Schlagwort-Archive: WearPositive

WearFair Tag 2 – der Nunu-Preis

WearFair, Tag zwei – und für mich der letzte Tag. Morgen ist (ein bissl) Pause und in Wien wird gewählt. Und heute, hach, herrlich wars. Um einiges entspannter als gestern (als wir sage und schreibe 3.500 BesucherInnen hatten, weit über Prognose!), ohne „ogottwireröffnenhoffentlichhautalleshinhoffentlichkommenLeute“-Stress im Vorfeld. Es waren wieder seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr viele Leute da, unglaublich, eigentlich waren die Hallen von zehn in der Früh bis acht am Abend permanent gut gefüllt.

Ich hatte pressetechnisch weniger zu tun (anscheinend verfügt Oberösterreich über sehr selbstständige JournalistInnen, die sich ganz von alleine auf der Messe zurecht gefunden haben), facebooktechnisch ein bißchen, und um elf war ich dann auf der Bühne beim Gespräch „Nachhaltigkeit im Selbstversuch“. War witzig!

facebook280913_Diskussion1_1

Nach drei in etwa hatte ich dann in meiner offiziellen Rolle Schluss. Was folgte: Ich war unfassbar todmüde. So richtig „Ich kipp jetzt sofort um und verfalle in Tiefschlaf, wurscht, ob ich sitz, steh oder lieg“. Bin immer wieder trotz immer noch schmerzender Beine (in anderen Schuhen) über das Messegelände und hab mich so durch die Gegend getratscht. Meine Feststellungen und Entdeckungen: Weiterlesen

Getaggt mit , , , , , , , ,

WearFair. Erster Tag. Nunu im (fußschmerzenden) Glück.

Ok. Erster Tag der WearFair aus persönlicher Nunu-Sicht: Aua. Diese Dinger da am Ende meiner Beine, die tun unglaublich weh. In der Tabakfabrik macht man echt Kilometer, und Frau Eitel-Nunu muss natürlich die brandneuen Schuhe anziehen. Und was für eine Blödheit begeht Frau Eitelnunu, weil sie schnellschnell Donnerstagfrüh zuhause gepackt hat (weil sie am Mittwochabend zu faul dafür war, obwohl sie den ganzen Abend zuhause war?)?

Sie spaziert als Pressesprecherin einer Messe für faire Mode in der Früh rüber zu den Vorbereitungen der Messe im uralten und getauschten Textilschwedenshirt. Das binnen einer halben Stunde durchgeschwitzt war, weil es auf der Messe – noch bevor die ganzen Leute da waren – drei verschiedene Klimazonen hatte. Seaaaah schlau, Madame Kaller. Habe mir nicht nur einmal deshalb aufs Hirn geklatscht.

In der Früh war es noch recht angenehm, noch war die Messe geschlossen, drinnen bauten die verschiedenen AusstellerInnen auf. Unter anderen meine lieben süßen beiden Xiling-Ladies, Mutter und Tochter Binder. Ich tauch auf bei denen (und lasst euch sagen: Sie haben so viel cooles Zeugs, ich finds besser als im letzten Jahr!), sehe Janna Meta in einem uuuuuuuuuuunglaublich coolen Kleid – tja. Mein selbsterlaubtes Budget für die WearFair (nicht kaufen auf der WearFair, wenn ich mich seit eineinhalb Jahren genau darauf freue…. näh.) war bereits vier Stunden, bevor die Messe offiziell öffnete, zur Hälfte erschöpft.

2013-09-27 18.52.59

Dann gings offiziell los:

eröffnung

Was folgte, waren sieben Stunden Gedränge durch die Gänge. Es war UN-GLAUB-LICH. Nicht nur, dass ich mir rein beruflich echt einen Haxen ausfreute, der andere Haxen ging für die Freude drauf, dass wirklich so wahnsinnig viele Menschen interessiert sind an fairer Mode. Gemessen an der Menge der Leute (kurzfristig erreichte mich das Gerücht, dass uns die für den ersten Tag berechneten Eintrittskarten ausgegangen waren) kann man nur sagen: Zumindest in Linz ist faire Mode keine Randerscheinung mehr!

Zwischen Journalistenbetreuungen, Pressezimmeraufräumen, Fotografinnenbriefings (danke, Andrea!!) und allgemeiner Herumcheckerei wurde dann der geplante Kauf getätigt: Weiterlesen

Getaggt mit , , , , , ,

Faire Verführungen

Pfuh, langsam, aber sicher wird es ernst: Die WearFair & mehr beginnt in fünf Tagen. Und ich hab in den vergangenen Wochen jede/n AusstellerIn einzeln auf Facebook vorgestellt. Bei mir haben sich neben den üblichen Verdächtigen – ein Gefängnisdeckenmantel von km/a steht immer noch sowas von auf der Wunschliste wie auch das eine oder andere Teil von Maronski oder anzüglich, das ist aber eher stimmungsabhängig – auch zwei oder drei weitere Favoriten herauskristallisiert, deren Stände ich sehr genau in Betrachtung nehmen werde. Ich hab zwar nicht wirklich groß vor zu shoppen nach meinem Rückfall kürzlich, aber ich freu mich wie ein kleines Kind im Zuckerlgeschäft auf die viele, viele Auswahl.

Erstens: WearPositive. Als bekennender Fan von Multifunktionskleidung bin ich begeistert von diesen Schal-Top-Westen-Röcken:

Außerdem gelüstet es mich gerade nach einem großen, langen grauen Sweaterpulli (der sehr wahrscheinlich aus Umnähung zweier Bestandspullover von mir entstehen wird, aber trotzdem), und da bin ich auf der Seite von ain/wr fündig geworden. Sieht cool aus, nur länger fände ich ihn schöner… dennoch, auf diesen Messestand bin ich schon sehr gespannt!

Und auch noch sehr lässig finde ich ruthgold, die werde ich aber erst in den kommenden Tagen vorstellen!

Wie auch immer, ich freu mich schon sehr auf die – sicherlich sehr arbeitsintensiv werdende – Messe und hoffe auf ganzganz viel BesucherInnen, damit unsere AusstellerInnen auch ganzganz viel Geschäft machen und im nächsten Jahr freudig wiederkommen 🙂

Getaggt mit , , ,