Archiv des Autors: nunette

Schlag auf Schlag: Nunu auf kurier.at

Na toll, kaum bin ich fertig mit dem Beitrag über den Artikel in der Furche, geht der liebe Stefan Hofer von Kurier.at mit einem von mir verfassten Text online. Yippieyeyyeah, war eine spannende Frage und vor allem find ichs toll, dass Stefan einen Infoteil angehängt hat – und den noch dazu „Einstürzende Altbauten“ genannt hat. Zynisch, aber ich auf solche Wortwitze steh ich ungemein…

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Nunu in der Furche

Ich bin mal wieder befragt worden, sowohl als Frau GLOBAL 2000 als auch als Frau ichkaufnix. Bitteschön! (Und ja, heut Abend werd ich mal versuchen, den Pressebereich upzudaten, da gehts ja zu wie bei Hempel unterm Sofa…)

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Das gute Geschäft mit der guten Tat
Hinter vermeintlich karitativen Altkleider-Sammlern verbergen sich häufig gewerbliche Firmen – und machen die Container-Textilien zur Ware.
Die Daunenjacke vom letzten Winter sieht heuer irgendwie aufgeplustert aus. Und die ausgewaschene Jeans? Nicht mehr wirklich schön. Laut Schätzungen landen jährlich etwa 80.000 Tonnen dieser nicht mehr benötigten Kleidung in heimischen Altkleidercontainern. Entgegen der Meinung vieler Spender werden die Pullis und Hosen aber oft nicht gratis an bedürftige Menschen verteilt, sondern nach Afrika oder Osteuropa weiterverkauft. „Das Verwerten von Gebrauchtkleidung ist ein weltweiter Wirtschaftszweig geworden“, stellt der deutsche „Dachverband FairWertung e.V.“ klar. Zwar sei die Verwertungskette dahinter ökologisch sinnvoll, zugleich aber auch ein undurchschaubares System.
Schon 2010 berichtete etwa das Monatsmagazin Datum von den undurchsichtigen und profitorientierten Strukturen von „Humana – People to People“. Nur ein geringer Teil der Einnahmen aus dem Altkleidergeschäft fließen demnach in die angepriesene Entwicklungshilfe.
Bei „Caritas“, „Rotem Kreuz“ und „Kolping“ übernimmt der gewerbliche Rohstoff-Recycling-Betrieb Öpula im Osten Österreichs das Einsammeln, Sortieren und Verkaufen der Kleidung. Die Firma leert regional rund 3000 Boxen. „Für die Lizenzgabe ihres Namens auf den Containern bekommen die karitativen Organisationen Geld,“ erklärt Firmenchef Kurt Willheim, hüllt sich aber in Schweigen über die Höhe der karitativen Leistung. Nur soviel will er sagen: „Wir verkaufen die gesammelte Kleidung um rund 500 Euro pro Tonne an unseren Sortierbetrieb in Neapel weiter. In diesem Preis sind diverse Kosten enthalten und auch ein Betrag pro Tonne, den wir den karitativen Einrichtungen geben.“ Vom italienischen Sortierbetrieb aus werden dann rund 40 Prozent der Altkleider als Second-Hand-Ware größtenteils nach Afrika verkauft. Der Rest wird als Putzlappen recycled oder als Dämmstoffe wiederverwertet, rund zehn Prozent der Ware landet auf dem Müll.
„So viele Bedürftige gibt es nicht“
Dass sie mit einem gewerblichen Sammler kooperieren, sei im letzten Jahrzehnt notwendig geworden, betont man sowohl bei Kolping als auch bei Caritas. „Die Altkleidermengen können größtenteils nicht einfach verteilt werden, so viele Bedürftige gibt es in Österreich gar nicht“, erklärt Elisabeth Mimra, Leiterin der Wiener Caritas-Lager. Nur ein kleiner Teil der Kleiderspenden gehe direkt an Bedürftige, etwa über die Gratis-Kleiderausgabe der Caritas. Auch dem Roten Kreuz fehlt die Logistik für das Sammeln im großen Stil, erklärt Andreas Zenker: „Wir kooperieren, weil hier aus einer Sachspende eine Geldspende wird.“ 36 Euro bekomme man pro Tonne, verrät er.
Insgesamt sei das Altkleidergeschäft eine gute Sache, von der alle profitieren würden, ist sich Öpula-Chef Willheim sicher: „Karitative Einrichtungen bekommen Geld, wir entlasten die Mülldeponien und nebenbei werden Arbeitsplätze geschaffen.“
Doch Petra Dannecker, Entwicklungssoziologin und Leiterin des Instituts für Internationale Entwicklung an der Uni Wien, sieht das Geschäft kritischer: „Es ist zweifelsfrei der Fall, dass durch den Handel neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Export nach Afrika hat aber auch dazu beigetragen, dass dort in vielen Ländern die lokale Kleidungsproduktion nicht mehr existent ist.“ Die Billigimporte neuer Kleidung aus China würden Kleinökonomien zusätzlich beeinflussen. Seitens der Caritas verteidigt man die eigene Gangart: „Viele Studien belegen, dass nicht der Import von Altkleidern, sondern Korruption und Misswirtschaft sowie zuletzt die Billigimporte aus Asien die Textilindustrie in Afrika zerstört haben“, heißt es.
Mit der Begründung, der Umwelt etwas Gutes tun zu wollen, setzen neuerdings auch Modeketten auf das Geschäft mit den Altkleidern. H&M, C&A, Reno oder Adidas arbeiten dafür mit einem Schweizer Unternehmen für Textilrecycling und -vermarktung zusammen, der I:Collect AG (I:CO). Das Prinzip: Für alte Kleidung gibt es Rabatte in den eigenen Shops. Auch I:CO verwendet die Textilien letztlich als Second-Hand-Ware, als Dämmstoffe oder lässt sie zu Putzlappen recyclen. I:COs Schlussfolgerung auf der eigenen Homepage: „Man kann mit Freude und ohne schlechtes Gewissen shoppen gehen!“
Eine Conclusio, die Nunu Kaller von Global 2000 so keineswegs unterschreiben würde. „Das ökologischste Kleidungsstück ist immer noch jenes, das nicht produziert wird“, betont sie. „Kritisch betrachtet, könnte man auch sagen, dass es sich Konzerne gar nicht mehr leisten können, keine grünen Projekte zu haben – bei all der Kritik an den schlechten Arbeitsbedingungen in Textilfabriken.“ Vor anderthalb Jahren hat Kaller deshalb privat den Selbstversuch gestartet, ein Jahr lang keine Kleidung mehr zu kaufen – und dies auf ihrem Blog https://ichkaufnix.wordpress.com dokumentiert.

Um Altkleidung guten Gewissens loszuwerden, rät der „Dachverband FairWertung“, genau zu prüfen, ob man sie in Container rein gewerblicher oder karitativer Sammler wirft. So fließt etwa der Erlös, den die Volkshilfe durch den Verkauf von Altkleidern einnimmt, zu hundert Prozent in das Projekt „Proserv“, das die Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt fördert. Über Flohmärkte, Online-Marktplätze oder die Schenk-Plattform „Share and Care“ ist immerhin sichergestellt, dass Waren auch ankommen, wo sie gebraucht werden. Doch die Wurzel des Übels bleibt für Nunu Kaller die Massenproduktion der Fast-Fashion-Industrie: „Wiederverwertung ist toll. Sie ist letztlich aber nur ein Pflaster, das man auf eine Wunde klebt, die eigentlich genäht gehört.“

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Hans im Glück – Nunu im Strickglück

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Nachdem ich mich wirklich ausreichend mit Mützen, Schals und Pullis für den Eigengebrauch ausgestattet habe in letzter Zeit, wirds mal Zeit, an andere zu denken. Und da kommt mir dieses Projekt wirklich sehr gelegen: Stricken für Obdachlose. Es wird Winter, kalt, und sie können Mützen, Schals und Handschuhe wirklich gut gebrauchen. Handschuhe schaff ich zwar noch nicht so ganz, aber immerhin solche Handgelenkswärmerdinger. Die werde ich demnächst gemeinsam mit einer passenden Haube bei Hans im Glück abliefern. Und meine diversen geschenkten Strickvorräte sinnvoll verarbeiten…seit letztem Sonntag habe ich drei Hauben produziert. Herrlich entspannend!

Übrigens hatten Susanne und ich die Idee, unsere Strickvereinstreffen auch mal unters Hans-im-Glück-Motto zu stellen, nachdem das Dellago bereits erfolgreich eingestrickt wurde!

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Ach ja, fast vergessen: Abliefern kann man die fertigen Stücke im Strickwerk in den Raimundhöfen auf der Mahü..

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Sumangali abschaffen!!!

Sumangali. Ein Begriff, hinter dem sich so unglaublich viel Grausamkeit verbirgt, dass man kotzen will. Sumangali steht für das System, junge Frauen – eigentlich Kinder! – mit dem Versprechen, sich eine Mitgift erwirtschaften zu können, in sklavenartige Arbeitsverhältnisse in Textilfabriken gelotst werden. Ohne Mitgift ist für indische Frauen nichts los, nichts zu holen, kein guter Mann zu finden usw. Das allein ist für uns Österreicherinnen schon ein inzwischen schwer zu verstehendes Konzept, dort jedoch Teil der Kultur (und wirklich allzulang ist das auch nicht her, dass Mitgift auch in unseren Breiten etwas übliches war, by the way). Arme Familien in Indien, die sich keine Mitgift leisten können, stehen vor massiven sozialen Problemen.

Aber diesen Teil der Kultur auszunutzen, um junge Mädchen dazu zu bringen, um einen Hungerlohn Kleidung für den Westen produzieren zu lassen, ist niederträchtig, mies, verabscheuenswürdig. Die Mädchen werden in den Fabriken gleichsam eingesperrt, und es ist nicht selten der Fall, dass nach den drei oder vier Jahren Vertragsdauer die Fabrikschefs plötzlich nichts mehr wissen von einer vereinbarten Prämienzahlung am Ende.

Textilunternehmen betonen natürlich, dass sie niemals Sumangali unterstützen würden – aber ganz ehrlich: Sie können es nicht überprüfen. Hier hätten wir wiedermal das Problem der intransparenten Lieferkette. Auf die Fabriken, die direkt mit ihnen in Vertrag stehen, haben sie vielleicht Einfluss, aber bei dem weitverbreiteten System des Subunternehmertums sind sie chancenlos. Kann gut sein, dass die alte Fleecejacke, die ich grad zuhause, knotzend am Sofa, anhab, stellenweise von diesen Mädchen genäht wurde, die sich von der Arbeit eine Mitgift und damit die Chance auf Familie erhoffen.

Die katholische Frauenbewegung hat nun eine Petition gegen Sumangali ins Leben gerufen. Wie leider so viele Petitionen ist sie ein Tropfen auf den heißen Stein – durch diese Petition wird Sumangali nicht beendet werden. Aber wenn viele, viele Menschen unterschreiben, dann wird das Thema wenigstens in der Öffentlichkeit bekannter und die Textilunternehmen, die ihre Lieferkette überprüfen und fair machen könnten, symbolisch abgewatscht.

Ich bitte also um Unterschrift.

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Week of Swap: Tauschrausch, die Erste!

Es wird schon wieder getauscht, und zwar gewaltig. Ich liebe ja private Tauschparties (auch wenn auf der letzten mein Angebot „ich geb euch alles, was ich mithab, und tausch es gegen die Katze“ nicht angenommen wurde), doch in den nächsten Wochen erwarten euch einige gewaltige, große und sicher sehr witzige öffentliche Tauschparties. Allen voran Top Swap, das Urgestein der öffentlichen Tauschparties in Wien. Ursprünglich erfunden von Cloed Baumgartner, haben jetzt die lieben Mädels vom Fashioncamp das Ruder übernommen.

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Der nächste Top Swap findet am 16. November von 11-22h im Novomatic Forum statt, das ist dieses freistehende Gebäude gegenüber vom Goldenen Krauthappl (für NichtwienerInnen: der Secession). Wer fix dabei sein will und nicht Schlange stehen will, möge sich bitte hier anmelden, weitere Infos gibts wie so oft auf Facebook. Ich freu mich schon sehr darauf – denn das Tolle: Bei so großen Veranstaltungen ist die Wahrscheinlichkeit, Teile im eigenen Stil und vor allem der eigenen Größe zu finden, gleich mal erheblich größer! Und ein heißer Tipp einer leidenschaftlichen Tauscherin wie mir: Bleibt länger dort, setzt euch zwischenzeitlich ins Cafe und schaut immer wieder mal zu den Racks mit euren Größen. Es wird immer wieder was Neues dort geben. Herrlich!

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Bisher bereits eingereichte Tauschteile, feinfein!

Und übrigens: Echt jetzt, diese Katze wurde nicht getauscht. Ein Skandal ist das.

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Neon – oh nee…

Der Neon-Wahn hat Wien erreicht – und zwar direkt ins billigste Billigsegment. Das hat jetzt nix mir fair und öko zu tun (dass solche Neonfarben niemals und nimmer auf umweltverträgliche Weise hergestellt werden könnten, sollte auf der Hand liegen), sondern einfach nur mit meiner persönlichen Abneigung: Wahnsinn, wie hässlich!!!

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AllUp Cycled – Inspiration, Innovation und tolle Angebote

Ich war ja am Samstag bissl in der Stadt herumspazieren. Und da war ich auch im Allup Cycled. Und was jetzt kommt, wird eine einzige Schwärmerei. Dieser Laden ist einfach so toll. Rita, die Besitzerin, eine wahnsinnig nette Frau. Die Auswahl ist riesig – und das Schöne: Dort gibt es zwar wahnsinnig viele Teile, die einfach inspirierend wirken, und bei denen man Lust bekommt, nachhause zu gehen und sofort selbst Dinge neu zu gestalten.

Aaaaber: Es gibt noch viel mehr Teile, die man einfach selbst nicht zusammenbekommt, entweder, weil man die Ausgangsmaterialien einfach nicht hat (der Verkehrsschildtisch hats mir immer noch angetan), oder, weil man nicht auf die Menge kommt beim Sammeln (riesige Taschen aus Aludosen-Verschluss-Laschen). Taschen von Tag.werk, von ab.ag, Schmuck von Silke Schössig, Taschen aus alten Moskitonetzen, wirklich schön geschnittene Kleider aus alten Zelten, und unter Umständen könnte ich dort am Samstag auch mein Grauer-Jersey-Pulli-Problem dort gelöst haben – zwar nicht als Kleid, aber als unglaublich cool geschnittener Pulli von Studio B3….

Weil ich Schlaumeier vor lauter Herumschwärmerei wiedermal aufs Fotografieren vegessen habe, hier ein große Auswahl an Fotos, die Rita selbst auf ihre Facebookpage gestellt hat. Ich schau demnächst nochmal hin und mach eigene Fotos. In der Zwischenzeit: Am besten schaut ihr „in echt“ hin: Siebensterngasse 32!

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Top-Vorbesteller und Buchgesichter

Nur um das gleichmal vorauszuschicken: Ich bestelle so gut wie nix mehr bei Amazon. Die einzige Ausnahme mache ich bei englischen Büchern, die im Geschäft effektiv viel mehr kosten. Aber: Ich surfe wahnsinnig gerne auf Amazon herum – man kann sich treiben lassen und Bücher vorschlagen lassen, man kann immer wieder ungläubig „ich kauf nix“ im Suchfeld eingeben und das eigene Buch ansehen, und man kann gezielt nach wirklich jedem konventionellen Mist, dens auf der Welt gibt, suchen. Wenn Amazon es nicht hat, gibts es nicht. Kaufen tu ich nach diesen ausführlichen Recherchen dann jedoch bevorzugt im Buchkontor, dem charmantesten Buchladen mit den charmantesten BetreiberInnen von Wien. Das Buchkontor ist übrigens eine echte Amazon-Alternative in Österreich: Sie versenden versandkostenfrei ins ganze Land.

Und ich hab mal wieder neugierig nachgeschaut, ob es bei meinem Baby schon mehr „Kunden, die das bestellten, bestellten auch…“ gibt (ja, inzwischen sinds drei Reihen an Vorschlägen!). Da seh ich plötzlich „Top-Vorbesteller“.

Und schau nach.

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Wie cool!!! Ganz Amazon!

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Ich geb mir mal Platz 273…

Weit hinten platziert, aber hey! Wow!

Mich freuts ja. Aber noch mehr würd mich freuen, wenn ganz viele demnächst (genauer gesagt: In 24 Tagen) in das Buchgeschäft ihres Vertrauens gehen würden und es sich dort kaufen. Für die WienerInnen: Euer Buch hat nämlich ein Gesicht.

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Strickverein, jetzt regelmäßig

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Den LeserInnen dieses Blogs dürfte der Strickverein inzwischen ein Begriff sein. Jede/r Strickbegeisterte aus Wien kann mitmachen.

Und nur so nebenbei: Wir haben jetzt wöchentliche Treffen. Immer Dienstags ab 19h im Dellago (wo sonst….).

Kommt, strickt, tratscht und testet den Barkeeper! Ich sag nur Himbeer-Mohito!

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Ein Stadtsamstag

Ein wunderbarer Stadt-Samstag ist das heute. Begonnen hat er eher unlustig – nachdem ich die dritte Strumpfhose in drei Tagen geschrottet habe, musste ich heute mal wieder in Richtung Strumpfhosenladen meines Vertrauens. Hab mich diesmal für ein Paar in der richtig RICHTIG heftig guten Qualität entschieden, mal schauen, ob bei Strumpfhosen Qualität sich bei mir auch rechnet (gemessen an der Menge, in der ich derzeit mal wieder meinen Strumpfhosenbestand ruiniere).

Danach gings ab zur Eröffnung vom Strickwerk, dem neuen Woll-Laden in den Raimundhöfen (für Mahü-Kenner: Bei den roten Ledermänteln rein in den Durchgang, drinnen dann gegenüber vom Nice Rice):

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Gemeinsam mit der Frau Klumpert (übrigens die schöne Frau am Foto rechts), der grauen Kirsche und so manchem weiteren Strickvereins-Mitglied beehrten wir Sonja in ihrem  wirklich wunderschönen Laden. Der Laden ist für mich persönlich eigentlich absolut perfekt: Wunderschöne Wolle, und alles aus ökologischer Produktion, Naturfarben, GOTS-Zertifikate, alles da. Nachdem ich aber grad die Wolle von Oma wegstricke, habe ich mir nix eigenes geleistet. Noch nicht.

Es folgte ein ausführlicher Spaziergang durch die Gegend, hab in ein paar Läden reingeschaut, die auf der WearFair ausgestellt hatten, kramte mich im AllUpcycled durch die vielen tollen Ideen (und werde demnächst was ganz Besonderes von dort vorstellen dürfen), schaute zum ersten Mal ins Printa, hab bei Laura im Ebenberg auf einen Tratsch reingeschaut, und mit kurzem Abstecher zum Supermarkt nachhause. Und dort dann das Tollste: Ein Teller Spaghetti. Der erste seit Wochen. Und es ist unfassbar, was so ein Teller Spaghetti mit der Laune machen kann. Mood Food at its best. Herrlich. Und jetzt noch die letzte Stunde vor der Dunkelheit ausnutzen und eine Runde durch den Schönbrunner Schlosspark drehen, Herbstfarben inhalieren und die vielen Geschäftsbesuche durch Natur ausgleichen. Das Schöne ist: Ich habe über mein Projekt einfach auch superviele tolle Frauen kennengelernt, die sich einfach trauen, eigene Läden aufmachen, mutig sind und zwar das ganze Konsumspiel mitspielen, aber dafür alternativ. Bio. Fair. Upcycling. Ich bin grad inspiriert bis dorthinaus…. Es gibt so schöne Produkte, die einfach tolle Alternativen zum konventionellen Konsumrausch darstellen.

Leute, das Leben in Wien kann echt schön sein…

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