Archiv des Autors: nunette

Vernetzt euch!

Liebe BloggerInnen und ShoppingdiätlerInnen, ich hab ein Anliegen. Auf Facebook hab ichs schon mal wenig erfolgreich gepostet, darum nochmal hier: Ich krieg soooooooooooo viele Rückmeldungen, dass Frauen, die mein Buch gelesen haben, jetzt auch auf Shoppingdiät gehen, von vier Wochen bis zu 12 Monaten ist die Rede. Und sowas funktioniert – aus eigener Erfahrung! – immer besser, wenn man sich vernetzt. Diese Möglichkeit zur Vernetzung würde ich durch einen eigenen Abschnitt bei „Da les ich“ gerne geben – allerdings brauch ich bittebitte echt eure Blogs gesammelt hier in den Kommentaren, wenn ich mir die einzeln aus allen Kommentaren der letzten drei Monate zusammensuche, krieg ich Junge, glaub ich. Also, wer vernetzt werden will – mich würds sehr freuen, euch verlinken zu dürfen! Und tschulligung an die, die eh schon immer wieder kommentieren! 🙂

So, und ich bin für heute offline. Warum? Weil….danke, Mama!

AEG-Overlock-Nähmaschine-Hofer

Mir liegt ja jetzt irgendwie ein Wortspiel von wegen „ihr vernetzt euch, ich vernäh mich“ auf der Zunge, aber ich mag nix verschreien…. Der sehr strenge Hinweis meiner liebsten Gina, die mich seeeeeehr gut kennt, dass ich „da aber wirklich, WIRKLICH die Anleitung lesen muss“, war schon recht aussagekräftig…

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Ich habs nicht geschafft

So easy es war, das Jahr ohne Kleiderkauf durchzuhalten, so unfassbar deutlich bin ich an meinem Monatsprojekt gescheitert. Aber egal, ich werde das einfach so oft neustarten, bis ichs hinbekommen hab.

Und weil das ein Beitrag der Schwäche ist, kann ich gleich nochwas zugeben:

Ende Jänner, erster Kauf des Jahres. Ganz schön früh, vor allem, weil mich in den kommenden Tagen ein handgenähtes Kleid und das Weihnachtsgeschenk vom Liebsten erwartet. Andererseits hab ich echt keine Lust, bei jedem Kauf ein schlechtes Gewissen zu haben. Mein früheres Shopping-Ich hätte das großelterliche Weihnachtsgeld bereits in hohem Bogen für Ausverkaufsware rausgehaut.

Sorrysorry, an dem Pulli (laut Verkäufer alte Pullis, die er pimpt) konnte ich nicht vorbei 🙂 Und meine „Brauch ich das wirklich?“-Frage konnte ich auch mit Ja beantworten: Weiterlesen

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Feines Wiener Wochenende!

Wenn man erst am Nachmittag checkt, dass in der Wiener Zeitung ein wirklich nettes Porträt über einen steht, dann ärgert man sich erstens gleich viel weniger, dass der Beitrag auf bild.de ein Plus-Artikel ist, den nur zahlungskräftige User lesen dürfen, und zweitens: So fängt das Wochenende doch gleich viel schöner an! 2014-01-31 18.59.07 Weiterlesen

Prachtstücke für untendrunter

Gut, die Serie auf RTL ist fertig. Mein Fazit: Inhaltlich super, keine Frage, aber sehr auf RTL aufgezogen. Spannungsmusik, Cliffhanger, die keine waren, usw. Dennoch, es war schön, dabei zuzuschauen, wie sich die Mitarbeiter zum Team entwickelten. Und jetzt (gut, das ganze wurde vor einem Jahr gedreht) sind die Teile fertig. Ich warte ja immer noch sehnsüchtig auf die BHs, aber was da jetzt so im Shop ist, lässt sich schon ganz gut an, find ich (ich oute mich hiermit als Lieber-Baumwolle-als-Spitzenträgerin).

Alle Fotos sind (c) Manomama.de, HIER geht es in den Webstore für Frauen, und HIER in den für Männer.

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Ein göttlicher Spaß

Die Göttin hatte geladen. Die Göttin des Glücks nämlich. Zum Private Shopping. Für große Größen. In fair produziert, mit GOTS-zertifizierten Stoffen. Gestern Abend. Ich muss zugeben, dieser Beitrag entsteht gerade nicht unter den üblichen Umständen. Deshalb:

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Und deshalb. Also wegen denen da. Himmelnochmal! Höflicher, Nunu! Aufgrund dieser zauberhaften Menschen: Weiterlesen

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Burberry detoxt!!!

Yeah, keine drei Wochen im Job und schon der erste Kampagnenerfolg (gut, zugegeben, das lag jetzt alles andere als an mir, aber hey, ich bin Teil davon und freu mich wie ein Springinkerl drüber): Burberry.

Schritt 1: Greenpeace testete Kinderkleidung von Burberry auf gefährliches Zeugs wie Nonylphenolethoxylate, Phtalate und poly- und perflourierte Chemikalien (inzwischen kann ichs schon ohne Stolperer schreiben :)), um zu schauen, ob auch die Promi-Gschroppen giftiges Zeugs tragen dürfen. Ich mein, gleiches Recht für alle, oder? Ein höherer Preis sagt nix aus über die Qualität der Kleidung, es beweist sich immer wieder. Hier gehts zur deutschen Kurzfassung des Reports, hier zum kompletten Report auf Englisch, und wers ganz genau haben will, hier zum Technical Report.

pfcs

Schritt 2: Das ganze wurde bekannt gemacht. Weltweit. Gleichzeitig. Weil die Chemikalien ja blöderweise auch bei den ersten Waschgängen in der heimischen Waschmaschine in die jeweiligen Ökosystemen gelangen, in denen die Produkte gekauft wurden. Oder so. Himmel, ich bin noch nicht ganz wach, da schwächel ich erklärungstechnisch oft ein bissl. Also. Weiterlesen

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Benetton – nicht gerade Bene

Benetton war mal cool. Gut, das ist länger her. Da war ich Kind. Aber damals stand Benetton für gute Qualität (was – in meinen Augen leider – auch stimmte, ich durfte die zehn Jahre alten Pullis meiner Brüder auftragen. Heute würd ich mir alle zehn Finger nach den Baumwollpullis von damals abschlecken….verwaschen, das grüne Benettonzeichen aufgenäht, leicht aufgewetzte Bündchen, shabby chic at its best), und für coole, kontroversielle Werbungen. Doch bereits Mitte der Neunziger Jahre begann, dieser Ruf zu leiden.

benetton1 benetton3

Doch jetzt, jetzt ist Benetton bei mir sowas von unten durch. Nicht nur, dass die Qualität der Produkte abgenommen hat, nein, Benetton produziert miiiiiiesest. Echt. Pfui. Sie haben in den Fabriken von Rana Plaza produziert, sie haben echt jedes Fitzel an den schmutzigen „Vorteilen“ globalisierter Produktion ausgenutzt. Dann hör ich auch noch Geschichten vom Aufkauf denkmalgeschützter Gebäude in Italien.
Und gestern bin ich durch Zufall über eine ältere Geschichte gestolpert, die in meinen Augen auch recht aussagekräftig ist: Der Streit mit den Mapuche, den Indigenen in Argentinien.

Hier mal die Kurzfassung von Wiki:

Das Unternehmen Benetton besitzt seit 1991 über 900.000 Hektar Land im südlichen Argentinien, Patagonien. Das Land, welches sich nun im Besitz des Konzerns befindet, war Eigentum der Mapuche, die von diesem Land gewaltsam vertrieben wurden. Die Ländereien waren 1896 durch den damaligen Präsidenten José Evaristo Uriburu an Privatleute verschenkt worden, ohne dass die Rechte der Mapuche berücksichtigt worden wären. Nach diversen Besitzerwechseln erstand eine zur Benetton-Group gehörende Firma die Ländereien im Jahre 1991. Die Mapuche-Indianer sehen sich als rechtmäßige Besitzer dieses Landes und liegen mit Benetton im Streit, der seit Jahren ergebnislos vor Gerichten liegt. Benetton zäunt das Land ein und versperrt den Mapuche damit den Zugang zu ihren angestammten Feldern, Weideflächen und teils auch Wohnplätzen.

Hier gehts zu ausführlicheren Versionen:

Oneworld

Ö1

Egal, wie man es dreht: Ich mag dieses „Uns gehört die Welt“-Denken einfach nicht.

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Ich nerv mich – und Tchibo ist schuld

Ich muss ja immer wieder drüber lachen. Einerseits werd ich grad als die Gutmenschin schlecht hin, nur noch bio und fair kaufend, und das wenig, durch die Gegend gereicht, andererseits steh ich seit einer Woche jeden dritten Tag sabbernd vorm ….. Tchibo- Regal im Supermarkt! Bitte wie peinlich ist das denn?!

Nein, auch nachm dritten Mal davor stehen habe ich es mir nicht gekauft. Aber es ist trotzdem wie verhext, ich kann mich noch so gut über die ganzen Kniffs beim Konsum, die die Supermärkte und Textilketten und was weiß ich noch wer mit uns drehen, beschäftigen – die Situationen bleiben gefährlich.

Worums geht? Also.

Angefangen hat alles damit, dass mein heißgeliebter Billa bei der Ubahnstation zugemacht hat. Weiterlesen

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Mein erster Strickzombie

Also. Letztens hat der Liebste mir ja ein Strickbuch geschenkt. Und ich hab gleich mal losgelegt. War ja auch neugierig, wie lange es dauert und wie kompliziert sowas zu stricken ist. Gleich mal voraus: Es ist mehr Arbeit, als ich zuvor dachte, weil viel Fitzelei – aber es macht Spaß, wenn der kleine Zombie dann langsam Gestalt annimmt.

Gestern Abend:

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Und heute, während des Tatorts, dann die finalen Nähereien. Tataa! Mein erster Strickzombie ist fertig! Ich finde, er hat Ähnlichkeiten mit Ozzy Osbourne…

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Ein alltagsschönes Kleid entsteht

Das Kleid – es wird Realität! Ich war gestern nämlich bei der kleinen, alltagsschönen Botin (klick und klick!). Ich kannte sie zwar nicht, aber sie lud mich ein, bei ihr zu nähen. Ja! Wildfremd waren wir uns, ich kannte sie nichtmal als Leserin von mir. Mutig, mutig!

Gestern war es soweit. Nach dringend benötigter Entspannungszeit am Sofa (der Abend zuvor beinhaltete vermummte, friedliche (!!) Proteste, ein Konzert von Fettes Brot und eine Diplomfeier einer Freundin) gings los Richtung Korneuburg, bepackt mit allem außer dem roten Zipp. Der musste erst bestellt werden.

Daniela hielt sich nicht lange mit schüchternen Überlegungen auf, binnen einer halben Stunde waren Schnitt und Stoff geschnitten. Wobei ich den Stoff schnitt – an die Nähmaschine traute ich mich danach jedoch nicht.

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Ich schaute ihr über die Schulter – und stieg verlässlich an den gleichen Stellen (denen, bei denens dreidimensional wird) aus. Aber hey, es wird so toll! Und Taschen kriegts auch! Getupfte! Happyhappy Nunu, DANKEDANKE liebe Daniela!

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Mein Fazit dieses Tages: Twitter kuppelt Unbekannte wunderbar zusammen (da hat mich die Frau Alltagsschön nämlich gefunden), und ich werde das mit dem Nähen definitiv auch selbst nochmal versuchen. Sah schon sehr verführerisch aus, was sie da so gemacht hat ….

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