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Mr. Stylebop spricht Wahres

In der neuen Wienerin ist ein spannendes Interview mit Mr. Stylebop Mario Eimuth, dem Gründer des erfolgreichen Onlinestores. Besonders eine Antwort finde ich spannend:

„Wer eine Beschäftigungstherapie braucht, legt eher die Sachen in den Warenkorb und steigt dann aus dem System aus. So hat man das Shoppingerlebnis, ohne bezahlen zu müssen.“

Ich musste laut auflachen, als ich das las. So ging es mir im Boykott-Jahr wirklich oft. Aber: Befriedigend ist das nicht gewesen. Also hab ichs gleich ganz gelassen 🙂

Die Autorin hat auch die Shoppingtrends der Zukunft zusammengefasst – und wenn ich das lese, krieg ich bei allem Respekt für den elektronischen Fortschritt und Bewunderung für diese immer neuen Ideen auch regelmäßig dieses Gefühl der Nostalgie und den zarten Wunsch nach Vierteltelefonen und Walkmans. Folgendes „kommt“: Weiterlesen

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WHAT THE FUCK?!?!?

Ich bin sprachlos – ich selbst sehe niemals die Werbung auf meinem Blog. Anscheinend ist sie für Eingeloggte unsichtbar. Dass Werbung platziert ist, wurde mir schon paarmal von LeserInnen mitgeteilt – aber DIESER Screenshot macht mich wirklich sprachlos.

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Ich versuche gerade, den WordPress-Support zu kontaktieren. Kann sein, dass sich die Adresse dieses Blogs ändern wird – Wahnsinn, bin ich grad sauer! Schon klar, wenn gratis Software angeboten wird, muss es wohl durch Werbung finanziert werden. Aber ich wurde darüber niemals informiert, nichtmal im Kleingedruckten, hab grad alles nochmal durchgeschaut. DAS ärgert mich!!

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Typisch ich

Typisch ich. Dieser Slogan gehört eigentlich einer bekannten Wiener Zeitschrift, heute aber ist er meiner.

Ich weiß, hab ich schon öfter geschrieben, und ich komm von dieser Gewohnheit nicht weg, aber es ärgert mich jedes Mal mehr…

Typisch ich: Nach eher untypischem Frühsport und dem traditionellen Jeder-zweiter-Sonntag-Mittagessen beim Schillinger samt anschließendem „Nein-Danke-wir-haben-keinen-Hunger-wir-haben-grad-gegessen“ bei der Schwiegermama habe ich den Tag schlafend am Sofa verbracht. War wohl eine Mischung aus zu langer Woche und Food-Coma.

Eigentlich hätte ich heute ja was zu tun. Und dafür brauche ich meinen Laptop.

Und was mach ich?

Während ich saublöde VOX-Serien streame, spiele ich Tetris oder schaue mich mal wieder im Internet nach netten Produkten um. Ich warte aber immer noch so sehnsüchtig auf die Hose, dass ich nix neue bestellen werde und will. Aber allein schon, dass wieder dieses klassische Verhalten von mir losgeht – prokrastinieren + online = shoppen (oder halt „nur mal schauen“) – erschreckt mich. Es ist so typisch ich. Schade. Es war zwar nur verführerisch, und ich bin nicht schwach geworden, aber allein schon, dass ich dieses Muster wieder auspacke, ärgert mich.

Während dem Tatort wird jetzt doch wieder gestrickt. Ist sicherer.

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Warum tun die das?!

Es ist doch echt zum Jungekriegen. Da schränkt man sich selbst immens ein und beschließt, so gut es geht, nur noch Bio und Öko und Fair beim Kleiderkauf. Ja, da muss man suchen. Da gibt es nicht so viel Angebot wie bei den konventionellen. Weder online, wo man von Zalando gerade überrollt wird, noch offline – auf der Mahü reihen sich die Marken aneinander, sei es die wahre Mode, sei es der bunte Spanier, sei es der Textilschwede, seien es die zwei Buchstaben aus Deutschland.

Hessnatur könnte echt eine Alternative sein. Die haben viel, theoretisch kann man eine ganze Familie komplett versorgen. Ein paar Sachen schauen sehr ökoschlapfig aus, einige aber gar nicht.

Aber leider. Hessnatur wird von mir noch mehr boykottiert als der Textilschwede und die anderen Verdächtigen. Warum? Die Geschichte dürfte bekannt sein: Die Besitzer verkauften an einen Investor, der auch noch ganz andere Sachen macht, die ganz und gar nicht Öko oder fair sind. Die Mitarbeiter von Hessnatur fanden das nicht sehr leiwand – weil Hessnatur ursprünglich mehr sein sollte als einfach nur ein Online-Anbieter. Es ging hoch her, und mündete in einer einstweiligen Verfügung gegen die ehemaligen Mitarbeiter von hessnatur. Ich meine, what the what??! Schlechter Stil, würde ich sagen. Ich schreibe jetzt besser öffentlich nicht hier, welche Aktionen ehemalige Vorgesetzte von mir teilweise geliefert haben, aber von den hessnatur-Chefs waren sie wahrscheinlich noch Welten entfernt.

Und jetzt? Jetzt haben hessnatur und die Menschen hinter wir-sind-die-konsumenten.de einen Vergleich unterzeichnet. Hessnatur klagt nicht mehr sofort, und wirsinddieKonsumenten darf drei strittige Vorwürfe nicht mehr formulieren.

Ich zitiere aus dem Newsletter, den mein lieber Kollege mir weitergeleitet hat, der aber auf deren Homepage auch zu lesen ist:

Ganz unleugbar verstoßen wir damit nun gegen unsere eigenen Grundsätze. Auf die Abmahnung vom 2. Oktober 2012 hatten wir nämlich zunächst öffentlich erklärt, die Frage nach der Wahrheit nicht zum Gegenstand eines Handels zu machen, weil die Wahrheit nur das freie Gespräch vertrüge. In diesem Sinn boten wir Hessnatur an, deren Sichtweise auf unserer Webseite ebenfalls zu veröffentlichen, und gemeinsam den objektiven Sachverhalt herauszufinden. Hessnatur ließ sich darauf nicht ein, und erwirkte stattdessen eine Verfügung gegen uns. Das Landgericht Frankfurt hob die Verfügung jedoch wieder auf, nachdem der Richter Zweifel am Wahrheitsgehalt einer eidesstattlichen Versicherung von Marc Sommer geäußert hatte. Dass wir uns nun, trotz des gewonnenen Verfügungsverfahrens, auf einen Vergleich eingelassen haben, könnte also manchem Unterstützer unverständlich erscheinen. Wir möchten Ihnen deshalb unsere Gründe erklären:

Einen Tag, nachdem das Landgericht Frankfurt für uns entschieden hatte, erreichte uns ein Brief von Marc Sommer. Der Hessnatur-Geschäftsführer erklärt darin, weitere Prozesse anstrengen zu wollen, die für beide Seiten eine erhebliche „finanzielle Belastung“ darstellen würden, falls wir nicht die ursprüngliche Unterlassungserklärung unterzeichneten. Wir begriffen natürlich, dass die finanzielle Belastung eher auf unserer Seite, als auf Seiten des Investors ins Gewicht fallen würde. Unser Rechtsanwalt Jakob Janitzki klärte uns darüber auf, dass ein Hauptsacheverfahren mehrere Jahre beanspruchen könnte – Zeit, in der unsere Kräfte an diesen Streit gebunden wären. In dieser Situation mussten wir tatsächlich Kosten gegen Nutzen abwägen. Und wir fanden, dass auf der Nutzen-Seite eigentlich nicht viel stand. Bestenfalls könnten wir nach etlichen Jahren die Möglichkeit gewinnen, die drei Äußerungen zu wiederholen – nachdem Hessnatur längst weiterverkauft wurde, und wir inzwischen wenig Konstruktives hätten beitragen können. Also haben wir zwar nicht die Unterlassungserklärung unterzeichnet, aber doch nach langwierigen Verhandlungen einen Vergleich erreicht, mit dem beide Seiten leben können.

Übersetzt heißt das: Hessnatur hat einfach nur gedroht, die gegnerische Partei in Grund und Boden zu klagen – finanzierbar für den großen Ökoversand, nicht finanzierbar für Wir sind die Konsumenten.

Offen bleibt die Frage, wie die Bedürfnisse der kritischen Kunden befriedigt werden können, die mit ihren Zahlungen weder einen Private-Equity-Fonds wie Capvis, noch den einstigen Arcandor-Vorstand Marc Sommer unterstützen möchten. Viele wollen weiterhin, dass die Genossenschaft hnGeno den einstigen Ökopionier übernimmt und erklären auf wir-sind-die-konsumenten.de, dann auch wieder bei Hessnatur zu bestellen. Außerdem häufen sich Anfragen ehemaliger Kunden, ob die Genossenschaft denn nicht ein Alternativ-Unternehmen gründen könne, um die Versorgungslücke selbst zu schliessen. Tatsächlich prüft die hnGeno gegenwärtig die Möglichkeiten für den Start einer Alternative zu Hessnatur – „um die Wartezeit zu überbrücken“, wie ein Sprecher der Genossenschaft erklärte. Noch in diesem Jahr soll das Startup der Öffentlichkeit präsentiert werden. Nichtsdestotrotz halte sie aber an ihrem Plan fest, Capvis bei Hessnatur abzulösen.

Als Betreiber von wir-sind-die-konsumenten.de haben wir selbst keinerlei „persönliches“ Interesse an der hnGeno. Mit dem Portal wollen wir vielmehr Ihnen als Verbraucher die Möglichkeit geben, Ihren selbständigen „Konsumentenstandpunkt“ sichtbar zu machen. Wir sehen die Gestaltungsmöglichkeit für eine solidarische Wirtschaft nämlich gerade im Dialog zwischen selbständigen Interessensvertretungen, und eben nicht in einer Vermischung der Interessen. So wenig, wie wir einem von Hessnatur gewählten „Kundenrat“ beitreten, genau so wenig werden wir uns andererseits mit Kritik an der hnGeno zurückhalten. Einkaufen werden wir selbst letztendlich bei demjenigen Anbieter, dem wir das Vertrauen entgegenbringen können, dass dieser sich aktiv um eine Vertiefung und Weiterentwicklung des Fair-Trade-Gedankens bemüht. Walter Strasheim-Weitz, ehemaliger Betriebsratsvorsitzender von Hessnatur und Gründungsmitglied der hnGeno, erklärte indes, dass man sich bei der Genossenschaft genau diese Selbständigkeit der Kunden wünsche: „Es ist gut, wenn uns jemand auf die Finger schaut. Wir brauchen uns nicht zu verstecken.“

Ich freu mich auf das Alternativportal. Hessnatur hat ein grandioses Marketing derzeit, das muss man echt sagen. Aber gerade bei ihnen schaut man sehr schnell dahinter. Und das, was dahinter steht, finde ich inzwischen sehr unsympathisch. Warum tun die das nur?!

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Pullover? Stricken? Geschenkt!

(c) Nunu Kaller

(c) Nunu Kaller

Freufreufreufreufreu! Ich hab wegen des Blogs was geschenkt bekommen! Ich wollte mir den Pulli endlich doch leisten, doch auf der Homepage waren zwei verschiedene Preise. Ich maile hin und frage auch, ob sie eigentlich so etwas wie Media Kits haben, da ich gerne nochmal auf dem Blog drüber berichten würde. Und was macht der gute Herr von We are Knitters? Schickt mir den Pulli gratis! Beim Anblick des Pakets, siehe oben, gleichmal bissl erhöhten Puls gehabt. Und der Inhalt hat mich nicht enttäuscht! Soooo schööön!

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Was für ein wunderbarer Wochenendbeginn – noch dazu, wo ich eigentlich ziemlich bedient und im Stress bin (und gerade schändlicherweise vom Büro aus gebloggt habe, sorry Chefe, aber es ist eh alles erledigt 🙂 )! Danke, liebes WAK-Team! Ich werde laufend berichten!

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Ich hätt gern Bio-Früchte

Irgendwann in letzter Zeit bin ich mal über Stylefruits.de gestolpert. Kurz erklärt: Da kann man sich selbst aus den verschiedensten Onlineshops Sachen aussuchen und zu Kollagen zusammenstellen. Und die schauen dann beispielsweise so aus (alle Fotos: (c) Stylefruits.de!)

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Abgesehen vom Schal: Nettes Outfit. Ich würd das Speiblila weglassen. Aber die Schuhe, hach…

Oder so. Übrigens: Man kann auf der Website in die Bilder hineinklicken und landet in direkt in den jeweiligen Onlinestores. Schlaue Idee, irgendwie.

Nennt sich "Gechillt zur Schule"....

Nennt sich „Gechillt zur Schule“….

Oder aber auch so (ich hab auf die Schnelle drei Outfits aus den „neuesten“ ausgewählt, da sich mir die Website noch nicht so ganz erschließt):

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Prinzipiell find ich das eine gute Sache, dass man bereits vor dem Kauf solche Outfits zusammenstellen kann und dann entscheiden kann, ob es zusammen passt oder nicht. Gerade das ist es doch auch, was so vielen Frauen am Kleiderkauf Spaß macht, oder? Aber zwei Sachen fallen auf:

  1. Gut drei Viertel der Outfits schauen stilistisch wirklich gleich oder sehr ähnlich aus, siehe beispielsweise die ersten beiden von mir geposteten. Aber dennoch sind die ausgewählten Artikel alle unterschiedlich! Das ist doch Wahnsinn, dieses Überangebot, bei dem erst recht alles gleich ausschaut, oder? Mich erschlägt das Etwas.
  2. Ich hätt bitte gerne genau dieses Konzept für biofaire Mode. Alle verfügbaren Shops und Designer, die Online versenden, zu einem Netzwerk zusammenhängen, und UserInnen solche Outfits in Fair und Bio zusammenstellen lassen. Klingt nach einem lässigen Projekt, oder? Nur dass ich gefühlt im kommenden Jahrzehnt nicht dazu kommen werde, ein solches Projekt alleine auf die Beine zu stellen. Also, liebe Web2.0-Investoren, liebe Programmierer, liebe Produzenten: Wer macht mit? 🙂

Ps: So. Ich habe es jetzt auch ausprobiert. Ausgehend von dem Kleid, das ich irgendwie lässig finde – ich wollte immer schon mal eine Telefonzelle sein -, und dem Wunsch, den ganzen Nude/Pastelltönen, die mich auf der Startseite von Stylefruits anstarren, bin ich auf diese Kombi gekommen. Und habe mir lustigerweise immer dabei gedacht: So eine Jacke hab ich letztens am Flohmarkt gekauft, einen Schal in der Farbe hab ich auch, die Tasche wär eigentlich auch was, was ich im Caritaslager aufstöbern könnte, Schuhe würden meine mit dem roten Zipp noch besser passen, in die neuen Leggings von Kemperman muss ich einen neuen Gummi einziehen, nicht vergessen, und und und. Fazit: Als Inspiration kann man das Konzept von Stylefruits echt leiwandest verwenden, aber die Kaufverführung dahinter ist böse. Aber die Sachen auf dem Bild sind von Street One, Conleys, Zalando – und denen gegenüber hab ich glücklicherweise eine massive Kaufhemmung entwickelt. Meine Idee von Punkt 2. ist grade noch gefestigter. So eine Spielerei in Biofair, hach, man wird wohl noch träumen dürfen.

Ich wollte immer schon mal eine Telefonzelle sein

Ich wollte immer schon mal eine Telefonzelle sein

Edit 2:

Na toll, komplett drauf reingekippt. Immer noch wirklich bestellungsresistent und der Meinung, ich habe wirklich genug im Kleiderschrank – diese Zusammenstellerei macht irre Spaß. Bin doch auch in das Pastellige reingekippt…

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Facebook kapierts nicht

Facebook ist ja schlau. Die zeigen dir rechts nur die Anzeigen, die auf deine Daten zugeschnitten sind. Also „weiblich, verlinkt oft Modesachen, ist auf Zalando gesurft“ – tschakka.

Aber so ganz kapiert Facebook nicht, welche Modelinks ich mir da so anschaue. Sonst würde meine rechte Spalte nicht so ausschauen 🙂

Screenshot (c) Facebook.com

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Kopf gegen Bauch

Grumpf, wieder so ein Fall von wegen: Schöööön! Und bio! Und leistbar! Und traumhaft kombinierbar! Und selbst herstellbar, aber die Farben, also genau die, hab ich in Biojersey letztens im Stoffsalon nicht gesehen!

Die würden traumhaft zu dem neuen schwarzen Kleid von der Tauschparty aussehen… Soll ich? Ich hab irgendwie Schiss, in mein Wochenendvormittag-Onlineshopping-Habit zurückzufallen…ich will einfach nicht zu Altgewohntem zurückkehren. Aber ich will auch diesen Schal. Dilemma, Dilemma. Ich werd ihn mir wohl noch ein paar Tage im Haben?-Ordner behalten, vielleicht denk ich dann in ein paar Tagen anders.

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Ausnahmen vom Angestaubten

Mit den Öko-Versandhäusern ist das ja so eine Sache. Die meiste Mode würde sogar meine Mama als zu verstaubt und fade ablehnen. Aber wer suchet, der findet – hin und wieder kommen auch dort Teile vor, die sich vielleicht ganz gut kombinieren lassen. Ich habe auf dieser Seite lange gesucht und einige Sachen gefunden. Nicht viel, aber ein bissl was. Der Großteil ist leider wirklich schnarch und bestätigt das Vorurteil, das viele von Ökomode haben. Aber die Ausnahme können sich sehen lassen, finde ich.

Zum Beispiel: Sehr klassische Flipflops, ohne Schnickschnack, Muster, sonstwas. Mag ich.

Oder, überraschend unöko in der Optik, diese Stiefeletten, die stilistisch an den bunten Spanier erinnern – und die ich überraschenderweise trotzdem sehr hübsch finde, an der Optik des bunten Spaniers habe ich mich ja etwas satt gesehen. Wobei: Meine Kleider und Mäntel von dort liebe ich immer noch sehr. Schwer zu erklären.

Von diesem Kleid gibt es leider kein Tragefoto, aber den Schnitt finde ich nett – kombiniert mit einfarbigen, aber bunten Strumpfhosen, Jeansjacke und meinen derben Boots sicher sehr nett!

Ähnlich geht es mir mit dieser Hose – leider kein Tragefoto, aber die kann ich mir recht stylish mit Schuhen in dieser Art (nur schnell Bild gegooglet) und wahlweise einem Feinripptop oder einem schmal geschnittenen Herrenhemd vorstellen:

Bestellen? Nö, ich bin noch nicht so weit 🙂

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Verdammte Stiefel

Na super. Kaufrausch, sogar Kauflust bei Kleidung bei weniger als null. Aber Schuhe, ich sags euch, aiaiaiaiaiai. Ich hab schon wieder welche entdeckt, die mir traumhaft erscheinen. Seit zwei Tagen (krank hat man ja blöderweise auch viel Zeit dazu) überleg ich hin und her und kämpfe gegen dieses Habenwollengefühl.

Dabei ist es so einfach:

  • Ich habe schwarze Stiefel, die ich nur reparieren lassen müsste, weil sie zu „reden“ begonnen haben
  • Ich brauche keine neuen Stiefel, ich habe ja grad neue gekauft und liebe sie heiß und innig.
  • Ich will nicht bei Zalando kaufen.
  • Ich habe genug Stiefel
  • Ich habe genug Stiefel
  • Ich habe genug Stiefel

Jetzt hat sichs ganz einfach erledigt, das Thema. Wie das geht? Man geht Wolle für Geschenke einkaufen (ich geh jetzt mit der Hausbatschenproduktion in Serie, geht so unglaublich schnell und sie sind perfekt warm), und kauft auch nochmal ein paar Knäuel Haubenwolle, weil eine Kollegin von einer von mir gestrickten Haube Nachschub verlangt, und schon gibt man mehr als die Hälfte des Stiefelpreises aus. Immerhin, sind Geschenke, ist sinnvolle Beschäftigung, und irgendwie werdens ja auch Schuhe …

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