Archiv des Autors: nunette

WearFair: Der Countdown läuft!

Ich weiß, schon wieder WearFair-Content. Macht euch drauf gefasst, bis Montag wird da wenig anderes kommen 🙂

Aaaalso. Über 80 ModeausstellerInnen, ein paar Favoriten hab ich ja schon vorgestellt. Doch ganz besonders freu ich mich auf ruthgold. Warum? Weil ich die auf der Edelstoff vor ein paar Monaten angeredet habe, ob sie nicht auf der WearFair ausstellen wollen. Doch leider hatten sie noch keine Bio-Stoffe. HATTEN! Jetzt? HABEN sie! Ich freu mich drüber! Wirklich schönes Design aus Eisenstadt!

ruthgold

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Zu Besuch bei der Göttin

Ich bin heeeeeeillos hinter her, aber um euch jetzt mal nicht mit WearFair-Content zu überfrachten, hier mal ein kurzer Bericht über das neue Geschäfft von Göttin des Glücks. Eigentlich schon vor ein paar Wochen geöffnet und genau gegenüber meiner sehr gemochten Dondrine, war ich erst vor ein paar Tagen drin.

Der Inhalt: Fair und bio bis dorthinaus, und das Geschäftslokal selbst wirklich schön geworden. EIn Besuch lohnt sich! Kirchengasse 17, 1070 Wien!

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Ernsting hat mir geschrieben

Wow, nach meinen zahllosen Versuchen bei Desigual und Co. wurde ich heute wirklich positiv überrascht: Ich habe bei meiner Kurzrecherche zu Ernstings Family denen auch direkt mal geschrieben. Gestern Abend. Heute früh hatte ich bereits Antwort. Und zwar folgende (ich bin sehr gespannt auf deren Nachhaltigkeitsbericht, finde einige Ansätze gut, viele gehen mir jedoch nicht weit genug, aber das dürfte eh bekannt sein, wie ich beispielsweise zu SA 8000 stehe). In sozialer Hinsicht scheinen sie – übrigens auch wie der Textilschwede, irgendwohin müssen die ihr Millionenbudget im CSR-Breich ja hintun – auf einem Weg zu sein, der zumindest mal nicht komplett in die falsche Richtung geht (und sie sollten diesen Weg dringend intensiv weitergehen). Was die ökologische Komponente angeht, werd ich wohl nochmal nachfragen, aber – Fairness muss sein – danach habe ich in meiner Nachricht an sie auch nicht gefragt. Die fetten Markierungen sind von mir, das sind die Teile, die mir besonders aufgefallen sind – manche, weil ich finde, dass es eine Selbstverständlichkeit sein sollte, andere, weil sie das scheinbar wirklich abhebt. Lest selbst:

Hallo liebe Nunu,

wir haben Deine facebook-Nachricht an Ernsting’s family erhalten.

Zunächst einmal vielen Dank für Dein Interesse, über das wir uns sehr freuen.

Noch in diesem Jahr werden wir eine ausführliche Nachhaltigkeitsbroschüre veröffentlichen, die u.a. unsere Produktionsbedingungen erklärt und reflektiert. Diese wird auf unserer Website zum Download zur Verfügung stehen.

Zunächst hoffen wir, Dir mit folgenden Informationen weiterzuhelfen:

Das Unternehmen Ernsting´s family bezieht, wie der Großteil der Textilbranche, seine Waren aus China, Indien, Vietnam, der Türkei, Bangladesch, aber auch aus Ost- und Südeuropa. Die Beschaffungsentscheidungen werden sorgfältig überdacht und nach folgenden Kriterien getroffen: lange Textiltradition (wie z.B. Indien), Qualitätsniveau, Zuverlässigkeit, ethische und ökologische Unbedenklichkeit, Arbeitskosten, Rohstoffpreise, Flexibilität, Know-how der Mitarbeiter, Innovationsfähigkeit, Spezialisierung des Marktes, Kosteneffizienz, CO2-Bilanz usw.

Weil die Überwachung weltweiter Produktionsstätten nicht einfach ist und gleichzeitig eine nur durch das Unternehmen betriebene Überprüfung häufig bei den Menschen nicht auf das nötige Vertrauen stößt, gehen wir noch einen Schritt weiter und haben ein engmaschiges Kontrollsystem entwickelt, das auf mehreren Säulen basiert. Zum einen werden Budgets bereitgestellt, damit unsere Einkäufer und Geschäftsleitung mehrmals im Jahr spontan und unangemeldet bei den Zulieferfirmen vor Ort sein können.

Gleichzeitig sind wir aber auch dem BSCI (business social compliance initiative) beigetreten, denn Ernsting´s family will sich der Verantwortung stellen und sieht lieber hin als weg, um mögliche Missstände abzubauen.

Mit der Teilnahme in der BSCI verpflichtet sich jedes Mitglied binnen 3 Jahren 2/3 seines Einkaufsvolumens oder seiner Lieferanten aus Risikoländern von unabhängigen und akkreditierten Prüfinstituten überprüfen zu lassen. Nach 5 Jahren müssen dann 2/3 des Weiterlesen

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Heute, halb sieben, Lichtspiele Breitensee! ICH FREU MICH!!!!!

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griechischer-sommer

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Ernsting bei mir

Gerade am Heimweg habe ich festgestellt: In die dm-Filiale bei mir ums Eck, die leider ein paar Blocks weiter gezogen ist (und jetzt genau diese paar Blocks „vom Schuss“ liegt), kommt ein „Ernstings Family“ rein. Also ganz ehrlich, von denen habe ich wirklich noch nie etwas gehört vorher.

Frau Nununeugierig hat natürlich zuhause gleich nachschauen müssen, was sie da so erwartet. Der Blick auf die Homepage ergab: Breites Angebot, Billig, die Preise schauen nach Bangladesch aus. Sie zeigen eine Outfitkombination, bei denen ich allein für vergleichbare Schuhe kürzlich mehr bezahlt habe.

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Screenshot ernstings-family.at

Und schon gehts wieder los in mir, dieser unauflösbare Widerspruch. Einerseits: Nein, ich werfe Menschen, die sich Schuhe und Kleidung nur in billig(st)er Form leisten können, dieses nicht vor. Und insofern ist Ernstings Family gar nicht blöd mit seiner Filialauswahl, ich wohne jetzt nicht unbedingt in einer Top-Snob-Gegend. Aber das ganze zieht ja auch andere KundInnen an, die, die einfach hobbymäßig shoppen, zuhause einen Kleiderschrank haben, der überquillt, und sich definitiv keine neue Winterjacke kaufen, weil sie eine neue Winterjacke „brauchen“. Konsequent zu Ende gedacht, lege ich hier ein Zweiklassendenken an den Tag, vor dem mir selbst graust. Den einen werfe ich es nicht vor, den anderen schon. Nein, ich kann es niemandem vorschreiben, wie er/sie kaufen soll. Ich wünsch mir nur manchmal, dass es nicht so wahnsinnig viele verschiedene Ketten gibt, die im Grunde genau das Gleiche mit anderem Label drin anbieten – und die gegeneinander konkurrieren (was weiteres Preisdumping nach sich zieht).

Eine kurze Recherche ergab zumindest einen (sehr schwach flimmernden Hoffnungsschimmer):

Die Zeit schreibt über Recherchen der Stiftung Warentest:

Die Konzerne Ernsting’s Family und Peek&Cloppenburg lassen in Bangladesch in anständiger Weise produzieren und zahlen neben den kargen Mindestlöhnen zumindest extra Boni.

Und das klingt auch nicht so schlecht, was der bereits verstorbene Gründer der Textilkette mal sagte:

Im Gegensatz zu manchem Wettbewerber bemühte Ernsting sich stets um einen fairen Umgang mit Beschäftigten und Lieferanten. Zum Beispiel gab er seinen Managern vor, so viel fair gehandelte Baumwolle wie möglich einzukaufen. „Billig kann jeder“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ 2009. Sein Unternehmen meide teure Lagen in den Innenstädten und setze auf Standorte am Stadtrand und in kleinen und mittleren Städten.

Da hätt ich gern genauere Infos drüber. Weiß da jemand mehr?

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Ich zwitschere!

So, jetzt aber. Vorhin gerade getestet (sorry nochmal, liebe Email-AbonnentInnen), es funktioniert. Also.

Ich habs nicht so mit Twitter, irgendwie hat mich (wahrscheinlich glücklicherweise) die Sucht diesbezüglich noch nicht erfasst. Ich komm da mit dem Tempo usw. nicht so ganz mit. Immer wieder versucht, immer wieder so wenig gemacht, dass immer wieder Passwort vergessen.

Aber weil ich Dillo grad nach und nach draufkomm, was man da so eigentlich alles einstellen kann auf diesem Blog, twittert dieser Blog ab jetzt für mich! Also, liebe Twitter-Fans: Here I am. Ob ihr mich wollt oder nicht 🙂

twitter

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Faire Verführungen

Pfuh, langsam, aber sicher wird es ernst: Die WearFair & mehr beginnt in fünf Tagen. Und ich hab in den vergangenen Wochen jede/n AusstellerIn einzeln auf Facebook vorgestellt. Bei mir haben sich neben den üblichen Verdächtigen – ein Gefängnisdeckenmantel von km/a steht immer noch sowas von auf der Wunschliste wie auch das eine oder andere Teil von Maronski oder anzüglich, das ist aber eher stimmungsabhängig – auch zwei oder drei weitere Favoriten herauskristallisiert, deren Stände ich sehr genau in Betrachtung nehmen werde. Ich hab zwar nicht wirklich groß vor zu shoppen nach meinem Rückfall kürzlich, aber ich freu mich wie ein kleines Kind im Zuckerlgeschäft auf die viele, viele Auswahl.

Erstens: WearPositive. Als bekennender Fan von Multifunktionskleidung bin ich begeistert von diesen Schal-Top-Westen-Röcken:

Außerdem gelüstet es mich gerade nach einem großen, langen grauen Sweaterpulli (der sehr wahrscheinlich aus Umnähung zweier Bestandspullover von mir entstehen wird, aber trotzdem), und da bin ich auf der Seite von ain/wr fündig geworden. Sieht cool aus, nur länger fände ich ihn schöner… dennoch, auf diesen Messestand bin ich schon sehr gespannt!

Und auch noch sehr lässig finde ich ruthgold, die werde ich aber erst in den kommenden Tagen vorstellen!

Wie auch immer, ich freu mich schon sehr auf die – sicherlich sehr arbeitsintensiv werdende – Messe und hoffe auf ganzganz viel BesucherInnen, damit unsere AusstellerInnen auch ganzganz viel Geschäft machen und im nächsten Jahr freudig wiederkommen 🙂

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Ich könnte…

Ich könnte mal wieder den Mount McWäscheberg im Schlafzimmer abbauen.

Ich könnte auch mal wieder im Kleiderschrank nach weiteren nichtgetragenen Sachen suchen, von denen ich mich noch vor einem halben Jahr nicht trennen konnte. Die nächsten Tauschparties stehen an, sowohl privat als auch öffentlich.

Ich könnte mal meinen Selbstbelohnungsstoff zuschneiden. Oder es lassen und das Ganze dann mit Hilfe von meiner lieben Aniger und ihrer Overlock erledigen.

Ich könnte vielleicht mal so einen eigenen Shop eröffnen für mein altes Zeugs und meine Hauben-Überproduktion, klingt echt einfach.

Ich könnte stricken. Ein halber Ärmel und das Zusammenstricken an der Schulter fehlt noch.

Nix davon.

Ich gerade so:

krank

Und wenn ich doch grad wach bin:

Mehr ist nicht.

(Übrigens: Seit „Triest“ bin ich direttamente von der gar nicht so heimlichen Manuel-Rubey-Anschwärmerin zum glühenden Thomas Stipsits-Fan geworden. Der Typ ist einfach unpackbar lustig…)

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Top Ten!

Gut, ok, ich lass mir einreden, dass das hier ein Modeblog ist. Meistens halt. Aber dass ich mit anderen Modebloggerinnen auf einen Haufen geworfen werde, find ich immer wieder witzig. Ich persönlich fühle mich den kritischen Verzichtsbloggerinnen sehr viel näher, siehe auch meine Blogroll. Nur gestern bin ich wieder drüber gestolpert: Ich bin in einem Modebloggerinnenranking mit dabei. Top Ten.

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Gefunden durch einen Refer auf diese Page hier. Dürfte sogar die gleiche Berechnung wie damals sein – und so gesehen hab ich ordentlich abgebaut. Dennoch, ich finds immer noch amüsant! Ich pass da doch gar nicht dazu, oder?

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WearFair – Content, juchhui! Die Spannung steigt!

Ja, krank. Immer noch. Immer ärger. Irgendwie glaubt mein Körper, dass der ärgste Stress jetzt vorbei ist – aber irgendwas hat er nicht kapiert. Es ist doch noch die WearFair & mehr vor uns, mit über 80 ModeausstellerInnen, insgesamt 146 AusstellerInnen.

Aber weil ich grad zu fertig zum Stricken bin (!), schaff ich auch jetzt grad nicht mehr, als euch die gestrige Presseaussendung aufzutischen.

Linz wird Zentrum nachhaltigen Lebensstils: Die WearFair & mehr geht in die sechste Runde

Über 140 AusstellerInnen sowie ein spannendes Rahmenprogramm erwarten die BesucherInnen in der Tabakfabrik

Linz (OTS) – Von 27.-29. September ist es wieder so weit: Linz wird zum Zentrum nachhaltigen Lebensstils. Österreichs größte KonsumentInnen-Messe für Mode, die WearFair, geht in die sechste Runde. Heuer wird aber noch „mehr“ geboten – zusätzlich zum bunten, immer facettenreicheren Sortiment aus dem Bereich ökofairer Mode wartet die Messe heuer erstmals auch mit nachhaltigen Angeboten aus den Bereichen Ernährung, Mobilität, Geldanlagen und Tourismus auf. In den Hallen der Tabakfabrik kann auf über 8000 Quadratmetern mit gutem Gewissen eingekauft werden und mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm können sich die BesucherInnen über die Hintergründe zu ökologisch und fairen Produktionsweisen und den Möglichkeiten rund um einen nachhaltigen Lebensstil informieren.

Uta Varty, Geschäftsführerin der WearFair & mehr, erklärt: „Wir freuen uns über einen Rekord an Messeständen. Das zeigt, dass sowohl Angebot als auch Nachfrage nach einem nachhaltigen Lebensstil steigen. Über 140 AusstellerInnen werden ihre Produkte präsentieren. Außerdem haben wir zwei Modenschauen, eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion als Eröffnungsveranstaltung sowie ein umfangreiches Präsentations- und Seminarangebot vorbereitet. Die WearFair & mehr zeigt aufs Neue: Eine umweltverträglicher Lebensstil ohne Ausbeutung ist möglich.“

Auch Rudi Anschober, grüner Landesrat in Oberösterreich, ist Fan und Unterstützer der WearFair & mehr: „Die Weiterlesen

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