Schlagwort-Archive: Fair Fashion

Göttliche Selfies

Heut bin ich komplett ideenlos, was ich denn bloggen könnte. Gut, dass es die Göttin des Glücks gibt, die haben mich nämlich um einen Beitrag gebeten. Auch wenn ich den Ausdruck „Selfie“ langsam nimmer hören kann, erfülle ich ihnen den Wunsch:

☼ WIN WITH GDG: HEUTE GEHT ES LOS: DER GROSSE GDG-SOMMER-SELFIE-CONTEST STARTET ☼
Mitten im Sommer ist hoffentlich das Glück am größten!
Und wie sieht es für Dich aus? Zeig es uns!
Gewinn das Summer-Package für Göttinnen und Ritter des Glücks – bestehend aus 1 Shirt für Damen „Lakshmi“ und 1 T-Shirt „Hermes“ für Ritter des Glücks!
➤➤➤➤Wie?
1. Mach einfach ein Selfie von Deinem göttlichen Urlaubsglück (vielleicht sogar in Göttin des Glücks…)
2. Schicke es uns per Nachricht, falls Du kein Facebook nutzt, schick es einfach an marketing@goettindesgluecks.at, und die Göttin veröffentlicht es für dich!*
3. Wir posten Dein GDG-Selfie unter dem Hashtag #goettindesgluecks
4. Das Foto mit den meisten Likes gewinnt!

Wir freuen uns auf eure göttlichen Bilder! Einsendeschluss ist der 1.9.2014, 24:00! (*Mit der Zusendung und dem Posten auf die GDG-facebook-Seite erklärst Du Dich einverstanden, dass GDG Dein Foto veröffentlichen darf).

Ich hab grad gesucht und festgestellt: Ich bin keine Selfiekönigin. Die meisten Selfies, die ich hab, auf denen ist der Liebste mit drauf. Vor allem von jenen aus dem Urlaub. Ein paar Ausnahmen hab ich doch gefunden, tirili! Ich werd nicht einreichen, weil ich schlicht und einfach die Shirts nicht brauche grad (dafür freu ich mich jetzt noch 19 Tage auf die Nähmaschine vor). Aber wenn ich schon herumgesucht hab, will ich euch das auch nicht vorenthalten:

San Diego. Eine völlig versiffte, stockdunkle Bar mit lauter Sportübertragungen, aus der ich gegen Mittag bereits völlig besoffen rausspaziert bin. Il Chefe hat aufgrund meines Namens Margaritas springen lassen.

San Diego. Eine völlig versiffte, stockdunkle Bar mit lauter Sportübertragungen, aus der ich gegen Mittag bereits völlig besoffen rausspaziert bin. Il Chefe hat aufgrund meines Namens Margaritas springen lassen. Auf dem Foto ist die Margarita bereits in mir drin (schwer zu übersehen).

selfie3

700 Meter überm Colorado River. Horseshoe Bend. Sehr beeindruckende Landschaft.

Und Erinnerung an diese unglaublich tollen zwei Monate…

Und jetzt kommt mein eigentliches Lieblingsselfie zum Sommerurlaub. Da war ich nicht in den USA, sondern habs grad mal ins Südburgenland geschafft. Im Garten vom Schwiegerpapa erste Sonnenstrahlen im Frühling 2013 genießen. Herrlich war das.

selfie4

 

 

Getaggt mit ,

14 Tipps für die Revolution im Kleiderschrank

Heute schreib ich mal schamlos von Greenpeace.de ab und liefer euch mal eine Auflistung, die quasi eine Zusammenfassung dessen ist, was ich hier am Blog täglich so von mir gebe. Was ich ja super finde: Greenpeace arbeitet intensiv daran, weitere Unternehmen zum Umdenken und Entgiften ihrer Lieferkette zu bewegen. Aber gleichzeitig: Hey, alleine schaffen die das nicht, da ist auch Reaktion und Feedback der KonsumentInnen gefragt. Und die Tipps, die sie geben, sind auch die, die ich selbst gebe (und befolge). Textlich danke ich meinen deutschen KollegInnen von Greenpeace, ich habs an der einen oder anderen Stelle aber noch verösterreichischt.

1. Kaufen Sie Secondhand
Warum immer neu kaufen? Auf Flohmärkten, in Second-Läden, auf Onlineplattformen wie Kleiderkreisel oder bei Freunden bekommen Sie einzigartige Mode – häufig viel günstiger oder umsonst. Gehen Sie kreativ mit Ihrem Wunsch nach Veränderung um und kombinieren Sie neue mit alten Teilen.

2. Werden Sie Modeschöpfer/in
Was beeindruckt mehr als Selbstgemachtes? Lernen Sie häkeln, stricken, nähen oder siebdrucken! In vielen Städten bieten Modeläden, Volkshochschulen oder sogar Designer Workshops an. Do-It-Yourself-Anleitungen (DIY) finden Sie online, etwa bei YouTube. Ökofaire Stoffe oder Garne finden Sie auf einer der grünen Listen vom Grüne-Mode-Blog sowie hier.

3. Kaufen Sie grüne Mode
In Deutschland (Anm. und Österreich) sind in den letzten Jahren viele Eco Fashion Stores aus dem Boden geschossen, die sich gänzlich der grünen Philosophie verschrieben haben. Viele Designer und Modelabel arbeiten daran, Mode grüner zu machen und erzeugen so Druck auf globale Produktionsbedingungen. Häufig wird die Mode unter deutlich besseren Sozialstandards produziert, nicht selten zu vergleichbaren Preisen wie Markenkleidung. Gerade die kleinen Label sind oft doppelt gut und bieten Bio&Fair, Ökologie und Ethik im Doppelpack. (…)

4. Organisieren Sie eine Kleidertauschparty
Eine Kleidertauschparty macht großen Spaß und ist der kreativste und umweltfreundlichste Weg, Ihrem Kleiderschrank einen Frischekick zu verpassen, ohne einen Euro auszugeben! Eine Kleidertauschparty zu organisieren, ist ganz einfach. (…) Anm: Anleitungen für Tauschparties gibts hier (privat) und hier (öffentlich).

5. Kaufen Sie Klassiker und achten Sie auf Qualität
Investieren Sie in gute Qualität und Stücke, die Sie lieben. Manchmal hilft auch einmotten und abwarten. Bis jetzt ist noch jeder Trend wieder gekommen.
Drehen Sie die Kleidung von innen nach außen – sehen und fühlen Sie den Unterschied zwischen guter und schlechter Qualität. Hier darf man mal echt „materialistisch“ sein. Lieber liegen lassen, was so aussieht, als sei es mit der heißen Nadel genäht.

6. Reparieren
Wenn Sie Kleidungsstücke besitzen, die Sie nicht mehr tragen, weil sie einen neuen Reißverschluss brauchen oder der Hosenboden geflickt werden muss, versuchen Sie sie selbst zu reparieren. Wenn’s nicht klappt, können Sie sie immer noch zu einer Schneiderei um die Ecke bringen. Sie werden überrascht sein, wie viele es gibt und wie günstig die Reparatur häufig ist. Und wenn Sie schon dabei sind, können Sie die Kleidung auch gleich nach Ihrem Ideal umgestalten: neue Knöpfe, machen Sie aus einem Dress einen Rock, aus einer Jeans eine Shorts, usw. (…)

7. Misten Sie den Kleiderschrank aus
Misten Sie Ihren Kleiderschrank einmal gründlich aus. Was Sie nicht mehr tragen wollen, geben Sie einfach weiter. Dass die aussortierten Teile in die richtigen Hände geraten, garantiert das Zeichen von FairWertung. Eine gute Idee sind auch die Shops der Entwicklungsorganisation Oxfam (in Deutschland, in Österreich würde ich am ehesten die Caritas empfehlen), die alte Kleidung annehmen. Natürlich können Sie Ihre Sachen auch bei Ebay oder über den Kleiderkreisel verkaufen.

8. Waschen Sie umweltfreundlich
Eine große Auswirkung auf die Umwelt hat das Waschen von Kleidungsstücken. Darum sollte die Maschine ganz voll sein, wenn Sie sie anstellen. Nutzen Sie zudem die Sparfunktionen, hängen Ihre Wäsche auf statt einen Trockner zu verwenden. Bei den meisten Kleidungsstücken reicht die 30-Grad-Einstellung zur Reinigung.

9. Sagen Sie ja zu fairer Bezahlung
Greenpeace ist kein Spezialist für Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie, sondern für die Umweltschutz-Anstrengungen der Branche. Die „Kampagne für saubere Kleidung“ – Experten für solche ethischen Fragen – hat jüngst ein Firmenranking veröffentlicht, in dem sie die Firmen in puncto Zahlung existenzsichernder Löhne bewerten. Interessierte können sich dort ein Bild machen, wie 50 große Firmen im Vergleich abschneiden.

Greenpeace fordert, dass auch die sozialen Bedingungen der Textilarbeiter verbessert werden müssen. Umweltschutz und menschenwürdige Arbeitsbedingungen müssen Hand in Hand gehen. Die Textilfirmen sind dafür verantwortlich, beides zu garantieren.

10. Entscheiden Sie sich für Biobaumwolle
Baumwolle ist eine empfindliche Pflanze, für deren Anbau viel Dünger und Pestizide verwendet werden. Oft kommt sie als gentechnisch veränderte Sorte auf den Acker. Bio-Baumwolle ist eine gute Alternative. Wenn „Organic Cotton“ oder „Bio Cotton“ auf dem Etikett steht, sollte dort auch die Angabe 100 Prozent stehen.

11. Sprechen Sie Ihre Lieblingsmarke an
Sie haben eine Lieblingsmarke? Informieren Sie sich auf deren Webseite über ihre Umweltpolitik, insbesondere ihr Chemikalienmanagement. Sagen sie ihnen, dass Sie ihre Kleidung mögen, aber wünschen, dass sie mehr tun. Eines haben wir aus der Detox-Kampagne gelernt: Marken hören auf ihre Kunden!

12. Achten Sie auf Gütesiegel
Es ist nicht leicht, sich in dem Dschungel der Standards zu orientieren. Der Fashion Guide schafft Abhilfe.

13. Machen Sie bei Kampagnen mit
Reden Sie mit Ihren Freunden über die dunkle Wahrheit hinter dem schönen Fummel. Begeistern Sie sie für Kleidertausch, peppen Sie Ihre Kleidung auf oder gehen Sie zusammen in Second Hand-Läden. Gemeinsam macht alles mehr Spaß! Damit helfen Sie Greenpeace, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Teilen Sie diesen Text auf Facebook und Twitter. Alles weitere zur Detox-Kampagne finden Sie hier

14. Kaufen Sie weniger, aber bewusster
Es geht nicht nur darum, was wir kaufen, sondern auch wie viel. Der Überdruss am Überfluss hat inzwischen auch das Thema Mode erreicht, obwohl hier das Lebensgefühl des schnellen Wandels verkauft wird. Bis zu 40 Prozent dessen, was im Schrank hängt, tragen wir selten oder nie. Konsumieren wir weiter in diesem Tempo, wird es schwer, den Planeten zu entlasten.

 

 

Getaggt mit , , , , , ,

Futter für Lesehungrige

Ich hab grad einen langen Absatz gelöscht, in dem ich beschrieb, warum ich gern hätte, dass die Tage 10 Stunden länger sind, weil ich so  viele Interessen gleichzeitig habe. Hab ihn wieder gelöscht, weils irgendwie blöd war. Also diesmal ohne Einleitung: Der Guardian hat die sieben besten Bücher zu nachhaltiger Mode präsentiert – lustigerweise gesponsert vom Textilschweden. Der Guardian weist extra drauf hin, dass die journalistischen Inhalte (so auch diese Liste) unabhängig sind. Ich finds trotzdem einen interessanten Zusammenhang:

  • Naked Fashion: The New Sustainable Fashion Revolution by Safia Minney: Founder and CEO of Fair Trade fashion label People Tree, Minney’s book offers an overview of the most pressing challenges facing the fashion industry and shares a positive look at alternative business models with a list of eco-friendly fashion brands. Among the contributions from designers, photographers, models, actors and journalists on their efforts to create sustainable change within the fashion and media industry are actress Emma Watson, Daily Mail columnist Liz Jones, fashion designer Vivienne Westwood, and model Summer Rayne Oakes.
  • To Die For: Is Fashion Wearing Out the World? by Lucy Siegle: Siegle’s sobering exposé of the reality behind high street fashion examines it’s environmental and social impacts, from Uzbekistan cotton and its links with child labour, to animal farming and the consequences of western clothes shipped to Africa. Published in 2011, the issues raised are increasingly relevant three years later. Throughout To Die For, Siegle talks about what a clothing label might say if it had to inform the consumer of how it was made, a question especially pertinent this week as two Swansea shoppers claim to have found „Forced to work exhausting hours“ sewn into their Primark purchases.
  • Overdressed: The Shockingly High Cost of Cheap Fashion by Elizabeth L. Cline: Overdressed could be described as the American equivalent to Siegle’s To Die For, with the aim of inspiring sustainable consumer behaviour. Written from a strong US perspective with a chapter dedicated to the development of fast fashion in America, Cline sets out to investigate the true cost of cheap fashion, visiting factories in Bangladesh and China and exploring the fate of castoffs given to the Salvation Army.
  • The Sustainable Fashion Handbook by Sandy Black: This ultra-comprehensive handbook gathers the perspectives of designers, academics, activists, artists and global corporations, covering topics from GM cotton to the rights of garment workers and the impact of washing machines. With articles, essays and images, it also features statements from the likes of Stella McCartney and Vivienne Westwood. Black includes a host of case studies on sustainability initiatives like textile recycling and fair trade schemes from brands including People Tree, M&S and Timberland.
  • Stitched Up: The Anti-Capitalist Book of Fashion by Tansy E Hoskins: In her book, Hoskins, a journalist and activist who has worked for the Stop the War coalition and CND, explores problems with the fashion industry including the abuse of garment workers‘ rights and working conditions for models – charging it with accusations of child labour, environmental devastation, racism and alienation. Hoskins doesn’t look to blame consumers of cheap, fast fashion; rather the commodified market that’s creating false needs and desires.
  • Fashion and Sustainability: Design for Change by Kate Fletcher and Lynda Grose: The successor to Fletcher’s first book, Sustainable Fashion & Textiles – Design Journeys, Fletcher and Grose explore sustainable fashion from a designer’s perspective, presenting the role of the designer in accelerating sustainable change as a communicator, activist and entrepreneur. Fletcher, a professor in fashion and sustainability at London College of Fashion, and Grose, a professor at California College of the Arts, challenge designers to consider how their design decisions impact the environment and present ways of integrating the reduce, re-use and recycle mantra into design practice.
  • ReFashioned: Cutting-Edge Clothing from Upcycled Materials by Sass Brown: As a growing genre in sustainable design, upcycling is a huge part of the reinvention of the fashion industry. In this highly visual book, Brown showcases 46 emerging designers who work with recycled materials and discarded garments. From the weird to the wonderful, ReFashioned features the likes of Kerry Howley’s Attraction/Aversion necklace collection made from discarded human hair, and the MAYER. Peace Collection made from linen sheets, flour bags and military tents.

 

Zwei davon hab ich schon gelesen (To die For und Overdressed), eins liegt auf meinem Nachtkastl unter fünf weiteren Büchern, die ich noch lesen möchte (Stitched up), und meine Leseliste hat sich soeben um vier weitere Bücher erweitert. Und der Wunsch, vier Hände zu haben, ist grad wieder sehr groß. Zwei zum Stricken und zwei zum Lesen (und kommts mir jetzt nicht mit Hörbüchern, die und ich, wir sind keine Freunde, ich weiß auch nicht, wieso). Ach ja, und wers noch nicht kennt, den darf ich bittebitte auch auf mein eigenes Machwerk hinweisen? 🙂

wpid-1385126097076.jpg

Getaggt mit ,

Busen! Brüste! Sexy!

Huch, plötzlich so sexy Bilder hier auf ichkaufnix? Was ist denn da bitte passiert? Unterwäsche? Bio? Fair? Gar nicht so einfach, hab ich in den letzten Jahren festgestellt. Feine faire Unterhosen gibts zwar bei der Göttin und einigen anderen, aber BHs ist ein ganz ein schwieriges Thema. Da gibt es die super-basic Oberteile, die zwar mörderpraktisch sind, aber irgendwie….das mit dem reizvollen, das fehlt da irgendwie. Auf Pinterest bin ich gestern Abend über eine Pinnwand gestolpert, die sich nur diesem Thema widmet – und ich wurde positiv überrascht. Optisch sind sie zwar noch von Victoria´s Secret entfernt, wobei deren Optik mir persönlich manchmal auch schon zu steil geht. Das Zeug muss praktisch sein auch, schließlich. Sexy, aber praktisch, und bio und fair bitteschön. Das ist schwieriger, als man glaubt – daher will ichs hier auch thematisieren: Diese Modelle sehen doch schon mal nicht schlecht aus, oder? Der Klick aufs Bild bringt euch direkt zur Ursprungsseite – und wahrscheinlich zu der Feststellung, dass die USA da weiter sind als wir in Europa. Ich warte noch sehnsüchtigst auf die Erweiterung dieser Kollektion.

barenec

Mein Favorit, wenn auch wahrscheinlich nicht wirklich gut T-shirt-tauglich.

bamboo holster bra-GRAY-BLACK

Den gibts in verschiedenen Farbkombis. Wenigstens ein bissl mehr als die klassischen, graden Tops.

Bras-Made-From-Tofu-3

Erratet ihr nie, aus welchem Material der unter anderem besteht: Tofu!

il_570xN.260214373 organic-bra-Bc122

Getaggt mit

Jetzt modelt sie auch noch

Ja! Ich mit meinen wohlausgeprägten Rundungen, Plattfüßen und unfrisierten Haaren (die Anzahl der Haarbürsten, die ich in den letzten sechs Monaten unabsichtlich angebaut hab, wird langsam signifikant und bedenklich), ich habe vorgestern Abend gemodelt. Vorgestern Abend war übrigens der Abend nach vorvorgestern Abend, der viel mit zwei Flaschen Wein, subjektiver Weltrettung, einem Hund, der seinen Schatten anblaffte, und einer viel zu späten Heimfahrt um zwei in der Nacht zu tun hatte. Was hab ich mir gratuliert. Um zwei ins Bett, um halb acht wieder raus, im Wachkoma samt schlechter, nein, sogar sehr schlechter Laune den Tag verbracht, dann auch noch Magenschmerzen, und ich wusste den ganzen Tag: Heut Abend werd ich fotografiert. Dennoch, die Vorfreude war groß, weil das Shooting einfach eine saugute Idee einer tollen Geschäftsfrau ist:

Felizitas ist nämlich die Piratin. Und die Piratin hat den besten Stoff. So heißt auch ihr Laden. Für gelernte Wienerinnen: Das war früher das Gloom, der Laden in der Neubaugasse mit den coolen Sachen in der Auslage. In dem Laden gibt es nur fair Produziertes, viel Buntes, viel Cooles, und ich komm schon allein gern zum Tratschen vorbei, weil es einfach immer so nett ist bei ihr. Wir finden einfach gegenseitig cool, was die jeweils andere macht, würd ich sagen … und ihre Geschichten sind unschlagbar (ich sag nur „coloured bride“, gell, Felizitas? 😉 ).

Bei der Piratin, da stehen die KundInnen im Mittelpunkt. Und eine Idee find ich besonders toll von ihr: Sie macht ihre KundInnen zu Models. Das heißt, man geht hin, sucht mal alles durch, was da so im Laden herumhängt, probiert an, fühlt sich hoffentlich wohl, und wenn letzteres wirklich eintritt, tritt man vor die Kamera. Im ersten Moment noch etwas seltsam, wird das sehr schnell sehr lustig mit ihr und ihrem Holden Sergio hinter der Kamera. Mitmachen kann da übrigens jede/r, der/die will und die Piratin samt Shop samt Inhalt mag. Ich hab mir gleich eine Freundin, die liebe Ruth, geschnappt, und wir haben uns mal an die Kleiderstangen begeben.

Was soll ich sagen: Seit ich die Fotos dann gesehen habe, bin ich großer Fan von erstens „Reparaturprosecco“ (Copyright Sergio) und zweitens von Photoshop. Und drittens ein noch größerer von dieser steilen Idee, dem Laden der Piratin und der Piratin selbst. Mode muss halt auch wirklich Spaß machen und gut aussehen. Hat schon ein Gebruder Stitch in etwa gesagt: „Eine Hose kann noch so öko und fair und superbio sein, wenns keinen Knackarsch macht, kaufts keiner.“ Gut, den Knackarsch-Zug halte ich bei mir jetzt mal für abgefahren, aber trotzdem, er hat recht. Und die Mode bei der Piratin macht Spaß. Und ist fair! Und oft auch bio! Und bunt! Und stylish! Aber das Kleid von der Frau Fröhlich, das lassts mir bitte hängen, so lange, bis ich mindestens dreimal drum herumgeschlichen bin und dann festgestellt hab, dass ich es nicht brauche, ok? DANN darfs verkauft werden 😀 😀 (Ich brauche meine Rituale….)

Ich krieg mich grad gar nicht mehr ein und fang an mich zu wiederholen, aber ich rate euch wirklich: Schaut mal dorthin (Neubaugasse 75) – ihr werdet wissen, was ich meine.

Alle Fotos: (c) Die Piratin hat den besten Stoff // Sergio Bellino

Tasche: Violettsays  Kleid: Frau Fröhlich  Boots: meine eigenen. Makeup: Wie bitte?

Tasche: Violettsays
Kleid: Frau Fröhlich
Boots: meine eigenen.
Makeup: Wie bitte?
leicht angewidertes Gesicht: SICHER NICHT wegen der Kleidung. 😉

Weiterlesen

Getaggt mit , ,

Mein Birkenstock-First-World-Problem

Pfuh, ich hab grad ein First-World-Problem der schönsten Art: Meine heißgeliebten Birkenstocks sind hinüber. Nachdem ich mit denen durch Flüsse spaziert bin, in der ärgsten Hitze mit ihnen unterwegs war, sie immer anhabe im Sommer, wenn längere Märsche zu erwarten sind, sind sie erstens niedergelatscht, zweitens ist die Korksohle hin und drittens ist ihr Duftaroma nicht mehr wirklich einladend. Nein, sie stinken sogar richtig wäh. Da half kein Sonnentrocknen, kein Lüften, kein gar nix. Sogar das Leder fängt gerade an, sich aufzulösen – kurz: Die haben ihren Dienst getan.

Jetzt hätt ich gerne neue. Und mein Problem: Die, die ich will, sind in ganz Wien nicht erhältlich. Nicht beim Schwerdtner, nicht beim Fusskönig, nirgends. Seit Wochen ruf ich immer wieder dort an und frag, ob sie in meiner Größe lagernd sind – nö. In Silber, ja, aber nicht in Schwarz. Und so cool ich die silbernen finde: Schwarz passt überall dazu. Und sorry, es *müssen* die Gizeh sein, die klassischen Schnallenschlapfen von denen sind bei mir irgendwo zwischen „wirklich hässlich“ und „Kindheitstrauma“ angesiedelt.

So, und was mach ich jetzt? Ich könnte sie bestellen, allerdings nicht direkt bei Birkenstock. Der Webshop der österreichischen Birkenstockvertretung macht mich wahnsinnig. Auf Amazon und Zalando und Co. gibt es sie überall, aber da mag ich nicht bestellen. Ich mag allerdings auch nicht noch lange warten, mir graust inzwischen regelrecht vor den Schuhen, so bequem sie auch sind.

Was mach ich jetzt?

Ich will genau DIE.

Snief!

2014-07-14 08.11.12

 

Edit: Vielen Dank für eure vielen Hinweise. Habe festgestellt, dass ich ums Online-Bestellen nicht herumkomme, und habe auf Empfehlung einiger von euch bei Baumhouse bestellt – die erscheinen mir recht fair. Die Schuhe waren noch dazu um einiges günstiger, als sie im Laden kosten würden, verkehrte Welt. Das einzig Schwierige war: Mir nicht noch zwei andere Paar zu bestellen. Dieses verdammte Onlineshoppen ist doch immer noch verführerisch. Nein, ich brauch nur die Gizehs in Schwarz und keine Madrids in silber und auch keine Yaras in weiß (in hellbeigebraun könnt ich denen nicht widerstehen, zugegeben, zum Glück gibt es sie nur in den USA und um irre 120 Dollar. Das ist mir sowohl ökologisch als auch finanziell zu steil für Schuhe, die ich nicht brauch, weil ich ja eh bald meine heißgeliebten Gizehs krieg) ….

Getaggt mit , , , ,

Ich bin ein Plearmpl im Wachkoma

Eigentlich hätt ich heute echt viel zu berichten – ein paar coole neue Dinge haben sich ergeben. Aber weil ich Plearmpl gestern in zwei Fällen komplett drauf vergessen hab, dass ich ja eigentlich eine Handykamera hab, mit der ich ja eigentlich Handyfotos schießen könnte, die ich ja eigentlich auf den Blog stellen könnte und so…. ach, einigen wir uns einfach drauf: Ich habs versaut. Soo schöne Beiträge wären das heute, aber nein, ihr müsst euch noch gedulden. In einem Fall, weil ich selbst erst die Fotos machen muss, im anderen Fall, weil ich noch auf die Fotos warten muss, die dann doch wer anderer geschossen hat.

Und falls sich jetzt wer wundert: So wie der obige Absatz gings gestern in meinem Kopf zu, in Dauerschleife. Das passiert immer, wenn ich komplett übermüdet bin. Naja, selbst schuld, wenn man an einem Montag bis um halb zwei mit der Belletristikautorin meines Herzens (und ihrem un. fass. bar. herzigen Hund) bei zwei Flaschen Wein versumpert.

IMG_2566_almasniff

Und weil ich grad in diesem seltsamen Zustand zwischen Wachkoma und gedanklichem Selbstüberholmanöver bin und das sicher nix mehr wird mit dem Beitrag jetzt, lass ich andere schreiben.

Zum Beispiel meine liebe Kirsten, die ihre persönlichen Eindrücke von der Fashion Week schildert. Ihr Lob für Marco Polo überrascht mich etwas aus sozialer Sicht, aus ökologischer Sicht kann ichs verstehen.

Die mir bisher unbekannt gewesene Kathrin Hilger berichtet ebenfalls von der Fashion Week in Berlin, mit anderen Label-Favoriten.

Oder meine Näh-Inspiratorin Daniela, die in Korneuburg und Umgebung ein Tauschnetzwerk aufbaut (jaa, damits mal nicht nur um Wien geht, meine Ladies…. 😉 )

Dann gäbe es da die Krumme Naht, ein DIY-Blog, bei dem ich mir die Inspiration für ein neues Nähprojekt geholt hab. Übrigens danke für eure vielen Hinweise wegen meiner klackernden Nähmaschine, ich hab jetzt mal die Originalspulen hervorgekramt und werd mal schauen, obs mit denen und einem anderen Garn besser geht!

Oder was haltet ihr von Second-Hand-Buchläden? Ich ja recht viel. Drum find ichs auch super, dass es so einen in Wien gibt (auch wenn ich noch nicht dort war, mein Noch-nicht-gelesen-Bücherstapel neben dem Bett ist fast einen halben Meter hoch). Und damit es ihn weiterhin gibt, haben die jetzt ein Crowdfundingprojekt gestartet. Falls also jemand vom Urlaubsgehalt noch ein paar Zerquetschte übrig hat und nicht unbedingt im textilen Bereich Geld lockermachen möcht – das ist ein interessantes  Projekt.

Hab ich euch eigentlich schon mal Maria vorgestellt? Sie ist eine sehr engagierte Dame aus den südösterreichischen Gefilden, und ihr Blog hat den wunderschönen Namen „Widerstand ist zweckmäßig„.

Ich könnt jetzt noch eine Weile so weitermachen, aber …. mir ist zu heiß. 🙂 Schönen Tag wünsche ich, und ich hoff, ihr müssts bei dem Wetter nicht allzu lange bei der Arbeit aushalten. Ich hupf heut definitiv noch wo ins Wasser.

Getaggt mit , , , , ,

Fair Fair: Was ist passiert?

(c) Fairfair.at

(c) Fairfair.at

Früher war nicht alles besser, und auch die Mode war nicht automatisch fairer. Die Sklaven auf kolonialen Baumwollplantagen, Kinderarbeit am Beginn der Industrialisierung, davor und bis heute, die Weberaufstände der europäischen Geschichte – das alles spricht dafür, dass es zu jeder Zeit unfair zuging bei der Produktion von Textilien. Der hohe Personalaufwand in der Bekleidungsindustrie machte sie seit jeher zu einer Branche mit viel prekärer Arbeit. Schließlich sind es auch die Personalkosten, die einen Großteil der europäischen Textilindustrie seit den 70er Jahren nach Asien weiterziehen ließen. Näherin – das war in vielen Gegenden Europas ein Beruf, in dem Millionen von Frauen arbeiteten, und das noch vor wenigen Jahrzehnten. Es war die Textilindustrie, die als erste Branche zum Produzenten günstiger Massenware wurde, nachdem die industrielle Revolution am Ende des 18. Jahrhunderts ihren Lauf nahm und lange bevor die Grüne Revolution der vergangenen Jahrzehnte die Landwirtschaft in eine Agrarindustrie verwandelte.

Ach, ich mag das, wenn ich, obwohl ich mich schon so lang mit dem Thema beschäftige einen „Eigentlich komplett logisch nur hab ichs noch nie so gesehen“- Hirnklatsch – Moment hab. Denk ich an „früher“, denk ich an europäische Textilindustrie mit Menschen, die von ihrer Arbeit leben konnten. Da denk ich aber wahrscheinlich ans deutsche Wirtschaftswunder in den Fünfzigern oder ähnliches. Da mag es wirklich in Ordnung gewesen sein. Aber es ist sonnenklar und logisch, dass es davor wahrscheinlich vielerorts noch prekärer zugegangen ist und von Arbeitsrecht noch nicht viele Ahnung hatten. Schön, da mal so drauf hingewiesen zu werden, damits mir die Perspektiven wieder gerade rückt.

Dieser Text, dem ich diese Sätze frecherweise entnommen habe, steht im aktuellen Biorama. „Was ist passiert“ ist ein Zwischentitel der Geschichte – eine Frage, die ich mir gerade nach „Genuss“ dieses Videos in den letzten Tagen öfter gestellt habe. Geschrieben von dem mir unbekannten Thomas Stollenwerk, muss ich ihm auch in seinem Fazit zustimmen:

Unsere Mode konnte nur deshalb so unfair und unnachhaltig werden, weil vieles an der Mode so unfassbar austauschbar erscheint. Will man faire und nachhaltige Mode, muss man sich die Frage stellen, was man gerne anziehen möchte und die Antwort nicht einer schnelllebigen Industrie mit großem Werbeetat überlassen. Nimmt man Mode ernst, dann kann man Kleidung nachhaltig und fair kaufen. Betrachtet man sie als ein wechselhaftes, launisches und stets verfügbares Kunsprodukt, dann wird es schwer mit dem Bioregal im Textilgeschäft.

Das Biorama ist nicht nur eine Zeitschrift, die ich jedesmal von vorne bis hinten zerlese, die Bioramas sind auch die Veranstalter der ab heute startenden Messe FAIR FAIR, wo es feine Stoffe, feines Bappi (für Nichtwienerinnen: Feines Essen) und tolles nachhaltiges Design gibt. Und einen Stand von meinen lieben Buchkontoristinnen. Die Messe geht bis Sonntag, und so sehr ich hoffe, dass es rund ums Museumsquartier nicht regnen wird, kann ich garantieren: Im Museumsquartier wirds nicht regnen. Ich bin heute Nachmittag dort, freu mich auf bekannte Gesichter!

faifair3

Getaggt mit , , ,

Liebe Deutsche: Fair bleiben – fair werden!

Was war denn das gestern bitte? Das fünfte Tor habe ich nicht mitbekommen, obwohl ich vor der Glotze saß, unfassbar. Und ja, es war fair, dass die Deutschen gewonnen haben. Ausgestattet werden die Deutschen von dem deutschen Unternehmen Adidas – die kürzlich eingewilligt haben, 99 Prozent ihrer Produkte PFC-frei zu produzieren. Soweit, soviel Ökologie, aber: Fair? Naja. Es gibt zwar Verbesserungen, aber der Weg ist noch sehr weit.

Was mich manchmal beschäftigt: Welches Bild haben jene, die an der Situation in der Textilindustrie interessiert sind, eigentlich von den ArbeiterInnen in den Billiglohnländern? Viele stellen sich ja dabei Frauen vor, die nicht schreiben können, zum Arbeiten in die Stadt geschickt werden und ihr Leben zwischen Arbeit (viel) und Schlafen im Slum (wenig) verbringen. In einigen Fällen liegt das wahrscheinlich nicht gar nicht so weit weg, aber es ist eben nicht das gesamte Bild.

(c) Labour behind the label

(c) Labour behind the label

Die NGO „Labour behind the Label“ hat etwas gemacht, was ich mir seit langer Zeit wünsche: Sie lässt ArbeiterInnen bloggen. Zum Beispiel Sokhan:

Ich heiße Sokhan Chroeng, ich bin 27 Jahre alt und wurde nach meinem Großvater benannt. Der Name bedeutet “Süßer Nachtisch”. Ich bin in einem Dorf in ländlicher Umgebung in der Kandal Provinz aufgewachsen, so wie viele Kambodschaner. (…) Sechs Tage die Woche stehe ich um 5.30h auf, dusche, frühstücke und mache mich auf den Weg zur Arbeit um 7.00h in die Bowker Factory.Ich arbeite bis um 16.00h, wenn wir nicht gerade eine enge Deadline vor uns haben. Aber wenn Überstunden anstehen, bin ich nicht vor 18.00h fertig. Mein Job ist das Schneiden der Stoffe für Tops und Hosen, meine Abteilung ist eine von vielen. Sobald ich mit dem Schneiden der Stoffe fertig bin, werden diese weiter zum Nähen gebracht und landen dann schließlich in der Endbearbeitung, bevor sie an die Geschäfte in Großbritannien, Europa und Amerika gehen. Die Arbeit ist sehr schwer. Ich verdiene nicht genug, um angemessen zu überleben und stehe ständig unter Druck. Auch wenn die Arbeit offiziell um 16.00h endet, machen wir oft Überstunden und obwohl die ja eigentlich optional sind, bekommst du eine ernst gemeinte Warnung, wenn du nicht kannst; und wenn du öfter als ein paar mal ablehnst, verlierst du den Job. Wenn ich krank bin, brauche ich ein Attest vom Arzt, um entschuldigt fehlen zu können und es gibt keine Garantie, dass man ein Attest bekommt. Wenn es nur für zwei Tage ausgestellt ist, dann muss man danach auf jeden Fall wieder zur Arbeit gehen, unabhängig davon, wie krank man eigentlich noch ist.

Sokhans Geschichte kann man hier weiterlesen.

Sehr spannend auch die von Van Piseth:

Bei New Orient machen wir T-Shirts und Jacken für Adidas. Es gibt viele Abteilungen mit unterschiedlichen Arbeitsschritten wie Schneiden, Nähen, Endbearbeitung, Verpackung und Lagerung. Damit mache ich ca. 140 Euro im Monat. Um mein Einkommen aufzubessern, musste ich zusätzlich noch ein kleines Gewerbe aufziehen. Die Gewinne variieren stark, aber die laufenden Kosten sind sehr hoch. So gebe ich zum Beispiel alleine für Kommunikation im Monat ungefähr 45 Euro aus. Die Schule für meine Tochter ist auch teuer und wir müssen die Miete zusammen bekommen und genug zu essen haben. Wir Arbeiter und Arbeiterinnen haben nie genug Geld, um davon gut zu leben. In der Fabrik habe ich viele Freunde. Die Arbeiterinnen und Arbeiter werden in Produktionslinien aufgeteilt und es ist schwierig für uns, mit allen zusammen zu sein, weil es nicht erlaubt ist, die Produktionslinien zu verlassen. Aber innerhalb unserer Reihen sind wir eng beieinander. Wir machen untereinander Witze und ich mag meine Kolleginnen und Kollegen, weil wir sehr ehrlich und direkt zueinander sind.

Die ganze Geschichte von Van Piseth und seiner Familie steht hier.

Und auch Sarin berichtet aus ihrem Leben:

Ich bin bis zur 7. Klasse zur Schule gegangen, das ist hier noch eine Klasse nach der Grundschule. Meine Eltern waren Bauern und ich brach die Schule ab, um bei ihnen mitzuarbeiten. Ich half ihnen in den Reisfeldern, bis ich 19 Jahre alt war. Mit 19 heiratete ich meinen Mann und zog zu ihm und seiner Familie nach Phnom Penh. Als ich 20 war, kam unser Sohn auf die Welt. Unsere Tochter kam ein paar Jahre später. Als sie drei Jahre alt war, begann ich als Hilfsarbeiterin auf Baustellen zu arbeiten. Später fand ich Arbeit als Strickerin, am Schluss landete ich in einer Textilfabrik. Ich bin jetzt seit mehr als 10 Jahren in Phnom Penh. Es hat sich in der Zeit nicht viel verändert, außer dass das Leben irgendwie immer schwieriger wird. Die Mieten sind angestiegen, das Studium meiner beiden Kinder – jetzt 22 und 18 Jahre alt- ist eine finanzielle Belastung.

Sarins Erzählungen aus der Schuhfabrik, in der regelmäßig die Leute wegen der chemischen Dämpfe umkippen: Hier.

Der Grund dieser Initiative: Adidas soll bitte Living Wages bezahlen. Da bin ich dafür, aber sowas von. Ihr auch?

Getaggt mit , , , ,

Maronski-Kleider zum Selberbasteln!

Und wieder so ein Beitrag, den ich eigentlich schon vor zwei Wochen schreiben wollte. Was ist das eigentlich für ein Ding mit dieser Zeit? Die vergeht zu schnell!!! Ich hab ja vor einiger Zeit von maronski geschwärmt. Dass die eine sooooo tolle neue Kollektion hat. Was soll ich sagen: Die Schwärmerei geht weiter!

Weil es bei maronski eine lässige neue Idee gibt: Die lassen doch glatt ihre Kundinnen mitreden! Schaut selbst:

my_maronski

Ich find ja die untenstehende Kombi schon ganz hübsch. Besonders angetan bin ich jedoch vom Kleid „Candy“ (das erste links am oberen Bild). Mit richtiger Farbauswahl kann man sich damit wahrscheinlich eine Bombenfigur basteln 🙂

my_maronski3

 

 

Und damit sich niemand wundert: „Die individuelle Produktion der selbst designten my.maronski Lieblingsstücke ist nur möglich, weil Martina Meixner, die Designerin, ihre jahrelange Erfahrung einbringt und lokal in Wien und in der Slowakei anfertigen lässt. Somit sind die Produktionswege und -zeiten kurz. Die Stoffe der Kleider sind wie immer bei maronski aus feinsten, zertifizierten Bio-Textilien.“

Genug gelesen? HIER gehts zum eigenen Kleiderdesign! 

 

Getaggt mit , ,