Schlagwort-Archive: Fair Fashion

Stress an Krampus

Kalt draußen, oder? Gehts euch auch so? Irgendwann im August sind meine Strickfreuden etwas weniger geworden, im Oktober wieder aufgewacht. Und jetzt, wo es so richtig kalt ist, könnt ich den ganzen Tag dasitzen und stricken. Aber allein ist das so auf Dauer auch langweilig. Umso besser: Am fünften ist wieder Strickkino!

Der fünfte wird überhaupt ein feiner Tag – erstmal werd ich im „auferstanden“ vorbeischauen, das an dem Tag endlich endlich endlich aufmacht (bin schon ganz ungeduldig, den Laden in seiner vollen Pracht zu sehen!), dann spring ich vielleicht noch schnell bei Printa rein und bewundere die ungarische Upcycling-Kreativität (die feiern auch an dem Tag).

Und dann? STRICKFILM!! Yeahyeahyeah!!

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18:30h, Breitenseer Lichtspiele, wir sehen uns! Auch während des Films, das Licht bleibt an!

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Draußen kalt, drinnen fernsehn!

Liebe deutsche LeserInnen: Es gibt was zum Guckn. Am Freitag, den 29. November um 21.45 im WDR.

Liebe österreichische LeserInnen: Es gibt was zum Schaun. Am Dienstag, den 3. Dezember, um 10.14 auf 3sat. Die Wiederholung von der freitäglichen WDR-Sendung.

Liebe österreichische LeserInnen: An diesem Dienstag könnts gleich in der Früh Servus TV einschalten.

Langsam, aber sicher werd ich dann doch nervös….

An dieser Stelle: Ein dickes fettes Dankeschön an Igor von der Göttin des Glücks für dieses schöne Fernsehkleid, bei so durch und durch guten Marken werde ich gerne zur Werbeträgerin. Danke mir gehts gut. Wahnsinn, und wie gut es mir geht. Danke für alles. An alle. Und überhaupt.

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Upcyclingtalent Urban Foxxes

Sie wird jetzt zwar nicht happy sein, weils Fotos von den letzten Kollektionen sind – aber es sind die, die ich per WearFair mal von ihr erhalten habe. Und hier vorstellen wollte ich sie schon lange. Wen?

Kassandra.

Tschulligung.

Urban Foxxes.

Ein Upcycling-Label aus Vorarlberg, eine Freundin meiner liebsten im Buch mehrfach vorkommenden Moni, eine hochtalentierte und ebenso sympathische Frau. Ihre Sachen bewundern kann man hier und hier. Sie ist eine Upcyclerin, noch dazu eine unglaublich talentierte: Sie schafft es, dass sogar mir Teile gefallen, die eindeutig aus den Achtzigern stammen. 🙂

Und hier (alle Fotos (c) Urban Foxxes):

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Märchenhaftes Crowdfunden

Unter dem Namen Fairytale Fashion betreiben wir seit mehreren Jahren ein Modelabel in Österreich für bio-faire Damenmode – designed in Austria, handmade in Nepal. Gemeinsam mit unserer Partnerschneiderei in Kathmandu erarbeiten wir Kollektionen, bei denen wir die traditionelle nepalesische Sticktechnik mit europäischen Designtrends verweben. Dabei werden die einzelnen Kleidungsstücke überwiegend aus Biobaumwolle hergestellt, Taschen aus edlen Khadi-Stoffen. Wir machen nicht Mode, weil es zu wenig Mode gibt. Wir machen Mode, weil es zu wenig bio-faire Mode gibt – und das leistbar und trendig für unterschiedlichste Frauen!

Klingt gut, oder? Sind sie auch – und waren auch auf der WearFair! Und die Fairytales, die werden jetzt noch besser. Sie crowdfunden.

Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt und hat unter anderem große Probleme mit der Energieversorgung. Täglich fällt in Kathmandu stundenlang der Strom aus und somit gibt es in unserer Schneiderei kein Licht und auch keinen Strom für die Nähmaschinen. Aktuell arbeitet die Schneiderei daher mit einem Diesel-Notstrom-Aggregat, um diese Stromausfälle zu überbrücken.

Und da das nicht wirklich umweltschonend ist, wollen sie jetzt eine Photovoltaikanlage aufs Dach der Fabrik draufbauen. Aber dafür brauchen sie 15.000 Euro. Und weil inzwischen von allen Seiten bereits begonnen wird, dass wir alle sehr wenig subtil an jeder Ecke und in jeder Werbung und auf jeder Zeitungsseite darauf hingewiesen werden, dass doch bitte bald Weihnachten sei und man doch bitte nicht drauf vergessen sollte, ja auch für alle seine Liebsten irgendein Klumpert einzukaufen, weise ich euch jetzt DARAUF hin. Sinnvoller Geldeinsatz!

Für eure Unterstützung haben wir uns originelle Gegenleistungen einfallen lassen, die ihr euch abhängig von der Höhe eures Beitrags auf der rechten Seite aussuchen könnt. Zum Beispiel habt ihr die Möglichkeit, mit uns gemeinsam an einem Fair Trade Mode-Workshop für den Entwurf eines individuellen Einzelstücks oder bei einem exklusiven Foto-Shooting im Fairytale Fashion Style teilzunehmen. Oder ihr werdet NamensgeberIn für ein Modell oder entscheidet euch für einen Werbeauftritte am Stand von Fairytale bei der WearFair 2014 – Messe für ökofaire Mode und nachhaltigen Lebensstil. Ebenso könnt ihr ein Überraschungs-Mitbringsel erstehen, euch einen Fifty-Fifty-Joker sichern oder die „Männer“-Prämie in Anspruch nehmen und euch damit namentlich im Etikett eines Modells der Herbst/Winter-Kollektion 2014 verewigen.

 

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Fesche Tauscherei aus Mauritius…oder so ähnlich.

Heut war schon wieder so ein feiner Wien-Samstag – wenn schon nicht draußen am Land den Herbst einatmen, dann wenigstens volles Programm. Und heute war es richtig voll, das Programm. Die Stationen: Feschmarkt, Strickwerk (kurz Hallo sagen und sich freuen, dass der Laden so gut rennt), Anukoo und TopSwap.

Aber mal der Reihe nach. Erstens: Konsumtipp. Feschmarkt. Liebe in-Wien-Wohnende: Das zahlt sich aus. Schaut vorbei in der Ottakringer Brauerei. Der Markt ist auf mehreren Stockwerken einfach supernett aufgebaut, die angebotenen Produkte geben einem das Gefühl: Schön, keine blöde Massenproduktion, und die ganze Stimmung ist sehr sehr fein! Ich bin mir sicher, dass die, die bereits an Weihnachtsgeschenke denken und sich nicht zur Eigenproduktion im Stande fühlen (meine Verwandten tun mir jetzt schon leid, aber ich bin mützentechnisch echt auf den Geschmack gekommen, harrharrharr…), dort fündig werden. Ich erlebte dort eine große Überraschung: Ich kannte nur zwei der ModeausstellerInnen, alle anderen waren mir neu! Werd mich demnächst mal durch die AusstellerInnenliste recherchieren.

Ganz konsumfrei hab ichs leider nicht geschafft – aber dieses Poster musste sein, es war Liebe auf den ersten Blick:

Wird demnächst mein Wohnzimmer zieren. Und lustig: Der Bruder des Künstlers war mit mir mal in der Schule. Der war damals der Inbegriff von cool und in, in einer Zeit, in der ich der Inbegriff von Außenseiterin war. Und einer der beiden Burschen in meiner Klasse, der damals größer war als ich. Die Hälfte aller Mädchen in der Klasse war verknallt in ihn….

Zweitens: Konsuminformation. Ich war im anukoo eingeladen, wo hoher Besuch da war: Gabriel Kamudu. Der Mann kommt aus Mauritius und leitet dort Craft Aid. Weiterlesen

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Mannnnnomama, wie schön!

Früher fand ich das Konzept von manomama cool, und Sina Trinkwalder eine sehr lässige Frau. Dann kam das Buch von ihr, ich war restlos begeistert, und ärgerte mich ein kleines bißchen, dass ich keine Jeans brauchte, anderes gab es nicht wirklich im Shop von manomama. Seit gestern sind neue Produkte im Onlinestore. Schöne Produkte. Ich habe mir erlaubt, die Bilder zu nehmen, ein Klick auf die Fotos bringt euch direkt in den Onlinestore.

Besonders schön finde ich die Einleitungstexte:

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„Wertschätzung.

manomama ist das erste, preisgekrönte Social Business in der Textilindustrie in Deutschland. Wir sind angetreten und gehen den Weg in eine neue Wirtschaft: transparent, ehrlich und respektvoll. Wir glauben, dass das einzige Ziel eines Unternehmens die Maximierung der Menschlichkeit sein muss. Das ist der Gewinn.“

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„Wertschöpfung. Weiterlesen

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Printa – ungarisches Design in der Lindengasse

Seit Mai haben sie offen, und letzten Samstag hab ichs zum ersten Mal geschafft, dort reinzuschauen – obwohl ich jeden einzelnen Arbeitstag dort vorbeifahre, und mich auch jeder Heimweg am Fahrrad aus so ziemlich allen Bezirken außer den westlichen Außenbezirken durch die Lindengasse führt. Printa. Aber immerhin, endlich war ich drinnen. Und restlos begeistert. Wunderschöne Upcycling-Kleidungsstücke aus alten Herrenhemden, alten Sweatshirts und Lederjacken. Hier übrigens der Link zum Laden in Wien.

Die Verkäuferin, eine brasilianische Ungarin, sympathisch von der ersten Sekunde an. Und drinnen gleich mal ganz viele Habenwollenanfälle, tapfer widerstanden 😀 Aber liebe Ladies, die ihr euch hin und wieder doch mit Shopping belohnen wollt: Dort werdet ihr garantiert fündig!!!

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AllUp Cycled – Inspiration, Innovation und tolle Angebote

Ich war ja am Samstag bissl in der Stadt herumspazieren. Und da war ich auch im Allup Cycled. Und was jetzt kommt, wird eine einzige Schwärmerei. Dieser Laden ist einfach so toll. Rita, die Besitzerin, eine wahnsinnig nette Frau. Die Auswahl ist riesig – und das Schöne: Dort gibt es zwar wahnsinnig viele Teile, die einfach inspirierend wirken, und bei denen man Lust bekommt, nachhause zu gehen und sofort selbst Dinge neu zu gestalten.

Aaaaber: Es gibt noch viel mehr Teile, die man einfach selbst nicht zusammenbekommt, entweder, weil man die Ausgangsmaterialien einfach nicht hat (der Verkehrsschildtisch hats mir immer noch angetan), oder, weil man nicht auf die Menge kommt beim Sammeln (riesige Taschen aus Aludosen-Verschluss-Laschen). Taschen von Tag.werk, von ab.ag, Schmuck von Silke Schössig, Taschen aus alten Moskitonetzen, wirklich schön geschnittene Kleider aus alten Zelten, und unter Umständen könnte ich dort am Samstag auch mein Grauer-Jersey-Pulli-Problem dort gelöst haben – zwar nicht als Kleid, aber als unglaublich cool geschnittener Pulli von Studio B3….

Weil ich Schlaumeier vor lauter Herumschwärmerei wiedermal aufs Fotografieren vegessen habe, hier ein große Auswahl an Fotos, die Rita selbst auf ihre Facebookpage gestellt hat. Ich schau demnächst nochmal hin und mach eigene Fotos. In der Zwischenzeit: Am besten schaut ihr „in echt“ hin: Siebensterngasse 32!

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Ein Stadtsamstag

Ein wunderbarer Stadt-Samstag ist das heute. Begonnen hat er eher unlustig – nachdem ich die dritte Strumpfhose in drei Tagen geschrottet habe, musste ich heute mal wieder in Richtung Strumpfhosenladen meines Vertrauens. Hab mich diesmal für ein Paar in der richtig RICHTIG heftig guten Qualität entschieden, mal schauen, ob bei Strumpfhosen Qualität sich bei mir auch rechnet (gemessen an der Menge, in der ich derzeit mal wieder meinen Strumpfhosenbestand ruiniere).

Danach gings ab zur Eröffnung vom Strickwerk, dem neuen Woll-Laden in den Raimundhöfen (für Mahü-Kenner: Bei den roten Ledermänteln rein in den Durchgang, drinnen dann gegenüber vom Nice Rice):

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Gemeinsam mit der Frau Klumpert (übrigens die schöne Frau am Foto rechts), der grauen Kirsche und so manchem weiteren Strickvereins-Mitglied beehrten wir Sonja in ihrem  wirklich wunderschönen Laden. Der Laden ist für mich persönlich eigentlich absolut perfekt: Wunderschöne Wolle, und alles aus ökologischer Produktion, Naturfarben, GOTS-Zertifikate, alles da. Nachdem ich aber grad die Wolle von Oma wegstricke, habe ich mir nix eigenes geleistet. Noch nicht.

Es folgte ein ausführlicher Spaziergang durch die Gegend, hab in ein paar Läden reingeschaut, die auf der WearFair ausgestellt hatten, kramte mich im AllUpcycled durch die vielen tollen Ideen (und werde demnächst was ganz Besonderes von dort vorstellen dürfen), schaute zum ersten Mal ins Printa, hab bei Laura im Ebenberg auf einen Tratsch reingeschaut, und mit kurzem Abstecher zum Supermarkt nachhause. Und dort dann das Tollste: Ein Teller Spaghetti. Der erste seit Wochen. Und es ist unfassbar, was so ein Teller Spaghetti mit der Laune machen kann. Mood Food at its best. Herrlich. Und jetzt noch die letzte Stunde vor der Dunkelheit ausnutzen und eine Runde durch den Schönbrunner Schlosspark drehen, Herbstfarben inhalieren und die vielen Geschäftsbesuche durch Natur ausgleichen. Das Schöne ist: Ich habe über mein Projekt einfach auch superviele tolle Frauen kennengelernt, die sich einfach trauen, eigene Läden aufmachen, mutig sind und zwar das ganze Konsumspiel mitspielen, aber dafür alternativ. Bio. Fair. Upcycling. Ich bin grad inspiriert bis dorthinaus…. Es gibt so schöne Produkte, die einfach tolle Alternativen zum konventionellen Konsumrausch darstellen.

Leute, das Leben in Wien kann echt schön sein…

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Soziales Plastik, bloggende Frauen und Markenhass

Liebste mir unbekannte LeserInnen und mir bekannte FreundInnen (und Brüder): Ich liebe euch. Ihr seid so super. An einem Tag, an dem ich echt null Zeit und Kopf hatte, mir auch nur irgendwas für den nächsten Blogbeitrag zu überlegen, krieg ich einen Hinweis und eine Mail nach der anderen – aus allen möglichen Ecken und Enden der Themenwelt, aber alle haben sie mit kritischem Konsum und/oder Bloggen zu tun.

Den Anfang machte Barbara, die mir eine interessante Story über Markenhass (im Gegensatz zu Love Brands) schickte.

Dann schickte mir meine Lieblingsursi aus Salzburg (die Frau, die mir mal ein Ballkleid nähte, mein erstes, mit 16) spannende Infos zu bloggenden Frauen.

Dann erreichte mich – ebenfalls per Mail – von meiner lieben Leserin Marlies ein Artikel aus der Zeit mit jeder Menge neuen Hinweisen zu fairer Mode.

Und Yvonne wies mich darauf hin, dass es der TopSwap (über den ich demnächst eigens schreiben werde) es in die Woman geschafft hat.

Veronika schickte mir eine spannende Liste mit Upcycling-Designern, bei denen auch eine hochinteressante Neuentdeckung für mich dabei war – und eine neue Wortschöpfung hab ich auch gelernt: Soziales Plastik. Blöd, dass ich so gar keine Milch trinke 🙂

Und dann kam genau gestern auch noch die neue Kollektion von Jekyll und Kleid raus, wie immer sehr hübsch. Damit ihr was zu schauen habt…. ich find die Kleider schon lange echt hübsch (hab mir aber noch nie eines geleistet, noch habe ich nicht das Gefühl, eines zu brauchen)! Bio sind sie zwar meines Wissens nach nicht, aber fair produziert mitten in Berlin!

Dieser immer wiederkehrende Schnitt der Kleider von Jekyll und Kleid ist einfach hübsch – und meine liebe Freundin Ena hat was Ähnliches produziert, und so, wie sie es beschreibt, klingt es sogar einfach!

Und Nachtrag von heute: Yvonne schickt mir auch schnell noch mal das hier. ICH MUSS DAS SEHEN!!!! 🙂

Kurz: Gestern hatte ich viel zu lesen und zu schauen! Danke an euch dafür!

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