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Einmal Modehimmel und zurück

Hach, Heaven… Ich war heute einmal im Himmel und wieder zurück. Ich war aus WearFair-Gründen im Atelier von km/a. Ein Raum voller Kleidung, gemacht aus alten Gefängnisdecken, aus italienischen Fallschirmen aus den Zwanzigern (also neunzig Jahre alter Stoff, das muss man sich mal bewusst vorrechnen!), und und und und. Tolle Schnitte, tolle Farben, und überall wehte unfassbar viel Kreativität durchs Atelier.

Mein Problem war ja: Da gibts ein Kleid, in dem seh ich mich schon am Strand. Weiterlesen

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Fallschirmmode

Das ganze shoppingfreie Jahr über habe ich immer wieder von diesem Mantel geträumt.

Einmal war ich so nah dran, auf der WearFair2012, da hatte ich ihn sogar schon an…

Irgendwann… 🙂

Katha Harrer hat mir gestern – eigentlich für die kommende WearFair, aber ich hab bidde eh gefragt, ob ich die Fotos hier auch verwenden darf – Fotos ihrer Fallschirmkollektion geschickt. Fallschirm? Ja genau, die Sachen bestehen aus Fallschirmen aus den 1960er-Jahren, und ich find sie einfach nur cool!

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So. Viel. Schön….

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Der Stiefelknopf

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber langsam rückt das Jahresende immer näher, und das danach stellt mich vor immer mehr Fragezeichen…. Hab heut früh mal kurz drüber nachgedacht, was nach diesem Jahr WIRKLICH so auf meiner Einkaufsliste steht. An alleroberster Stelle, hüstelhüstel, stehen Basicswennihrwisstwasichmeine. Nie wär mir früher aufgefallen, wie schnell sich diese Teile verwaschen. Sauber werden sie noch allemal, aber verwaschen bis zum gehtnichtmehr.

Dann, ebenfalls ganz oben und seit Tag  sechs meines Shoppingboykotts, als mit ein solches Paar in einem „gerne großen“ Einkaufszentrum angestarrt hatte: Boots. Eh klar. Oft genug drüber geschrieben. Stellt euch einfach einen tiefen Seufzer vor.

Mit dem Mantel von km/a wollte ich mich ja belohnen, nachdem ich tollerweise den Sockenpulli bereits zum Geburtstag bekommen habe. Derzeit ist aber die schönere Belohnung der Gedanke an das Wochenende meiner allerliebsten und co-reiseerprobten Aniger in Amsterdam, inklusive sowas von einem Besuch bei Cora Kemperman.

Ansonsten: Brauchen tu ich gar nix außer den ehschonwissen. Wollen tu ich Bootsbootsbootsbootsboots. Freuen tu ich mich auf Frau Kempermans Produkte. Und auch auf den Mantel freu ich mich. Aber das Lustige ist: Bei keinem einzigen dieser Teile zähle ich bereits ungeduldig die Tage, bis ich wieder shoppen darf. Im Gegenteil, irgendwie stressts mich fast. Wenn ich daran denke, was ich so alles auf den Listen für danach schon draufhatte – Kleider, Röcke, Schuhe, Taschen, alles mögliche. Gut, wenn man Zeit hat, sich zu überlegen, was man WIRKLICH will. Und meine unglaubliche persönliche Idiotie: Ich will trotz meiner sieben Paar Stiefel in Verwendung und noch so einigen in den Kisten WIRKLICH neue Boots. Fazit: Nach einem Jahr Abstinenz bin ich zwar gescheiter im Hirn, aber der Stiefelknopf im Kopf, der wird sich wohl mein Leben lang nicht lösen.

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Ich bin ein UHU!!

nicht so:

sondern: In 99 Tagen darf ich wieder shoppen gehen. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht! I´m on a ride – und was für einem. Echt unglaublich, was mein Projekt alles auslöst, aber darüber hab ich eh schon mal geschrieben.

Der Schmäh an der Gschicht: Ich glaub derzeit noch nicht, dass ich gleich an Tag 1 wieder einkaufen gehen werde. Ich hab zwar so ein paar Ideen, die sich immer wieder ändern – derzeit sind der Mantel von km/a, diese Stiefel vom Kleiderkreisel und natürlich das Wochenende in Amsterdam samt einem ausführlichen Besuch bei Cora Kemperman hoch im Rennen, aber das kann sich stündlich ändern…

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Versuchungen widerstehen ist halt hart….sehr.

Zum Beispiel, locker 15 Mal am Stand von km/a vorbeizugehen und nichts anzusehen. Beim 16. Mal hab ich ihn dann doch anprobiert, den Bundeseigentum-Mantel. Bisserl eng, aber Katha hat noch einen etwas größeren in Wien. Der auf mich warten wird? Mal schauen.

Hach – hat sich gut angefühlt!

(c) nunette colour

(c) nunette colour

 

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Meine erste Modenschau

Und ich hab mich ganz frech gleich mal in die Front Row begeben, um miese Handyfotos zu schießen. Dennoch, here we go…

Bei einigen Ausstellern fehlts noch ein bissl zur High Fashion, aber der Großteil der gezeigten Modelle war wirklich, wirklich cool. Dürft ich shoppen, hätt ich mir sicherlich die Teile von Masi, Maronski und Anzüglich sehr viel genauer angeschaut 🙂

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Ein faires Dilemma

Ich sitze grad im Zug Richtung Linz, um dort die Pressekonferenz für die WearFair zu moderieren. Im Vorfeld mal wieder ein moralisches Dilemma de luxe hingelegt: Unsere Protagonisten – also der Podiumsvertreter von Südwind und unsere wunderbare Kampagnenteamchefin Lisa wurden extra eingekleidet in nachhaltige und tw. upgecycelte Sachen (Lisa darf ein Oberteil von km/a tragen, ich bin ja so neidig….). Schließlich ist es eine PK zur Messe für nachhaltige Mode, da können nicht alle einfach in den Fetzen vom Textilschweden auftauchen.

Ich bin letzten Freitag extra noch mit Lisa ins Muso Koroni, wo sie sich ein Paar fair und ökologisch korrekt produzierter Jeans zulegte. Und mir dämmerte dann: Was soll ich eigentlich anziehen? Weiterlesen

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WearFair-Content: Es gibt etwas zu gewinnen!

Kleine Werbeeinschaltung aus Überzeugung (und weils eine ganz schöne Hacken war, die ganzen Fotos zusammenzustellen, zu texten und die Aussendung dazu zu machen..):

Auf der WearFair 2012 gibts jetzt auch Upcycling-AusstellerInnen. Und die nehmen an einer Awardverlosung teil. Während die einen von einem Künstler designten Award gewinnen können, könnt ihr alle was viel Besseres gewinnen. Nämlich Produkte ebenjener AusstellerInnen – in klein (Handytaschen, Kinderhauben,..).

HIER gehts zur Abstimmung – das Foto mit den meisten Likes gewinnt!!!

Und weil das hier keine offizielle WF-Seite ist, sondern ich hier gaaaanz höchstpersönlich herumsenfen kann, hier meine beiden Favoriten:

MILCH

und – ääähm, eh klar, absoluter Favorit:

ḱm/a

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Wetterwechsel

Herbst, wärmere Sachen. Meine Liste für „will ich mir nächstes Jahr zulegen“ wird doch länger. Ich bin einfach ein größerer Herbst-Kleidungsfan (gibts sowas?) Derzeit befinden sich graue Bikerbooks (Symbolfoto, ich hab nicht vor, dort je wieder was zu bestellen,), dieses Kleid, dieser Mantel, ein Einkauf bei Cora Kemperman und der perfekte Parka drauf. Abgesehen davon, dass diese Liste komplett mein Konto sprengen wird, sich sowieso noch verändern wird (Ich sehs schon kommen, Nunu im Jänner: „Welches Kleid war das nochmal? Ok, kann doch nicht so dringend gewesen sein.“)  und ich so nebenbei ein paar Basics erneuern werden muss, da das ganze Textilschwedenklumpert grad zusehends auseinanderfällt – ist es sowieso eine Illusion.

Vor allem der perfekte Parka. Er ist relativ lang, geht hinten fast bis in die Kniekehlen, ist hinten gebogen und nicht gerade abgeschlossen, hat eine Kapuze, ist schmal geschnitten, wirkt aber trotzdem locker, ist typisch parkagrün eben. Und passt mir wie angegossen, so nebenbei.

Drei grüne Oberbekleidungsstücke hab ich schon verbraucht. Einen Mantel, den ich irgendwo mal angebaut hab, eine dicke Jacke im Parkastil, aber zu kurz, und eine dünne Jacke, eigentlich cool mit großem Kragen und in dem richtigen Parkagrün, aber auch zu kurz. Hatte sie heute an und so wie jedes Mal fühlte ich mich unwohl.

Was ich aber ganz sicher aus diesem Jahr jetzt schon gelernt habe: Ich werde mir keine Kompromissparkas mehr kaufen. Sondern erst dann zuschlagen, wenn ich den. einen. richtigen. gefunden habe. Und wenns dann so weit ist, werde ich kein Geld mehr haben für ihn, weil ich mir graue Bikerboots, das Kleid und den Mantel und einen Shoppingtrip nach Amsterdam zu Cora gegönnt habe.

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More Testosterone needed

Ich war ja gestern auf der FairFair. Für mich persönlich war es so etwas wie der Vorhof zur Hölle – soooo viele tolle Kleidung! Ich hatte die Ehre, direkt mit Katha von km/a reden zu können (und jaaa, es gibt die Mäntel noch, auch nächstes Jahr, tirili!),

screenshot kmamode.com

screenshot kmamode.com

diskutierte mit Frau Fröhlich über den Textil Müller,

froehlichewelt.at

froehlichewelt.at

machte einen grooooßen Bogen um die Stände von Anukoo und Maronski (weil so superschöne Farben!!),

Screenshot Maronski.at

Screenshot Maronski.at

bewunderte sicherheitshalber aus der Ferne die Stände von Milch

Screenshot Milch.mur.at

Screenshot Milch.mur.at

und Anzüglich,

screenshot anzueglich.at

screenshot anzueglich.at

und hatte grundsätzlich viel Spaß dabei, gleich mal die WearFair zu bewerben.

Sehr fein wars mit Laura von ebenBERG, einem sehr feinen Concept-Store.

Screenshot ebenberg.at

Screenshot ebenberg.at

In unserem kurzen Gespräch über mein persönliches Kaufverhalten empfahl sie mir eine Testosteronspritzenkur. Männer haben schlicht ein anderes Kaufverhalten. Die kaufen was nach, wenn was kaputt ist – genau das muss ich wieder lernen. Aber ich solle aufpassen, meinte sie: „Weil dann kaufst dir alles doppelt.“

Kenn ich gut. Männer kaufen sich das gleiche Shirt dreimal und tragens jahrelang, Frauen kommen in der gleichen Zeit auf zwanzig verschiedene.

Und nein, ich habe nichts gekauft. Wohl auch, weil Micky, Mr. FairFair-Organisator himself, permanent meine Taschen filzen wollte, und den Gefallen, darin was zu finden, wollt ich ihm dann doch nicht tun. Aber hart wars.

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