So schaut anders aus #9

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So, heute hab ich nicht wirklich was, worauf ich verlinken könnte, außer vielleicht diesem Webshop mit Upcyclingprodukten. Schön, dass es immer mehr dieses Trends gibt! Ich selbst häng immer noch bis oben hin in der neuen Kampagne und erzähle derzeit ganz, ganz vielen Leuten ganz viel von Lebensmittelmüll und dessen Vermeidung.

Weil ich die Jeansjacke grad echt wieder täglich anhabe, und es mir auf den Fotos schön langsam peinlich ist, hab ich sie heut nur in der Hand. Dazu hab ich eine Hose aus dem Stor an (nicht Bio, aber kleine Boutique mit laaaaaaaaangen Hosen und auch eigener, fair produzierter Kollektion), ein Shirt meiner lieben Freundin Maresi und drunter das herrliche Biobaumwollshirt aus den USA. Und die Nikes. Ich hasse meine Zehe inzwischen.

Übrigens habe ich als Kind schon mal festgestellt: Immer, wenn meine Tante am Vorabend zu viel getrunken hatte, trug sie am Tag danach pfirsichfarben. Gute 20 Jahre war das ein Running Gag in der Familie. Gut, es ist heute altrosa, aber …. verdammt. Same Story.

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So schaut anders aus #8 & Sonnnääää!!

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Herrliche Tage im Moment! Endlich schön warm! Da macht auch Montagmorgen gleich mehr Spaß, noch dazu, wenns endlich losgeht! Heute startet unsere neue Kampagne: Essen verschwenden ist Mist. In Österreich (und nicht nur hier) wird einfach viel zu viel weggeworfen, das eigentlich noch in Ordnung ist. Genauere Infos gibt es unter dem Link – wenn Ihr uns dabei unterstützen wollt, freut das noch viel mehr als die Sonne in meinem Gesicht 😉

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Von unten nach oben:

Schuhe: Ethletics! Die Zehe muckt nicht mehr! Herrlich! (Und arg, dass die nach dreimal Tragen schon wieder dreckig sind…)

Hose: Second Hand, Caritaslager, vier Euro. Schaut auf den Fotos mehr nach Jogger aus als in Wirklichkeit. Sie ist eigentlich recht schön grau marmoriert. Ich steh halt deppert da, dachte, so schauts cooler aus (zweimal denken, Nunu).

Shirt: Trägerleiberl, eines der Vor-der-Shoppingdiät-Teile (also vor 2012), keinen Schimmer von wo, weils Label rausgeschnitten ist (habs damals gebraucht gekauft), aber spannenderweise immer noch halbwegs form- und farbstabil.

Jeansjacke: wird nicht mehr kommentiert.

Schal: WearPositive, Biobaumwolle.

 

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Zwei Buchrezensionen. Beide spannend.

So. Ich habe jetzt genau eine Dreiviertelstunde Zeit, zwei Bücher zu rezensieren, dann gehen die freizeitlichen Verpflichtungen weiter. Gut, gehen wirs an. Gleich vorweg, das soll jetzt bittebitteBITTE nicht arrogant rüber kommen, aber: Ich kenne beide AutorInnen, die Rezensionen von mir könnten auch mit der Person verknüpft sein …  Weiterlesen

So schaut anders aus #7: Branchenkenntnisse und 80 Prozent textiles Plastik

Hui, die Textilzeitung, das Branchenblatt in Österreich. Für mich immer wieder Quell hohen Blutdrucks. In jeder Ausgabe gibt es Problemwälzungen, dass und wieso es den Einkaufszentren so schlecht geht und dass ja alle nur noch online shoppen und raunz, und drei Seiten weiter dann Berichte, wo gerade welches Einkaufszentrum gebaut wird.

(Na, wie cool ist das heutige „So schaut anders aus“ eingebaut? Ich les da nämlich grad die aktuelle Ausgabe, Fotobeschreibung am Ende des Artikels): MIM_6170[1]

Diesmal brachte mich folgender Artikel, überraschend kritisch, etwas aus der Fassung: Die Textilzeitung berichtet von der Internationalen Baumwolltagung, die im März in Bremen stattfand. Was mich daran beeindruckt: Sie wissens alle! Sie reden offen drüber! Es ist alles kein Geheimnis, das noch aufgedeckt werden muss. Aber folgen den Worten bitte auch mal  Taten? 😦

Ein paar Gustostückerl aus dem Artikel? Bitteschön:  Weiterlesen

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Rückblick: Die Ethical Fashion Night in Linz

Sehr spät, aber doch, liefere ich einen Rückblick auf ein wirklich wunderbares Event in Linz. Linz ist ja überhaupt so ein Wahnsinn – ich als Wienerin (=der Wasserkopf Österreichs, eine Stadt, die im Verhältnis eh viel zu groß ist für diesen Winzling Österreich) denke mir jedes einzelne Mal, wenn ich in Linz bin: Gut, ist angenehm städtisches Gefühl, aber richtig urban ist was anderes. Es ist gemütlich. Alles da, aber binnen weniger Minuten ist man draußen. Trendtechnisch nicht ganz weit vorn, aber sie halten mit.

Nur in einer Sache denk ich mir jedes einzelne Mal: Bistdudeppert, die sind sowas von am Puls, die geben ihn sogar vor, die Linzerinnen. Und war bei der fairen Mode. Ich halte es für kein Wunder, dass die WearFair als größte B2C-Messe im fairen Bereich ausgerechnet in Linz stattfindet. Und daher überraschte mich auch nicht, als mich Janna und Sabine kontaktierten, beide schwerst umtriebig in der Modeszene (Sabine ist die oberösterreichische Göttin des Glücks, Janna die zweite Generation eines sehr leiwanden Fair Fashion Concept Stores in Linz), um mir von ihrer neuen Idee zu erzählen: Eine Ethical Fashion Night. Alle Linzer Geschäfte, die Faires verkaufen, auf einem Haufen, dazu eine Modenschau, aber nicht irgendeine, sondern eine mit modernem  Ausdruckstanz. Inklusive Umziehen mitten auf der Bühne.

Was soll ich sagen: Es war fulminant! Das ganze fand nämlich noch dazu in der coolsten Location von Linz statt, dem Ars Electronica Center. Ich hatte die Ehre, die einführende Podiumsdiskussion moderieren zu dürfen, und genoss den Abend unglaublich. Viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Außer: Weiter so, ihr zwei Wahnsinnsfrauen!

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So schaut anders aus #6: Das Bestellheft

Georg ist verschollen. Das heißt, es gibt wieder kein Foto. Doch, eines schon, weils mich so freut: Endlich warm genug für Ethletics. Früher hab ich das immer „Endlich Chucks-Wetter“ genannt, jetzt ist es halt endlich Ethletics-Wetter. Noch dazu die weißen, die ich mir so lang gewünscht hab 🙂 Obenrum trage ich eine 13 Jahre alte Leinenmischungs-Jeans ohne Knopf (hab ich in dickeren Zeiten mal gesprengt und war seither zu faul, den Knopf wieder anzunähen), aber mit Gürtel, ein gestreiftes Top, das der letzte Textilschwedenkauf meines Lebens war (Ende 2011), und ein grauer Jersey-Blazer, letztens beim Second Hand Markt um 11 Euro abgestaubt, nachdem ich feststellen musste, dass ich keinen einzigen Blazer besitze. Gut, hat mir bisher auch nicht massiv gefehlt, aber schlecht ists auch nicht. Schaut so professionell aus …

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Vorstellen mag ich euch heut was ganz Besonderes, das meine Kollegen vor kurzem produziert haben: Ein kleines Kartenheft mit ganz viel Infos (und meine Feststellung: Mein Handy stirbt, die Kamera hat inzwischen einen Totalhau): Weiterlesen

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So schaut anders aus #5 & DariaDaria vs. Woman

Na, Ostern gut überstanden? War ja herrliches Wetter! Ich hab die ersten Ostertage null Fotos gemacht, erst gestern. Heute bin ich übrigens im Gnatschknotzlümmeloutfit zuhause, das wird definitiv nicht fotografiert. Aber gestern (Mistfoto übrigens, sorry, musste schnell gehen, war spät dran):

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Die Hose hab ich letztes Jahr mit verdammt viel Hilfe meiner liebsten Gina selbst gemacht und hab ich bereits seit Wochen auf den Tag gefreut, an dem ich sie wieder anziehen kann. Sie hat mein Lieblingsgrün und ist aus einem Müller-Stoff. Für die deutschen Leserinnen: Müller ist ein sturzbilliger Stoffladen außerhalb von Wien, der weltweit nur Restbestände aufkauft. Ich find das Konzept toll, was er nicht im Laden hat, würde weggeschmissen. Der Gürtel ist 16 Jahre alt.

Über die Jacke brauch ich jetzt wohl nix mehr schreiben, oder? 🙂 Drunter ist ein Armed Angels Shirt, drüber eine ebenfalls selbstgenähte Tasche und neu und toll: Weiterlesen

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„Healthy“. Aha.

Ja, wiedermal Textilschwede. Aber diesmal bin nichtmal ich die Kritikerin, sondern meine Kurzzeit-Ex-Chefin Sandra (die garantiert nicht ich infiltriert habe, wenn, dann eher umgekehrt):

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Ich bin ein paar Tage später mehr oder minder zufällig, jedenfalls nicht in Zusammenhang mit diesem Bild, auf der Seite „Responsible Marketing“ von H&M gelandet. Da steht wörtlich: „Models are selected in collaboration between internationally recognised agencies and our own representatives. As outlined in our advertising policy, the models depicted must portray the current fashion in a positive and healthy manner. We deliberately take distances from drug and alcohol abuse, and do not use models that are not portraying H&M in a way that is in accordance with that policy.“

Ich mag den Widerspruch, schöner lässt sich das eigentlich nicht bebildern 🙂

 

So schaut anders aus #4

Und wieder ein Selfie (Georg ist immer noch verschollen, langsam mach ich mir Sorgen 🙂 ). Eigentlich wollte ich ja ein Video posten, weil ich mal wieder bei Puls 4 im Frühstücksfernsehen war, und da kann man die berühmte Jeansjacke live in Action sehen. Aber irgendwie stellen sie das Video nicht und nicht online und ich hab bald keine Zeit mehr. Geredet habe ich über unseren neuesten Marktcheck: Welcher Supermarkt hat den größten Fokus auf Nachhaltigkeit bei einer klassischen Osterjause, also bei Osterschinken, Ostereiern und Pinzen? WestösterreicherInnen wird das Ergebnis freuen!

 

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Daher ein Foto. An solchen Puls 4 Tagen mach ich immer einige Selfies, weil ich sonst niiiiie so toll geschminkt bin (ich selbst bin da ja unfähig). Außerdem ists immer lustig, ich bin an diesen Tagen müd wie sonst nie, so ab 11h kann man mich einfach nur noch ins Eck stellen, weil ich um kurz nach vier aufstehen muss. Aber ich schau Bombe aus. Schöner Widerspruch im wahrsten Sinn des Wortes. Gekleidet bin ich in eine Hose vom Kleiderkreisel, das von einer Freundin ausgemistete Shirt, das es in in sehr kurzer Zeit in mein „Standardsortiment“ geschafft hat, und die berühmte Jeansjacke. Der Gürtel war ein Geschenk vor vielen Jahren, damals schon gebraucht gewesen. Also bin ich bis auf ein Lieblingsteil von Kopf bis Fuß in Second Hand 😉 Und? Schauts „anders“ aus? Nö, oder?

 

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So schaut anders aus #3

Heute mal improvisiert, weil der Georg grad nicht auffindbar ist… und ich mein Outfit aber soooo mag heute. Daher heute ein Selfie in drei Teilen (ich hab zwar lange Arme, aber soooo lang – und nein, ich hab nicht zufällig immer einen Selfiestick in der Handtasche). Ich habe übrigens gerade festgestellt: Ich passe optisch zum Büroboden. Ob mich wer findet, wenn ich mich einfach hinleg und nicht beweg?

Apropos Büro, ich bin ja nur noch am Zappeln, meine Kollegin hat gerade sooooo was lässiges fertiggestellt, ich hoff, ich darfs euch bald vorstellen. Und Apropos Büro, die zweite: Erstmal vielen Dank für die vielen, vielen Downloads des Fashion Guides. Ich darf hiermit vermelden: Die Adressen werden gerade alle aktualisiert, es sind in den letzten zwei Jahren ja ein paar Läden dazu gekommen (und leider auch ein paar weggefallen 😦 Dass der Laden der Göttin im ersten Bezirk wieder zu haben ist, war schon eine sehr traurige Nachricht).

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Gut, gemmas an. Diesmal von oben nach unten. Die heutige Kombi: Fairsecondhandaltgeschenktgetauschtfairbiofair.

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