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Bei der Göttin wird wieder privat geshoppt!

Mich hats ja immer wieder mit Magenweh derzeit, aber bis zum 26. muss ich das hinbekommen. Warum? Deshalb.

privateshopping

Das letzte Mal wars sehr sehr sehr lustig, sehr dulliöh, und ich blieb nicht zum Shoppen, sondern zum …. Prost. Hach, war das nett. Ich freu mich auf Wiederholung und hoff auf lustige weitere Teilnehmerinnen! Die Lager-Kramerei hat echt was ganz was eigenes!

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Die Piratin hat die besten Strumpfhosen

Achtung, dieser Beitrag wurde vor dem Beitrag gestern Abend geschrieben. Trotzdem passts. Das Gefühl von gestern Abend hält immer noch an. Eine Feststellung ist dazugekommen: Dieses Gefühl, noch nicht den perfekten Kleiderschrank zu haben, ist der allergrößte Motivator, weiter zu shoppen. Und durch dieses Weitershoppen macht mans eigentlich nur noch schlimmer. Egal. Zurückspulen auf Freitag, den Tag vor dem perfekten Kleiderschrank.

Der Freitag, der war übrigens auch etwas verrückt. Donnerstagabend beschloss ich, als ich gerade mal wieder überlegte, was zur Hölle ich eigentlich alles einpacken soll für die zweimonatige Reise, dass es viele blaue Sachen werden. Weil ich da ein paar Teile hab, die sich super kombinieren lassen. Leggings, Jerseykleid, das man zusammengeschoppt auch als Shirt anziehen kann, Langarmshirt, Tanktop, alles in dunkelblau. Praktischerweise auch gut zu meinen feinen türkisfarbenen Sachen dazuzukombinieren. Die dunkelblauen Leggings, die ich habe, sind höchst altersschwach und bereits zweimal genäht. Und am Freitag ging es im Büro wieder rrratsch. Zum Glück an einer Stelle, an der der Rock drüber war. Trotzdem, angenehm ist anders.

Ich also nach der Arbeit los Richtung Umgebung Mahü. Ab zur Göttin des Glücks: Keine dunkelblaue Leggings vorrätig. Weiterlesen

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Mein Kleiderschrank ist fertig.

Pfuh. Erster freier Tag seit zwei Wochen, und der hat sich ganz schön anstrengend gestaltet. Wohl auch, weil über uns gerade die Wohnung renoviert wird und der Handwerker um SIEBEN in der Früh (Samstag!) begonnen hat, am Balkon schräg über unserem Schlafzimmer etwas zu sägen. Das wars dann mit Ausschlafen.

So, fertig mit Raunzen. Der Tag wurde nämlich besser.

Zunächst mal, weil ich auf Hinweis von der Frau Fröhlich zu diesem Flohmarkt hin bin. Und es war fantastisch. Ich war noch nichtmal richtig drinnen, fand ich schon eine semitransparente dunkelblaue Bluse um heiße fünf Euro – eine ähnliche in Schwarz war mir vor ein paar Wochen mal in einem Shop ins Auge gestochen, aber neunzig Euro waren mir für ein Teil, das ich nicht brauche, aber stylingtechnisch gerne hätte, dann doch zu viel. Passte sie mir? Ja. Wollte ich sie? Ja. Brauchte ich sie? Dehnbares Ja, ich hab kein einziges vergleichbares Teil im Schrank, finde den Stil aber sehr schön. Und fünf Euro, und das auch noch Second Hand, das war dann schwer ok. Dunkelblau passt super!

Dann die Frau Fröhlich aufgesucht – die verkaufte an ihrem Stand nämlich nicht nur eigenes Altes, Getragenes, sondern auch Dinge aus ihren früheren Kollektionen, fröhliche Reststücke, so quasi. Und dann hing es da, das Teil, das mir vor eineinhalb Jahren schon auf der Edelstoff so gut gefiel, als ich sie an ihrem Stand besuchte. Weiterlesen

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Eine afrikanische Bildergeschichte

Am Donnerstag war ich nach elf durchgearbeiteten Tagen am Abend schon sehr im Eck. Doch eines wollte ich mir nicht entgehen lassen, und wenns nur für eine knappe halbe Stunde war: Die Eröffnung des Mande Masa. Der Laden mit westafrikanischen Stoffen, Kleidern und Schmuck samt angeschlossenem Friseurladen ist nämlich ein Projekt einer lieben Bekannten, Anna.

Alle Fotos übrigens (c) Andrea Zehetner!

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Das ist Anna. Anna kenn ich über Andrea, die Fotografin. Und Anna ist so eine, die mag man gleich vom ersten Moment an. Andrea übrigens auch 😉

Also eigentlich hat ihr Mann das Mande Masa aufgemacht. Mit Youssouf war sie schon zusammen, als er noch in Mali lebte und sie hier in Wien. Inzwischen lebt er hier. Und das Ergebnis hält er im Arm. 🙂

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Links im Bild: Eine kleine Knutschkugel.

Hach, afrikanische Stoffe. Weiterlesen

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Weihnachten bei Greenpeace!

Hach, so toll. Obwohl ich erst seit Mitte Jänner bei Greenpeace arbeite, hab ich verspätet ein Weihnachtsgeschenk bekommen! Nachdem das Lager bereits etwas voll wurde, wurde nämlich überlegt, was man eigentlich aus den ganzen Bannern machen kann, die bei Greenpeace-Aktionen benutzt wurden. Gut, die Fukushima-Banner bleiben ja leider aktuell, aber die Arctic 30 zum Beispiel, die braucht man glücklicherweise nicht mehr!

Die Idee war gut: Es wurden Banner Bags genäht! Unzählige Banner wurden an WienWork geschickt – und gestern wurde geliefert. Ich durfte mir auch eine aussuchen und entschied mich für ein eher klassisches Modell:

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Das nachhaltige Modemanifest

Fashion Editor at Large hat vorgestern ein Fashion Manifesto veröffentlicht, das ich in jedem Punkt unterstütze und dementsprechend euch nicht vorenthalten möchte (plus hab ich mich an einer Übersetzung versucht): Weiterlesen

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Upcycling: Buntbuntbunt!

Recherchierenderweise bin ich gestern auf dem einen oder anderen Portal für grüne Mode und ebensofarbigen Lifestyle hängen geblieben. Und auf einem, ich weiß nicht mehr welchem, bin ich über diese Taschen gestolpert.

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Gemacht aus recycletem Leder. Also eigentlich aus Lederresten größerer Produzenten. Man kann so Daumen mal Pi Farbwünsche angeben, wenn ich das richtig verstanden haben, aber die exakte Farbkombi ist dann dennoch eine Überraschung beim Bestellen: Weiterlesen

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GOTS-Bettwäsche bei Hofer!

Hofer hat ab Donnerstag Bio-Bettwäsche. GOTS-Zertifiziert! Nicht mal teuer! Bin beeindruckt – und würd grad gern welche brauchen, aber irgendwie gibt es kaum ein Produkt, das langlebiger ist als gscheite Bettwäsche, und derer hab ich genug 🙂

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(c) Screenshot Hofer.at

 

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Helft der Wissenschaft bitte!

Get Changed hilft einer Diplomandin!

Helft ihr auch!

Bitte!

Klick! 🙂

Danke!

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Modeprotest!!

Ach, es gibt wieder eine feine, neue Modeaktion zum Mitmachen! So wie schon beim Uniform Project oder bei den Six items or less hat es wieder mit Reduktion zu tun – und damit mit einer Herausforderung der eigenen Kreativitätsmuskeln. Nur, dass die Zahl diesmal ein etwas größerer Spielraum ist:

Der erste Schritt in Richtung nachhaltigem Konsum ist weniger Konsum. Das gilt auch für die Klamotten im Kleiderschrank. Schaffst du es, deine Garderobe für sieben Wochen auf 50 Kleidungsstücke zu reduzieren? www.modeprotest.de

Ganz im Sinn von Slow-Fashion, bewusstem Konsum und Selbstreflexion stellen wir unser Selbstbewusstsein auf die Probe. Wir wollen testen, wie wir damit klarkommen, wenn wir uns dem Mode-Diktat nach Styling und kreativen Outfits widersetzen. Für mehr Freiheit und Selbstbestimmung! Und für weniger Zeit vor dem Kleiderschrank und verführerischen Einkaufsbummeln!

Die Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostern bietet sich für diese Aktion an. Am Mittwoch, den 5. März geht es los! Trau dich, mach mit!

Find ich eine witzige Idee – die ich aber nur bedingt mitmachen werde. Im März kann ichs gern versuchen (und ehrlich gesagt erscheints mir nicht wie die größte Herausforderung. Bei sechs Teilen, da muss ich schon schlucken, aber fünfzig…. naja, wer weiß, vielleicht red ich ja jetzt groß), im April bin ich dann mit noch viel weniger Teilen unterwegs – derzeit hat meine Packliste 13 Teile drauf (exkl. Unterwäsche und zwei Schals). Ganz grundsätzlich ist das aber eine richtig, richtig gute Idee, nicht falsch verstehen! Mal rausfinden, wieviel man eigentlich wirklich braucht, durch diverse Stylingtricks draufkommen – he, da geht noch mehr, und ein Zeichen setzen, dass man den ganzen Fast Fashion- Wahnsinn nicht mehr mitmachen will. Daumen hoch!

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Edit: Also ich hab das anscheinend anders verstanden als ihr: Da geht es ja nicht darum, den ganzen Rest wegzuschmeißen, sondern sich mal für einige Wochen auf einige, wenige Teile aus dem Kleiderschrank zu reduzieren! :) Bitte nix weghauen!

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