adress-Bibel geworden:

pg_uebersicht

Gemacht ist es von animal.fair.  Und was ich ganz besonders loben muss: Das Ding kommt nicht in der im Tierschutz gar nicht so seltenen „Alle Fleischesser sind Mörder!“-Tonart daher. Klare Aussagen, ausführliche Beschreibungen und gute Erklärungen der Hintergründe überwiegen.

Großes, großes Lob. Danke für den Guide, der für ganz Österreich recherchiert wurde! Wenn man aufs Bild klickt, landet man direkt bei der Bestellmöglichkeit!

animal fair

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Mein erstes Mal…. ein Kleid!

Erstmal: SORRY! ich weiß, ich liefer grad SEHR viel „hab ich selbst gemacht“ – in Anfängerqualität. Aber ich finds grad sooo fantastisch, zuhause nachm Abendessen erstmal an die Schere, den Stoff, die Maschine, oder die Stricknadeln. Es ist herrlich! Hat gar nicht so viel mit „ich brauch neue Sachen“ zu tun – genauer gesagt: null – aber ich hab einfach Freude am Gestalten. Nach vielen Fehlanläufen entdecke ich das Nähen doch gerade so irgendwie für mich…. der Gedanke, dass ich vielleicht mal fähig bin, wirklich selbst meine Basics, also Shirts und Sporttjuuubs 🙂 herzustellen, ist einfach so motivierend! Dann steh ich vielleicht beim nächsten Mal beim Tchibo-Regal und denk mir: Das näh ich mir heut Abend selbst!

Also so hundertpro hab ichs noch nicht draußen mit der Overlock (bei dünnen Stoffen schneidet sie viel weiter drin als sie näht), aber hey! Kleid!

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Beim ersten Anlauf war der Ausschnitt superperfekt, aber mit ein paar nicht so schönen Nähten. Worauf ich nochmal genäht hab und nochmal und nochmal. Und jetzt ists ein Riesenausschnitt und ich ärger mich. Anfängerfehler.

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Trotzdem, stolz. Kleid. Vielleicht schneid ichs noch ab und machs zum Pullover, dann ist mir der weite Ausschnitt auch egal, weil ja Shirt drunter oder so…. oder…unlogisch grad? 🙂 Und: Kann mir wer das erklären, wie ich das richten kann, dass die Maschine weiter drin schneidet als den Rand näht?

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Mein erstes Mal….Streifenshirt

Gestern hatte ich wieder den ultimativen Ich-bin-Tom-Hanks-ich-habe-Feuer-gemacht-Moment (meiner Meinung nach übrigens die beste Szene seiner gesamten Karriere).

Ja, ich hab momentan abends immer gröbere DIY-Anfälle, ob stricken, knooken oder nähen… Ich habe ein Shirt genäht. Ein gestreiftes. So richtig mit Schnitt und so.

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Da, bitteschön, Beweis: Schnitt! Sicherheitshalber zwei Größen zu groß zugeschnitten und dann auch noch mit Nahtzugabe – damit ich Fehler machen kann 🙂

Schnitte zuschneiden, auf den Stoff pinnen, dabei nicht mitdenken und deppert Stoff verbrauchen, zuschneiden, das alles dauerte gefühlt eeeeeeeeeeeewig. Vor allem, weil ich Goldkind natürlich auf die Idee kommen musste, dass ich unbedingt ein gestreiftes Shirt brauche (jaaa, gnagnagna, ich hab ja keine gestreiften Shirts, niemand hat gestreifte Shirts, gnaaangaaa). Einfärbigen Stoff könnt man ja aufeinanderlegen, schneiden, feddisch. Aber bei den Streifen, beim Zuschauen dauernd drauf achten, dass eh die richtigen Streifen aufeinander ….. nicht wissend, dass ich beim Nähen dann recht bald drauf pfeifen würd…schlaue Entscheidung fürs erste Jerseyshirt. Das erste mal mit stretchigem Stoff nähen. Ge. nau.

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Surrrrr…. ok, nein. Durchatmen, Luft anhalten, surrr…. immer wieder wiederholt. Durchatmen. Luft anhalten, surrrr….

Um etwa sieben herum begann ich mit dem ersten Schnitt ins Vorlagenpapier (ich weiß, dass das Schnittbogen heißt, aber ich wollt „Schnitt“ grad nicht wiederholen in dem Satz), und um exakt viertel nach neun machte ich dieses Foto:

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und das war bereits NACH der Korrektur der etwas spitz geratenen Schulter! Wie immer gilt: Unser Badezimmerspiegel ist immer dreckig. IMMER. Das hat was mit der Zahnpasta zu tun. Die ist bei uns abenteuerlustiger als sonst wo…

Und, bitte, hier der Beweis, dass das nicht nur vier Rechtecke und so: BRUSTABNÄHER! Naaa? Rockstar, oder was? 😉

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Wie bei allen meinen Nähwerken gilt: Nicht genau hinschauen bitte. Dann merkt man, dass das mit der Fadenspannung doch nocht nicht so ganz und so…. aber ich bin trotzdem unfassbar stolz auf mein erstes Mal Jerseyshirt. Es bleibt einfach so, liebe Leute: Dieses Gefühl, dass man etwas selbst produziert hat, das man auch wirklich da draußen, auf der Straße, in der Öffentlichkeit, unter MENSCHEN! tragen würde (und wird!), das ist echt unschlagbar.

Und: Muss man schon, oder? 🙂

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Geduldsprobe Knooking

Also ich kann ja stricken. Und häkeln kann ich auch. Also kann beides in Kombination nicht so schwer sein, dachte ich. Dachte ich!

Was habe ich geflucht.

Eigentlich hab ich mich ja total gefreut, als mir dieses Büchlein (Andrea Biegel/Knooking für Einsteiger/Stricken mit der Häkelnadel/kreativ.kompakt, 32 Seiten, 17 x 22 cm/TOPP 6938 | ISBN 9783772469381) als Rezensionsexemplar zugeschickt wurde.

6938

Noch bevor es da war, hab ich mir in vorauseilendem Gehorsam im Strickwerk gleich mal eine Häkelnadel, die ich an meine Knitpro-Bänder schrauben kann, besorgt. Kaum war das Büchlein da, schon losgelegt. Und herumgezogen an dem Stück und geflucht und überlegt, ob die Häkelnadel vielleicht zu groß ist und überlegt, ob ich nicht doch eine dickere Wolle nehmen soll und eine dickere Wolle genommen und das mit dem glatt rechts immer noch nicht hinbekommen. Also das ganz normale imme rechts stricken, das hab ich kapiert, und das wird auch immer einfacher, je mehr Reihen man knookt. Das Glatt Rechts…. da muss ich mir die Anleitung wohl nochmal genauer durchlesen.

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Fazit: Ein Spaß und eine Herausforderung ans Hirn, was ja auch gesund ist, aber…. ich glaub, ich bleib doch lieber bei meinen zwei Nadeln. Wobei…. es heißt in dem Büchlein ,dass man da auch enge Runden ohne Nadelspiel machen kann, das könnte doch noch zur echten Alternative werden. Anyway, ich gebe hier eine FAST positive Kaufempfehlung ab. Das Ausprobieren macht Spaß, und danach kann man gleich auch tunesisches Häkeln versuchen – die Nadel dazu hat man dann ja schon zuhause…

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Erste Schritte auf dem Weg zum Sport-Tjuuub!

Yeah! Gut, brav Anleitung durchge…blättert, einen Faden mit viel „bitte wie soll das gehen?!“ neu eingefädelt, und losgelegt. So ganz draußen hab ich das mit der Fadenspannung noch nicht, aber Wahnsinn, macht das Spaß! Mit dem Herumgeschnippsel gleichzeitig macht das Overlocken viiiiiiel mehr Spaß als mit der normalen Nähmaschine!

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Next task: Kapieren, ob es da bestimmte Fadenspulengrößen gibt, schwarze Fadenspulen auftreiben, und dann los, ab an die wirklichen richtigen Sport-Tjuuubs, die ich mir machen möcht. Und auweia, aus der Nähsession für dieses Teil ist auch nie was geworden, das geh ich auch noch an. Ist auch nix anderes als ein Sport-Tjuuub, nur halt gestreift.

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