Ach, es gibt wieder eine feine, neue Modeaktion zum Mitmachen! So wie schon beim Uniform Project oder bei den Six items or less hat es wieder mit Reduktion zu tun – und damit mit einer Herausforderung der eigenen Kreativitätsmuskeln. Nur, dass die Zahl diesmal ein etwas größerer Spielraum ist:
Der erste Schritt in Richtung nachhaltigem Konsum ist weniger Konsum. Das gilt auch für die Klamotten im Kleiderschrank. Schaffst du es, deine Garderobe für sieben Wochen auf 50 Kleidungsstücke zu reduzieren? www.modeprotest.de
Ganz im Sinn von Slow-Fashion, bewusstem Konsum und Selbstreflexion stellen wir unser Selbstbewusstsein auf die Probe. Wir wollen testen, wie wir damit klarkommen, wenn wir uns dem Mode-Diktat nach Styling und kreativen Outfits widersetzen. Für mehr Freiheit und Selbstbestimmung! Und für weniger Zeit vor dem Kleiderschrank und verführerischen Einkaufsbummeln!
Die Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostern bietet sich für diese Aktion an. Am Mittwoch, den 5. März geht es los! Trau dich, mach mit!
Find ich eine witzige Idee – die ich aber nur bedingt mitmachen werde. Im März kann ichs gern versuchen (und ehrlich gesagt erscheints mir nicht wie die größte Herausforderung. Bei sechs Teilen, da muss ich schon schlucken, aber fünfzig…. naja, wer weiß, vielleicht red ich ja jetzt groß), im April bin ich dann mit noch viel weniger Teilen unterwegs – derzeit hat meine Packliste 13 Teile drauf (exkl. Unterwäsche und zwei Schals). Ganz grundsätzlich ist das aber eine richtig, richtig gute Idee, nicht falsch verstehen! Mal rausfinden, wieviel man eigentlich wirklich braucht, durch diverse Stylingtricks draufkommen – he, da geht noch mehr, und ein Zeichen setzen, dass man den ganzen Fast Fashion- Wahnsinn nicht mehr mitmachen will. Daumen hoch!

Edit: Also ich hab das anscheinend anders verstanden als ihr: Da geht es ja nicht darum, den ganzen Rest wegzuschmeißen, sondern sich mal für einige Wochen auf einige, wenige Teile aus dem Kleiderschrank zu reduzieren!
Bitte nix weghauen!