So schaut anders aus Sonderedition Getauscht – das Finale

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Outtake! Anstrengend wars dann doch irgendwann… 

Huch! Bin gerade draufgekommen, dass ich ein Outfit der tollen Fotoserie mit Teresa noch nicht veröffentlicht habe! Wird hiermit nachgeholt: Hier trage ich eine Jacke, die ich ehrlicherweise bisher genau ein Mal anhatte, aber jeeeeeedes Mal, wenn ich sie in der Hand habe und überlege, sie wegzugeben, denke ich mir: Nein. Die ergibt sicher mal ein saucooles Styling. Ist so ein „zieh ich so gut wie nie an, aber trotzdem gut, es zu haben“-Teil. Sofern man sich nicht den halben Kleiderschrank damit zupflastert, ist das ja auch komplett in Ordnung, find ich. Ich hab da so eine eigene Lade für diese Teile, und wenn ich Lust auf „was anderes“ hab, mach ich zuerst die Lade auf, bevor ich in den nächsten Onlineshop schaue….

Das Kleid ist von Pamela und wurde von mir bereits mehrmals in höchsten Tönen gelobt, die Schuhe von Ruths Mama. Sie sind speziell, aber ich find sie schwerst leiwand. Überhaupt, ich hätte nie gedacht, dass man bei Tauschparties auch so tolle Schuhe bekommt! Das Paar von Pamela hatte letzten Samstag Ausgangspremiere…

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So. Das wars jetzt mit der „So schaut anders aus“ Serie, inkl. der Sonderedition Getauscht. Wie hats euch gefallen? Ich kann euch nur wirklich, wirklich ans Herz legen: Tauscht, was das Zeug hält. Es ist die genialste, lustigste, billigste und nachhaltigste Art, an neue Kleidung zu kommen….

Getaggt mit

Wenn die Polizei mich fuchtig macht…

Ich muss mal wieder was Politisches loswerden. Weils mich unglaublich nervt. Also. Ich hasse Rechtsextreme. Ich hasse Identitäre, Pegida und wie diese ganzen Verrückten heißen, die glauben, ohne kulturelle Integration einfach stehen bleiben zu wollen. Kultur, Alltagsleben, all das war IMMER SCHON Schmelzpunkt der Kulturen, seit Jahrhunderten. Sonst würde es den Kaffee nur dort geben, wo er wächst (und das tut er nicht in echten Wiener Kaffeehäusern), es gäbe kein Kebap, das ihr euch so liebend gern reinhaut, es gäbe so viele andere Dinge nicht. Und so wie alles schneller geht heutzutage, passiert auch diese kulturelle Veränderung schneller. Es liegt an uns, uns abzugrenzen und somit beizutragen, dass wir Parallelgesellschaften an der Armutsgrenze bilden, oder ob wir integrieren.

Wen ich aber genauso wenig leiden kann, sind gewaltbereite Linksextreme. Grundsätzlich hege ich weitaus mehr Sympathien für die politischen Bewegungen und Einstellungen links der Mitte, gerne auch weit links der Mitte, aber bitte ohne Pflasterstein in der Hand. Demotourismus gibt es auch auf linker Seite (und dass die immer noch nicht kapiert haben, dass sie mit diesen Gewaltexzessen auf der Straße den Rechten mehr in die Karten spielen, als dass sie gegen sie ein Zeichen setzen, macht mich wirklich traurig). Auf NICHTS sollte man mit Gewalt antworten (erinnert mich bitte daran, wenn ich das nächste Mal die Amsel in meinem Hinterhof, die mich jeden Tag spätestens gegen fünf Uhr weckt, zu Amselbraten machen will…).

Blick aus meinem Wohnzimmerfenster.

Blick aus meinem Wohnzimmerfenster, am Abend nach der Demo.

Am Samstag fand quasi unmittelbar vor meiner Haustür eine Demo statt. Eigentlich waren es zwei oder noch mehr Demos. Die Identitären wollten aufmarschieren, die Linken wollten sie daran hindern. Was ich gut fand. Identitäre schrammen mehr als nur knapp am Verbotsgesetz vorbei, die haben auf den Straßen schlicht nix verloren, weder hier noch sonstwo. Tut mir leid. Das sind die Einzigen, die ich wirklich NICHT kulturell integrieren will. Leider, wie so oft, wurde es brutal.

Aber: Auch von Seiten der Polizei. Nach Deeskalation schaute das teilweise nicht aus. Eine Bekannte von mir landete nach einer Pfeffersprayattacke im Krankenhaus. Und nein, sie hatte sich nicht mit einem Kieberer geschlägert. Es gibt sogar ein Video von dem Vorfall. Und das, das finde ich am allerallerschlimmsten. Ganz unabhängig von der politischen Ausrichtung (ja, ich hätte es genauso schlimm gefunden, wäre die Lage genau umgekehrt und hätten die Rechtsgerichteten den Pfefferspray abbekommen – wobei ich wieder zur Diskussion stelle: Wieso schützt die Polizei eine angemeldete Kundgebung im Sinne des Demonstrationsrechts, obwohl sie von einer eindeutig rechtsextremen und verbietungswürdigen Organisation ausgeht, und schützt die andere angemeldete Kundgebung im Sinne des Demonstrationsrechts nicht, sondern teilt Pfefferspray aus?!).

Kurz danach las ich auf orf.at folgenden Absatz zur Kundgebung: „Attackiert worden seien auch Polizisten beim Versuch, die Gegendemonstranten abzudrängen – worauf die Beamten mit Pfefferspray reagiert hätten, so der Polizeisprecher.“ Da hat der gute Polizeisprecher wohl diese Videos (es gibt mehrere, in denen eindeutig zu sehen ist, wie sich die Polizei schlicht und einfach den Weg frei sprayt, und zwar über drei Autospuren hinweg) nicht gesehen. Zuerst wollte ich schreiben: Toll, die Polizei ist wie der Textilschwede, die Mücke tun, den Elefanten kommunizieren, was ich ja immer kritisiere. Aber das stimmt in dem Fall nicht. Hier passt besser: Die Polizei (oder der Polizeisprecher) lügt anscheinend. Um besser dazustehen. Anders kann ich mir das nicht erklären. Schließlich kann man doch davon ausgehen, dass sich Pressesprecher erst informieren, was draußen so an Infos herumgurkt, bevor sie ein Statement abgeben. Lügen, um besser dazustehen, das machen Kinder im Alter meiner Neffen und Nichten, und da ist es zwar ebenso leicht durchschaubar, aber das macht doch kein erwachsener Mensch in einer Verantwortungsposition! Wahnsinn, macht mich das fuchtig. Das kann doch nicht die Antwort auf die immer weiter auseinanderdriftenden Strömungen in unserem Land sein!

 

Warum ich für die Volkshilfe durch halb Wien radle

Ich hatte heute eine Pressegesprächstermin, der mich ehrlich gefreut hat: Die Volkshilfe hat ein neues, riiiiiiiiiiiiiiesiges Verkaufslager. Was früher der Würfel in der Muthgasse im 19. war, ist jetzt dieses tolle Lager im 22. in der Obachgasse. Ja, das ist sehr weit draußen, aber zum Ikea fahrts ihr ja auch mitm Auto, oder? 🙂 (Nebenbei übrigens riesiges Lob an die Wiener Stadtregierung, ich muss es echt jedes Mal lobend erwähnen, weil ichs aus gut 28 Jahren Fahrraderfahrung in Wien echt auch noch anders kenn: 16 Kilometer sinds von mir zuhause dorthin. Und nur die ersten 500 Meter sowie die letzte -sehr wenig befahrene – Straße vorm Ziel sind nicht Radweg. Ich find das unglaublich toll….) 

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vlnr: Roswitha Kikowsky (Volkshilfe), Josef Taucher (SPÖ Wien), Ella Rosenberger (Volkshilfe), Petra Draxl (AMS), Walter Kiss (Volkshilfe), Rudolf Hundstorfer (Dochnicht-Präsident), ich, Camillo Stepanek (Teppichreinigung)

 

Also. Dieses Projekt der Volkshilfe ist in erster Linie ein Arbeitsprojekt: Langzeitarbeitslose oder solche, die aufgrund von Behinderung oder Erkrankung einfach Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt haben, bekommen hier sechsmonatige Anstellungen, um sie wieder an den Arbeitsmarkt zu „gewöhnen“ und sie nach und nach in fixen Stellen unterzubringen. Neben mir saß Camillo Stepanek, der für sein Teppichreinigung einen gehörlosen Mitarbeiter der Volkshilfe übernommen hat – er schwärmte in höchsten Tönen.

Für mich persönlich ist dieses Sozialprojekt jedoch nur der Nebenschauplatz. Die Hauptsache ist, Weiterlesen

Karma-Outfit….

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Führe heute meine Engelchen -Sandalen aus. Die gute Laune machen, weil sie mich daran erinnern, dass es so etwas wie Karma gibt. Immer merken: Gutes tun, dann kehrt Gutes zu dir zurück! Zu mir in Form von diesen wunderschönen Sandalen!

Oh, und übrigens:

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Braucht noch wer neue Bademode?

Hach, My Marini hat mir neue Fotos geschickt. Ich hab schon mal über die geschrieben, und ich find die einfach wunderschön. Gut, Polyester und so ist schwierig, aber im Baumwollhäkelbikini wird man zumindest mich auch nie sehen. Folgendes schreibt Mareen über ihre Stoffe:

The fabric we use is manufactured in Italy in an eco-friendly way. Our supplier promoted sustainability and environmental awareness long before it became fashionable. An innovative chemical-physical waste water treatment plant ensures a minimum impact on the environment. Methane gas is used for the production, the cleanest fossil fuel currently available. The water used for the production is treated to remove most pollutants before sending it to the municipal purification system. Furthermore the thermal energy emitted by the machines and equipment is reused to reduce CO2 and emissions to values 10 times lower than those foreseen by the law. All production steps are in compliance with the current European regulations and national and international laws.

Gut, würde ein großer Retailer sowas schreiben, würd ich denen das sofort zurückwerfen und sagen „Recyclete Fischernetze sind die Zukunft! Es schwimmt eh so viel Plastikmüll herum im Meer!“. Aber Mymarini ist ein kleines Unternehmen, die an allen Ecken und Kanten versuchen, es besser zu machen. Da bin ich ein Fan der kleinen Schritte (die Schlussrechnung ist eigentlich recht einfach, je größer das Unternehmen, desto größer sollten die Schritte sein).

Produziert werden die Teile in Stuttgart:

The MYMARINIs are produced in Stuttgart in south Germany. All patterns and designs are developed in Hamburg, in the heart of Eimsbüttel, where we live and work. With full awareness we chose south Germany for our production. The south of Germany has a long tradition in textile industry, where we find the quality and knowledge required for our products. The clear advantages are also the fast and easy communication, the short ways and the flexibility with which we can react to the market. From the beginning on it was always natural for us, that everybody is payed fair.

Und was das Design angeht, da haben sie mich. Aber sowas von. Das sind alles Wende-Teile, die kann man doppelt bis vierfach neu tragen! Herrlich.

Once Charles Eames said: „The details are not the details, they make the design.“

We definitely share this beautiful view! You will love your MYMARINI, not only because it’s reversible and you get two designs. The soft touch of the quality gives you a super comfortable feeling and the double-layered production creates something – well, we like to call the „mini shape effect“. With the sporty and elegant styles you will always feel contemporary and confident. Also, the Ladies often say: ”Oh wow, it’s more than a bathing suit. You feel dressed!”

Aber jetzt zum allerwichtigsten: Bitte, sind die leiwand?!?!?

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Also. Wieder andere Fotos. Das war nämlich so: Die Gabi feierte den dritten Geburtstag ihres Geschäfts, dem Stor>. Über den Stor> hab ich schon einige Male geschrieben – es ist eine wunderbare Boutique mit guter Mode für große Größen (sowohl groß im Sinne von lang als auch im Sinne von rund). Ein meinem Gefühl nach immer größer werdender Teil des Angebots ist auch fair produziert: Gabi entwirft selbst und lässt im vierten Bezirk bei der Volkshilfe schneidern. Dann schnallt sie sich die fertigen Kleider und Tops aufs Rad und radelt in ihr Geschäft im achten Bezirk. Das nenn ich mal regional produziert 🙂

Gut. Es war also ihr Geburtstagsfest, und ich bekam ein Tombolalos in die Hand gedrückt. Hauptgewinn war ein professionelles Shooting mit der Fotografin Bianca Kübler (die, die meine Outfit-Woche fotografiert hat). Und wer gwinnt? Ich. Diejenige, für die das keine ultimative Neu-Erfahrung ist. Im Rausgehen raunte mir noch eine Stammkundin von Gabi zu: „Es sind ALLE neidig auf dich…“

Am nächsten Tag war mein schlechtes Gewissen so groß, dass ich Gabi schrieb, ich würde den Gutschein gerne weitergeben, wenn sie das so wolle. Sie verneinte. Worauf ich meinte, dann machen wir aber zumindest einen feinen Beitrag hier am Blog und ich zeig ihre neue Kollektion.

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Gabi machts nämlich wirklich toll. Seit einiger Zeit produziert sie selbst bzw. lässt fair produzieren, sie schaut sich immer wieder um Biostoffe um – allerdings hat es da einen Haken, den mir auch eine andere Textilerin bereits erklärt hat: Bei großen Größen muss man anders schneiden (nonanet, Größe 52 schaut halt in den Proportionen anders aus als Größe 34) und vor allem auf die Materialien achten. Ein dünnes Baumwollfetzerl fällt einfach nicht gut an runderen Figuren. Ich kenn das auch von mir, es gibt 100% BW-Shirts, in denen ich ausschau, als wär ich ein Zelt – ich brauch auch manchmal ein bissl Dehnbarkeit so in der Taillengegend, sonst steht das Zeug fürchterlich weg (außer, es ist halt wirklich absichtlich weit und locker geschnitten). Für ihre Designs braucht sie einen gewissen Stretchanteil in ihren Kleidern. Den kriegt man Bio fast nicht hin. Daher hat sie sich dazu entschieden, zwar fair zu produzieren, bei den Stoffen jedoch auf konventionelle, dafür hohe Stoffqualität zurückzugreifen. Wenns passt, greift sie auch zu Bio.

Ich werde immer wieder gefragt, wie das so ist mit Fairer Mode für große Größen – und obwohl es auch einige gibt, die mit Bioware produzieren (Göttin des Glücks zB.), aber insgesamt ist der Markt sehr, sehr klein. Schön, dass es dann in Wien eine wie Gabi gibt, die große Frauen (sammas uns ehrlich, schauts euch auf den Straßen um, es gibt definitiv einen sehr großen Markt für große Frauen) modern, cool, stylish und sexy einkleiden kann.

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Die Fotos entstanden übrigens am Tag, als klar war, dass Van der Bellen Präsident ist (ca. eine Stunde, nachdem ich es erfahren hatte), und am ersten Tag nach drei Wochen Alkoholfreiheit. Pures Glück, sozusagen. Höhö. Bianca ist eine Wahnsinnsfotografin, die Frau hat ein Tempo, da komm ich fast nicht nach mit Umziehen. 🙂 Geschminkt und frisiert wurde ich diesmal auch professionell, und zwar von der unglaublich sympathischen Julia von Julia Persönlich, die in mir definitiv eine neue Kundin gefunden hat.

Die Kleider waren alle ausgeborgt, eines der roten Fotos hab ich gestern auf Facebook gepostet und seither locker 20 Nachrichten erhalten, ich solle mir dieses Kleid kaufen und was mir eigentlich einfällt, es noch nicht gekauft zu haben, ob ich eigentlich von allen guten Geistern verlassen bin (ich zitiere hier zusammenfassend…). Was meint ihr?

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Die Kleider kosten rund um 130 Euro (hab mir die einzelnen Preise nicht gemerkt. Ich weiß nur: Das rote kostet 129 …), der Laden ist wunderbar gelegen in der Strozzigasse 38, und Gabi ist immer einen Besuch wert!

Rotholz-Verlosung: Ääääänd the winner iiiiiis….

Wui, so viele TeilnehmerInnen hätte ich mir nicht erwartet. Ich hab mir alle Namen in einer Datei geschrieben, bin mitm Cursor mit geschlossenen Augen rauf und runter, und bin dann gelandet beeeeeeeeeeeeeeeeei……….

…….. Trommelwirbel bitte ……….

SCHNECKE WIDER WILLEN 

Ich gratuliere, und bitte dich, schreib mir ein Mail an ichkaufnixx ät gmail.com, damit ich dich mit Rotholz verkuppeln kann!

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Von motivierenden Dokus und Komplementär-Geld.

Gestern war ich im Kino – eine Umweltdoku. Normalerweise sorgt das garantiert dafür, dass ich betroffen und deprimiert ausm Kino rausspazier. Aber nicht gestern. Endlich, endlich, ENDLICH (!!) gibt es eine Umweltdoku, aus der man mit einem Lächeln rausspaziert. Weil sie sich die Lösungen anschaut. Weil sie dort hinschaut, wo in Zusammenarbeit und mit viel Motivation Gutes entsteht. Sinnvolles.

Der Film kriegt meine volle Empfehlung. Schaut ihn euch an. Er motiviert, weiterzumachen. Oder anzufangen. Oder einfach, was zu machen!

Besonders begeistert hat mich das vorgestellte Konzept der complementary currency. Zusätzlich zur in dem jeweiligen Land gültigen Währung gibt es in Städten oder Gegenden eigene Währungen, die nur in diesem Gebiet gelten. Damit wird sichergestellt, dass das Geld erstens im Kreislauf und zweitens in einem geschlossenen Bereich bleibt und nicht binnen kürzester Zeit in Hochrisikogeschäfte und sonstige virtuelle Spekulationen gesteckt wird. Ich hab jetzt was zu lesen – so eine complementary currency lässt sich nämlich auch in eine Lieferkette einbauen.

Aber zurück zum Film: Klar, die schauen sich kleine Projekte an. Und da steckt vieles noch in den Kinderschuhen. Aber es gibt sie, sie funktionieren, und sie geben unglaublich viel Hoffnung! Soooo leiwand! Uuuund: Es kommt der motivierteste Müllmann, den ich je gesehen habe, zu Wort. Der ist zum Knutschen, wie der mit einer unfassbaren Begeisterung von seinem Kompost erzählt! 🙂

 

Nunu goes Ethical Fashion Show

Wohooooooo! Zum allerersten Mal hab ichs geschafft, hab Zeit, hab mich durchgerungen, mach ichs: Ich fahr zur Fashion Week nach Berlin! Genauer gesagt zur Ethical Fashion Show und zum Green Showroom.

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Und jetzt, liebe Mode-Geeks und Berlin-Fans, brauch ich Tipps. Ich kenn Berlin zwar gut und liebs ganz fürchterlich, aber ich bin für weitere Tipps dankbar! Wo muss man hin, wenn man die faire Fashioncrowd bewundern will? 🙂 Wahnsinn, ich glaub, ich komm mit 100.000 neuen Fotos zurück, ich bin schon so gespannt auf die vielen, vielen Labels!

Und ich treff Hindi dort! Juhuuu!

 

Verlosung: Rotholz – biofaire Streetwear zu gewinnen

Pfoah geil, ich darf was verlosen. Rotholz ist an mich herangetreten – sie produzieren

  • Fair Wear Foundation zertifiziert
  • In der Region (Deutschland) soweit wie möglich (Druck/Stick/Weiterverarbeitung)
  • Wo nicht möglich, dort GOTS-zertifiziert (ja, auch Bangladesch)
  • Aus Biobaumwolle und Tencel
  • aber leider auch aus recycletem Polyester. Aber angesichts der oberen Punkte: Ok. Gutes Label.

Sie machen Streetwear. Und haben eine neue Kollektion draußen:

„Das 2009 gegründete Streetfashion-Label Rotholz konzentriert sich bewusst auf einfache Schnitte und hochwertige Stoffe in gedeckten Farbnuancen. Der Ursprung des Labels liegt in der Kunst. Inspiriert von japanischen Holzschnitten des 19. Jahrhunderts und der essentiellen japanischen Designästhetik, kreiert das Team heute Mode, die sich auf das Wesentliche beschränkt: Minimalismus – Qualität – Langlebigkeit.

Mit der neuen Kollektion SUNA kehrt Rotholz zu seinen japanischen Wurzeln zurück. Die limitierte Serie bestehend aus T-Shirts, Sweatshirts und Caps, zeichnet sich durch Reduktion und Detailverliebtheit aus.Die Farbakzente ziehen sich durch Sandabstufungen und Erdtöne bis hin zu warmen Bordeauxtönen.Inspiriert ist die Kollektion von der Dünenlandschaft „Tottori“ im Südwesten Japans. Die weichen und speziell gewebten Bio-Baumwollstoffe erinnern an die vom Wind geformten Wellenstrukturen der Wüste.Abgerundet wird die Kollektion durch Accessoires und Lifestyleprodukte, hergestellt in Deutschland und Europa.“

Und ihr könnt euch ein Teil aussuchen, also eine/r von euch. Bitte dafür einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, das Zufallsprinzip wird entscheiden! Hier gibts die Kollektion zu bewundern! Also, an die Tasten! 😉

PS: Verlosung findet am Mittwochabend statt!