Schlagwort-Archive: im Kleiderschrank

Rechtfertigungsblogeintrag?

Aufgrund meines gestrigen Spontankaufs hat mich spät des Abends dann doch das schlechte Gewissen ereilt und ich habe begonnen, mal zu rekapitulieren, wieviel ich seit Mitte Jänner, also einem halben Jahr, eigentlich neu habe. Samt Herkunft und Begründung. Ihr dürft mich je nach Einschätzung abwatschen oder mir gratulieren, aber mir ist es wichtig, dass ihr jetzt nicht glaubt: Jetzt ist das Jahr vorbei, und sie shoppt genauso gedankenlos weiter wie vorher und sagts uns am Blog einfach nicht. Ich stehe zu meinen neuen Regeln: Bewusster Konsum, so bio und fair wie möglich. Aber eben: Ich bin jetzt keine Nichtkäuferin mehr, und im Nachhinein betrachtet habe ich Anfang des Jahres sicherlich ein bisschen „nachgeholt“. Kurz vorausgeschickt: Mir kommt diese Liste – auf der ich auch die Geschenke aufgelistet habe – extrem lang vor, ich war sehr überrascht, dass es sich doch so schnell zusammenläppert… Weiterlesen

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Ich habe gesündigt.

Ich habe gesündigt, aber sowas von. Nicht nur, dass ich eigentlich gerade wieder auf Nixkauf-Trip bin, nein, auch mein Konto sagt grad: Fahr lieber auf Urlaub mitm Zelt nach Kroatien als nach Bali ins Viersternhotel (Anmerkung, weils gerade massive Kritik gab: Das ist der Versuch einer überzogenen Formulierung, ich hoffe, ihr wisst, wie ich es meine. Ich könnte hier auch „Toast mit Butter statt Fünfgangmenü im Restaurant“ oder „Wasser statt Schampus“ oder halt „nixkaufen statt kaufen“ schreiben, der Sinn wäre der selbe). Und trotzdem: Ich bin wirklich schwach geworden. Sehr schwach. Ich schwöre, das ist mir im gesamten Kaufnix-Jahr NIE passiert, genausowenig danach, auch da: Immer gutüberlegte Käufe.

Doch heute, da reichte es mir. Ich habe einige schöne Taschen in den quietschigsten Farben von orange bis türkis, und mit welcher Tasche laufe ich fast zwei Drittel der Zeit herum? Mit dieser hier:

(c) Nunu Kaller

(c) Nunu Kaller

Die Tasche habe ich vor vier Jahren um etwa 20 Euro – wenns nicht sogar billiger war – beim Textilschweden in Zürich gekauft, weil ich auf die Schnelle eine Tasche in dieser Größe brauchte, da ich höchst spontan von Zürich aus einen Übernachtungsausflug nach Rheinfelden machte und nicht den ganzen Koffer mitnehmen wollte. Tut jetzt nichts zur Sache und ist wirklich komplett unnötige Info, aber irgendwie solls halt zeigen, WIE unnötig und spontan dieser Taschenkauf eigentlich war. Was danach kam: Ich bin die letzten Jahre quasi NUR mit dieser Tasche herumgelaufen, während die schwarze Ledertasche von Mama im Eck versauerte, und die restlichen Taschen aufgrund ihrer Buntheit halt einfach nicht passten. Doch jetzt ist es einfach aus mit der Tasche. Hier nochmal in Großaufnahme:

IIIIIIhgitt!!  Da hilft nichtmal mehr der CCK-Button!

IIIIIIhgitt!! Da hilft nichtmal mehr der CCK-Button!

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Verdammtes Habenwollen

Ich bin grad echt in der Bredouille. Vorgestern war ich ja im STOR> und hab dort ein supertolles Kleid bekommen. Und dort hab ich noch was gesehen, was mir jetzt einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will, dabei ist es gar nicht so wirklich mein Style. Dennoch, ich werds nicht los im Kopf. Weiterlesen

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Ein Geschenk!!

Ich hab was geschenkt gekriegt – und krieg mich grad gar nicht mehr ein!! Ich habe ja letztens wiedermal über Gaby und ihren STOR> berichtet. Und die Gaby hat jetzt auch eine eigene Linie, in deren Prototyp (an ihr selbst abfotografiert, mein Damen und Herren – das ist Gaby in abgeschnitten) ich mich verknallt hab:

stor

Ich hab der Gaby ein bißchen mit Werbung und Texten und so geholfen, und sie hat schon gemeint, sie hätte eine Überraschung für mich. Ich dachte, es wartet ein Schal auf mich oder eine Kette…. und dann das: Weiterlesen

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Neuer Kaufnix-Beschluss

…und wieder gehts nicht um was politisches, soziales oder ökologisches. Nein. Viel oberflächlicher.

Ich habe zwei Paar Jeans, beide stammen aus meinen Studentinnentagen, die eine zehn Jahre, die andere sieben Jahre alt. Die eine weit von oben bis unten und dabei wahnsinnig lässig, die andere hat einfach den perfekten Bootcut. Beide ohne Elasthan-Anteil (ok, die Blitzgneisser unter euch checken jetzt schon, in welche Richtung das geht, oder?). Weiterlesen

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Guter Tag, ein guter Tag

Gestern war ein verdammt guter Tag. Die Entzündung in meinem Hals tobt zwar immer noch, aber wenigstens kann ich wieder durch die Nase atmen und fühl mich nicht mehr, als ob ein Lastwagen grad über mich drübergefahren wäre (nur noch ein alter 2CV…ha.ha.). Das Gute an dem Tag war, dass ich einen alten Bekannten wiedergetroffen habe:

(c) Nunu Kaller

Warum schaust du denn so zerdrückt drein?

Lange nicht gesehen! Was machst denn du in meinem Schmutzwäschekorb, den ich locker fünfmal auf der Suche nach dir umgedreht habe?!

Außerdem ist noch was anderes passiert, und einigen Freunden hab ichs schon ungefragt auf die Nase gebunden, aber hier werde ich es erst am 26. Juni vorstellen. Nur soviel vorab: Für mich geht bald ein Traum in Erfüllung!

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Typisch ich

Typisch ich. Dieser Slogan gehört eigentlich einer bekannten Wiener Zeitschrift, heute aber ist er meiner.

Ich weiß, hab ich schon öfter geschrieben, und ich komm von dieser Gewohnheit nicht weg, aber es ärgert mich jedes Mal mehr…

Typisch ich: Nach eher untypischem Frühsport und dem traditionellen Jeder-zweiter-Sonntag-Mittagessen beim Schillinger samt anschließendem „Nein-Danke-wir-haben-keinen-Hunger-wir-haben-grad-gegessen“ bei der Schwiegermama habe ich den Tag schlafend am Sofa verbracht. War wohl eine Mischung aus zu langer Woche und Food-Coma.

Eigentlich hätte ich heute ja was zu tun. Und dafür brauche ich meinen Laptop.

Und was mach ich?

Während ich saublöde VOX-Serien streame, spiele ich Tetris oder schaue mich mal wieder im Internet nach netten Produkten um. Ich warte aber immer noch so sehnsüchtig auf die Hose, dass ich nix neue bestellen werde und will. Aber allein schon, dass wieder dieses klassische Verhalten von mir losgeht – prokrastinieren + online = shoppen (oder halt „nur mal schauen“) – erschreckt mich. Es ist so typisch ich. Schade. Es war zwar nur verführerisch, und ich bin nicht schwach geworden, aber allein schon, dass ich dieses Muster wieder auspacke, ärgert mich.

Während dem Tatort wird jetzt doch wieder gestrickt. Ist sicherer.

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Es Flohmarktet…

Herrlich, Sommer, Sonne, Sonnenschein, Gräserallergie! Das Leben ist grad richtig gut! Wenn jetzt nur noch das Shirt auch wieder auftauchen würde – noch immer Fehlanzeige, dabei würde es soooo gut zu meiner grauen Hose passen!

Aber eigentlich mag ich über was ganz anderes schreiben: Am Freitag und Samstag ist mal wieder Neubaugassenflohmarkt. Und wenn Maronski schreibt:

Aufgepasst!
Der Neubaugassen-Flohmarkt mit Schnäppchen aller Art kündigt sich pünktlich zum heiß ersehnten Jahreszeitenwechsel an!
Auch wir sind selbstverständlich dabei und bieten T-shirts, Kleider, Hosen und vieles mehr aus vergangenen Kollektionen zu Tiefpreisen an. Teilweise sind natürlich lediglich noch Einzelstücke vorhanden, deshalb: stürmt Euch bald ins Getümmel! Denn wie sagt man so schön? Der frühe Vogel fängt den Wurm!

Freitag, 03.Mai und Samstag, 04. Mai von 9-19h

Einen schönen Feiertag Euch allen.

Dann bin ich schon sehr in Verführung, da mal zu schauen, was es so gibt. Vielleicht ein weites, ockerfarbenes Shirt?

In meine früheren Stammgeschäfte vom Textilschweden bis zum bunten Spanier hab ich auch bald eineinhalb Jahre nach Beginn meiner Auszeit keinen Fuß mehr gesetzt – aber Flohmärkte, uiuiui. Ich liebe sie, bereits anerzogen von meiner Frau Mama, die sich unseren halben Hausrat dort ertandelt hat (lustigerweise die wertvolle Hälfte). Welch Treppenwitz es eigentlich ist, dass der Liebste FLO heißt, haben mir bereits einige Freunde vorgehalten. Jaja, haha, hab ich den vom Flohmarkt? Hamma glacht… Trotzdem, hach, Leute, Neubaugassenflohmarkt! It doesn´t get better than that! See u!

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*fast* richtige Teile

Gestern beim Bloggen ist mir die Idee gekommen – warum nicht mal ganz dezitiertes Tauschen a la Kleiderkreisel, nur halt hier am Blog? Jede von uns hat sie wahrscheinlich, die Teile, die *fast* richtig sind.

Ich habe zum Beispiel die bereits gestern genannte Jacke, grün, Parka-Style, aber ohne Kapuze, sondern mit riesigem Kragen. An sich eh super, nur halt Jacke und nicht Parka. Ich hätts gern länger. Gr. L.

(c) Nunu Kaller

(c) Nunu Kaller

Oder: Die grauen Chucks im schmalen Damenschnitt. Ich finde den Schnitt ganz fantastisch hübsch, nur leider passen meine Quadratlatschen da nicht rein. Gr. 41. „Normale“ Chucks sind viel gescheiter für mich, ich muss es einsehen.

(c) Nunu Kaller

(c) Nunu Kaller

Idee: Vielleicht hat ja jemand zufälligerweise genau das Teil im Schrank, das ich gern hätte, und mag es nicht – und stattdessen gefallen meine Jacke und meine Chucks viel besser?

Übrigens: Tauschen ist in den Massenmedien angekommen. Nie hatte ich orf.at lieber als am vergangenen Wochenende. Es gab Schwerpunktgeschichten zu Bangladesch, zum Tauschen, zum Saatgut und zu den Bienen (die letzteren beiden sind mir ein berufliches Anliegen – übrigens: wer will, wer hat noch nicht?).

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Suchspiel

Ja bin ich denn jetzt komplett wuggiwuggi? Ich habe es geschafft, ein Shirt zu verlieren! Ja, verlieren! Ich habe keine Ahnung, wie. Hauptsache, ich kaufe grad fast nix neues, keine neuen Basics. Dann verlier ich auch noch mein derzeitiges Lieblingsshirt? Für Blogleserinnen: Es war das, das ich von Ena geschenkt bekommen habe. Das beige, unten runde, gemütlich weite.

Ich habe heute drei Schmutzwäschekübel in zwei Badezimmern ausgeleert (und festgestellt, dass wir dringend wieder Bettwäsche waschen müssen) – nix. Ich habe den gesamten Mount McWäscheberg, der schon wieder bedenkliche Höhen angenommen hat, abgeräumt  – nix. Man lese und staune, ich habe sogar IN DIE LADE MIT DEN SHIRTS geschaut – nix. Das war aber auch zu erwarten. Die vielgetragenen Teile schaffens selten zwischen Wäscheleine, Nunukörper und Mount McWäscheberg auch mal in den Kleiderschrank.

Aber echt jetzt, wo ist dieses Teil hin? Aus Amsterdam habe ich es wieder zurückgebracht, das weiß ich noch. Danach verliert sich die Spur. Zunächst dachte ich, ich hätte es mal als Ersatzshirt wo mitgehabt, stimmt aber nicht, da hatte ich das graue und nicht das beige mit. Trotzdem jede einzelne Handtasche von mir durchgeschaut – nix.

Shirt, ich vermisse dich. Wo bist du? Bitte melde dich!

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