Archiv des Autors: nunette

Filmtipp: The #truecost of Fashion

Ich hatte die Möglichkeit, mir den Film TRUE COST vorab anzuschauen. Beim Trailer hab ich geschluckt. Im Film hab ich ab Minute 7 geheult. Der Film fasst wirklich alles zusammen, was mich berührt, seit ich mich mit der Thematik auseinandersetze, von Gentechnikbaumwolle bis hin zu Rana Plaza. Der Film motiviert mich unglaublich, weiterzumachen. Dass immer mehr Leute draufkommen, dass es eine andere Modewelt geben kann und muss, in der solche Schweinereien nicht mehr passieren. Ein Klick auf das Bild führt euch zum Trailer. Der Film selbst wird selbstorganisiert in verschiedenen Städten gezeigt, für Wien bereiten meine Kolleginnen von Fashion Revolution Austria gerade ein Screening vor, ich halte euch am Laufenden. Aber das ist jetzt auch ein Aufruf an meine LeserInnen in anderen Städten: Ruft in kleinen Programmkinos an und erkundigt euch, ob ihr einen #truecost – Abend machen könnt. Der Film ist unglaublich.

true cost screenshot

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Zerum in Wien!

Ich hab beschlossen, am Blog gibts jetzt auch manchmal Wochenende. Ist grad viel zu viel los und ich muss meine Energien ein bissl einteilen.

Aber eins mag ich euch nicht vorenthalten: Am Samstag hat in der Wiener Kirchengasse das Zerum aufgemacht – eigentlich sind die ja selbst eine Modemarke mit ökofairen Shirts und Pullis, aber sie haben auf unglaublichen 250 Quadratmetern auf zwei Ebenen einen Concept Store draus gemacht. Nicht alles ist öko, aber alles fair produziert, und ein bissl Upcycling ist auch dabei. Wahnsinn, wie sich die Gegend mausert, allein in der Kirchengasse selbst sind Ulliko, Lila, die Göttin, Sova26, Gea und jetzt das Zerum. Zwei Häuserblocks. Und ums Eck dann noch Printa, Awareness&Consciousness, eine Gasse weiter Nathalie Rox, zwei Gassen weiter das Ebenberg, nicht zu vergessen Maronski, Auferstanden und meine liebe Piratin in der ganzen Neubaugasse. Unfassbar. Diese Ecke von Wien wird immer fairer. (Und ich hab grad null Zeit, all diese Läden zu verlinken, sorrysorry, einfach hier nachschauen, da sollten die meisten drin sein)

zerum

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Wenn der Textilschwede redet, meine Zweifel aber die gleichen bleiben

So, jetzt aber. Ist schon fast eine Woche her, dass ich mit dem CSR-Menschen bei H&M, Hendrik Alpen, telefoniert habe. Und jetzt gerade (Mittwochabend) ist der erste Moment, wo ich wirklich die Ruhe habe, mich hinzusetzen und ein bissl zu reflektieren. Und ganz ehrlich, ich bin immer noch ein bissl durcheinander. Nicht, weil ich plötzlich textilschwedisch gebrainwashed bin, sondern weil ich mir nicht sicher bin, wo ich jetzt am besten ansetze. Es wurde vieles besprochen, ich werde sicherlich noch ein paar Beiträge abliefern. Dieser hier ist jetzt mal das, was mich seither am meisten beschäftigt.

Kurz gesagt: Weiterlesen

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#tauschdichaus und werde Konsumbotschafterin!

Ich habs letzte Woche komplett verpasst (merkt man, dass mein eigenes Leben mir grad ein bissl davonrauscht? 🙂 Solche Phasen muss es auch geben…), einen Beitrag über dieses wunderbare neue Projekt von Greenpeace zu machen: Wir wollen nämlich nicht nur immer zeigen, wie giftig die Großen produzieren, sondern auch mal Alternativen bieten, ökologische Produktion und v.a. Second Hand.

Dazu gibts jetzt eine tolle Website und eine interaktive Karte: Und zwar genau HIER.

(c) greenpeace.de

Screenshot (c) greenpeace.de

Ich lege den Zwischernden unter euch übrigens innigst den Hashtag #tauschdichaus ans Herz. Tauschparties und sonstige Konsumalternativangebote rauschen durch Twitter und Co. Denn wie meine deutschen KollegInnen so wunderbar schreiben: Eine andere Modewelt ist nötig.

Utopien brauchen Menschen, die für sie kämpfen. Zeige mit uns, dass unkonventionelle Ideen Mode machen und nicht Ausbeutung und Verschmutzung. Statt dem Modediktat der Industrie zu folgen und immer neue, kurzlebige Teile zu kaufen, können wir leihen, tauschen und teilen. Alternativen gibt es genug. Handeln wir gemeinsam mit Gleichgesinnten.

Wir sind nicht, was wir haben. Wir sind auch nicht, was wir anziehen. Und schon gar nicht sind wir, was wir kaufen. Wir sind, was wir tun. Was wir denken. Wovon wir träumen. Wie wir leben.  Wir träumen von einem Leben, das uns Zeit lässt für das, was uns wirklich wichtig ist. Wir sind es leid, das halbe Wochenende beim Shoppen zu vertrödeln. Es nervt uns, alle paar Monate den übervollen Kleiderschrank auszumisten und tütenweise Klamotten zum Container zu tragen, die eigentlich noch ganz in Ordnung sind.
Wir haben genug. Genau genommen haben wir sogar viel zu viel. Es ist höchste Zeit, uns zu befreien. Um unser selbst willen, aber auch um unserer Erde willen, die wir mit unserem ungebremsten Konsum zerstören. Wir verlieren nichts, wenn wir weniger besitzen. Sondern wir gewinnen unsere Freiheit.
Ich werde Konsumbotschafter und sorge für Gesprächsstoff!

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Großes Sorry!

Ich weiß, ihr wartet alle auf meinen Eindruck vom Gespräch mit dem (deutschen) Textilschweden. Ich war nur am Samstag voll eingedeckt, hatte am Sonntag die Zugfahrt from hell (14 Stunden Deutsche Bahn. Oh wie ich euch … Egal.), und war mit einer Konferenz in Brüssel eingedeckter als ich dachte. Immerhin, ich war IM EU-Parlament (ärgere Sicherheitskontrollen als am Flughafen) und hab mich mit den doch recht mau ausgeschilderten Öffis nie verfahren. Nur dank der langen Zugfahrten (bin gerade am Heimweg) hänge ich jetzt voll in den Seilen, meine Konzentrationsfähigkeit liegt irgendwo zwischen Musik hören und aus dem Fenster schauen. Also bitte bitte entschuldigt mich. Der Beitrag kommt. Ich hab da schon so eine Idee, die ich heute Abend nach ausgiebigen Gesundmachungsmaßnahmen in den Computer tippen werde.

Es war übrigens eine Konferenz zu Plastikmüll und Mikroplastik. Die Milch für den Kaffee kam in kleinen Plastikkapseln. Voll mitgedacht… *facepalm*

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Im Gespräch mit H&M, das Vorwort

So. Puh. Heute war es soweit, ich telefonierte über eineinhalb Stunden lang mit Hendrik Alpen, dem Pressesprecher und CSR-Verantwortlichen von H&M Deutschland (Premiere, zum ersten Mal schreib ich nicht Textilschwede hier am Blog, hihi!).

Ich weiß, dass sehr viele jetzt auf ein Protokoll dieses Anrufs und/oder meine Gedanken dazu hier am Blog warten – aber ich muss euch noch um etwas Geduld bitten. Weiterlesen

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Achtung, Ortsänderung bei Lenzing-Diskussion!

Achtung, achtung, eine wichtige Durchsage! Zeit und Ort der Podiumsdiskussion mit Mavienna und Tencel haben sich geändert! Die Diskussion findet nicht im Mavienna selbst, sondern im Künstlerhaus im Zuge des Modepalasts statt. Das wollt ich euch eh noch ankündigen, weil: Da hock ich auch am Podium und diskutiere mit recht interessanten Leuten, von denen wahrscheinlich nicht alle grün beseelt sind, ob die Zukunft der Mode grün und fair ist. Danach darf ich gleich mal am Podium hocken bleiben und mit Lenzing und Andi von Mavienna ins Detail gehen, WIE grün und fair eigentlich Lenzing mit seinen Holzfasern ist.

Der einzige Haken: Ich bleib heut zuhaus, weil es mich magentechnisch grad wieder heftig hat und ich außerdem eine Verkühlung niederknüppeln muss. Aber ich krieg das hin – vom Bett aus arbeitet es sich wenigstens gemütlicher 🙂

*** ACHTUNG!! Adress- und Uhrzeitänderung!! ***

Unsere Podiumsdiskussion findet im Künstlerhaus Wien (Karlsplatz) im Rahmen des Modepalastes statt!! Und zwar im Anschluss an die Podiumsdiskussion „Ist die Zukunft der Mode grün und fair?“, die um 17 Uhr beginnt. Unser Podium bleibt dankenswerter Weise unverändert!

Eckdaten:
17 Uhr: Ist die Mode grün und fair?

ca. 18:15 Uhr: Tencel® – nachhaltige Alternative zum weißen Gold? (Podiumsdiskussion; Dauer ca. 30 Minuten)

im Anschluss: Fashion Show – Retrospektive “JCHOERL ATELIER” von JCHOERL

im Kunsthaus Wien, 1., Karlsplatz 5

Screenshot (c) Modepalast.at

Screenshot (c) Modepalast.at

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„Ich meine, in einer Nunu-Kaller-Art“

Mein Textilschweden-Aufreger hat ja echt die Runde gemacht. Ich war grad unterwegs, da bimmelte mein Handy – nach Les Mads (wooow!) hat mich eine Wiener Bloggerin verlinkt. Und dann konnte ich nur noch grinsen, was für ein toller Artikel! Lisa – ich kannte ihren Blog noch gar nicht – versucht sich 2015 nur faire Mode zu kaufen, und den Zeigefinger aber möglichst nicht zu erheben, sondern das Positive dran hervorzukehren.

Na gut, bei dem verlinkten Artikel ist ihr das nicht ganz gelungen 😀 Es liest sich so wunderbar, wie Lisa sich über die Conscious Collection und den Marketingdreh der Textilschweden auskotzt, herrlich! Weiterlesen

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Les Mads, Lenzing und Leiwandes

Hoppala, der letzte Beitrag ist jetzt auch schon wieder eine Weile her. Ich hab das lange Wochenende mit einem männlichen Begleiter verbracht – einem relativ großen und schweren Hund, der zwar unglaublich lieb und brav und gut erzogen ist, an der Leine im Freien jedoch ein Hektiker mit der Aufmerksamkeitsspanne eines Regenwurms. Dementsprechend hab eigentlich eher ich ihn begleitet als umgekehrt und ich jetzt Muskelkater von oben bis unten (zu meiner Verteidigung: Der Hund war laut Besitzerin gestern auch komplett erledigt, den hab ich müde spaziert).

Aber jetzt bin ich in alter Frische wieder bereit für bloggerische (Schand-)Taten 🙂

Tat Nummer eins: Boah, ey. Weiterlesen

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Lauter leiwande Leute…

Leute, heut wirds sentimental. Ich war gestern nämlich mal wieder bei meinen lieben Jungs im Mavienna (also eigentlich war nur einer der Jungs da, aber „mein lieber Junge“ klingt so deppert), wo Lisa Muhr von Göttin des Glücks vor etwas dezimiertem Publikum einen Vortrag über Gemeinwohlökonomie hielt (und dabei meine Detox-Folie verwendete, hehehe). Danach saßen wir noch zusammen und quatschten über alles Mögliche von Webstoffen über TTIP bis hin zum Rauchen und Veas (fantastischem!!!!!!) neuen Buch. Am Schluss warens der Andi, die Lisa und ich.

Und mir schoss plötzlich ein: Weiterlesen

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