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Heißer Tipp: Nähkurs mit meiner Nählehrerin!

Mein Nähtisch schaut grad so aus – ich hab nämlich grad viel mehr zu schreiben als zu nähen. Wobei, zu nähen hätt ich schon, aber irgendwie grad keinen Nerv dafür.

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Ja, das am Laptop könnte mein Motto 2015 sein 🙂 und Mahlzeit! 

 

Die Frau, die aus meiner Hassliebe zum Nähen mehr so eine Liebeliebe gemacht hat, veranstaltet demnächst einen Nähkurs – und zwar für Babysachen. Um 20 Euro plus Materialbeitrag kann man bei ihr lernen, wie man Recyclingleggings oder Wickeltaschen und anderes fürs Kleine nähen kann.

Ich kanns nur wärmstens empfehlen, Nähen mit Daniela is super!! Das ganze findet am 13. Jänner statt in der Galerie für soziale Innovation in der Kirchberggasse 11, 1070 Wien. Dani kann super erklären und noch viel besser nähen. Vielleicht sollt ich mich auch reinsetzen, dann packts mich auch wieder und am Tisch steht dann wieder Nähmaschine statt Laptop. Mit dem kann man nämlich sowieso auch am Sofa arbeiten, das geht mit der Nähmaschine eher schlecht…

Und weil ich so drauf steh und sie es als Werbefoto für den Workshop genommen hat: Et voila. Das ist der Popsch ihrer kleinen Maus in Recyclingleggings (der Rest vom Kind ist übrigens genauso entzückend. Happy neun Monate, süße Maus, übrigens!).

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Warum hat man ihn liegen gelassen?

Das mit dem Bloggen, das läuft grad echt gut. Wohl auch, weil es eine Schreib-Form ist, bei der ich mich optimal artikulieren kann. Drei bis vier Absätze und die eigene Meinung nicht zurückhalten, sondern rauskotzen. Und das tu ich jetzt auch auf dem spannenden Blogprojekt FischundFleisch.at.

Mein heutiger Beitrag auf FischundFleisch hat mit einem Zwischenfall zu tun, der letzte Nacht in einer von mir häufig frequentierten Ubahnstation passiert ist – und mich absolut fassungslos macht. Wollte es zuerst hier bloggen, allerdings hats so gar nix mit Textil zu tun, dass ich beschlossen habe, es passt besser zu FischundFleisch!

Ich bin immer noch komplett daneben. Wie kann man bitte einen Menschen, der in einem Ubahn-Lift liegt, einfach liegen lassen?!?!?

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Was für ein Jahr!

In der Blog-Welt stapeln sich grad die sentimentalen Jahresrückblicke, genauso wie die „das waren die meistgelesenen Artikel“-Zusammenfassungen. Für zweiteres bin ich grad zu faul, mein heutiger Tag besteht hustend und schnupfend aus Big Bang Theory und Salbeitee im Bett, und für zweiteres war mein Jahr eine etwas ZU heftige emotionale Hochschaubahn. Es waren unfassbar tolle Augenblicke dabei, es waren unfassbar schreckliche Augenblicke dabei, und an beide mag ich grad nicht zurückdenken, weil ich im erkrankten Zustand eh immer so sentimental bin. Nur kurz: Das Jahr war ein Wahnsinn. Endet zu 180 Grad anders, als es begonnen hat, hat aber einige wunderschöne Konstanten gehabt. Zum Beispiel meinen roten Faden, die Beschäftigung mit fairer Mode, und meine unfassbar grandiosen, tollen, wunderbaren, besten  Freunde der Welt. Und ganz vorn natürlich meine Familie, in der sich dieses Jahr so unglaublich viel Gutes getan hat.

Mein Vorsatz für 2015 schaut schlicht und einfach so aus:

Wahrscheinlich, weil ich eine Giraffe am Busen hab. Mein Lieblingsfoto mit diesem Outfit.

Mode von „Die Piratin hat den besten Stoff“ in der Neustiftgasse. Hinschauen, toll renoviert worden, der Laden!!!!

 

Shirt: Fabrari (inklusive großer Freude aufgrund erfolgreicher Verkuppelung von Fabrari und der Piratin),  Hose: von der Piratin selbst  Lachanfall: Keine Ahnung mehr, warum.

Rutschts gut! Ich freu mich, auch nächstes Jahr für euch schreiben zu können!

PS: Ach ja, ich find auch diesen Vorsatz für 2015 echt spannend und werd ihn sicher verfolgen und hin und wieder mal drüber berichten!

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Meine Lieblingszwillinge machen in Vintage!

Ich hab die beiden schon als Babies im Arm gehalten. Als sie drei waren, bin ich mit ihnen, ihrem Papa und meinem Bruder auf den Neusiedlersee gerudert (unvergessliche Erinnerung eines ungläubig auf den See starrenden Zwillings, die nicht glauben konnte, dass er nur knietief ist). Dann habe ich die Zwillinge laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaang nicht gesehen, erst seit etwa einem halben Jahr gibts wieder Kontakt. Und ich bin so unglaublich begeistert von den beiden…. erstens haben beide ihr Herz am rechten Fleck, zweitens sind sie echt lustig, und drittens unglaublich talentiert. Ich bewundere ihre Fotos immer wieder gern, siehe unten.

Doch jetzt haben sie was noch viel Tolleres gemacht als tolle Fotos: Sie verkaufen Vintage-Mode am Kleiderkreisel. Das allein ist noch nicht die tolle Leistung, auch wenn ich mich darüber freu, dass sie da ein gewisses Verständnis haben, nein, sie wollen die Hälfte des Erlöses spenden. Schöne Idee, oder? Hier gehts zu den Sachen. Aber erst bitte diese Fotos bewundern, die ich von ihrer Facebookseite geklaut hab. (c) Agi und Thesi Breunig für alle Fotos. Dann zur Vintage-Mode klicken und weitersagen, weitersagen, weitersagen. So schöne Ideen gehören unterstützt.

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Und dieser Zwerg in der Mitte ist mein Neffe. Das einzige Foto von ihm, das ich hier jemals bloggen werde, einfach, weils schon an diversen Stellen erschienen ist. Der Mann dahinter ist nicht mein Bruder, sondern der Anz. :)

Und dieser Zwerg in der Mitte ist mein Neffe vor drei Jahren. Das einzige Foto von ihm, das ich hier jemals bloggen werde, einfach, weils schon an diversen Stellen erschienen ist. Und weil es einfach so unglaublich entzückend ist…. Der Mann dahinter ist nicht mein Bruder, sondern der Anz. 🙂

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„Todschick“ – ein todschicker Buchtipp

Es ist ein spannendes neues Buch erschienen: Gisela Burckhardt von der Clean Clothes Kampagne in Deutschland hat eine wahre Brandschrift über Textilproduktion in Bangladesch geschrieben: Todschick – Edle Labels, billige Mode. Das ganze Buch ist gespickt mit Zahlen, Daten, Fakten, die mich immer wieder wunderbarst aus den (selbstgestrickten) Latschen hauen können. Beispiele gefällig?

  • Bangladesch ist grad mal doppelt so groß wie Bayern, hat aber über 156 Millionen Einwohner.
  • Ein Fünftel aller Haushalte hat sanitäre Anlagen. Das sind grad mal heiße zwanzig Prozent. Und da ist jetzt nicht die Rede von Whirlpools oder Regenduschen (künstlichen).
  • Die Hälfte aller Frauen und fast 40 Prozent aller Männer sind AnalphabetInnen.
  • Der größte Teil des Landes liegt unter dem Meeresspiegel – und Hurricans sind dort keine Seltenheit.
  • Die Bekleidungsindustrie erwirtschaftet gut 80% der Exporte des Landes.
  • In einem Jahr (April 13 – März 14) nahm der Export von Textilien von Bangladesch nach Deutschland um nochmal 16 Prozent auf 23,86 Milliarden Dollar zu. Soviel zu „Rana Plaza hat die Menschen über ihren Konsum nachdenken lassen“.

Die Liste ließe sich jetzt noch lange fortsetzen, aber ich bin selbst erst auf Seite 42, und hab den Rest vor dieser Rezension nur schnell durchgeblättert, werde es aber definitiv noch lesen. Es tut immer wieder gut, sich solche Fakten ins Hirn zu klopfen. Ich freue mich bereits sehr auf die Kapitel, wenn sie sich dem Textilschweden widmet, der hat nämlich eine besondere Rolle in diesem Buch.

Was mich auch freut: Eigentlich kann ich jetzt „Bingo!“ rufen, ich wurde zum fünften Mal in einem Printprodukt zitiert. Und freue mich wie immer wie blöd drüber, meinen Namen und meinen Buchtitel in anderen Druckwerken zu lesen.

Wo wir beim einzigen kleinen Mimimi wären, was „Todschick“ angeht:

Knapp daneben ist halt auch vorbei....

Knapp daneben ist halt auch vorbei….

Aber ich stolper jetzt mal nicht über mein eigenes Ego, sondern spreche hiermit eine Leseempfehlung aus – mit einem kleinen Hinweis: Man muss sich immer bewusst sein: Bangladesch ist nur die Spitze des Eisbergs.

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Deutsche Staatsbürger und innen gesucht!

Hallo ihr Lieben! Immer noch versunken in guten Büchern und mit der Empfehlung, euch NICHT American Horror Story anzuschauen, wenn ihr alleine zuhause seid und niemandem in die Schulter beißen könnts, erfülle ich heut der lieben Julia eine Bitte – die meiner aktuellen Blogfaulheit sehr entgegenkommt. Also. Die Julia sucht DEUTSCHE StaatsbürgerInnen ab 25 Jahren für eine Uni-Forschungs-Geschichte. Nachdem viele meiner LeserInnen aus Deutschland kommen, und ich denke, dass viele von euch in meinem Alter, als unwesentlich älter als 25, sind, helfe ich ihr am besten hier am Blog bei der Suche! Julia schreibt:

Liebe Nunu,

Elisabeth meinte du könntest mir vielleicht weiterhelfen.. Ich brauche für die Uni in Moskau Teilnehmer für eine Studie und suche noch nach deutschen Staatsbürgern (kenn da leider nicht allzu viele…), ab 25 Jahren, die so lieb sind und diesen online-Fragebogen ausfüllen:

goo.gl/18Co4I

Dauert ca. 20-25 Minuten. Es geht um Werte, Einstellungen zu Korruption und Mediennutzung. Die Studie wird auch in Russland durchgeführt. Ist meeega spannend
Wär super, wenn du mir weiterhelfen könntest. Danke! lg Julia

Also, wer hilft Julia? 🙂

Schönen Sonntag noch!

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Vanillekipferlüberdosis

Sorry! Hier is grad ein bissl Sendepause, ich leide an Vanillekipferlüberdosis und Schlafmangel. Beschäftigung mit Kleidung findet derzeit nur  in Form von „Uuh, ich sollt dringend wieder waschen“ statt. Ich genieße es, gerade ganz viel Zeit für Dinge wie lesen oder schreiben zu haben, ohne mich von sowas Lästigem wie etwa „Arbeit“ oder „Verpflichtung“ ablenken zu lassen. Übrigens, ich lege euch die unten abgebildeten Bücher innigst ans Herz. Die Hager bin ich schon durch (ich entdecke gerade die Postfeministin in mir), mit der Westwood-Bio hab ich grad angefangen. Sehr sehr sehr empfehlenswert. Überhaupt ist die Frau Westwood eine sehr spannende Frau, der ich mich mal mehr widmen möchte hier.

Das Christkind war recht brav, und wird mir demnächst einen neuen Fernseher sponsern, weil mein locker 30 Jahre altes kleines polnisches Röhrenteil langsam wirklich den Geist aufgibt, leiderleider, ich häng an ihm.

Ich hoff, bei euch gehts überall recht entspannt zu, keine gröberen familiären Ausschreitungen oder Küchenunfälle! Neuigkeiten von der textilen Front gibts bald wieder! Genießt die Tage!

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Sortenrein oder Cocktail?

So, morgen ist Weihnachten, und ich hab mich dieses Monat relativ wenig drüber ausgelassen, wie krank dieser ganze Shoppingwahnsinn ist. Ich hoff halt, dass meine hochgeschätzten LeserInnen nicht die Massenbestellung bei Amazon abgegeben haben, und auch die Textilschwedengutscheine hinter den jeweiligen Filialbudeln geblieben sind. 🙂

Ich hab einen kleinen Weihnachtswunsch an mich selbst, und dazu brauch ich jetzt euren Rat. Ich liebe das ganze Textilthema, es ist durch und durch der rote Faden, der sich durch mein Leben zieht. Aber in letzter Zeit beschäftigen mich auch noch weitere Themen sehr intensiv, beispielsweise dieser unglaublich grindige Sexismus in der Werbung oder warum wir Frauen gerade echt in alte Rollenbilder zurückfallen. Hausfrauen ohne Kinder, abhängig vom Einkommen des (wahrscheinlich auch nicht immer so ganz) Liebsten, von denen ich leider immer mehr Exemplare treffe. Kleine Mädchen, denen – brav natürlich in pink gegendert – beigebracht wird, was für ein tolles Hobby, ja eigentlich sogar die ultima ratio es ist, shoppen gehen ist. Die Vorgänge in der (österreichischen) Politik, bei denen mir außer dem Kotzen eigentlich nur das Kotzen kommt. Männer, die mit der Empathie eines Stücks Brot gesegnet sind und/oder an Selbstüberschätzung leiden, die fast schon entzückend ist (Stichwort „Zwinkert der mir grad zu oder hat der was im Aug?“). Verantwortungsgefühle für Hunde und die Schwierigkeit, deren Sprache zu lernen. Warum gelber Muskateller so ziemlich die beste Erfindung ist, seit es Weinberge gibt. Freundschaften, wie sie sich entwickeln, wie sie enstehen, wie sie nach Jahren in der Versenkung wieder auftauchen. Wie das so ist mit der biologischen Uhr – wenn die Kinder im Bus immer so laut schreien, hab ich ja bitte keine Chance, das Ticken der Uhr zu hören – und warum ich mich trotzdem wie blöd auf den baldigen Familien- und Freundinnenkinderzuwachs freue. Die heimelige Pflege des inneren Schweinehunds.

Warum? Ich schreib gern, und ich will am liebsten nur noch schreiben (und dabei Muskateller trinken, aber das ist eine andere Geschichte). Nur: Soll ich das hier tun? Oder soll ich einen eigenen Blog dazu starten? Was meint ihr? Sortenrein oder Cocktail ab jetzt hier am Blog („Gin Tonic“ lass ich, wenn auch schwer interpretierbar, als Antwort gelten…)? Ich bin für jedes Feedback dankbar! Oh du Fröhliche!

Bild gefunden bei dem wunderbaren Autor Jonathan Carroll auf Facebook!

Bild gefunden bei dem wunderbaren Autor Jonathan Carroll auf Facebook!

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Die Refashionista spricht

Die Frau ist so toll!!! Nunu = Fan!!

<p><a href=“http://vimeo.com/114895939″>Pecha Kucha Jillian</a> from <a href=“http://vimeo.com/pull“>Pull:Brand Stories</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

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Fabelhafte Ringe aus Wien

Ganz arg, ich werd alt. Irgendwem hab ich kürzlich die Top 3 meiner skurrilsten Erlebnisse erzählt, und ich hab eins davon vergessen. Aber das ist auch egal, weil gestern ist was passiert, dass diese vergessene dritte Geschichte sowieso verdrängt. Und damit ich DIE nicht vergess, muss ich sie – etwas offtopic – hier aufschreiben. Ich hoff, ihr seid mir nicht böse, ich finds so toll. Im Notfall bitte abspeichern unter „Dinge vom Flohmarkt haben Geschichte“.

Also. Gegen Ende September war ich mit einer Freundin auf einem Flohmarkt im Gartenbaukino. War ein privater Markt, ich weiß gar nimmer von wem und wie organisiert, ich glaub, irgendwie Bloggersphären-nah, ich war zwecks Ablenkung, aber ohne Kaufziel dort. Im hinterletzten Eck fand ich dann in einer kleinen Kiste diesen Ring. Drei Euro. Der musste sein. Ich mag sie ja, die tierischen Ringe, und wenn sie dann noch offen sind, überhaupt super. Das Material konnte ich nicht einschätzen, für einen Textilschwedenmodeschmuckring war er etwas schwer, aber silber war er auch definitiv nicht. Ich hielt ihn wirklich für ein billiges, aber lustig designtes Massenprodukt.

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Gut, weiter im Text, wir spulen vor bis zu gestern Abend, also drei Monate später. Eine liebe Freundin feiert Geburtstag, es kommt ein Pärchen, beide Künstler. Zuerst bewundere ich seine Ringe, er trug sieben an der Zahl, tolle Teile dabei. Dann schaute ich verstohlen auf ihre Hände und sah: Genau diesen Ring. Ich lachte: „Ich hab genau den gleichen!“

Was folgte, war fulminant. Beide schauten drein, als ob ich mit einem Lastwagen über sie drüber gefahren wäre, und meinten unisono: „Das ist unmöglich!“.

„Wieso?!“

„Weil ich den entworfen habe, diesen Ring gibt es nur einmal, für meine Frau!“

Ich suchte auf dem Handy obiges Foto heraus. Nochmal Lastwagenblicke. Und der Versuch einer Rekonstruktion. Also. Er hat für sie diesen Ring entworfen. Da bekommt man dann immer ein Teststück aus Messing versilbert (aaah! deshalb so schwer!), an dem man noch Kleinigkeiten reklamieren kann, bevor das finale Stück in Silber gegossen wird. Er zahlte für diesen Testenwurf übrigens 50 Euro. Als er  gefragt wurde, ob er ihn mitnehmen will, verneinte er. Daraufhin hängte der Goldschmied den Ring in seine Auslage irgendwo im ersten Bezirk, allerdings unverkäuflich. Anscheinend dürfte er dann sein Herz an eine Dame verloren haben und ihn hergeschenkt haben, jedenfalls kaufte ich knapp sechs Monate später eben diesen Ring einer hübschen kleinen blonden Dame um drei Euro am Flohmarkt ab. Oder waren überhaupt nur zwei Euro?!

Aber bitte wie wahrscheinlich ist die Tatsache, dass sich die zwei Menschen, die die zwei Versionen dieses Rings besitzen, zufällig in einer Weinbar im Zweiten treffen?!

Ich weiß jetzt, dass das kein Hase, sondern eine Fabelmischung aus einem Hasen und einem Präriehund ist. Und dass dieses Tier und dieser Ring anscheinend ganz viel Bedeutung für die beiden hat. Für mich jetzt auch, wenn auch andere: Wien hat einfach ganz fabelhafte Geschichten auf Lager, wenn man die Augen offen hält.

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