
Herrlich, es stehen wieder jede Menge Tauschparties und Second Hand Märkte an. Ich hab mal eine kleine Übersicht für euch gestaltet. Weiterlesen

Herrlich, es stehen wieder jede Menge Tauschparties und Second Hand Märkte an. Ich hab mal eine kleine Übersicht für euch gestaltet. Weiterlesen

Es ist mal wieder so weit: Greenpeace hat getestet. Diesmal Jacken und Hosen und sonstiges Outdoor-Zeugs auf PFCs. Die hab ich sicher schon mal erklärt, das sind die ganz grauslichen – Chemikalien, die sich über die Luft fortsetzen. Und die in der Natur persistent sind. Die im Tierversuch eine potentielle Krebserregung ergeben haben. Einfach: Weiterlesen
Coole Sache, der Johannes, seines Zeichens „Erfinder“ der WearFair und dort auch gewesener Kurzzeitkollege von mir, der arbeitet jetzt bei der Arbeiterkammer in einem ziemlich lässigen Bereich – dem Konsumentenbereich nämlich. Der ist quasi das bei der Arbeiterkammer, was ich bei Greenpeace bin.
Und er hat was Lässiges rausgebracht heut früh, das ich gleichzeitig mit der AK selbst veröffentlichen darf: Weiterlesen
Interessant, der Primark-Chef meldet sich zu Wort. Was ich daran spannend finde: Er bewegt sich nicht aus seinem System heraus. Innerhalb des Systems, in dem er produzieren lässt, kann er in dem Interview die Vorteile herausstreichen. Diese „Vorteile“ sind von außen betrachtet jedoch wirklich absolute Mindeststandards, und ich trau mich wetten, dass es nicht so sauber läuft, wie er beschreibt.
Und er merkt gar nicht, wie zynisch er ist, wenn er sagt: Weiterlesen
Ha! Danke an Get Changed, die das heute auf FB geteilt haben: Ich hab einen Linktipp für …. Trommelwirbel …. die SchweizerInnen unter euch! Ha! Selten, aber doch!
Hier gibt es zehn Tipps, wie man einkaufen gehen kann, wenn man beim Einkauf beim Textilschweden ein schlechtes Gewissen hat. Ich find Tipp sechs schon ziemlich leiwand, ich mein, vavavooom! Ich kenn kaum (öko)faire Unterwäschelabels, die mehr als Baumwollslipper oder was Größeres als Körbchen B haben.
Aber auch die anderen Tipps können sich sehen lassen. Ich hab ja mal in Zürich gelebt, und die Brockenhäuser dort sind ein TRAUM! Freu mich drauf, wenn ich mal wieder in die Schweiz schau! 🙂
Beide Bilder (c) Lyn Lingerie



Donnerstagabend gibts eine hoffentlich spannende Diskussion im Zuge der von mir bereits sehr beworbenen Ausstellung zu Modeproduktion in Wien: Es soll vor allem um lokale Alternativen in Design und Produktion von Mode gehen, genauere Infos gibt es auf der Veranstaltungsseite.
Abseits der großen Modehäuser, Konzerne und Flagship-Stores hat sich in Wien eine junge Modeszene entwickelt, die durch eine Mischung aus kreativem Design, handwerklicher Qualität und ökologischer sowie ökonomischer Innovation besticht. In einem offenen Diskursformat sprechen DesignerInnen und AkteurInnen der lokalen Modeszene über ihre Motive, Erfahrungen, Lösungsansätze und Alternativen.
Mit:
Marlene Agreiter (Afa Vienna )
Cloed Baumgartner (MILCH.tm , Lieblingsbrand.at – shop around the clock from the best austrian designers)
Markus Hausleiter ( house of the very island’s…)
Lisa Muhr (Goettin des Gluecks )
Moriz Piffl (Gebrüder Stitch)Moderation:
Nunu Kaller (Bloggerin, Buchautorin, Konsumentensprecherin von Greenpeace) 😉* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
Eine Veranstaltung im Rahmen von:FÜR GARDEROBE WIRD NICHT GEHAFTET
Widerständiges in Mode und ProduktionEin Ausstellungs- und Diskursprojekt des /ecm-Lehrgangs der Universität für angewandte Kunst Wien im Angewandte Innovation Laboratory (AIL) und im öffentlichen Raum
Ausstellungsdauer: 10.–20.12.2015 und 07.–17.01.2016
Öffnungszeiten: täglich 11–20 Uhr

Ist das so? Hatten einige von euch den Gedanken? Find ich spannend.
Danke für eure vielen Rückmeldungen zu Stricken für Flüchtlinge! Ich melde mich in den nächsten Tagen!
Heute mal wieder null Zeit, daher nur ein schneller Screenshot, den vollständigen Text gibts hier. Beeindruckend.


Liebe Leute, es bricht mir das Herz, aber: Ich hab mich übernommen. Ich mach viel zu viel. Ich hab den Blog, ich bin (höchst leidenschaftlich) bei mirno more, ich habe Stricken für Flüchtlinge, ich bin im Orgateam von Fashion Revolution Austria, ich helfe an allen möglichen Ecken und Enden Freunden und Bekannten mit ihren Projekten, und so ganz nebenbei hab ich einen 40+h-Job, der mich in den kommenden Wochen und Monaten bereits absehbar massivst fordern wird (warum kommen eigentlich die richtig geilen Projekte alle auf einmal?).
Und: Ich bin schon wieder krank, ich war drei Wochen fit, und jetzt hats mich wieder mit Schnupfen und Husten und erschlagen fühlen. Es ist unfassbar nervig und bereits der zweite Winter in Folge. Ich weiß echt nicht, was ich noch machen soll, ich bin permanent gut gelaunt und hab eigentlich Energie, ich ernähr mich vitamin- und nährstoffreich, ich hab meinen Zuckerkonsum runtergefahren, ich beweg mich, ich – jaaaa, Sergeja!! – zieh mich warm an (und im Schichtenlook, falls mir heiß wird), und trotzdem wirke ich anscheinend unglaublich einladend auf jede einzelne da draußen herumschwirrende Bazille.
Feststellung des Tages (eigentlich keimts schon seit ein paar Wochen): Ich hab zu viel Stress, und ich bin absolut und rein selbst schuld dran. Ich könnt ja auch einfach NUR den Job bei Greenpeace machen, aber nein, das reicht mir natürlich nicht. Aber ich muss Konsequenzen ziehen. Und die, die ich als ersten Schritt jetzt mal gezogen habe, bricht mir zwar das Herz, aber sie muss sein:
Ich würde Stricken für Flüchtlinge gerne in fähige Hände abgeben. Erstens ist es ein Ding der Unmöglichkeit, ohne Auto und spontan (deshalb hab ich eure Autoangebote nicht angenommen, mein katastrophales Zeitmanagement ist wirklich nur als spontan zu bezeichnen) die Shops abzuklappern und das Ganze durchzuorganisieren. Und das Projekt leidet in meinen Händen, man könnte es wunderbar weiterentwickeln, es hat so unglaublich viel Potenzial, ich habe viele Angebote für Wollspenden, die Idee für Stricken MIT Flüchtlingen wird immer wieder geäußert, es gibt super Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Flüchtlingsprojekten, aber: Ich hab schlicht und einfach keine Zeit und keine Energie für ein solches Projekt. Hätt ich NUR das neben dem Job, würd ich das schon wuppen, aber mir sind Blog und Fashion Revolution und meine diversen textilen Herzensthemen einfach zu nahe, um sie ganz aufzugeben.
Mein großes Ziel waren die Mützen für den Canisibus, und ich freu mich wirklich wahnsinnig, dass wir es gemeinsam geschafft haben, so vielen Bedürftigen warme Weihnachten zu bescheren! Das ist nun geschafft und aus mir ist im wahrsten Sinne des Wortes die Luft draußen, zumindest hust ich grad sehr viel davon raus.
Allerdings will ich unbedingt, dass Stricken für Flüchtlinge weitergeht, ich will auch weiterhin beisteuern können (ich habe beim Aufräumen noch mal jede Menge von mir gestrickte und spendbare Mützen sowie Unmengen an Ein-Knäuel-Wollresten bei mir gefunden), ich kann gern mit meiner Leidenschaft Netzwerkeln helfen, aber ich würde die organisatorische Verantwortung gerne in fähige Hände abgeben.
Gibt es jemanden unter euch in Wien, der/die sich das zutraut? Lasst das Projekt bitte nicht sterben – und mich gesund werden. Ich selbst möchte in Sachen Flüchtlingshilfe definitiv aktiv bleiben, jedoch auf einem anderen Level. Gar nix mehr in dem Bereich zu machen, macht mir ein viel zu schlechtes Gewissen, aber jetzt heißts mal auf mich schauen. Jahresvorsatz 2016 und so.
Anfragen bitte entweder auf der FB-Seite von Stricken für Flüchtlinge oder per Mail an ichkaufnixx ät gmail dot com.
Textilzeitung – das österreichische Branchenblatt. Ich les das ja leidenschaftlich. So auch gestern wieder, die Vorweihnachtsausgabe. Diesmal hats mir einen echten Lacher entlockt, bereits beim Editorial. Die Fachmenschen im textilen Handel haben nämlich was Bahnbrechendes herausgefunden: Weiterlesen