Schlagwort-Archive: Fair Fashion

Tschüss…

Ich bin aufgeregt, nervös, voller Vorfreude: Die WearFair beginnt morgen. Bereits heute werde ich gemeinsam mit einer Kollegin hinfahren…. Ich hoffe, von dort hin und wieder bloggen zu können, zumindest der Upload von Fotos von der Messe sollte sich ausgehen, das geht nämlich super mitm Handy.

Sollte es doch nicht so funktionieren, wie ich mir das vorstelle: An alle LinzerInnen und UmgebungerInnen – kommt auf die Messe! Für mich wird es verdammt hart, dort nichts kaufen zu dürfen, aber ich schaff das!!

 

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Ein faires Dilemma

Ich sitze grad im Zug Richtung Linz, um dort die Pressekonferenz für die WearFair zu moderieren. Im Vorfeld mal wieder ein moralisches Dilemma de luxe hingelegt: Unsere Protagonisten – also der Podiumsvertreter von Südwind und unsere wunderbare Kampagnenteamchefin Lisa wurden extra eingekleidet in nachhaltige und tw. upgecycelte Sachen (Lisa darf ein Oberteil von km/a tragen, ich bin ja so neidig….). Schließlich ist es eine PK zur Messe für nachhaltige Mode, da können nicht alle einfach in den Fetzen vom Textilschweden auftauchen.

Ich bin letzten Freitag extra noch mit Lisa ins Muso Koroni, wo sie sich ein Paar fair und ökologisch korrekt produzierter Jeans zulegte. Und mir dämmerte dann: Was soll ich eigentlich anziehen? Weiterlesen

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Ich krieg was geschenkt!!

Ich freu mich grad sehr…..habe mich bei hessnatur als Produkttesterin beworben – als eine von 47.000 Frauen, von denen 1500 genommen wurden.

(c) hessnatur-insider.com

(c) hessnatur-insider.com

Freu mich sehr, und natürlich hat das Geschenk Bedingungen: Ich muss drüber reden. Einmal die Woche für sieben Wochen werde ich drüber bloggen. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel – ehrlich gesagt finde ich es super, dass ich im Stil von Fashionbloggerinnen, die anscheinend regelmäßig was zum Testen und Bewerten geschenkt bekommen, ein Bioprodukt testen kann.

Ich muss zugeben: Hessnatur stand ganz schön in der Kritik letztens – sie wurden bekanntlicherweise aufgekauft von einem Heuschrecken. Allerdings – und die Diskussion hab ich im Büro letztens einige Male geführt – ja, in sozialer Hinsicht ist Hessnatur nicht mehr das, wofür es stehen sollte. Aber ihre Produkte sind weiterhin bio und öko. Ich werde versuchen, bei meinem Produkttest mich wirklich rein auf das Produkt zu beziehen. Schließlich heißts Produkttest und nicht Firmentest.

Ich freu mich! Und der/die/das Cardigan passt wunderbarst zu meinen heißgeliebten blauen Stiefeln. 🙂

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ECOenVOGUE die nächste

Ist zwar schon letzten Montag erschienen, aber nachdem ich bisher selbst keine Zeit hatte, sie durchzublättern, habe ich sie auch noch nicht gepostet: Die neue Ausgabe von ECOenVOGUE. Und bitteschön, hier ist sie! Superschöner Überblick über derzeit industriell verarbeitete Fasern.

Und ich bin dahin. Sonntag, Hund, und ab aufs Land. Schüss!

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Von geilen Öko-Ärschen

FashionCamp Vienna also. Erstens: Ich wusste gar nicht, dass es The Hub auch in Wien gibt – tolle Sache, die ich nur aus Brüssel kannte. Aber jetzt zum Punkt: Die Podiumsdiskussion (ja, schon wieder eine!) war wirklich spannend. Und Mike Lanner von den Gebrüdern Stitch hat meine höchste Sympathie – einfach, weil er recht hat. Die Gebrüder Stitch machen im Grunde wirklich alles richtig. Sie ordern GOTS-zertifizierte Stoffe, und schneidern Jeans maßangefertigt in Wien. Die Teile kosten dann – ja nach Schnickschnack – 240 – 500 Euro. Gut, ist ein Haufen Geld, aber eine Jeans, die einfach perfekt passt, und die jederzeit nachgeschneidert werden kann – also schlecht find ich das nicht. Und mehr wert als die klassischen 40 Euro.

Die Diskussion drehte sich um Ökologie, um Nachhaltigkeit, um Produktionsweisen und so weiter. Im Publikum saßen lauter FashionbloggerInnen. Top gestyled (und ich mal wieder stilecht in den Birkenstocks, aber hey, ich find die cool!), und definitiv nicht nur in fairer Ökomode. Ich wage sogar den Verdacht, das vielen diese beiden Argumente – fair und öko – wirklich wurscht sind, wenns um das stylishe neue Teil geht. Und trotzdem saßen wir alle da und diskutierten Nachhaltigkeit.

Mike Lanner brachte es dann wunderschön auf den Punkt:

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Schizophrenes Modebewusstsein

Wie gesagt, gestern Abend am Sofa vor mich hingekränkelt und Zeitschriften gelesen. Und anderem kauf ich mir etwa ein- bis zweimal im Jahr die InStyle. Weil kein Magazin sich besser eignet, einfach nur blöd Kleidung anzustarren. Ich wunder mich zwar immer wieder über die perversen Preise der gezeigten Produkte, und finds oft nichtmal schön, aber hin und wieder brauch ich einfach Hochglanz. Im Postkastl hatte ich gestern außerdem den Produktkatalog von Gudrun Sjöden. Bin bereits mehrfach über diese Marke gestolpert und fand sie von der Werbung her recht hübsch, außerdem öko und fair produziert. Das Fazit: Nette Fotos, wunderschöne Farben, aber stillistisch mehr in der Freundinnenriege meiner Mutter angesiedelt als in meiner (großes Lob: Die Models sind bei weitem nicht alle magersüchtig und zwanzig….).

Die beiden Druckwerke so nebeneinander war ein sehr seltsamer Anblick. Einerseits ähnlich, andererseits von zwei unterschiedlichen Planeten stammend. Gewagte These: Beide müssten sich aufeinander zuentwickeln. Frau Sjöden braucht mehr Trendiges, InStyle mehr Nachhaltiges. Gewagt, weil solche Unternehmungen viele Gefahren bergen. Unter schnelleren Trends leidet die Produktions, und „grüne“ Herkunft der Kleidung gilt halt leider immer noch nicht als sexy. Doch machbar ist es – wie ich immer wieder begeistert hier feststelle. Aber bitte: So etwas soll dabei nicht rauskommen. Liebe Woman, bei aller Liebe, das habt ihr damals vergeigt – und dass ihr mein entsprechendes Posting auf eurer Facebook-Seite einfach gelöscht habt, anstatt darauf zu antworten, das nehm ich euch immer noch etwas übel.

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Gegennennung!

jekyllundkleid.de

jekyllundkleid.de

Zitiert werden erfreut das Herzelein!

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Der geringelte Liebste

Der Liebste  ist zwar jetzt nicht unbedingt ein Modemuffel, aber einmal im Jahr einkaufen, neue Grundausstattung mit Jeans und T-Shirts bei Bedarf und feddisch – so läufts bei ihm. Noch trau ich mich nicht so wirklich, ihn einzukleiden. Erstens, weils mich einfach nix angeht, zweitens, weil er eh selbst zahlen müsst und daher ihm die Wahl doch wohl wirklich überlassen werden sollte….da kenn ich nix, da bin ich so richtig gönnerhaft 🙂 🙂  Im Großen und Ganzen mag ich seinen Stil ja auch (groooooooooooße Ausnahme: Diese fürchterliche graue, seltsam geschnittene Jeans. Aber ich bin chancenlos, er liebt sie – schon länger, als er mich liebt.  Sie hat also ältere Rechte.). Was er allerdings nicht so will, ich an Männern aber ganz toll finde, sind Streifenshirts.

Ob ich ihm dieses hier einreden kann? Ist aus GOTS-zertifizierter Baumwolle und überhaupt….gut. Bastle derzeit an einigen Sachen rund um die WearFair herum und bin über dieses Label gestolpert.

Ich wage zu befürchten: Nein. Ich lieb den Liebsten trotzdem. Wenns sein muss, auch mit grauer Jeans….

Na dann: Liebe Männer, tragt mehr Streifenshirts! Optimalerweise aus fairer Produktion….

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Wetterwechsel

Herbst, wärmere Sachen. Meine Liste für „will ich mir nächstes Jahr zulegen“ wird doch länger. Ich bin einfach ein größerer Herbst-Kleidungsfan (gibts sowas?) Derzeit befinden sich graue Bikerbooks (Symbolfoto, ich hab nicht vor, dort je wieder was zu bestellen,), dieses Kleid, dieser Mantel, ein Einkauf bei Cora Kemperman und der perfekte Parka drauf. Abgesehen davon, dass diese Liste komplett mein Konto sprengen wird, sich sowieso noch verändern wird (Ich sehs schon kommen, Nunu im Jänner: „Welches Kleid war das nochmal? Ok, kann doch nicht so dringend gewesen sein.“)  und ich so nebenbei ein paar Basics erneuern werden muss, da das ganze Textilschwedenklumpert grad zusehends auseinanderfällt – ist es sowieso eine Illusion.

Vor allem der perfekte Parka. Er ist relativ lang, geht hinten fast bis in die Kniekehlen, ist hinten gebogen und nicht gerade abgeschlossen, hat eine Kapuze, ist schmal geschnitten, wirkt aber trotzdem locker, ist typisch parkagrün eben. Und passt mir wie angegossen, so nebenbei.

Drei grüne Oberbekleidungsstücke hab ich schon verbraucht. Einen Mantel, den ich irgendwo mal angebaut hab, eine dicke Jacke im Parkastil, aber zu kurz, und eine dünne Jacke, eigentlich cool mit großem Kragen und in dem richtigen Parkagrün, aber auch zu kurz. Hatte sie heute an und so wie jedes Mal fühlte ich mich unwohl.

Was ich aber ganz sicher aus diesem Jahr jetzt schon gelernt habe: Ich werde mir keine Kompromissparkas mehr kaufen. Sondern erst dann zuschlagen, wenn ich den. einen. richtigen. gefunden habe. Und wenns dann so weit ist, werde ich kein Geld mehr haben für ihn, weil ich mir graue Bikerboots, das Kleid und den Mantel und einen Shoppingtrip nach Amsterdam zu Cora gegönnt habe.

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Es gelüstet mich…

Auch wenn es morgen nochmal knapp 30 Grad bekommen soll, ich hab mich in den letzten Tagen vom Sommer verabschiedet. Besonders das Licht zeigt: Es wird bald Herbst. Und einerseits find ich das – mit Verlaub – richtig richtig richtig beschissen. Ich mag den Herbst zwar gern, aber ich hasse den Winter. Vor allem, dass er so lange dauert. Andererseits find ich den Herbst eine wirklich feine Jahreszeit.

Außerdem hat der Herbst noch einen Haken: Ich bin unglaublich heiß aufs Shoppen. Die ganzen schönen Herbstfarben in den Auslagen, und dieses „Neubeginn“-Gefühl, das mich jeden September beschleicht (eine wohl für immer andauernde Nachwirkung des Schul-/Unibeginns), sind eine ganz ganz fatale Kombi. Ich denk da grad an dunkelrot, violett, dunkelgelb, petrol, dunkelblau, braun. Und an blickdichte Strumpfhosen, Röcke aus bisschen dickerem Stoff, gemütliche Westen, große Tücher und Schals und Stiefel.

Ok, und bei der Aufzählung grad habe ich für jedes Teil ein bestimmtes aus meinem Kasten gedacht. Ich habs ja eh alles. Aber ich würd soooooooo gern shoppen gehen.

Das Teil zum Beispiel. Das hab ich weder in Schnitt noch Farbe. Schöööön!

Lustig, vor ein paar Tagen hab ichs noch seltsam gefunden, diese Herbstmode in den Auslagen. Jetzt, wo für mich selbst der Herbst anfängt (viel Arbeit, keine verlängerten Wochenenden mehr, snief),  bin ich schon wieder voll in Stimmung…

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