Archiv des Autors: nunette

All you knit is love…

Liebe Leute, ich weiß, ich wiederhol mich, aber ich hätt sooo gern ganz viel leises Geklacker während den Filmen: Strickkinooooo! Jeweils Breitenseer Lichtspiele, jeweils 18.3o, spielen wir…

..am 18. November:

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Und am 5. Dezember:

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Mein Stapel an Mützen für Hans im Glück wächst übrigens zusehends – seit diesem Foto sind noch zwei weitere dazugekommen (allerdings überlege ich bei einer stark, sie zu behalten, weil sie für meinen Kopf einfach sehr gelungen ist – ich mach dafür gleich noch eine weitere!). Praktischerweise bin ich schnupfig und gastritisch den ganzen Tag zuhause gewesen, da geht dann gleich gscheit was weiter!

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Etappensieg in Bangladesch

Es ist ein Erfolg. Man sollte sich freuen. Der Mindestlohn in Bangladesch wird auf 51 Euro angehoben. Das ist ein Fortschritt, allerdings immer noch nicht ausreichend. Knappe 100 Dollar wären ein guter Existenzlohn, an unterster Grenze liegen den Aussagen von Clean Clothes nach 75 Dollar. Aber 51 Euro sind mehr als knapp 30 Euro, definitiv. Trotzdem kann ich mich grad nicht so richtig freuen. Erstens, weil der Kampf um diesen neuen Mindestlohn allein in den vergangenen Tagen durch Unruhen und Zusammenstöße schon wieder Dutzende Tote gefordert hat, zweitens, weil ich hoffe, dass eine solche Mindestlohnerhöhung sich nicht auf die Arbeitsbedingungen auswirkt („Du musst jetzt doppelt so schnell produzieren, damit der Stückpreis für die Textilunternehmen gleich bleibt“) und zweitens, weil ich irgendwie ein Damoklesschwert pendeln sehe über den ArbeiterInnen.

Beim Fashioncamp erfuhr ich von einer Journalistin, dass in Haiti damals nach dem verheerenden Erdbeben massiv Werbung betrieben wurde, in Haiti Fabriken für Exportgüter aufzubauen. Kostet ja eh nix, und die Leut sind mit  nur einem minibissl mehr als nix zufrieden. An sich eine gute Idee, in Katastrophenregionen für Jobs zu sorgen – aber der Haken: Weiterlesen

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Off-Topic: Ich liebe Wien

Früher wollt ich immer weg und mal wo anders leben, inzwischen habe ich mir zur leidenschaftlichen Wienerin entwickelt. Nicht nur, weil ich meine Familie in meiner Nähe habe und mir trotzdem mein eigenes Zuhause gebaut hab, oder weil ich unendlich verliebt bin in den Dialekt – Hiafler und Surm ist eine Beleidigung, klingt in meinen Ohren wie ein Kompliment, beispielsweise, sondern, weil die Stadt mich immer wieder aufs Neue überraschen kann. Weil sie so gemütlich ist, weil es eine so wunderbare Grätzlbildung gibt (und ich finds immer noch superbeschissen, dass „meine“ Billafiliale mit „meinen“ lieben KassiererInnen bald zusperrt), weil sie einfach unendlich viel Charme hat.

Kürzlich durfte ich die Erfinderin und Autorin von Stadtbekannt kennenlernen, eine sehr sympathische Website rund um meine Heimatstadt. Wir redeten über Websites, Blogs … und Bücher. Meins kommt bald raus, ihres ist schon draußen:

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Der literarische Countdown läuft

Und weil gestern der „Nunu tut“-Tag war, heut noch ein kurzer Reminder auf das eigentlich wirklich Lässige, was da bald passiert. Langsam werd ich wirklich nervös, so richtig. Es geht jetzt schon ziemlich zu, meine liebe Pressesprecherin (ich HABE eine, ich bin keine! Wie arg ist das denn?!?!) kleistert mich schon mit Interviewterminen usw. zu, ich hab immer noch den Amazon-Rank in Beobachtung (inzwischen Rang 53 von 101 bei den Sachbüchern!!!!) und zitterer dem Erscheinungstermin entgegen.

Ich kanns kaum noch erwarten, „mein“ Buch bald wirklich selbst in Händen zu halten.

Am 27. November wird es so weit sein. Was für ein Jahr. Wenn ich das in ein paar Jahren mal wem erzähl, das glaubt mir niemand. Anfang 2012 beschlossen, für ein Jahr keine Kleidung zu kaufen, zwei Jahre später das passende Buch veröffentlicht und beruflich ebenfalls im Textilbereich tätig. Unpackbar.

Sorry.

Ich weiß.

Zu viel ich ich ich.

Während in Bangladesch schon wieder Menschen sterben, weil sie einfach nur fair bezahlt werden wollen. Vor Ort kann ich ihnen nicht helfen, aber hier: Bewusstseinschaffenbewusstseinschaffenbewusstseinschaffen – egal wo.

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Schon wieder Breaking News: Nunu goes Detox

Also ich dachte ja schon, dass das Jahr 2012 MEIN Jahr war – die Auszeit vom Shoppen genommen, unglaublich viele neue Dinge gelernt, neue Perspektiven gewonnen, die Trauer um verlorene und erkrankte Familienmitglieder verarbeitet (anstelle durch Shopping zu verdrängen), neue Menschen getroffen, und Ende des Jahres, kurz vor Weihnachten, dann die Zusage für das Buch von Kiepenheuer und Witsch. Außerdem immer noch in einem Zuhause, das mich glücklich macht, mit einem Job, der Spaß machte, und wichtiger: einem Berg an guten Freunden, die sich wirklich als solche bewiesen, einer wunderbaren Familie und vor allem natürlich mit meinem Liebsten.

Doch liebe Leute: 2013 ist MEIN Jahr. Es ist unglaublich anstrengend gewesen, Job, FH, Buch, die WearFair – vieles im privaten Bereich hat gelitten, zugegeben. Vor allem ich selbst, meine Gesundheit war in den letzten zwei Monaten ziemlich im Arsch, aber ich bin wieder auf Schiene. Samt bewussterer Ernährung und der Tatsache, dass ich wirklich freie Abende habe, an denen ich weder schreiben noch lernen muss. Herrlich.

Doch das ist nicht der Grund. In diesem Jahr hat sich auch einfach so viel verändert. An allererster Stelle ich selbst. Ich habe festgestellt, dass mir mein Job der Pressearbeit zu wenig ist. Weiterlesen

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Brennendes Licht, klappernde Nadeln und fehlende Dächer

Eh klar, es herbstelt und meine Blogbeiträge übers Stricken steigen signifikant an … einen hab ich noch, einen hab ich noch! Unser tolles Strickkino hat seit Neuestem auch ein eigenes Logo (und alle jetzt so: „Dankeeee, Frau Klumpert!“)…

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…und nicht nur einen, sondern ganze zwei neue Termine!

Erstens: Am 18.11. schauen wir uns „Das Leben ist nichts für Feiglinge an“:

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Zweitens: Am 5. 12. laufen nur für uns StrickerInnen „Die Werksstürmer“ (ein Film, den ich erstens unbedingt sehen wollte und zweitens haben wir versucht, Hilde Dalik als Promigast zu gewinnen – leider hat sie an dem Tag Vorstellung, aber der Wille zählt, oder? 😉 ).

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Beide Filme starten um 18.30h. Weitere Infos und viel Spaß für strickwütige WienerInnen wie immer hier! Übrigens, wer gerade kein Projekt an den Nadeln hat, der/die soll trotzdem kommen, Wolle und Nadeln einstecken und etwas für Hans im Glück produzieren – der Winter kommt in Riesenschritten, es erwartet uns garantiert wieder eine gewaltige Kältephase, und es gibt da einige Leute da draußen, die nicht das Glück einer beheizbaren Wohnung haben. Denen kann man doch gerne mal einen Schal oder eine Mütze stricken, oder? Mehr Infos hier.

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Printa – ungarisches Design in der Lindengasse

Seit Mai haben sie offen, und letzten Samstag hab ichs zum ersten Mal geschafft, dort reinzuschauen – obwohl ich jeden einzelnen Arbeitstag dort vorbeifahre, und mich auch jeder Heimweg am Fahrrad aus so ziemlich allen Bezirken außer den westlichen Außenbezirken durch die Lindengasse führt. Printa. Aber immerhin, endlich war ich drinnen. Und restlos begeistert. Wunderschöne Upcycling-Kleidungsstücke aus alten Herrenhemden, alten Sweatshirts und Lederjacken. Hier übrigens der Link zum Laden in Wien.

Die Verkäuferin, eine brasilianische Ungarin, sympathisch von der ersten Sekunde an. Und drinnen gleich mal ganz viele Habenwollenanfälle, tapfer widerstanden 😀 Aber liebe Ladies, die ihr euch hin und wieder doch mit Shopping belohnen wollt: Dort werdet ihr garantiert fündig!!!

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Week of Swap: Kreisel im Viertel a.k.a. Tauschrausch, die Dritte!

Soodale, der November hats wirklich in sich! Ich bin ja neugierig, ob konventionelle Fetzenläden echt auch weniger Umsatz gemacht haben – einfach, weil es soooooooooooooooooo viele Tauschangebote gibt. Die letzten im Bunde nach Topswap und Feschmarkt: Der Kleiderkreisel macht eine eigene Tauschparty. Auf ganzen 400 Quadratmetern wird am 23. November im Gasometer getauscht, was das Zeug hält.

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Aus purer Bloggingfaulheit übergebe ich das geschriebene Wort an die liebe Veronika (mit der ich bereits doppelte Podiumsdiskussionserfahrung teile: Die hier und die hier): Weiterlesen

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Week of Swap – und noch VIEL mehr: Es wird wieder fesch!

Ok. Eigentlich braucht es jetzt gar nicht viele Worte. Wie so viele grad kündige auch ich hiermit an: Feschmarkt!!!! Ottakringerbrauerei, riesig, saucool, genial, super, handmade, fein, stylish, super, bis dann!

Aber um doch etwas mehr ins Detail zu gehen: Es ist jedes Mal aufs Neue der Hammer, was die drei Mädels da so alles aufstellen – ich zitiere aus Bernas PR-Mail:

Der FESCH’MARKT, das Marktfestival für junge Kunst- und Design mit Fokus
auf Urban Styles und Independent Arts & Crafts geht
von 15. bis 17. November 2013 in seine siebte Ausgabe.

Mit der Winter-Issue feiert die Jungmesse FESCH’MARKT mit über 180 Ausstellern ihren 3 Geburtstag
und belebt den 16. Bezirk auf 3 Locations.
Passend zur Saison kann man sich beim PUNSCH’N’MUSIC im Aussenbereich warmhalten.

Die FESCH’direction umfasst diesmal die Ottakringer Brauerei als Hauptlocation, das Atelier PEPH als Schauplatz der Kleidertauschbörse,
sowie die FESCH’dependance Ragnarhof mit dem Musikschwerpunkt „It’s all about Music“. Dort kann man sich tatkräftig mit dem Thema Musik auseinanderzusetzen – bei DJ- und Vj-Workshops, Vinylflohmarkt. Die Fotoausstellung „I love you but I’ve chosen Rock’n’Roll“ zeigt Pop-Grössen auf der Bühne und dahinter.

Höhepunkte und neue Specials sind:
**NEU** Friday Late Night Shopping: Erstmals kann man am Freitag so richtig lang einkaufen-nämlich bis 22:00!!
**NEU** FESCH’café- Neben der traditionellen Hungerzone, bietet der FESCH’MARKT ab nun ein eigenes Caféhaus.
**NEU** FESCH’flohmarkt Ecke featuring „Stell dir vor…“, der Style-Flohmarkt im Aussenbereich.
**SEASON SPECIAL** FESCH’punschen im Außenbereich der Brauerei.
**NEU** FESCH’MUSIC-SPECIAL: IT’S ALL ABOUT MUSIC in der FESCH’dependance RAGNARHOF: VINYL-FLOHMARKT, DJ-TUTORIALS, PHOTO-EXHIBITION, LIVE-PERFORMANCE VON JAHSON THE SCIENTIST

Unfassbar, oder? Ich bin voll der endlosen Bewunderung, Weiterlesen

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Unfassbares Mediales

Sorry, ein derartiger Beitrag muss jetzt noch. Einer noch, dann ist Ruhe für ein paar Tage, versprochen. Aber: Gestern war so rein medientechnisch gesehen ein höchst erfolgreicher Tag. In der Früh entdeck ich mein Gebrabbel in der Furche, am frühen Nachmittag starrte mich mein Antlitz auf kurier.at an. Am Heimweg aus dem Büro schaute ich dann noch schnell bei Alex im Stoffsalon vorbei. Sie hatte auf Facebook das Cover eines DIY-Magazins gepostet, in das ich reinblättern wollte.

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Ich ging rein, tratschte, blätterte, das Magazin (Handmade Kultur) sprach mich sehr an – spannende Themen, einfach wirkende Tutorials, schönes Layout – und ich kaufte es mir. Als ich gerade zahlte, kam Nina, die Tochter von Alex, runter in den Verkaufsraum und meinte beiläufig: „Ah, da bist drin!“

Ich so: „Wie bitte?“ (Bisher wusste ich ja im Vorfeld fast immer, dass ich wo medial vorkomme – weils immer Interviews waren).

Sie so: „Ah kaufst das nicht deshalb?“

Ich so: „Nein? Wo soll ich da drin sein bitte? Ich kenn das Magazin nicht mal?!“

Sie blättert genau drei Seiten auf. Und da wars. Weiterlesen

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